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Leistbares Wohnen darf kein Versprechen bleiben
Die soziale Mitte der SVP | 05.03.2026
Wohnen braucht klare Regeln und konsequente Umsetzung

Auf Einladung der Sozialen Mitte der SVP und der SVP-Ortsgruppe Milland fand kürzlich in Milland eine gut besuchte Diskussionsveranstaltung zum Thema „Leistbares Wohnen“ statt. Das große Interesse zeigte deutlich: Die Frage nach bezahlbarem Wohnraum bewegt viele Menschen, junge Familien ebenso wie ältere Bürgerinnen und Bürger.

Landeshauptmann Arno Kompatscher erläuterte die strategische Ausrichtung des Landes im Wohnbau. Im Mittelpunkt standen neue Finanzierungsinstrumente wie Bausparen und begünstigte Darlehen sowie die neuen Richtlinien zur Wohnbauförderung, die ab 1. Februar 2026 für neue Ansuchen gelten. Diese regeln unter anderem die Zugangsvoraussetzungen, die Einkommensstufen sowie die Höhe der Beiträge neu. Ziel sei es, die Förderinstrumente transparenter und treffsicherer zu gestalten.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Wohnreform 2025, die es zudem ermöglicht, dass gemeinnützige Träger oder auch Gemeinden, für die Errichtung von Mietwohnungen Förderbeiträge von bis zu 5 5 Prozent der Planungs- und Baukosten erhalten, verbunden mit einer 30-jährigen Bindung an einen gedeckelten Mietzins. Damit soll dauerhaft preisgünstiger Mietwohnraum entstehen.

Landesrat Peter Brunner stellte die raumordnungspolitischen Instrumente vor, insbesondere das Modell „Wohnen mit Preisbindung“. Dieses basiert auf einer Vereinbarung zwischen privaten Bauherren und Gemeinden, mit welchem Bauvolumen für preisgebundene Wohnungen vorgesehen wird.

Bürgermeister Andreas Jungmann und Stadträtin Monika Leitner gaben einen Überblick über konkrete Projekte in Brixen, darunter das Projekt Mietwohnungen in der Zone D’Andrea und Wohnen mit Preisbindung in Albeins und informierten über aktuelle Wohnbauzonen.

„Leistbares Wohnen ist eine zentrale soziale Herausforderung“, betont die Vorsitzende der Sozialen Mitte, Gabi Morandell. „Es braucht klare gesetzliche Rahmenbedingungen, gezielte einfache Förderinstrumente und eine verantwortungsvolle Umsetzung vor Ort. Entscheidend ist, dass die Maßnahmen auch tatsächlich bei den Menschen ankommen.“
Die Soziale Mitte wird das Thema weiterhin aktiv begleiten und sich für nachhaltige und sozial ausgewogene Lösungen einsetzen.