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Bezirksleitung hat Jugendanliegen im Fokus
15.06.2017
Die SVP Bezirksleitung Burggrafenamt hat sich bei ihrer letzten Sitzung vor allem mit den Anliegen junger Menschen beschäftigt. Vertreter des Jugenddienstes Meran und der Jungen Generation berichteten über ihre Arbeit und Anliegen. Vor allem wollen die Jugendlichen eines: Freiräume. Die SVP Bezirksleitung macht die Jugend zum Schwerpunktthema. Passend dazu fand die Sitzung im HUB 37 statt, welches neben den Streetworkern, das Work Up und den InfoPoint beheimatet. Die Präsidentin des JD Meran Sissi Prader erklärte gemeinsam mit dem Geschäftsführer Oliver Schrott und dem Bereichsleiter Streetwork Salvatore Cosentino die Aufgaben der vor rund einem Jahr eröffneten Einrichtung. Im Anschluss berichteten die Vertreter der Jungen Generation im Burggrafenamt von ihrer Tätigkeit. Dabei zeigte JG-Bezirkschef Philipp Krause den vielfältigen Einsatz der jungen SVP`ler auf: „Die JG setzt sich für das junge Wohnen, für das Nachtleben, den Nightliner, innovative Berufe und vieles mehr ein.“ Vor allem das Projekt Nightliner ist zu einem Vorzeigeprojekt der JG geworden und soll nun landesweit ausgebaut werden, wie Sonja Plank, stellv. JG-Landesvorsitzende, berichtete. Dabei will sich die JG aber einsetzen, dass auch weiterhin entlegenere Gemeinden mit Shuttle-Bussen angebunden bleiben. Im Bereich junges Wohnen ist man im ständigen Austausch mit dem Wohnbauinstitut. Ziel ist es dabei, eine fixe Quote an Mietwohnungen für junge Menschen festzulegen – damit diese für ein Eigenheim sparen können. Um Ideen für eine innovative Verwendung für des Kasernenareal zu erhalten, fand bereits eine Besichtigung der Anlage in Schlanders statt und eine Auseinandersetzung mit dem dortigen neuen Nutzungskonzept, welches vor allem Platz für wirtschaftliche aber auch kulturelle Ideenschmieden bieten soll. „Auch das Thema Nachtleben ist uns ein großes Anliegen. Hier fordern wir mehr Verständnis für die Anliegen der jungen Mitbürger. Ständige Einschränkungen und drakonische Strafen für Barbetreiber und Veranstalter lassen Meran unattraktiv werden“, unterstrich vor allem die Meraner JGlerin Katharina van Rossem. Die Meraner Stadträtin Gabi Strohmer konnte den Argumenten der JG einiges abgewinnen und berichtete, dass mit dem Ost-West-Club beim Ex-Mingolfareal ein Projekt in Angriff genommen wurde, durch welches eine „kulturelle Oase“ entstehen wird. Auch weitere Vorhaben zur Schaffung von mehr Freiraum stellte sie in Aussicht. Bezirksobmann Zeno Christanell, der selbst Präsident des Jugendzentrums von Naturns ist, hob ebenfalls die große Bedeutung der Jugendanliegen hervor: „Man kann nicht verlangen, dass junge Menschen immer so funktionieren sollen, wie es sich Erwachsene vorstellen. Vor allem in dieser Lebensphase braucht es Raum für Experimente und die Toleranz für das Fehlermachen.“ Aus diesem Grund wird die SVP weiterhin den engen Kontakt zu den Jugendorganisationen suchen und sich für die Jugendkultur einsetzen. Zeno Christanell und sein Stellvertreter Martin Ganner bedankten sich für das große Engagement des Jugenddienstes und der Jungen Generation und sagten auch zukünftig ihrer Unterstützung zu. Als weiteres Thema behandelte die Bezirksleitung die Mobiltät. Landesrat Arnold Schuler berichtete über den aktuellen Stand bei der Ausschreibung der Nord-West-Umfahrung. Schuler rechnet mit dem Baubeginn ab November 2017. Stadträtin Gabi Strohmer klärte über den Aufruf zum Bau der Kavernen-Garage auf. Die Frist zur Hinterlegung von Vorschlägen läuft noch bis zum 17. Juli. Bezirksobmann Zeno Christanell konnte auf einen ersten Austausch zum Thema Standseilbahn Schenna und Sessellift Dorf Tirol verweisen. Auch diese Projekte werden als zentrale Lösungsansätze für die Verkehrssituation gesehen und von der SVP intensiv begleitet.
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