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SVP-Wirtschaft zur Diskussion um den "Gratisstrom"
SVP Wirtschaft | 30.06.2017
SVP-Wirtschaft zur Diskussion um den "Gratisstrom"/ Der Aufwand darf nicht höher als der Nutzen sein- Nein zu zusätzlicher Bürokratie! In den Medien wird derzeit das Thema "Gratisstrom" erörtert. Laut Autonomiestatut sind die Inhaber großer Wasserkonzessionen dazu verpflichtet 220 KW/h je KW mittlerer Nennleistung an das Land abzuführen, bis dato wurde man dieser Verpflichtung mit Geldzahlungen gerecht. Mit dem Nachtragshaushalt, soll es nun möglich werden ab dem nächsten Jahr elektrische Energie an Verbrauchergruppen jeglicher Kategorien zu verteilen. Die Mindereinnahmen für den Haushalt würden ca. 10 Mio. Euro betragen - pro Haushalt wäre dies dann die Ersparnis von 46 Euro. Jetzt bringen sich die verschiedensten Interessensgruppen in Stellung und diskutieren, wem der günstige Strom prioritär zu Gute kommen solle. „Die Aussicht auf Gratisstrom klingt natürlich gut - man darf aber nicht die Kosten für den bürokratischen Aufwand in der Abwicklung außer Acht lassen und unterschätzen. Wenn die Kosten den Nutzen übersteigen fällt dies auch wieder auf den Steuerzahler zurück", mahnt die SVP-Wirtschaft. Insbesondere wenn dann der Strom vorzugsweise an bestimmte Bevölkerungsgruppen abgegeben werden soll erfordert, die Überprüfung der Kriterien einen immensen bürokratischen Mehraufwand. Die Wirtschaft fordert hingegen eine generelle Senkung des Strompreises, um auch die Wettbewerbsfähigkeit der Südtiroler Unternehmen zu stärken. „Die SVP-Wirtschaft ist jedoch strikt dagegen, dass durch die komplizierte Abgabe von vermeintlichem Gratisstrom zusätzliche Bürokratie "herangezüchtet" werde,“ betont der Vorsitzende Josef Tschöll. Bozen, am 29. Juni 2017
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