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Frauen und Rente: „…heute an morgen denken“
29.10.2020
Altersarmut ist weiblich. Laut den aktuellen Daten der NISF-Beobachtungsstelle erhalten Frauen in der Region Trentino-Südtirol etwa halb so viel an Altersrente als Männer. „Wir dürfen nicht müde werden und müssen junge Frauen immer wieder dazu ermutigen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und sich heute um ihre Absicherung von morgen zu kümmern“, betont SVP-Landesfrauenreferentin Renate Gebhard zu den diesjährigen Equal Pension Days 2020.

„Spieglein, Spieglein an der Wand, hast du auch genug Rente zur Hand?“ Mit diesem Spruch – angelehnt an das bekannte Märchen von Schneewittchen – macht die SVP-Frauenbewegung seit dem vergangenen Jahr darauf aufmerksam, „dass es für Frauen ungemein wichtig ist, sich früh genug um ihre finanzielle Sicherheit im Alter zu kümmern“, erklärt SVP-Landesfrauenreferentin Renate Gebhard zu den Equal Pension Days 2020. „Denn die aktuellen Zahlen belegen es immer wieder: Lücken in der Rentenbiografie fordern ihren Tribut“, so Gebhard, „und das nicht erst seit der Coronakrise, in der Frauen und Mütter einmal mehr ihren Job für die Kindererziehung oder für die Pflege von Angehörigen zurückgestellt haben.“

Bis zu 9.000 Euro für freiwillige Beitragszahlungen

Daher machen die SVP-Frauen junge Mütter auf die Möglichkeit aufmerksam machen, freiwillig Beiträge für ihre Rente einzuzahlen. Diese freiwilligen Beitragszahlungen werden von der Region Trentino-Südtirol finanziell unterstützt: Frauen, die in den ersten drei Lebensjahren ihrer Kinder beruflich zurückstecken, d.h. zuhause bleiben oder eine Teilzeitarbeit von höchstens 70 Prozent aufnehmen, erhalten für freiwillige Renteneinzahlungen in die Pflichtversicherung und in die Zusatzrente einen Beitrag von bis zu 9.000 Euro im Jahr. Informationen dazu gibt es in den Südtiroler Patronaten, die entsprechenden Ansuchen müssen innerhalb 31. Oktober des Jahres nach dem betroffenen Beitragsjahr eingereicht werden. SVP-Landesfrauenreferentin Gebhard rät jungen Müttern daher, sich auf jeden Fall zu informieren und sich rechtzeitig um ihre Absicherung im Alter zu kümmern, „damit es später kein böses Erwachen gibt.“ Auf politischer Ebene arbeiten die SVP-Frauen indes weiter um die Anerkennung der Erziehungszeiten von zwei Jahren pro Kind.
 
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