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Meran: „Lebenswerte Stadt“ braucht auch Sicherheit
15.10.2019
„Es braucht eine sachliche Diskussion und konkrete Maßnahmen“, sprechen SVP-Stadtkomiteeobmann Andreas Zanier und SVP-Fraktionssprecher Karl Freund die Sicherheit in Meran an. Das Thema sei auf die lange Bank geschoben worden – es reiche nicht aus, an allen Ecken und Enden in die „lebenswerte Stadt“ zu investieren: „Wenn gleichzeitig ein Klima der Gewalt die Oberhand gewinnt.“ Das dürfe man einfach nicht zulassen.

„Jüngst haben es wieder zwei Übergriffe in Meran in die Schlagzeilen geschafft – viele Gewaltakte werden gar nicht einmal angezeigt“, wissen Andreas Zanier und Karl Freund. Die Bevölkerung klage aber zunehmend über Angst. „Das müssen wir ernst nehmen.“ Es brauche eine sachliche Diskussion über die Sicherheit in Meran, die – trotz der Emotionen – mit kühlem Kopf geführt werde. Sonst sei populistische Hetze fernab von jeglicher Problemlösung die Folge.

Die beiden SVP-Politiker regen die Stadtverwaltung an, einen „runden Tisch“ einzuberufen – gemeinsam mit den Ordnungskräften. Daran sollten sich aber auch Personen beteiligen, die das tatsächliche Gewaltpotential regelmäßig vor Augen haben, etwa Barbetreiber, Lehrkräfte, Jugendarbeiter, Busfahrer usw. „Das soll kein einmaliges Treffen sein; vielmehr soll die Situation ausgiebig – und ohne Scheuklappen – analysiert werden. Um dann auch konkrete Maßnahmen zu setzen.“

Gewaltbereitschaft dürfe, ebenso wie Kriminalität, in Meran nicht die Oberhand gewinnen. Die Menschen hätten ein Recht auf Sicherheit, die wesentlich für eine „lebenswerte Stadt“ sei. „Das Thema ist dringend anzugehen – sonst werden es die Populisten tun“, fordern Andreas Zanier und Karl Freund. Weiterhin brauche es Prävention und Sensibilisierung, aber auch über „schärfere Maßnahmen“ müsse nachgedacht werden. „Einen Beitrag kann und muss die Stadt Meran leisten.“
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