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"Magnagos Lebenswerk als Auftrag"
25.05.2018
Am 25. Mai 2018 jährt sich zum achten Mal der Todestag von Alt-Landeshauptmann und SVP-Ehrenobmann Silvius Magnago (1914-2010). „Sein Weitblick und sein verantwortungsvolles Handeln haben Südtirols Weg geprägt, dadurch wurde Ausgleich und Verständigung erst möglich. All das ist Auftrag und Verpflichtung“, so SVP-Obmann Philipp Achammer. Diesen Weg wolle die Südtiroler Volkspartei auch in Zeiten zunehmender Unsicherheit als Sammelpartei der deutsch- und ladinischsprachigen Minderheit weitergehen. Gerade in Zeiten, in denen Scharfmacher und Populisten wieder an Zuspruch gewinnen würden, sei eine Politik des Ausgleichs unentbehrlich, unterstreicht SVP-Obmann Philipp Achammer. „Weil dies die einzige Reaktion auf die derzeitige gesellschaftliche Verunsicherung sein kann.“ Den Unruhe-Stiftern setze die Südtiroler Volkspartei ein bewährtes, aber nach wie vor zukunftsfähiges Modell entgegen, deren „Vater“ der am 25. Mai 2010 verstorbene Silvius Magnago ist: „Diese Werte sind heute vielleicht noch notwendiger als in der Vergangenheit. Denn es geht darum, wie Politik gemacht wird: hartnäckig verhandeln, aber dabei immer geradlinig und aufrichtig bleiben.“ Im November vor genau 70 Jahren zog der junge Silvius Magnago, nachdem er im Juli zum Vizebürgermeister der Stadt Bozen gewählt worden ist, erstmals in den Südtiroler Landtag ein. „Über viele Jahrzehnte hat er die politischen Geschicke unserer Heimat führend geleitet“, unterstreicht Philipp Achammer, „und zwar von 1960 bis 1988 als Landeshauptmann, und von 1957 bis 1992 als SVP-Obmann“. „Bei den zähen Verhandlungen um eine wegweisende Südtirol-Autonomie hat er Standfestigkeit und Beharrlichkeit unter Beweis gestellt – und so entscheidende Momente unserer Geschichte und unseres heutigen Wohlstandes geprägt.“ Das politische Lebenswerk, die sprachlich-kulturelle Absicherung der deutschen und ladinischen Minderheit auf friedlichem und sachlichem Wege, sei und bleibe die wesentliche Richtschnur für die Südtiroler Volkspartei. „Die Autonomie als Instrument des Minderheitenschutzes, mit größtmöglicher Eigenständigkeit in Gesetzgebung und Verwaltung, muss gerade in unsicheren Zeiten geschützt und darüber hinaus weiterentwickelt werden“, betont Philipp Achammer, „und zwar mit jener Besonnenheit und Konsequenz, wie sie uns Silvius Magnago zeit seines Lebens gelehrt hat.“ Die Südtiroler Volkspartei werde ihm nicht nur ein ehrendes Gedenken bewahren; sie werde als „Südtirol-Partei“ seinen erfolgreichen Weg der Autonomie weiterhin konsequent verfolgen. Bozen, 24. Mai 2018
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