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Parteiausschuss genehmigt einstimmig das Wahlprogramm
17.09.2018
Der Parteiausschuss hat heute Nachmittag einstimmig das Wahlprogramm für die anstehenden Landtagswahlen genehmigt. „Dieses wird nächste Woche dann offiziell vorgestellt“, sagt SVP-Obmann Philipp Achammer. An diesem Samstag wird die Südtiroler Volkspartei ab 11 Uhr auf Schloss Sigmundskron ein großes Familienfest feiern – an jenem Ort, an dem bei der Großkundgebung 1957 der „Weg der Autonomie“ eingeschlagen wurde: Dieser erfolgreiche Weg soll nach den Landtagswahlen weitergegangen werden.

Heute hat der Parteiausschuss, das zweithöchste Gremium der Südtiroler Volkspartei, das Wahlprogramm für die Landtagwahlen einstimmig genehmigt. Dieses ist in verschiedenen thematischen Arbeitsgruppen seit Jahresbeginn erstellt worden – und vorab bereits von anderen SVP-Gremien gutgeheißen worden. Es gliedert sich in sechs große Themenbereiche; die entsprechenden konkreten Maßnahmen werden nächste Woche offiziell vorgestellt. Die sechs Blöcke:

1. Heimat: „In den Mittelpunkt wird das gestellt, was uns als Minderheit ausmacht“, spricht SVP-Obmann Philipp Achammer Bereiche Sprache und Kultur an, die ganz nach vorne gerückt werden. Behandelt werden in diesem Themenblock auch das Ehrenamt und die Familie als „Rückgrat der Gesellschaft“.

2. Selbständigkeit: „Die Autonomie ist Markenkern der Südtiroler Volkspartei“, betont Landeshauptmann-Kandidat Arno Kompatscher. Sie solle weiterhin ein „dynamisches Entwicklungsinstrument“ sein. Allen Nationalismen sei eine klare Absage zu erteilen; der erfolgreiche Südtiroler Weg solle selbstbewusst weitergegangen werden.

3. Zusammenleben: „Für dieses braucht es Regeln“, verwies Philipp Achammer etwa auf jene unverzichtbaren, die das Autonomiestatut geschaffen habe: die Bestimmungen zum Proporz, zum muttersprachlichen Unterricht usw. Was die Integration betrifft, so sei diese ohne Wenn und Aber einzufordern.

4. Lebensqualität: Südtirol sei ein besonderes Land. „Wir versprechen, weiterhin die hierfür nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen“, erklärte Arno Kompatscher, „sodass die hohe Lebensqualität auch in Zukunft garantiert bleibt.“ Ein besonderer Stellenwert wird u.a. den zu ergreifenden Maßnahmen im Bereich der Mobilität beigemessen.

5. Gleiche Chancen: „Alle Teile des Landes sollen gleiche Chancen haben“, sagt Philipp Achammer. „Die peripheren Gebiete sollen dahingehend unterstützt werden, dass die Menschen auch dortbleiben – genauso müssen den Ballungsgebieten geeignete Möglichkeiten für ihre Entwicklung gegeben werden.“

6. Südtiroler Traum: „Das ist unverändert jener von der eigenen Familie, vom Eigenheim und von einer Arbeit, von der man gut leben kann“, meinte Arno Kompatscher. Die Menschen bräuchten Chancengerechtigkeit – und auch Sicherheit. Am derzeitigen wirtschaftlichen Aufschwung mit Vollbeschäftigung sollten alle teilhaben können.
 
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