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Videokonferenz der SVP Seniorenbewegung: Gesundheitsbewusstsein muss an erster Stelle sein: SVP-Senioren wollen dafür sensibilisieren
SVP Senioren | 29.04.2020
Videokonferenz der SVP Seniorenbewegung mit Landesrätin Waltraud Deeg und L.Abg. Helmuth Renzler

Gesundheitsbewusstsein muss an erster Stelle sein: SVP-Senioren wollen dafür sensibilisieren

Auf Einladung des Vorsitzenden der SVP-Senioren Otto von Dellemann ist der Landesausschuss der SVP-Senioren am Mittwochvormittag, in einer Videokonferenz mit Landesrätin Waltraud Deeg, L.Abg. Helmuth Renzler sowie Landessekretär Stefan Premstaller zusammengetroffen, um über wichtige Seniorenthemen bezüglich Corona Pandemie und um die Forderung, finanzieller Unterstützung für Rentner zu diskutieren
Die ältere Generation ist von der Corona Pandemie in besonderer Weise betroffen. Der Vorsitzende Otto von Dellemann, ersuchte bei der derzeitigen Diskussion nicht nur die Bewohner in den Seniorenwohnheimen zu berücksichtigen, sondern im besonderen auch die mehr als 12.000 Pflegefälle in den Familien und insgesamt die über 100.000 Mitbürger, die älter als 60 Jahre sind, bei den anstehenden Entscheidungen, nicht außer acht zu lassen. Viele der an Corona erkrankten Seniorinnen und Senioren haben uns leider verlassen.  Die SVP-Senioren weisen in diesem Zusammenhang auf die Gesamtverantwortung der Gesellschaft hin. „Wir wollen und müssen nun das Bewusstsein aller langfristig schärfen, Vertrauen aufbauen und eine Verhaltensänderung bewirken. Die Schwachstelle in der Corona Pandemie-Sicherheit ist nicht immer das Gesundheitssystem oder die Politik, sondern sehr häufig der Mensch. Unwissenheit, mangelndes Verständnis und ungenügendes Verantwortungsbewusstsein können zu erheblichen Problemen in der Verbreitung dieser Pandemie führen“, gibt der Vorsitzende der SVP-Senioren Von Dellemann zu bedenken. Es brauche Sensibilisierungskampagnen auf allen Ebenen, damit eine zweite Welle verhindert werde. „Sensibilisieren ist darum das Um und Auf in der jetzigen Zeit, um den Schutz unserer Seniorinnen und Senioren zu erhöhen“, betonte der Vorsitzende der SVP-Senioren Otto von Dellemann bei der heutigen Videokonferenz.
Landesrätin Waltraud Deeg berichtete in der Sitzung über einige aktuelle Themen. Vor allem die Seniorenwohnheime waren und sind in der aktuellen Ausnahmesituation besonders gefordert. „Dank der tollen Arbeit vor Ort und einer guten Abstimmung untereinander hat sich die Lage wieder beruhigt. Unsere Aufmerksamkeit bleibt jedoch weiter hoch, auch weil wir schon an Möglichkeiten arbeiten, wie und in welcher Form der Kontakt mit Familienangehörigen und Außenstehenden baldmöglich wieder aufgenommen werden kann“, informierte Deeg. „Ich bin mir sicher, dass wir in naher Zukunft unterstützende Dienste wieder potenzieren können, damit diese im Alltag vieler eine wichtige Hilfestellung bieten“, sagte Deeg bei der Videokonferenz des Landesseniorenausschusses. Auch sie unterstütze eine Sensibilisierungsarbeit für Schutzbedürftige (unabhängig von ihrem Alter) , weil davon auszugehen sei, dass wir uns als Gesellschaft noch länger mit dem Coronavirus beschäftigen müssen. Generell gehe es ihr darum, mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen. „Man hat in den vergangenen Wochen immer wieder von der ‚Risikogruppe Senioren‘ gehört. Die Sorge um die älteren Mitmenschen war dabei leitend, darf aber nun nicht zu einer Ausgrenzung aus dem gesellschaftlichen Leben führen. Meine Ämter arbeiten an entsprechenden Maßnahmen, aber auch die Gesellschaft als Ganze muss Möglichkeiten finden, um Seniorinnen und Senioren weiterhin teilhaben zu lassen“, betont Seniorenlandesrätin Deeg.
Die SVP-Senioren fordern zudem finanzielle Zuwendungen auch für Rentnerinnen und Rentner. Der stellvertretende Vorsitzende der SVP-Seniorenvereinigung, Landtagsabgeordneter Helmuth Renzler bemängelte den Umstand, dass diese Bevölkerungsgruppe von allen Covid-19 Unterstützungsmaßnahmen ausgeschlossen seien, obwohl auch sie sehr stark von der derzeitigen Pandemie betroffen sind. „Die Rentner sollten deshalb“, sagte Renzler, „wie alle anderen Gruppierungen, die es bei weitem nicht immer nötig haben, auch mit einem Bonus für den Monat März von 600 Euro und für die Monate April und Mai von jeweils 800 Euro unterstützt werden. Dies ist vor allem deshalb notwendig, da die Senioren und Rentner besonders unter der Erhöhung der Lebenshaltungskosten und ihrer physischen und psychischen Isolation zu leiden haben und durch die Einschränkungen, welche die Covid 19 Maßnahmen vorsehen, auch besonders finanziell hart betroffen sind.“ Das Land Südtirol sollte deshalb einspringen und die dafür geforderten und benötigten finanziellen Mittel bereitstellen, so Renzler.
Landessekretär Stefan Premstaller überbrachte die Grußworte des Parteiobmannes Philipp Achammer und berichtete über die neuesten Maßnahmen, die auf Staats- und Landesebene in der Coronakrise erfolgt sind. Die Südtiroler Volkspartei wolle nun in der nun anstehenden Phase 2 einen autonomen Weg einschlagen, um Südtirol und seine Menschen bestmöglich durch diese Krise zu führen.
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