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Landesregierung: Verkehrslösung für Großraum Bozen steht
11.12.2017
Landeshauptmann Arno Kompatscher und Mobilitätslandesrat Florian Mussner haben am Montagabend die SVP-Vertreter des Bezirks Bozen Stadt und Land über die konkreten Vorhaben der Landesregierung zur Verbesserung der Verkehrssituation im Großraum Bozen informiert. „Das Schieneninfrastrukturkonzept für Bozen und den Großraum Bozen steht“, teilte Landeshauptmann Kompatscher den SVP-Exponenten mit. So werde mit Riesenschritten an der Fertigstellung des Metrobus mit Untertunnelung am Pillhof und Kleeblattausfahrt der MeBo gearbeitet. Gesichert seien auch die Finanzierung und der Bau des Virgltunnels. Dieser ermöglicht einen vollen Halbstundentakt auf den bestehenden Zuggleisen im Unterland, laut Fahrplansimulationen ist ein drittes Gleis nicht notwendig. „Jetzt, wo sich die Gemeinde Bozen dazu durchgerungen hat, eine Trambahn zu bauen, können wir viele Probleme lösen“, erklärte Landeshauptmann Kompatscher weiters. „Wir werden das Vorhaben, eine Trambahn vom Stadtzentrum über das Krankenhaus bis zur Etschbrücke zu realisieren, unterstützen und sind froh, dass jene Trasse gewählt wurde, die auch das Land anvisiert hatte.“ Damit würde auch der Weg frei für den zweiten Schritt, und zwar zur Weiterführung der Trambahn ins Überetsch. „Die Techniker wurden bereits beauftragt, die Maßnahmen in Form eines Masterplanes zu Papier zu bringen. Dieser wird nach Genehmigung durch die Landesregierung vorgestellt“, sagte Kompatscher. In ihrer Entscheidung wird sich die Landesregierung an der sogenannten Hüsler-Studie orientieren. „Parallel zum zweigleisigen Ausbau der Bahnlinie Bozen-Meran durch RFI sollen die Tramlinie gebaut und gleichzeitig auch das Intermodalzentrum im Bereich der Etschbrücke in Sigmundskron definiert werden“, so der Landeshauptmann. Fest stehe nun, dass die Eisenbahnverbindung entlang der bestehenden Trasse zweigleisig ausgebaut wird, weil das Krankenhaus in Moritzing durch die neue Trambahn verkehrstechnisch angebunden wird. Geht es nach den Plänen der Landesregierung wird die 1. Ausbauphase der Bahnlinie Bozen-Meran durch RFI bis 2024 abgeschlossen sein. Zugleich wird das Intermodalzentrum in Sigmundskron, das von Land und Gemeinde Bozen befürwortet wird, in Abstimmung mit RFI geplant. Dieses gilt als wichtiger Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs zwischen Bozen, dem Überetsch und der Bahnlinie Bozen-Meran. Bis zur Realisierung des ehrgeizigen Projektes gilt das Hauptaugenmerk der Landesregierung den Busverbindungen zwischen Bozen und dem Überetsch. Die Verbindungen des Überetsch-Express wurden jetzt massiv ausgebaut. „Einen 15-Minuten-Takt auf der Strecke Kaltern-Eppan-Bozen gibt es künftig nicht nur zu den Hauptverkehrszeiten, sondern den ganzen Tag über, jeweils montags bis freitags“, erklärte Mobilitätslandesrat Florian Mussner. Die weitere Umsetzung des Metrobus-Konzeptes schreitet laut Landesrat Mussner unterdessen zügig voran. Die jetzt bevorstehende (Fast-)Verdoppelung der Busverbindungen im Ballungsraum Überetsch-Bozen und die schrittweise Umsetzung des Metrobus-Konzeptes sind konkrete Maßnahmen, um das „autofreie Mobilitätsangebot“ in verhältnismäßig kurzer Zeit deutlich zu verbessern und so noch mehr Bürger dazu zu bewegen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. „Der Metrobus wird seine volle Leistungsfähigkeit schrittweise mit der Errichtung des Vorzugsampelsystems und den geplanten Straßenausbaumaßnahmen erfahren“, betonte Landeshauptmann Kompatscher. Bozen, 11. Dezember 2017 SVP-Mediendienst
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