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Sommertreffen der Generation 60+ mit Parteiobmann Steger und Landesrätin Pamer
SVP Senioren | 18.08.2026
Sommertreffen der Generation 60+ mit Parteiobmann Steger und Landesrätin Pamer

Mehr Sicherheit, weniger Altersgrenzen- Generation 60+ mit klaren Forderungen

Das traditionelle Sommertreffen der Generation 60+ der Südtiroler Volkspartei bot heuer Gelegenheit zu einem intensiven Austausch über die Zukunft der Seniorenpolitik. Gemeinsam mit Parteiobmann Dieter Steger, Landesvorsitzendem Otto von Dellemann, Landesrätin Rosmarie Pamer und Landesgeschäftsführer Martin Karl Pircher diskutierten die Mitglieder des Landesseniorenausschusses aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen und zentrale Anliegen der älteren Generation.

"Die Generation 60+ ist keine Zuschauerin der Politik, sondern ein aktiver Teil ihrer Gestaltung. Zusammenhalt ist unsere größte Stärke. Wenn wir Verantwortung übernehmen und gemeinsam an einem Strang ziehen, schaffen wir die besten Voraussetzungen für die Zukunft unseres Landes, " betonte Otto von Dellemann.

Im Zentrum der Diskussion standen auch die soziale Absicherung älterer Menschen und die steigenden Lebenshaltungskosten. Die Generation 60+ fordert eine weitere Verbesserung der Rentenaufstockung in Südtirol sowie eine Reform des staatlichen Rentensystems. Altersarmut müsse konsequent bekämpft und die finanzielle Sicherheit im Alter gewährleistet werden.

Ein zentrales Anliegen der Generation 60+ ist eine gerechtere und treffsichere Ausgestaltung der Unterstützung für Mindestrenten. Die Generation 60 schließt sich daher der Forderung des Seniorenbundes an, die Erstwohnung bei der Berechnung der EVEE auszunehmen. Die selbst bewohnte Wohnung dürfe nicht dazu führen, dass Menschen, die tatsächlich auf Unterstützung angewiesen sind, aufgrund der Berechnungsmodalitäten von Leistungen ausgeschlossen werden. "Ziel müsse eine treffsichere Regelung sein, die die tatsächliche finanzielle Situation der Betroffenen berücksichtigt und jene unterstützt, die diese Hilfe wirklich benötigen" so von Dellemann.
Auch der Abbau sachlich nicht mehr gerechtfertigter Altersgrenzen wurde thematisiert. Viele Menschen seien länger gesund, aktiv und bereit, ihre Erfahrung weiterhin einzubringen. Die Generation 60+ versteht sich dabei nicht nur als Interessensvertretung älterer Menschen, sondern als aktive Kraft, die ihre Erfahrung und Perspektive in die Gestaltung des Landes einbringen will.

Positiv bewertet wurde die Einsetzung der Seniorenbeauftragten Vera Tronti auf Grundlage des Landesgesetzes vom 18. Mai 2026, Nr. 31. Sie soll die Interessen älterer Menschen stärken und als zentrale Anlaufstelle dienen. Weitere Diskussionsthemen waren der assistierte Suizid und gefälschte Sprachzertifikate.

In seinem politischen Ausblick richtete Parteiobmann Dieter Steger den Fokus auf die kommenden Herausforderungen für die Volkspartei. Angesichts wichtiger Weichenstellungen - vom Wahlgesetz über die Ortsausschusswahlen bis hin zu den Parlamentswahlen - sei es entscheidend, geschlossen und entschlossen aufzutreten. "Geschlossenheit bedeutet nicht, dass alle derselben Meinung sind - sie bedeutet, gemeinsam Verantwortung für Südtirol zu übernehmen", betonte Steger. Er zeigte sich überzeugt, dass nur mit einer starken und geeinten Volkspartei die Zukunft Südtirols erfolgreich gestaltet werden könne.

Landesrätin Rosmarie Pamer informierte über Maßnahmen für ein selbstbestimmtes Altern, die Unterstützung pflegender Angehöriger und die soziale Teilhabe älterer Menschen: "Ein gutes Leben im Alter braucht Sicherheit, Würde und Wahlfreiheit. Seniorenpolitik bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, mit einer starken Pflege, einer verlässlichen Altersvorsorge und neuen Wohn- und Betreuungsangeboten. Deshalb investieren wir gezielt in die Pflege zu Hause, entlasten pflegende Angehörige und stärken die finanzielle Absicherung. Unser Ziel ist, dass ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer gewohnten Umgebung leben können. "

Zum Abschluss unterstrich von Dellemann: "Unsere Generation verfügt über Erfahrung, Engagement und einen starken Gemeinschaftssinn." Die Generation 60+ werde sich weiterhin für die Anliegen älterer Menschen einsetzen und ihren Beitrag für ein solidarisches und zukunftsfähiges Südtirol leisten.