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Weltmädchentag: Digitale Gewalt bekämpfen
09.10.2020

Viele Mädchen sind digitaler Gewalt ausgesetzt. Aus dem aktuellen „State of the World’s Girls Report“ geht hervor, dass 70 Prozent der Mädchen in den sozialen Medien beleidigt, bedroht und diskriminiert werden. Die SVP-Landtagsabgeordnete Magdalena Amhof nimmt den diesjährigen Weltmädchentag zum Anlass, auf die Ergebnisse dieses Berichtes hinzuweisen und die digitale Gewalt an Mädchen zu thematisieren.

 

Die sozialen Netzwerke haben in den vergangenen Jahren einen großen Stellenwert in unserem Leben eingenommen. Aufgrund der Corona-Krise ist ihre Bedeutung noch einmal gewachsen, da viele Menschen einen zunehmenden Teil ihres Lebens mittlerweile online verbringen. Umso wichtiger ist es, dass sich Menschen im digitalen Austausch sicher fühlen. „Leider ist dem nicht so. Vor allem Mädchen und junge Frauen werden in den sozialen Medien sehr oft beleidigt und diskriminiert. Die Ergebnisse des Mädchenberichtes ‚State oft he World’s Girls Report‘ dem 22 Länder angehören, sind ernüchternd und machen deutlich, dass der virtuelle Raum kaum geregelt ist. Die Folge ist, dass Mädchen sich zurückziehen“, bedauert Amhof. Mädchen hätten jedoch das Recht darauf, sich frei und sicher im Netz zu bewegen und sich zu Themen zu positionieren. „Doch Mädchen verstummen, sie werden oft mundtot gemacht und so indirekt von der Teilhabe ausgeschlossen. Das dürfen wir nicht länger zulassen“, fordert Magdalena Amhof. Die Formen der Diskriminierung reichen von Beschimpfungen und Beleidigungen bis hin zu sexueller Belästigung, persönlicher Demütigung, Bodyshaming, Upskirting, rassistischen Kommentaren, Stalking usw. „Digitale Plattformen müssten ihre NutzerInnen verstärkt schützen und Meldemechanismen so optimieren, dass die TäterInnen zur Rechenschaft gezogen werden können. Es ist höchst an der Zeit, dass sich hier was tut!“, sagt Amhof und ruft die Gesellschaft zur Mithilfe auf: „Wir alle sind gefordert: Die Social-Media-Unternehmen, die GesetzgeberInnen und die Zivilgesellschaft selbst – wir alle als NutzerInnen, aber auch als Familie und Freunde. Gemeinsam müssen wir gegen die digitale Gewalt vorgehen“.

 

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