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„Covid-19-Pandemie hat Situation der Frauen verschlechtert"
24.11.2020
„Die Covid-19-Pandemie hat die Problematik der Gewalt gegen Frauen in den Hintergrund gerückt. Am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass diese soziale Plage ungebrochen ihren Lauf nimmt. Die zahlreichen Feminizide in diesem Jahr sind nur die Spitze des Eisberges der vielen unterschiedlichen Formen von Gewalt an Frauen.“ Dies teilt SVP-Senatorin und Vorsitzende der Autonomiegruppe Julia Unterberger in einer Aussendung im Hinblick auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November mit.

„Der Corona-Notstand hat die sozialen und wirtschaftlichen Kosten der Krise in besonderem Masse auf die Frauen abgewälzt. Bekanntlich sind der Kampf gegen Gewalt an Frauen und deren Gleichstellung in allen gesellschaftlichen Bereichen zwei Seiten derselben Medaille.  Wirtschaftliche Unabhängigkeit ist die Grundlage eines freibestimmten Lebens, das gewalttätigen Übergriffen keinen Raum lässt.“

„Deshalb muss ein bedeutender Teil der Mittel des EU-Wiederaufbaufonds für die Frauenbeschäftigung, zur Bekämpfung des Lohngefälles zwischen den Geschlechtern, sowie zur Erlangung einer gerechteren Aufteilung der Familienarbeit ausgegeben werden.“

„Angeprangert und zur Straftat erhoben werden müssen auch die frauenfeindlichen verbalen Übergriffe, die sich in den sozialen Medien breitmachen und den Nährboden für jede Form von Gewalt bilden.“

„Der 25. November dient dazu, auch weiterhin über all dies nachzudenken und sich gegen Gewalt einzusetzen.“
 
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