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"Schutz und Autonomie Südtirols müssen im Vordergrund stehen"
SVP-ArbeitnehmerInnen | 30.10.2018
Die Wahl ist geschlagen und die Parteienlandschaft Südtirols wurde neu aufgemischt. Bekanntlich wird es in den kommenden Tagen zu ersten Sondierungsgesprächen sowie anschließend zu Koalitionsverhandlungen kommen.
 
„Es ist uns allen bewusst, dass die Bildung einer Koalition ein äußerst kompliziertes Unterfangen ist, und zwar insbesondere nach diesen Landtagswahlen. Einerseits soll der Wählerwille berücksichtigt werden und andererseits muss die italienische Sprachgruppe in der Landesregierung vertreten sein“, so der Vorsitzende der SVP-ArbeitnehmerInnen Helmuth Renzler.
 
Was mögliche Koalitionen anbelangt, so muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die christlichen und sozialpolitischen Werte Südtirols nicht verletzt werden. Weiters müssen auch Grundwerte wie Autonomie, Proporz, Zweisprachigkeit und muttersprachliche Schule, Bildung und Ausbildung kompromisslos unangetastet bleiben.
 
„Außerdem kann ich mir nur eine Koalition mit einer Partei vorstellen, die sich klar zu Europa und ihren Werten bekennt“, betont Helmuth Renzler und gibt zu bedenken, dass der europafeindliche Kurs, der momentan in Rom gefahren wird, weder mit den ethischen Werten eines sozialdemokratischen Systems noch mit der Grundhaltung der SVP zu vereinbaren ist.
 
Südtirols Zukunft kann bedingungslos nur in Europa sein und deshalb muss die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino nun endlich gestärkt und mit Kompetenzen gefüllt werden.
 
„Sollten diese oben beschriebenen Werte und Vorstellungen bei der Koalitionsbildung nicht umgesetzt werden, so behalten sich die ArbeitnehmerInnen- Vertreter der SVP das Recht vor, von Fall zu Fall im bestmöglichen jeweiligen Gewissen und Verantwortungsgefühl zu entscheiden“, bringt es der Landesvorsitzende der SVP-ArbeitnehmerInnen Helmuth Renzler abschließend auf den Punkt.
 
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