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Pustertal: Stromversorgung, Mobilität und übergemeindliche Zusammenarbeit
11.12.2019
Jüngst hat sich die SVP-Bezirksleitung Pustertal zu ihrer letzten Sitzung in diesem Kalenderjahr in Bruneck getroffen. Im Mittelpunkt standen neben aktuellen politischen Themen die übergemeindliche Zusammenarbeit, die Verbesserung der Stromversorgung im Pustertal und die Reparaturarbeiten entlang der Pustertaler Bahnlinie.

Übergemeindliche Zusammenarbeit
Bereits mit der im Jahr 2017 verabschiedeten "Neuordnung der örtlichen Körperschaften" wurde die gesetzliche Voraussetzung zur übergemeindlichen Zusammenarbeit geschaffen, welche im Sinne einer noch weiteren Qualitätssteigerung der Bürgerdienste durch eine freiwillige Zusammenarbeit zwischen benachbarten Gemeinden ermöglicht: „Ziel ist es, Dienste dort zusammen zu legen, wo es Sinn macht, ohne dass dadurch der Dienst an der Bevölkerung darunter leidet“, so der Präsident des Gemeindeverbandes Andreas Schatzer, der die SVP-Bezirksleitung über den derzeitigen Stand informierte: „Keine Gemeinde soll dabei zur Zusammenarbeit gezwungen werden. Wir erhoffen uns aber, dass wir dadurch die Selbstverwaltung der Gemeinden aufwerten und gleichzeitig den Dienst am Bürger noch effizienter und besser machen“, erklärte Schatzer. Wie sich aber die Kooperation gestalte, das liege im Ermessen der jeweiligen Gemeinden selber: „Über die Form und das Ausmaß der Zusammenarbeit bestimmen die Gemeinden selber – es sollen aber finanzielle Anreize in Form von Förderungen für jene Gemeinden geschaffen werden, welche sich um die Umsetzung der übergemeindlichen Zusammenarbeit bemühen“, betonte Schatzer.

Stromversorgung im Pustertal
Aufgrund der starken Schneefälle waren Mitte November Zehntausende Pusterer Haushalte und Betriebe von teilweise tagelangen Stromausfällen betroffen: „Die Unwetter haben uns wiederholt vor Augen geführt, wie fragil unser Stromnetz im Pustertal noch immer ist“, so SVP-Bezirksobmann Meinhard Durnwalder. Aus diesem Grund sprach sich die SVP-Bezirksleitung einstimmig für die rasche Einleitung von Maßnahmen zur Modernisierung des Hochspannungsnetzes im Pustertal aus: „Durch eine direkte Verbindung von Cortina nach Toblach würde eine große Ringleitung entstehen, welche die Stromversorgung im Pustertal sicherstellen würde“, erklärte Durnwalder.

Mobilität
Nicht nur die Stromversorgung stellte für die Pusterer ein massives Problem dar, sondern auch entlang der Pustertaler Bahnlinie geht seit Wochen nichts mehr: „Das Ausfallen der Züge durch das Pustertal stellt nicht nur für Schüler und Pendler eine enorme Belastung dar. Besonders in der Hauptreisezeit in der anstehenden Weihnachtszeit könnten diese Ausfälle zu einem enormen Verkehrschaos auf der Pustertaler Straße führen“, befürchtete der SVP-Bezirksobmann. Der Präsident der STA - Südtiroler Transportstrukturen AG, Martin Ausserdorfer, informierte die Bezirksleitung über das Fortschreiten der Reparaturarbeiten entlang der Bahnlinie: „Wir arbeiten derzeit gemeinsam mit zahlreichen Südtiroler Unternehmen fieberhaft daran, die Problemstellen zwischen Vintl und Mühlbach sowie Olang und Welsberg zu beseitigen“, betonte Ausserdorfer. Der STA-Präsident war aber äußerst vorsichtig in Bezug auf die Frage, wann mit einem Abschluss der Arbeiten zu rechnen sei: „Aufgrund der unvorhersehbaren Situation lassen sich derzeit keine gesicherten Prognosen machen. Wir versuchen jedoch alles, um die Bahnlinie noch vor Weihnachten befahrbar zu machen“, erklärte Ausserdorfer.
 
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