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SVP
JG: Erhöhung des Kindergartengeldes geht in die falsche Richtung
Junge Generation |
16.03.2026
2026-03-16
JG: Erhöhung des Kindergartengeldes geht in die falsche Richtung
Künig: „Wir können nicht von Vereinbarkeit von Familie und Beruf sprechen und gleichzeitig die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten nur für jene zugänglich machen, die es sich leisten können.“
Die Junge Generation (JG) kritisiert den Beschluss der Landesregierung, welcher die Erhöhung des Beitrags für den verlängerten Kindergarten vorsieht, scharf. “In der politischen Debatte wird immer wieder von der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesprochen. Diese Maßnahme sendet genau das gegenteilige Signal”, ärgert sich JG-Landesvorsitzende Anna Künig.
Man begrüße die Verlängerung der Kindergartenzeiten grundsätzlich. Sie sei ein wichtiges und richtiges Instrument, heißt es aus der JG: “Es kann aber nicht Sinn der Sache sein, dass der Zugang zu diesem Modell zukünftig noch mehr vom Einkommen der betroffenen Eltern abhängt.”
Zum Hintergrund: Anstatt eines monatlichen Fixbetrages ist für die Nachmittagsbetreuung in Kindergärten zukünftig ein pauschaler Betrag von 4 bis 5 Euro pro Nachmittag vorgesehen. “Unterm Strich sprechen wir von rund 60 Euro mehr pro Kind und Monat, wenn das Angebot täglich in Anspruch genommen wird. Für viele Familien ist das keine Kleinigkeit, sondern eine spürbare zusätzliche Belastung im Haushaltsbudget”, so die JG-Landesvorsitzende. Kindergartenbetreuung sei kein Luxus, sondern ein gesellschaftliches Angebot, das für alle Familien zugänglich sein muss, betont die JG in ihrer Presseaussendung. Eine Politik, die Betreuung ausbaut, gleichzeitig aber die Kosten erhöht, sende die falsche Botschaft an junge Familien.
Für die JG steht daher fest: Der verlängerte Kindergarten ist ein wichtiger Schritt für moderne Familienpolitik; aber nur dann, wenn der Zugang für alle Kinder gewährleistet bleibt und nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt.
Künig: „Wir können nicht von Vereinbarkeit von Familie und Beruf sprechen und gleichzeitig die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten nur für jene zugänglich machen, die es sich leisten können.“
Die Junge Generation (JG) kritisiert den Beschluss der Landesregierung, welcher die Erhöhung des Beitrags für den verlängerten Kindergarten vorsieht, scharf. “In der politischen Debatte wird immer wieder von der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesprochen. Diese Maßnahme sendet genau das gegenteilige Signal”, ärgert sich JG-Landesvorsitzende Anna Künig.
Man begrüße die Verlängerung der Kindergartenzeiten grundsätzlich. Sie sei ein wichtiges und richtiges Instrument, heißt es aus der JG: “Es kann aber nicht Sinn der Sache sein, dass der Zugang zu diesem Modell zukünftig noch mehr vom Einkommen der betroffenen Eltern abhängt.”
Zum Hintergrund: Anstatt eines monatlichen Fixbetrages ist für die Nachmittagsbetreuung in Kindergärten zukünftig ein pauschaler Betrag von 4 bis 5 Euro pro Nachmittag vorgesehen. “Unterm Strich sprechen wir von rund 60 Euro mehr pro Kind und Monat, wenn das Angebot täglich in Anspruch genommen wird. Für viele Familien ist das keine Kleinigkeit, sondern eine spürbare zusätzliche Belastung im Haushaltsbudget”, so die JG-Landesvorsitzende. Kindergartenbetreuung sei kein Luxus, sondern ein gesellschaftliches Angebot, das für alle Familien zugänglich sein muss, betont die JG in ihrer Presseaussendung. Eine Politik, die Betreuung ausbaut, gleichzeitig aber die Kosten erhöht, sende die falsche Botschaft an junge Familien.
Für die JG steht daher fest: Der verlängerte Kindergarten ist ein wichtiger Schritt für moderne Familienpolitik; aber nur dann, wenn der Zugang für alle Kinder gewährleistet bleibt und nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt.
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