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Nightliner wird noch attraktiver
Junge Generation | 09.04.2018
Der JG gelingt ein großer Erfolg bei ihrem Projekt „Nightliner“! Nicht nur, dass der Dienst fix in das Mobilitätskonzept des Landes eingebunden wird, es werden auch neue Linien eingeführt: So etwa von Meran nach Bozen. Die Junge Generation in der SVP traf sich kürzlich mit Mobiliäts-Landesrat Florian Mussner und Abteilungsdirektor Günther Burger, um die Neuerungen im Bereich des Nightliner-Netzes zu diskutieren. Der Landesmobilitätsplan wurde nämlich Anfang des Jahres von der Südtiroler Landesregierung verabschiedet. Darin enthalten ist unter anderem eine Überarbeitung des Nightliner-Konzeptes. „Schon im Vorfeld hat die JG eine Reihe von Anregungen gesammelt und dem Landesamt mitgeteilt. Mit Genugtuung können wir feststellen, dass der Landesrat Wort gehalten hat und nun einige zentrale Anliegen umgesetzt werden“, fasst JG-Chef Stefan Premstaler das Treffen zusammen. Demnach wird die Autonome Provinz Bozen-Südtirol mit der Neuausschreibung des Dienstes, die noch in diesem Jahr erfolgen soll, auf den Hauptstrecken im Land die volle Finanzierung übernehmen. „Mit dieser Verpflichtung ist ein großes Anliegen der Jungen Generation in der SVP erfüllt worden: Der Nightliner ist nach über zehn Jahren endlich ein konsolidierter Dienst von Landesinteresse“, zeigt sich Sonja Plank, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Mobiliät in der JG, zufrieden. Auch der Nightliner-Pionier und jetzige SVP-Bezirksobmann des Burggrafenamtes Zeno Christanell zeigt sich erfreut: „Aus unserem damaligen Pilotprojekt „Vinschger Disco-Zug“ im Jahr 2006 ist heute ein landesweites Konzept geworden, das mit dem neuen Landesmobilitätsplan die nächste Qualitätsstufe erreicht. Das wäre ohne den großen ehrenamtlichen Einsatz vieler engagierter JG´ler so sicherlich nicht möglich gewesen.“ In Zukunft wird es nun auch das langersehnte und seit Jahren angestrebte landesweite Nightliner-Netz geben. Zu den bereits bestehenden Diensten in den einzelnen Bezirken wird eine Linie auf der Strecke Meran-Bozen, eine weitere auf der Strecke Bozen-Brixen und die Verbindung von Brixen nach Sterzing eingerichtet. Damit ist eine effiziente Nutzung, die über die Bezirksgrenzen hinausgeht, erreicht und Jugendliche und Junggebliebene können auch weite Strecken mit dem Nightliner fahren. „Nachtschwärmer gelangen nun mit dem Nightliner von Reschen bis nach Innichen. Also wird es möglich, beliebte Diskotheken oder kulturelle Veranstaltungen in der anderen Landeshälfte sicher und kostengünstig mit dem Nightliner zu erreichen“, zeigen die JG-Vertreter auf und stellen klar, dass der Dienst auch von vielen Erwachsenen für den Kino- oder Theaterbesuch genutzt wird. Der JG ist es zudem gelungen, die anfangs geplante Verkürzung der Strecken in die Seitentäler zu verhindern. Der Nightliner wird also auch weiterhin bis nach Reschen oder Salurn fahren, auch die Strecken ins Ahrntal, ins hintere Passeiertal und ins Sarntal bis Reinswald bleiben erhalten. In Gröden ist ein Ausbau der Strecke geplant: Der Nightliner wird in Zukunft bis nach Wolkenstein fahren. Dranbleiben wollen die Vertreter der Jungen Generation an den Anbindungen des Nightliners in die Nebentäler und der Ortschaften, die nicht auf den Strecken der Hauptlinien liegen. „Ebenso werden wir jungen SVP`ler weiterhin für die Ausweitung des Dienstes auf den Freitagabend kämpfen. Das ist unser nächstes großes Ziel“, gibt Sonja Plank die Marschrichtung vor.
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