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Stark betroffene Betriebe unterstützen!
11.03.2021

Viele Südtiroler Betriebe werden es nicht aus eigener Kraft schaffen, die Verluste und Ausfälle der vergangenen Monate zu kompensieren. Die Unterstützungsgelder werden dringend benötigt und sollen jenen Unternehmen zufließen, die damit ihre Existenz und die Existenz ihrer Mitarbeiter und Familien sichern können. „Das ist der einzig richtige Weg! Um die Gelder nach Bedarf und Notwendigkeit verteilen zu können, braucht es klar definierte Kriterien“, betont der SVP-Fraktionsvorsitzende Gert Lanz.

Wenn das Reisebüro zusperrt, weil es seit Monaten keine einzige Reise vermitteln konnte, wenn die Bar um die Ecke nicht mehr öffnet, weil der Pächter seine Pacht nicht mehr zahlen kann, wenn die Boutique und das Fitnessstudio für immer schließen oder das Taxiunternehmen seinen Fuhrpark verkauft, dann hören nicht nur Betriebe zum Bestehen auf; dann verlieren viele Menschen gleichzeitig ihre Arbeit, Familien geraten in eine finanzielle Notlage und viele Einzelschicksale nehmen einen traurigen Lauf. „Umso wichtiger ist es dann, die bereitstehenden und noch zu erwartenden Unterstützungsgelder gezielt einzusetzen“, sagt Gert Lanz. Die Gelder müssen dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Ein Verteilungsschlüssel, der nach genau definierten Kriterien angewendet wird, ist eine wichtige Voraussetzung dafür.

So sollten die Mittel beispielsweise ausschließlich jenen Betrieben zufließen, die ihren operativen Sitz in Südtirol aufweisen können. „Die Hilfen dürfen auch nicht nach Sektoren oder nach dem ATECO-Kodex eingesetzt werden. Sie müssen überall dort ankommen, wo ein effektiver wirtschaftlicher Bedarf besteht. Unterstützungsmaßnahmen müssen zuerst für Unternehmen im Haupterwerb greifen, bevor Unternehmen im Nebenerwerb berücksichtigt werden und es sollte überlegt werden, ob finanzielle Hilfsmittel an bestimmte Ausgaben gebunden werden müssen“, sagt Gert Lanz. Dies sind nur einige Kriterien, die im Beschlussantrag enthalten sind, den Lanz zusammen mit mehreren Landtagsabgeordneten dem Südtiroler Landtag zur Abstimmung vorgelegt hatte und der heute mit großer Mehrheit angenommen wurde. Damit wird die Landesregierung beauftragt, die Rahmenrichtlinien für zielgerichtete Covid-Unterstützungsmaßnahmen festzulegen.

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