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Tag der Frau / Es gibt noch viel zu tun
06.03.2026
Seit über 100 Jahren wird nun der Welttag der Frau begangen. Und dennoch: Nach über 100 Jahren Kampf für Gleichberechtigung und Chancengleichheit ist das Ziel noch lange nicht erreicht. „Weltweit sind Frauenrechte noch immer keine Selbstverständlichkeit. In zahlreichen Regionen werden Frauen nach wie vor systematisch diskriminiert, unterdrückt oder von grundlegender Teilhabe ausgeschlossen“, erinnert SVP-Landtagsabgeordnete Waltraud Deeg am „Tag der Frau“.

Besonders dramatisch ist die Lage in Kriegs- und Krisengebieten. Frauen und Mädchen sind dort häufig gezielt von Gewalt, Vertreibung und Ausbeutung betroffen. Auch wird sexualisierte Gewalt weiterhin als Kriegswaffe eingesetzt. ‚Der Zugang zu Bildung, medizinischer Versorgung und Arbeit bricht vielerorts vollständig weg. Mutige Frauenrechtlerinnen riskieren täglich ihr Leben, um grundlegende Freiheiten zu verteidigen.

„Der internationale Tag der Frau erinnert uns daran, dass Gleichberechtigung kein lokal begrenztes Thema ist, sondern ein globaler Auftrag ist“, mahnt Deeg.

Auch in Südtirol könne von vollständiger Gleichberechtigung noch nicht die Rede sein. Trotz vieler Fortschritte bestünden weiterhin strukturelle Unterschiede: Frauen verdienen im Durchschnitt weniger als Männer; Führungspositionen sind noch immer überproportional männlich besetzt; die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt eine Herausforderung, insbesondere in ländlichen Gebieten; Frauen leisten weiterhin den Großteil unbezahlter Care-Arbeit; Gewalt an Frauen ist auch hier ein Thema, das konsequente Prävention und Unterstützung verlangt.

„Es ist unsere politische Verantwortung, diese Ungleichheiten nicht zu akzeptieren, sondern aktiv daran zu arbeiten, sie abzubauen. Der Tag der Frau ist kein Feiertag, sondern ein Auftrag weltweit Solidarität zu zeigen – besonders mit jenen Frauen, die in Kriegsgebieten um ihr Überleben kämpfen – und gleichzeitig vor der eigenen Haustür dafür zu sorgen, dass Chancengleichheit Realität wird. Ziel ist es, dass Frauen frei, sicher und gleichberechtigt leben können – in allen Lebensbereichen. Es würde mich freuen eine Welt zu erleben, in der der 8. März nicht mehr Mahnung, sondern Feier gelebter Gleichstellung ist“, so Deeg.
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