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Philipp Achammer: „Wir machen nicht nur Ankündigungspolitik, wir liefern auch Ergebnisse“
13.05.2017
Obmann Philipp Achammer sprach sich bei der 63. SVP-Landesversammlung für „eine selbstbewusste, offene Autonomie aus – eine Autonomie, die nach vorne schaut.“ Eine Autonomie, die aber auch wisse, wodurch sie groß geworden ist. „Wir haben ein Erbe und einen Auftrag zu tragen, wir sind die Partei der Autonomie“, betonte SVP-Obmann Philipp Achammer. „Es ist unsere untrügliche Überzeugung, das größtmögliche Ausmaß von Selbstständigkeit im Rahmen von Autonomie für Südtirol zu erzielen - immer wieder dafür einzutreten, zu verhandeln, zu ringen.“ Das haben Silvius Magnago und Luis Durnwalder exzellent vorgemacht – wer mit offenen Augen und Ohren durch unser Land gehe, wisse das: „Mit Landeshauptmann Arno Kompatscher führen wir es gekonnt und überzeugend weiter.“ „Die Südtirolerinnen und Südtiroler vertrauen uns – das hat das Verfassungsreferendum im vergangenen Dezember eindrucksvoll gezeigt. Weil sie wissen, dass wir nicht nur Ankündigungspolitik betreiben, sondern auch Ergebnisse liefern – und wir haben gerade in jüngster Zeit sehr viele Ergebnisse geliefert.“ Das mache auch notwendig, dass wir für Autonomie auch Bündnisse und Allianzen schließen, um diese zu sichern und weiterzuentwickeln: „Bündnisse mit klaren Abmachungen für Autonomie – Bündnisse, die auch Grenzen haben: Denn wir werden mit all jenen, die ein Mehr an Autonomie für alle wollen – und das ist einzige Richtschnur – immer zusammenarbeiten – das heißt aber nicht, dass wir im Gegenzug alles hinnehmen müssen, etwa wenn ein Exponent unseres Koalitionspartners meint, aus purem politischem Eigeninteresse auf unserer Nase herumtanzen zu müssen; ihr wisst was ich meine, nämlich die Toponomastikfrage. Nein, das werden und das können wir nicht akzeptieren“, sagte Philipp Achammer. „Aber ich wiederhole es bewusst noch einmal, sich des Eigenen bewusst sein, kann und darf nicht bedeuten: abzugrenzen und auszuschließen.“ Die SVP sei eine Partei der Chancen, der europäischen Entwicklung: „Es schmerzt mich, wenn gerade jungen Menschen heute vorgemacht wird, dass durch Aus- und Abgrenzung, womöglich sogar durch neue Grenzen und Schlagbäume, durch das Einigeln und Rollläden herunterlassen, Probleme gelöst werden. Und es schmerzt mich genauso, wenn gerade wir Südtiroler in das allgemeine „Europagemaule“ einstimmen, gerade wir, die wir von der europäischen Entwicklung dermaßen profitiert haben.“ Der Weg der Südtiroler Volkspartei müsse ein anderer sein: „Wir können jungen Menschen nur durch Chancen, durch Bildung, Arbeit und Wohnung, Zukunft bieten! Und wir müssen immer und immer wieder unsere Stimme erheben, wenn ein neuer Nationalismus propagiert wird, der uns nur schaden kann! Lasst mich eines deshalb sehr klar sagen: Ich halte nichts, rein gar nichts, vom ständig wiederkehrenden rhetorischen Hochrüsten politischer Exponenten, egal welcher Couleur auf österreichischer oder bundesdeutscher Seite, die in regelmäßigen Abständen das Schließen der Brennergrenze androhen.“ Eine jede dieser Wortmeldungen sei für Südtirol wie ein Tritt in die Magengrube. Philipp Achammer rief in dieser Hinsicht zur Mäßigung auf. "Selbstständigkeit und Autonomie, das Bewusstsein für das, was uns ausmacht, unsere offene und europäische Einstellung, die Fähigkeit ein friedliches Zusammenleben zu gestalten, der Ausgleich in unserer Partei und gesellschaftlich, in Verantwortung für unsere Heimat – das sind die Werte, für die wir eintreten, für die wir kämpfen müssen“, unterstrich Philipp Achammer. „Weil ich nicht möchte, dass wir dieses wunderbare Südtirol den Scharfmachern und Demagogen, den Hetzern, den Träumern oder jenen überlassen, für die all das relativ ist. Ich bin überzeugt, und auch ihr wisst es alle: Die Verantwortung für unsere Heimat war bei der SVP in den besten Händen, ist bei uns in den besten Händen – und wird es auch in Zukunft sein!“ Meran, 13. Mai 2017
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