Südtirol zusammenhalten

Landtagswahlen 2023

Die Landtagswahl 2023 ist geschlagen. Unsere engagierten und kompetenten Kandidatinnen und Kandidaten waren im ganzen Land unterwegs, um Stimmen für die Südtiroler Volkspartei zu sammeln. Trotz vereinter Kräfte ist es uns nicht gelungen, unser Wahlziel zu erreichen. 
 
Im neuen Landtag sind wir als Südtiroler Volkspartei nun mit 13 Abgeordnete vertreten. Ihnen gelten unsere besten Glückwünsche. Unser besonderer Dank gilt heute aber auch all jenen Kandidatinnen und Kandidaten, die den Sprung in den Landtag nicht oder nicht mehr geschafft haben. Bleiben wir weiterhin verbunden und geeint in unserer Sammelpartei.
 
Wir nehmen nun mit Demut zur Kenntnis, dass sich die politische Landschaft Südtirols mit gestern entscheidend verändert hat. Die Verluste der Südtiroler Volkpartei an Stimmen und den Verlust von zwei Mandaten müssen wir leider hinnehmen.
 
Für diesen Wahlausgang gibt es äußere und parteiinterne Gründe, die wir mit der gebotenen Sorgfalt und Umsicht analysieren und bewerten werden. Hierfür werden wir sicherlich auch intern in unseren Gremien das Gespräch suchen. Dabei sollten wir die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen und Debatten nicht öffentlich führen, sondern intern klären. 
 
Trotzdem: 97.092 Wählerinnen und Wähler haben die Südtiroler Volkspartei gewählt. Wir werden diesen Auftrag in aller Verantwortung und mit großer Seriosität wahrnehmen. Damit geht auch die Aufgabe einer Regierungsbildung einher. In einem Landtag mit 12 Parteien wird dies sicherlich eine herausfordernde Aufgabe.
 
In diesem Sinne bauen wir darauf, für die Menschen in Südtirol weiterhin eine vernünftige, zukunftsweisende Politik zu machen. 
 

SVP-Leitung: "Viele Sorgen unbegründet – messt uns am Programm!“

In der heutigen Parteileitung (18.12.2023) wurde über die laufenden Koalitionsverhandlungen diskutiert.

Wie bekannt, haben heute die Arbeitsgruppen ihre Arbeitsergebnisse abgegeben. Man liege somit mit den Verhandlungen im Zeitplan. In einem war man sich einig: Die Sorgen und Befürchtungen nimmt jede/jeder der Delegationsmitglieder sehr ernst, vieles sei aber völlig unbegründet. „Messen solle man uns aber an den Inhalten, für die wir stehen und auch bisher gestanden sind. Wir geben sicher nicht etwas leichtfertig auf, das wir selbst über Jahrzehnte aufgebaut haben“, unterstreichen Parteiobmann Philipp Achammer und Landeshauptmann Arno Kompatscher.

„Die Sorgen und Befürchtungen der Bürgerinnen und Bürger nehmen wir ernst! Wenn Menschen auf die Straße gehen und sich um den Stellenwert einiger wesentlicher Werte in einer möglichen künftigen Koalition sorgen, dann werden sie in der Südtiroler Volkspartei den größten Verteidiger dieser Werte finden,“ bekräftigen sowohl der Parteiobmann als auch der Landeshauptmann.
Als SVP sehe man das beste Mittel, um zu überzeugen darin, bei Abschluss der Verhandlungen ein Ergebnis vorweisen zu können, dass inhaltlich überzeugt, insbesondere auch im Hinblick auf die Wahrung von Minderheitenrechten, Bürgerrechten und der Wiederherstellung und den Ausbau der Autonomie.

Wir werden mit dem Verhandlungsergebnis überzeugen!

Bürgermeister/innen, Ortsobleute und Mitglieder des Parteiausschusses haben sich in Nals zusammengefunden.

 Es ging um die Vorstellung der Zwischenbilanz der Koalitionsverhandlungen und um eine gemeinsame Bewertung der bisherigen Resultate.
„Die Südtiroler Volkspartei ist nach wie vor dieselbe: Eine Partei der Mitte, die zu bürgerlichen Rechten, zu einer Politik der Mitte und zur Autonomie steht“, das betonten Parteiobmann Philipp Achammer und Landeshauptmann Arno Kompatscher eingangs zur Sitzung. Auch die verschiedenen Berichte der Mitglieder der Verhandlungsdelegationen unterstrichen diese Sichtweise.
In diesem Zusammenhang bekräftigten die Anwesenden die Verhandlungsdelegationen und insbesondere Achammer und Kompatscher weiterzumachen, um für ein gutes, solides Verhandlungsergebnis zu arbeiten. Schließlich wolle man damit überzeugen, um so auch der teilweise weit überzogenen Kritik mit Fakten begegnen.