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SVP-Beschlussantrag zu „Schattenwahlen“: Ab 16 mitwählen!
06.11.2020
Künftig sollen in allen Südtiroler Gemeinden Jugendliche ab 16 Jahren bei Europa-, Parlaments-, Landtags- und Gemeinderatswahlen zu einer Wahlsimulation, einer sogenannte „Schattenwahl“, eingeladen werden. Dies soll in enger Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Jugendring geschehen, der als Initiator des Projektes steht. SVP-Landtagsabgeordnete Magdalena Amhof hat dazu mit fünf weiteren Fraktionskollegen/innen einen Beschlussantrag eingereicht, der in der kommenden Woche im Südtiroler Landtag behandelt werden soll.
 
Die Präsidentschaftswahlen in Amerika haben erneut gezeigt, dass sich die Südtiroler Jugend sehr wohl für Politik interessiert. „Zahlreiche Diskussionsbeiträge auf den Social Media-Plattformen sind Beweis dafür, dass unsere Jugend politikoffen ist und ihre Meinung kritisch und frei äußert“, beobachtet Magdalena Amhof das Geschehen der letzten Tage auf Instagram und TikTok. Sie ist die Erstunterzeichnerin des Beschlussantrages zu den „Schattenwahlen“, der in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Jugendring ausgearbeitet wurde. In einem Treffen mit der Vorsitzenden Tanja Rainer und  dem Geschäftsführer Kevin Hofer, konnten sich Amhof und SVP-Fraktionsvorsitzender Gert Lanz davon überzeugen, dass das Projekt „Schattenwahlen“, welches im Rahmen der jüngsten in sechs Südtiroler Gemeinden umgesetzt wurde, durchaus sinnvoll und interessant sei.
 
Im Beschlussantrag fordern die Einbringer/innen die Südtiroler Landesregierung dazu auf, das Konzept der „Schattenwahlen“, in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Jugendring und dem Südtiroler Gemeindeverband, flächendeckend fortzuführen und auf alle Wahlen auszuweiten. „Derzeit werden die Wahlergebnisse der Schattenwahlen vom 20. September, sowie die Erfahrungen und Resultate aus den vorhergehenden Workshops in einer Dokumentation zusammengefasst und den Gemeinderäten präsentiert“, erklärt Amhof.
Sie und die Landtagsabgeordneten, Gert Lanz, Jasmin Ladurner, Franz Locher, Helmut Tauber und Manfred Vallazza sehen in dieser Initiative ‚gelebte‘ politische Bildung. „Deshalb wollen wir dieses Modell unterstützen und hoffen auf eine breite Zustimmung unserer Kollegen/innen im Südtiroler Landtag“, sagt Amhof.
 
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