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Nachhaltige Mobilität erneut im Fokus der SVP Burggrafenamt
17.04.2018
Die SVP Burggrafenamt hat sich erneut mit der Mobilität beschäftigt. Nur ein vernetztes Konzept kann helfen, isolierte Maßnahmen führen nur zur Verlagerung von Problemen. Zudem stellt sich die Frage, was aus dem Mobilitätszentrum am Bahnhof geworden ist. „Mit dem NaMoBu - nachhaltige Mobilität Burggrafenamt – gibt es bereits eine professionelle Unterlage. Dort sind zahlreiche Maßnahmen vorgesehen, die darüber hinaus auch mit den anderen Gemeinden im Bezirk abgestimmt sind“, erklärt SVP Bezirksobmann Zeno Christanell. Um nochmals darauf aufmerksam zu machen und auch damit neue Verkehrskonzepte nicht isoliert erarbeitet, sondern integriert werden, hat sich der SVP Bezirk ausführlich mit NaMoBu beschäftigt. Dabei berichtete der Präsident der Bezirksgemeinschaft Luis Kröll und Martin Stifter als Fachmann für das Projekt über den aktuellen Stand der Umsetzung. „Vor allem geht es uns darum, wichtige Vorhaben, wie etwa die Standseilbahn nach Schenna, gemeinsam zu begleiten und nicht isoliert zu betrachten“, erklärt die Meraner Stadträtin Gabi Strohmer. Auch Bezirksobmann-Stellvertreter Martin Ganner legt Wert darauf, dass Anrainer und Betroffene rechtzeitig informiert werden. „Eine neue Anbindung darf nicht nur für die Touristen da sein, sondern muss einen Mehrwert für alle Bürgerinnen und Bürger darstellen“, mahnt Ganner an. Die SVP stellt klar, dass eine autofreie Erschließung von Dorf Tirol und Schenna für eine nachhaltige Mobilitätssteuerung zielführend ist, aber gleichzeitig auch die Anschlüsse im Stadtzentrum gewährleistet werden müssen. „Auch im NaMoBu-Dokument ist angeführt, dass die Maßnahmen zu vernetzen sind. Also sollte vor der Entscheidung für neue Einrichtungen klar sein, wie der zusätzliche Verkehrsstrom weiterverteilt wird. Darüber herrscht Einigkeit, wir ziehen alle an einem Strang“, unterstreicht Christanell. In diesem Sinn sind auch vereinzelte Eingriffe in den Meraner Verkehrsfluss für viele Umlandgemeinden nicht nachvollziehbar und führen zu Unmut. „Ob es für Anrainer sinnvoll ist, dass Autos im Stau feststecken, weil immer wieder neue Schikanen eingerichtet werden?“, fragt sich etwa der Ortsobmann von St. Leonhardt Ulrich Königsrainer. Auch JG-Vertreterin Sonja Plank wundert sich: „Bei allem Verständnis für grüne Mobilität, aber aus Hafling kann man nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit nach Meran fahren.“ Inkonsequent erscheint der SVP, dass gleichzeitig beim Mobilitätszentrum am Bahnhof Meran bisher nichts weitergegangen ist. „Hier würden wir uns mehr konkretes Engagement der Verantwortlichen wünschen. Immerhin liegt seit 2015 ein fertiger Masterplan vor. Durch einen Ideenwettbewerb wurde für das Bahnhofsareal ein zukunftsweisendes Projekt auserkoren, das nicht nur für den öffentlichen Nahverkehr der Stadt wichtig wäre, sondern auch für alle Nutzer der Eisenbahn“, meint Christanell. Mittlerweile wurde das Mobilitätszentrum in Bruneck umgesetzt und für jenes in Innichen der Startschuss durch die Landesregierung gegeben. Allein in Innichen investiert das Land in diesem Jahr rund 21,8 Millionen Euro für eine weitere Optimierung des lokalen Bahnverkehrs und für eine bessere Vernetzung der Mobilität. Dabei hatte eigentlich Meran ursprünglich die Nase vorne. „Nur in Meran wurde kein Stein umgedreht, obwohl das Mobilitätszentrum am Bahnhof anscheinend zu den großen Zukunftsinvestitionen zählt. Die Stadt hat nach bereits erfolgtem Ideenwettbewerb wieder eine neue ergänzende Planung in Auftrag gegeben. Nun nach zwei Jahren Stillstand haben es sich die Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel aber verdient, dass etwas weitergeht“, fordert der SVP Bezirk.
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