X Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies.

Kernthema Chancen

Südtirols Chancen nützen

Südtirol hat viele Stärken. Aber auch viele Chancen, die noch zu wenig genützt sind. Ganz im Sinne unseres Leitgedankens, „Gutes bewahren – Neues wagen“ wollen wir auf diese Stärken setzen, auf unsere Werte und Traditionen bauen und die Chancen für die Zukunft nützen.
 
Jede Südtirolerin und jeder Südtiroler muss die Möglichkeit zu einem erfüllten Leben in unserer Heimat haben. Dazu gehören gleichwertige Chancen im Zugang zu Arbeit und Bildung, die aktive Mitsprache bei der Entwicklung unseres Landes, mehr Freiraum für Eigeninitiativen und die Übernahme von mehr Verantwortung für sich selbst, aber auch für andere, die unsere Unterstützung brauchen.
 
 
Der Jugend Chancen bieten
 
Den Kindern und Jugendlichen gehört die Zukunft. Die Politik hat nur dann gute Arbeit geleistet, wenn sie es der nächsten Generation ermöglicht, ihre Chancen in Südtirol wahrzunehmen und ihr Leben auf der Basis einer guten Bildung und Ausbildung, mit sicheren Arbeitsplätzen und in einer intakten Umwelt zu gestalten.
 
Im Bildungsbereich gilt es die Mehrsprachigkeit als Vorteil und Chance zu begreifen, indem wir die Sprachkompetenzen unserer Kinder stärken. Im dualen Ausbildungssystem müssen neue Schwerpunkte gesetzt werden: Mit einer Aufwertung des Handwerks und einer Berufsmatura für Lehrlinge beispielsweise können wir den Jugendlichen noch bessere Ausbildungsangebote bieten und neue Arbeits- und Lebensperspektiven ermöglichen. Es gilt den Jugendlichen über Betriebspraktika den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern. Unsere Entscheidungen von heute betreffen das Leben unserer Kinder von morgen. Eine „generationenverträgliche Politik“ bedeutet deshalb, dass wir diese Entscheidungen vorher auf ihre Nachhaltigkeit prüfen. Vor allem aber ist wichtig, dass wir der Jugend auf Augenhöhe begegnen und sie noch stärker als bisher in unsere Politik einbinden und neue Akzente, die sie einbringen, zulassen und fördern.
 
 
Standort Südtirol stärken
 
Die wirtschaftliche Entwicklung Südtirols ist die Basis für Sicherheit und Lebensqualität. Wir begreifen die kleinstrukturierte Wirtschaft unseres Landes, in der Qualität und Tradition eine große Rolle spielen, als wichtige Chance für die Zukunft. In zunehmend globalisierten und austauschbaren Märkten unterscheidet uns das von anderen und schafft Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Gleichzeitig aber kommen auch einige Herausforderungen auf uns zu. Wir dürfen nicht stehen bleiben, sondern müssen uns weiter entwickeln und dynamische Unternehmen fördern, die mit neuen Ideen unsere Wirtschaft beleben. Es gilt lokale Nischenmärkte zu erschließen und regionale Kreisläufe gezielt zu fördern.
 
Höchste Priorität dabei hat der Abbau der überbordenden Bürokratie und des übermäßigen Steuerdrucks. Die bürokratischen Auflagen in Südtirol erschweren die Gründung neuer Unternehmen, den Ausbau bestehender Unternehmen, ebenso wie die Einstellung neuer Arbeitskräfte und hemmen damit die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Südtirols. Ein Teil dieser Bürokratie ist hausgemacht, jedoch bei weitem nicht alles. Der Ausbau der Autonomie durch eine Steuer- und Finanzhoheit ist deshalb ein wichtiger Schritt
 
 
Mehr Selbstverantwortung
 
Die Überreglementierung ist auch eine Folge der Übernahme von mehr und mehr Aufgaben durch die öffentliche Hand. Es ist jetzt Zeit, ganz bewusst wieder einen Schritt zurückgehen und offen und ehrlich einzugestehen, dass die öffentliche Hand nicht für alles da sein kann und soll. Das entspricht auch dem Wunsch vieler Südtirolerinnen und Südtirolern nach mehr Freiraum und Eigenverantwortung. Sie sehen, genauso wie wir, in der Stärkung der Eigeninitiative und der Übertragung von mehr Verantwortung eine Chance für unser Land und für jede und jeden Einzelnen.
 
Die öffentliche Verwaltung sollte sich also aus jenen Bereichen zurückziehen, die privat funktionieren – und teilweise sogar besser gelöst werden können. Außer Frage steht dabei, dass wesentliche Bereiche der Daseinsvorsorge gesichert sein müssen und Bereiche wie die öffentliche Sicherheit im alleinigen Verantwortungsbereich der öffentlichen Hand bleiben müssen. Auch eine Reduktion der Steuern einerseits und eine Absenkung der Beiträge andererseits bringen nicht nur volkswirtschaftliche Vorteile sondern entsprechen dem Gedanken von mehr Eigenverantwortung.
 
 
Unser größtes Potential: Die Menschen Südtirols.
 
Männer und Frauen, Menschen aus unterschiedlichen Regionen und mit verschiedensten Fähigkeiten müssen die grundsätzlich gleichen Chancen in Südtirol haben. Voraussetzung dafür ist in erster Linie ein gerechter Zugang zu einem qualitativ hochwertigen Bildungssystem und die Chance auf einen Arbeitsplatz.  Chancengleichheit bedeutet auch, dass wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Selbstverständlichkeit in einer modernen Gesellschaft begreifen und dahingehend konkrete, unterstützende Maßnahmen setzen.
 
Die Südtirolerinnen und Südtiroler haben unsere Heimat zu dem gemacht, was sie heute ist. Sie sind unsere wichtigste Stärke, auf die wir gerne bauen. Viele Bürgerinnen und Bürger wollen stärker in die politischen Entscheidungen einbezogen werden und sind bereit, sich aktiv einzubringen. Das unterstützen wir, schaffen mehr Möglichkeiten der Mitsprache und begrüßen Instrumente der direkten Demokratie. Mit unserem Programmprozess, bei dem wir die ganze Bevölkerung eingeladen haben, mit uns zu diskutieren, haben wir damit bereits begonnen. Diese Einbindung der Südtirolerinnen und Südtiroler werden wir auch in unserer Politik der nächsten Jahre weiter führen. 
 
Südtirol hat viele Chancen. Nutzen wir sie gemeinsam!