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Soziale Mitte der SVP begrüßt Beschluss des Parteiausschusses zu Tourismuszonen
Die soziale Mitte der SVP | 10.02.2026
Soziale Mitte der SVP begrüßt Beschluss des Parteiausschusses zu Tourismuszonen
Morandell: „Klare Regeln schaffen Glaubwürdigkeit und sichern Lebensqualität“
Die Soziale Mitte der SVP begrüßt den Beschluss des SVP-Parteiausschusses, die Verfallsfristen für Tourismuszonen nicht zu verlängern. Die Entscheidung wurde gestern nach einer langen, intensiven und inhaltlich fundierten Diskussion getroffen und stimmt in wesentlichen Punkten dem Vorschlag der Sozialen Mitte überein.
Die Vorsitzende der Sozialen Mitte, Gabi Morandell, spricht dem Parteiausschuss ihren Dank für die klare und verantwortungsvolle Entscheidung aus: „Der Parteiausschuss hat politische Klarheit geschaffen und damit ein wichtiges Signal für Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und Planungssicherheit gesetzt.“
Die Soziale Mitte hatte intern wiederholt darauf hingewiesen, dass der Bettenstopp ohne einen klar definierten Endpunkt zu einem Dauerprovisorium werden könnte. „Nur verbindliche Fristen verhindern neue Spekulationen und ermöglichen eine gezielte sowie verantwortungsvolle Steuerung des Tourismus“, so Morandell.
Gleichzeitig trägt der Beschluss den unterschiedlichen Realitäten in Südtirol Rechnung. In strukturschwachen und abwanderungsgefährdeten Gemeinden können bestehende Tourismuszonen ausschließlich in klar begrenzten Ausnahmefällen verlängert werden. In diesen Zonen sollen ausschließlich kleine Betriebe mit maximal 150 Betten zugelassen werden.
„Diese Ausnahmeregelung ist kein Freibrief für neues Wachstum“, betont Morandell. „Sie ist ein gezieltes Instrument, um Abwanderung entgegenzuwirken und dort Perspektiven zu schaffen, wo strukturelle Nachteile besonders spürbar sind.“
Für die Soziale Mitte ist der Beschluss zugleich ein klares Bekenntnis zum leistbaren Wohnen für Einheimische. Die konsequente Begrenzung der Gästebetten schafft Spielraum für den Wohnbau und stärkt den notwendigen Kurswechsel hin zu Qualität statt Quantität im Tourismus. Künftige touristische Entwicklungen müssen stärker mit Mitarbeiterwohnen, fairen Arbeitsbedingungen und nachhaltigen Konzepten verknüpft werden.
„Tourismuspolitik ist immer auch Raumordnungs-, Sozial- und Umweltpolitik“, so Morandell abschließend. „Der gestrige Beschluss zeigt, dass generationengerechte Entscheidungen möglich sind, im Interesse der Gemeinden, der Bevölkerung und der kommenden Generationen.