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Weltfrauentag: „Mit lauter Stimme für die Rechte der Frauen“

Weltfrauentag: „Mit lauter Stimme für die Rechte der Frauen“

Das Wahl- und Stimmrecht für Frauen, ausreichender Mutter- und Kinderschutz sowie gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung sind einige der Forderungen, die am Beginn des Internationalen Tages der Frau im Jahr 1911 standen. „In den 105 Jahren der Geschichte des Weltfrauentages hat sich einiges getan“, erinnert SVP-Landesfrauenreferentin Renate Gebhard anlässlich des diesjährigen 8. März. „Einige Forderungen haben jedoch in all den Jahren nichts von ihrer Aktualität eingebüßt“, mahnt Renate Gebhard die Fortführung des gemeinsamen Einsatzes für die Chancengleichheit an.
 
Der Welttag der Frauen hat seinen Ursprung im Kampf um die Gleichberechtigung und  um das Wahlrecht. Millionen von Frauen aus Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und der USA beteiligten sich am ersten Internationalen Frauentag am 19. März 1911. Erst zehn Jahre später im Jahr 1921 wurde der Frauentag auf den 8. März festgelegt. Die zentralen Forderungen der ersten Welttage der Frau schlossen den Kampf gegen den imperialistischen Krieg und um das Wahl- und Stimmrecht für Frauen, die Arbeitsschutzgesetze, den Mutter- und Kinderschutz, den Achtstundentag, einen gleichen Lohn bei gleicher Arbeitsleistung und die Festsetzung eines Mindestlohns mit ein. „Wenn wir den diesjährigen Weltfrauentag dazu nutzen wollen, um einen Blick in die Geschichte der Frauenrechte zu werfen, so können wir getrost sagen: Die Frauen in Europa haben in den vergangenen 105 Jahren vieles erreicht“, erklärt Landesfrauenreferentin Renate Gebhard. „Einiges bleibt jedoch auch in Zukunft mit vereinter Stimme voranzutragen“, so Gebhard.
 
Die Chancengleichheit in der Arbeitswelt ist eines der Themen, welches die Landesfrauenreferentin am Weltfrauentag in den Mittelpunkt rückt. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist eine der Forderungen, die in all den Jahren nichts an Aktualität eingebüßt haben“, erinnert Gebhard an den durchschnittlichen Lohnunterschied von 17 Prozent zwischen Männern und Frauen in Südtirol sowie an den theoretischen Achtstundentag und die vielen unbezahlten Arbeitsstunden, die Frauen bis heute in der Familienarbeit leisten. „Wahre Chancengleichheit schließt heute auch mit ein, dass Frauen die Möglichkeit haben sollen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen“, beschreibt Gebhard eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. „Unsere Wirtschaft und Gesellschaft können und sollen nicht auf die beruflichen Kompetenzen und Fähigkeiten von gut ausgebildeten Frauen verzichten müssen“, betont Renate Gebhard.


Bozen, 7. März 2016
 
 
 

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