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SVP Bozen Stadt und Land: Überetscherbahn ist eine Notwendigkeit
14.12.2017
Der SVP Bezirk Bozen Stadt und Land steht nach wie vor geschlossen zur Forderung der zeitnahen Verwirklichung der „Überetscherbahn“ und dankt Landeshauptmann Arno Kompatscher und Mobilitätslandesrat Florian Mussner für das klare Bekenntnis zur Planung und zum Bau einer schienengebundenen Verkehrslösung, die viele Verkehrsprobleme der Landeshauptstadt Bozen und des Überetsch lösen kann. „Die Überetscherbahn wäre eine der wichtigsten Verkehrsinfrastrukturen des Bezirks und muss deshalb auch in der politischen Prioritätenliste ganz oben stehen. Wir stehen deshalb geschlossen hinter dem Bau dieser schienengebundenen Verkehrslösung für die Landeshauptstadt und für die beiden Überetscher Gemeinden Eppan und Kaltern,“ erklären Bezirksobmann Christoph Perathoner und seine Stellvertreterin Angelika Wiedmer. Sehr positiv wird auch der Ausbau der Bahnlinie Bozen-Meran und des Virgltunnels bewertet, der es erst ermöglicht, durch eine dritte Eisenbahnspur die Meraner-Linie von der Brennerbahn-Linie unabhängig zu machen. „In unzähligen Sitzungen, Treffen und Versammlungen konnte ich persönlich spüren, dass eine effiziente Überetscherbahn nicht nur eine politische Forderung, sondern vielmehr ein Herzensanliegen weiter Teile der Bevölkerung, vor allem im Überetsch aber auch in Bozen ist. Gerade deshalb muss eine umfassende Planung sowohl auf die vielen technischen als auch die finanziellen Details eines solchen Jahrhundertprojektes konkrete Antworten geben“, führt Christoph Perathoner weiter aus. Die SVP Überetsch kämpft schon seit vielen Jahren für die Verwirklichung einer Überetscherbahn, die die Gemeinden Kaltern und Eppan mit der Landeshauptstadt verbindet. Diese Bahn würde nicht nur ein grundlegendes Verkehrsproblem lösen, sondern hätte auch ein wirtschaftliches und vor allem ein touristisches Potential, meinen der Kalterer SVP-Koordinierungsobmann Raimund Fill und sein Eppaner Kollege Christoph Granaudo. „Als jahrelanger Pendler stelle ich fest, dass bisher unter Landesrat Florian Mussner, aber auch unter seinem Vorgänger Thomas Widmann, die Busverbindungen von den beiden Gemeinden des Überetsch in die Landeshauptstadt qualitativ verbessert und die Anzahl der Fahrten erhöht wurde“, anerkennt der Ortsobmann von St. Michael/Gand und Montiggl Lorenz Ebner. Das Metro-Bus-System ist zweifelsohne eine weitere Verbesserung, die in den kommenden Jahren, bis die Überetscherbahn verwirklicht ist, einen guten Dienst für die gesamte Bevölkerung des Überetsch aber auch für Gäste bieten wird, aber letztlich ist es Ziel die Überetscherbahn zu realisieren, ergänzt Kalterns Vizebürgermeister Werner Atz. Wichtig sei, dass die technische wie auch die finanzielle Planung von Anfang an für die gesamte Strecke von Bozen bis Kaltern erfolge und nicht auf den rein städtischen Teil von Bozen Hauptbahnhof bis zum Intermodalzentrum in Sigmundskron beschränkt werde, bringt Raimund Fill ein wichtiges Anliegen des Überetsch auf den Punkt. Christoph Perathoner und Angelika Wiedmer erinnern auch daran, dass die Trambahn keinesfalls eine Erfindung des jetzigen Bozner Bürgermeisters Renzo Caramaschi sei. Der Städtische Mobilitätsplan 2020 für die Stadt Bozen, der unter Federführung von Klaus Ladinser im Jahre 2010 verabschiedet wurde, sah ebenso eine Favorisierung der schienengebundenen ÖPNV-Transportsysteme vor, wie die unter Judith Peintner Kofler vorgenommene Aktualisierung dieses Mobilitätsplanes. Wichtig sei, dass alle betroffenen Gemeindeverwaltungen von Anfang an vom Land miteinbezogen werden und auch die Bevölkerung periodisch die Möglichkeit erhalte, sich über die Planungen und die Fortschritte zu informieren. Ebenso sollte klar sein, dass ein so wichtiges Projekt über die Parteigrenzen hinaus konstruktiv mitgetragen werden müsse, erklärt Perathoner abschließend.
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