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Daniel Alfreider referiert im EU – Parlament über Weiterentwicklung der Autonomie
SVP LADINA | 19.01.2018
Daniel Alfreider referiert im EU – Parlament über Weiterentwicklung der Autonomie Die Verabschiedung des Verfassungsgesetzes zum Schutz der ladinischen Minderheit wurde von den Institutionen weit über die Landesgrenzen hinaus aufgenommen. So hat die Intergruppe für traditionelle Minderheiten im Europäischen Parlament den ladinischen Abgeordneten Daniel Alfreider nach Straßburg eingeladen über die politische Situation in Südtirol und über die Weiterentwicklung der Autonomie zu referieren. Daniel Alfreider hat zusammen mit dem EU – Abgeordneten Herbert Dorfmann das gut funktionierende System in Südtirol erläutert mit besonderem Fokus auf die Arbeit der letzten Jahre die Autonomie auf allen Ebenen, von Bozen bis Rom und Brüssel, weiterzuentwickeln. „Die Europäische Union meistert gerade einige Herausforderungen, die nicht sehr einfach sind und ihre Identität teilweise in Frage stellen. Zum einen laufen die Verhandlungen zum Brexit auf Hochtouren und gleichzeitig sorgen Situationen wie die Auseinandersetzungen zwischen Spanien und Katalonien für Diskussionen. In meinen Augen ist das eine Gelegenheit für die EU auch neue Wege einzuschlagen und sich neue Ziele zu setzen“, so der SVP – Abgeordnete Daniel Alfreider. „Wir haben eine genaue Vorstellung wie das Europa der Zukunft aussehen soll, nämlich das Europa der Regionen. Dabei schöpft die Einheit der Europäischen Völker ihre Kraft aus den regionalen Einheiten und setzt das Motto der EU, in Vielfalt geeint, konkret um. Nur so können die wichtigen Europäischen Institutionen Bürgernähe dazu gewinnen, auf die Bedürfnisse der einzelnen Regionen eingehen und gleichzeitig alle Völker Europas mit gleichen Werten und Perspektiven vereinen“, so Daniel Alfreider weiter. „Aus diesem Grund freut es mich umso mehr im Europäischen Parlament über die Südtiroler Autonomie und dessen Entwicklung vortragen zu können und ich bedanke mich bei der Präsidentin der Intergruppe Kinga Gál und vor allem bei dem EU – Abgeordneten Herbert Dorfmann, der es geschafft hat die Themen des Minderheitenschutzes und der Autonomie auch auf Europäischer Ebene zu erheben. Solche Initiativen ermöglichen einen Austausch zwischen den unterschiedlichen Realitäten Europas und das bringt uns Schritt für Schritt auf einen gemeinsamen Weg“, so Alfreider. Der Abg. Herbert Dorfmann beteuerte während seiner Rede, wie wichtig die Vertretung der Minderheiten in allen Gremien und Institutionen sind. „Ohne die Vertretung der deutschen und ladinischen Minderheiten auf allen Ebenen und in allen wichtigen Institutionen wären die Weiterentwicklung der Autonomie, speziell wie es in den letzten Jahren gelungen ist, nie möglich gewesen“, so Dorfmann. „Ich bin überzeugter Europäer und ebenso überzeugt, dass die Minderheiten der wahre Reichtum Europas sind. Das kann jeder von uns mit der Unterzeichnung der „Minority Safe Pack Initiative“ beteuern, denn damit fordern wir gemeinsam, dass der Minderheitenschutz auch im Europäischen Recht verankert wird. Gerade die jüngsten Beschlussanträge des Landtages in Südtirol und Trient zur Unterstützung der Minority Safe Pack Initative, die einstimmig von allen Parteien angenommen wurden, zeigen wie wichtig der Zusammenhalt ist. Oft haben Südtirol und Trient unterschiedliche politische Visionen, und trotzdem findet man einen Zusammenhalt, wenn es um unsere Werte und Perspektiven geht – auch das ist Europa. Einer Minderheit anzugehören ist etwas Besonderes und jedes Mitglied einer Minderheit soll stolz darauf sein. Deshalb hoffe ich, dass alle Südtirolerinnen und Südtiroler die „Minority Safe Pack Initiative“ mit Stolz unterzeichnen werden“, so Daniel Alfreider abschließend. Die Bürgerinitiative Minority Safe Pack kann auch online unterzeichnet werden: http://www.minority-safepack.eu/
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