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"Senioren und Mitarbeiter in Seniorenwohnheimen nicht vergessen"
SVP-ArbeitnehmerInnen | 08.06.2020
Der SVP-Bezirkssozialausschuss Bozen Stadt und Land traf sich jüngst zu einer Videokonferenz. Dabei ging es unter anderem um das Thema der Senioren und um die Mitarbeiter in den Seniorenwohnheimen. Markus Pfeifer, Vorsitzender des Gemeindesozialausschusses von Leifers, sprach von seinen Erfahrungen.

In seinen Ausführungen war Markus Pfeifer sehr klar: Der Schutz war und ist sicherlich wichtig, aber Kranken- und Altenpflege bedeutet mehr, als sich um die reine Pflege zu kümmern. Es geht vielmehr um Nähe, um das Annehmen der Gebrechlichkeit der Senioren und das Verständnis für Einschränkungen. Menschen brauchen Menschen, die ihnen zuhören und wann immer möglich Zeit schenken. Besonders bei Senioren trifft das zu. Die menschliche Nähe war unter diesen Bedingungen des absoluten Schutzes kaum zu gewährleisten. Zeitweilig fühlte man sich wie ein Astronaut unter all der Schutzbekleidung; dass einen die Senioren nicht mehr erkannten, war dabei kein Wunder. Damit verbunden die ständige Angst. Zudem kam ein Gefühl des Zweifelns auf, hat man wirklich alles richtig gemacht?

Niemand wusste genau, was da im Jänner und Februar auf uns zu kam. Als die Schutzmaßnahmen griffen, war es für einige schon zu spät. Das ist bei Gott kein Vorwurf. Es ist ein kurzer Bericht über das Erlebte. Traurig war das Sterben ohne Familie oder Angehörige. Die Vereinsamung trotz Gemeinschaft.

Für den Vorsitzenden des SVP-Bezirkssozialausschusses Bozen Stadt und Land, Richard Kienzl, ist klar, alle leisten in den Seniorenwohnheimen einen unglaublichen Dienst, angefangen bei der Raumpflege und Reinigung, natürlich auch das Küchenpersonal und alle, die in der Pflege arbeiten und sich um verwaltungstechnische Abläufe in einem Seniorenwohnheim kümmern. Das Fazit, das die Mitglieder des SVP-Bezirkssozialausschusses Bozen Stadt und Land ziehen, ist eindeutig: Alle Mitarbeiter in den Seniorenwohnheimen leisten sehr viel. Es sollte möglich sein, diesen Wert anzuerkennen und auch in monetärer Form wirksam werden zu lassen. Zudem sind wir alle gefordert, dass sich diese Situation nicht wiederholt.
 
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