Heilwig
14. Jhdt. 
 
Medizin 
 Heilwig
Geboren:
14. Jhdt.
Gestorben:
Bozen
Kategorie:
Medizin
Leben:

Heilwig, Spitalverwalterin von Bozen

Das Heiliggeistspital war seit dem späten 13. Jahrhundert bis herauf in die Neuzeit die wichtigste kommunale Fürsorgeanstalt der Stadt Bozen. Formell handelte es sich um eine städtische Einrichtung, die jedoch von den Tiroler Landesfürsten kontrolliert wurde. Dem Spital oblag neben der Pflege von armen und alten Mitgliedern der städtischen Gemeinschaft die Verwaltung eines immensen Grundbesitzes, der durch zahlreiche bürgerliche Stiftungen ständig erweitert wurde.

Weiteres:
In den Jahren 1309–1330 stand Frau Heilwig von Bozen dem Spital als Verwalterin vor. Dies ist durchaus außergewöhnlich in der von Männern und männlichen Rechtsinstitutionen bestimmten Lebenswelt des Spätmittelalters. Als “Powerfrau” des 14. Jahrhunderts wurde ihr Sohn Ulrich Heilwiger sogar nach ihr benannt, was darauf schließen läßt, daß Frau Heilwig ihren Zeitgenossen nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. 
Informationen von Hannes Obermair, Stadtarchiv Bozen


Abarth Marianne
 
Schleis/Mals 
Schule 
Abarth Marianne
Wohnort:
Schleis/Mals
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Adami Marianne
 
Terlan 
Schule 
Adami Marianne
Wohnort:
Terlan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Agreiter-Ohnewein Maria
 
 
Medizin
Soziales 
Agreiter-Ohnewein Maria
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Eppan
Weiteres:
Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen
Agstner Hilge
 
Bruneck 
Schule 
Agstner Hilge
Wohnort:
Bruneck
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Agstner Regina
 
St. Lorenzen 
Schule 
Agstner Regina
Wohnort:
St. Lorenzen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Aichner Maria
 
Bruneck 
Schule 
Aichner Maria
Wohnort:
Bruneck
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Alber Anna
 
Hafling 
Schule 
Alber Anna
Wohnort:
Hafling
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Alber Anna
 
Brixen Stadt 
Schule 
Alber Anna
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Almberger Philomena
 
Passeier 
Schule 
Almberger Philomena
Wohnort:
Passeier
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Tall/Schenna,, St. Leonhard in Passeier, St. Martin i.P.,
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Amonn Maria
 
Bozen 
Schule 
Amonn Maria
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Amort Clara Maria
1930 
Mühlbach 
Schule
Kunst/Kultur 
Amort Clara Maria
Geboren:
1930
Gestorben:
2000
Wohnort:
Mühlbach
Kategorie:
Schule
Kunst/Kultur
Leben:
Maria Amort Clara bleibt als engagierte Lehrerin und Mitbegründerin des Filmclubs in Mühlbach in Erinnerung.
Weiteres:
Maria Amort, geboren am 25. 03. 1930, war eine der ersten Frauen in Südtirol, die eine Reifeprüfung an einer Oberschule abgelegt hat: Aus eigenem Antrieb, sie hatte bereits mit 15 Jahren ihre Mutter verloren, maturierte sie an der Lehrerbildungsanstalt Meran, gemeinsam mit ihrem zukünftigen Ehemann Alfons Clara. Nach einigen Unterrichtsjahren in Lüsen zog das Lehrerehepaar Clara nach Mühlbach, das Heimatdorf von Maria Amort, wo sie zwei Generationen von Schülern unterrichteten. Maria Amort Clara ist nicht nur heute noch als ausgezeichnete Lehrerin in Erinnerung. Sie prägte auch das soziale Leben des Dorfes, so betreute sie etwa die Ministranten und führte die Sternsinger an. Gemeinsam mit „dem Lehrer“ baute sie einen Filmclub auf, in dem ihre Begeisterung und ihr Engagement ebenfalls spürbar wurden. Sie verstarb am 29. 06. 2000. Quelle: Maja Clara
Amplatz Johanna
 
Montan 
Schule 
Amplatz Johanna
Wohnort:
Montan
Kategorie:
Schule
Leben:
Nach Johanna Amplatz ist die Schule in Montan benannt. Sie war Lehrerin.
Amplatz Mathilde
 
Montan 
Schule 
Amplatz Mathilde
Wohnort:
Montan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Andergassen Mathilde
 
Kaltern 
Soziales
Schule 
Andergassen Mathilde
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Soziales
Schule
Leben:

Katakombenlehrerin
1932 unterrichtete sie heimlich die deutsche Sprache; sie wurde verurteilt zu einer Strafe in der Höhe von 200 Lira, dann begnadigt.

Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff sowie: Associazione Nazionale Perseguitati Politici Italiani Antifascisti Comitato Provinciale di Trento, Trentini e Südtirolesi - perseguitati dal fascismo; 2003

Weiteres:

 

Andreatta Trude
 
ST. Andrä 
Schule 
Andreatta Trude
Wohnort:
ST. Andrä
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Armani-Orsetto Emma
 
 
Medizin
Soziales 
Armani-Orsetto Emma
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in St. Leonhard in Passeier
Weiteres:
Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen
Aschbacher Cäcilia
 
Mühlwald 
Schule 
Aschbacher Cäcilia
Wohnort:
Mühlwald
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Asper Flora
 
Prad 
Schule 
Asper Flora
Wohnort:
Prad
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Auer Elisabeth
 
Ahornach/Sand in Taufers 
Schule 
Auer Elisabeth
Wohnort:
Ahornach/Sand in Taufers
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Ausserer Berta
 
St. Michael/Eppan 
Schule 
Ausserer Berta
Wohnort:
St. Michael/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Außerhofer Maria
 
Sand in Taufers 
Schule 
Außerhofer Maria
Wohnort:
Sand in Taufers
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Bacher Paula
 
Wiesen/Flains 
Schule 
Bacher Paula
Wohnort:
Wiesen/Flains
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Baumgartner Elisabeth
1938 
Bozen 
Kunst/Kultur 
Baumgartner Elisabeth
Geboren:
1938
Gestorben:
2005
Geburtsort:
Wien
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Mit Elisabeth Baumgartner ist 2005 eine der engagiertesten Journalistinnen in Südtirol verstorben. Jahrzehntelang für die RAI und als Südtirol-Korrespondentin für "Die Presse" tätig, engagierte sie sich auch im Bereich von Kunst und Kultur, so in unzähligen Büchern und Filmbeiträgen, als auch als Gründungsmitglied der ar/ge kunst Galerie Museum, Bozen.
Weiteres:
Geb. 13.11.1938 in 1200 Wien, Brigittaspital
Aufgewachsen im Elternhaus in 1190 Wien, Paul Ehrlichgasse 7.
Als wohlbehütete Erstgeborene war sie das ganze Glück unserer Mutter und der Stolz unseres Vaters, da sie optisch mit ihren schwarzen Haaren, eher dunklen Augen und ihrem Temperament eher in seine Familie tendierte.
April 1940 Geburt von Schwester Lore
Oktober 1941 Geburt von Schwester Hannah
Ende Juli 1944 Übersiedelung ins Waldviertel ins Beamtenhaus neben dem Hartl Werk in Echsenbach, wo wir eine kleine Wohnung mit Zimmer, 1 Wohnküche, Vorraum, WC zur Verfügung hatten. Das Kabinett wurde weiter von der Sekretärin, die uns die Wohnung überlassen hat, als Schlafstelle genützt.
Im Herbst 1944 begann für Elisabeth der Ernst des Lebens, sie musste 2 km zu Fuß vom Werk bis in die Volksschule in Echsenbach. Sie wurde die erste Zeit von unserer Mutter begleitet, die aber ihre vierte Tochter erwartete und dadurch als Begleitperson bald ausfiel. Ein Bub (7 Jahre) ging aber den gleichen Weg, da er auch im Beamtenhaus wohnte.
Dezember 1944, Geburt von Schwester Hedi.
1945 fiel ab März die Schule bald ganz aus, was weiter nichts ausmachte, da wir von unseren Eltern mit Zeichnen, Geschichtenerzählen, Gedichte Auswendiglernen, singen, turnen recht gut beschäftigt wurden.
Im Herbst 1945 ging es weiter mit der Schule und im Mai 1946 übersiedelten wir in ein Hartl Fertigteilhaus im Steingraben in Echsenbach mit einem herrlichen Garten mit einem Stück Wald, einem kleinen Teich, einem Bach; einer großen Wiese und einem Gemüsegarten.
Nun war der Schulweg einfacher und unser Freiraum im Dorf größer. Elisabeth war den ganzen Tag draußen, sie berichtete dann aufgeregt was sie im Dorf, in der Schule, oder mit anderen Kindern angestellt und erlebt hatte. Sie wurde von unserer Mutter, die viel weniger Kontakt mit den Menschen außerhalb ihres Hauses hatte, dazu bewusst oder unbewusst animiert zu berichten und zu unterhalten.
Nach der Übersiedelung in unser Wiener Haus im 19. Bezirk, ging Elisabeth ab September 1946 für 2 Jahre (3. + 4. Klasse) nach Grinzing in die öffentliche VHS. Elisabeth musste die Aufnahmeprüfung in das Mädchen-Gymnasium in der Billrothstraße machen. Dorthin ging sie ab September 1948. Sie konnte nun mit der Schülerkarte die Straßenbahn zwischen Grinzing u. Nußdorfergürtel benutzen. Sie fuhr aber oft ohne Ausweis, weil sie ihn vergessen hatte, oder wenn sie mit ihrer Freundin Anny Zak eine angebetete Lehrerin noch über die gestattete Grenze hinaus verfolgte.
Sie hatte maßvolle Schulerfolge; Zeichnen und Deutsch waren ihre Stärke, Mathematik, Latein, Französisch waren weniger gut, weil sie keinen Spaß am Lernen der Vokabel hatte. Sie wollte außerdem im Sommer immer in Baden und nicht in Echsenbach sein, wo sie von T. Lilly Nachhilfe bekam und den übrigen Tag mit ihren Cousins in Baden Unfug treiben konnte. Erst als in der 7. Klasse die Nachhilfe in Wien erteilt wurde und sie bei einer unverheirateten alten Tante wohnen musste, war sie sofort positiv in der Schule und legte im Juni 1956 erfolgreich die Matura ab.
Sie hatte eine besonders gute Zeichenlehrerin, Fr. Prof. Höller, die mit ihr eine Mappe mit Zeichnungen zusammenstellte, mit der sie sich an der Bildnerischen Akademie (1. Bezirk, Schillerplatz) zur Aufnahmeprüfung anmeldete.
Diplomstudium u. Lehramtsstudium an der Akademie unter Clemens Holzmeister als Rektor und Französisch Lehramt an der Uni.
1956 Akademiestudium: als außerordentliche Hörerin, später ordentliche Studentin, von Prof. Elsner bei Aufnahmeprüfung aufgenommen; nach ca. 2 Jahren wechselt sie zu Prof. Martin, wo Max Melcher (Nachkriegsgeschichten wie aus dem Film der 3. Mann und sehr trinkfest!) ihr Mentor war, Abendakt bei Prof. Böckl.
Die Malerfeste bei der Exfrau von Prof. Matejka (ehemaliger Kulturstadtrat der 2. Republik) im Schrebergarten Atelier in Perchtoldsdorf, Prof. in Kunstschule, gefielen ihr sehr.
1957 circa Beginn der Beziehung zu Robert Scherer
1958-1959: Auslandsjahr in Frankreich, wo sie Deutsch unterrichtete; an dessen Ende eine Bretagne Reise mit Lore stand
Mai 1960 Hochzeit mit Robert
Oktober 1960 Geburt der Tochter Anna
Nach der Geburt wohnhaft in Wien 1., Seilerstätte und im Elternhaus in Wien –
Ab 1960/61 war Robert in Südtirol, während Elisabeth + Anna in Grinzing wohnten. 1961 ganz in Südtirol wohnhaft in der Wasserkuranstalt Dr. Guggenberg, wo Robert eine Wohnung gemietet hatte. Anna blieb in Wien im Haus der Eltern und Schwestern.
Herbst 1961 beginnt der Unterricht in Kunsterziehung in Brixen
März 1962 Geburt des Sohnes Markus
Diplom an der Akademie und in Französisch
März 1963 Fahrt von Anna nach Brixen, endgültige Übersiedelung
Mai 1963 Fahrt von Elisabeth + Anna nach Triest; Beginn des Hausbaus in Milland bei Brixen
1965 Kinder im italienischen Kindergarten, 1966 Beginn der Volksschule für Anna in Brixen
Kunstkritikenschreiben in Brixen für Robert begonnen, später auch für andere Künstler (Hans Plank, Markus Valazza, Karl Weis)
1967 Trennung der Ehe mit Robert und Übersiedelung nach Bozen
Tätig als Kunsterzieherin in der Adalbert Stifter Schule in BZ, als Kunstkritikerin freischaffend bei Dolomiten und Athesia Verlag beschäftigt.
Als Lehrerin nach 15 Dienstjahren in „Frühpension“, dann 1979 in Rom
Journalistenprüfung abgelegt.
Beginn der Journalistentätigkeit für RAI Bozen. Zudem hat sie beim Filmclub mitgearbeitet und beim Kuratorium für technische Kulturgüter.
(Quelle: ihr Sohn, Dr. Markus Scherer)

Denkblatt für Elisabeth Baumgartner der ar/ge kunst Galerie Museum, Bozen: „Elisabeth Baumgartner ist nicht mehr. Die Dynamik ist gebrochen. In der gemeinsamen Arbeit für die ar/ge Kunst haben wir ihre Produktivität, Neugierde, Suche nach Erkenntnis miterlebt. Sie war Gründungsmitglied und Programmgestalterin der ersten Stunde, ihre engagierte Handschrift füllt die ersten Protokollbücher. Ihr Beitrag galt nicht einzelnen künstlerischen Manifestationen zum Selbstzweck, sondern immer als Zeugnis einer Haltung und Lebensweise. Eine Arbeitgemeinschaft mit Elisabeth bedeutete eine Ideen- und Wertegemeinschaft. Ihre Antriebskraft gründete auf der Fähigkeit, Verbindungen herzustellen, Menschen mit Menschen und Menschen mit Themen zusammenzuführen. Um den Hals trug die praktisch gekleidete Journalistin keine Kette, sondern ihre Brille, über die Schulter keine Handtasche, sondern das Tonband: Sie war im doppelten Sinn immer aufnahmebereit. Dieses Bild ist im Kopf geblieben als Portrait eines kraftvollen Tuns an der Öffentlichkeit. Als Kunstkritikerin , Kulturhistoriker in und Journalistin tauchte sie weit unter die Oberfläche des Scheins. Kultur assoziierte Elisabeth Baumgartner nicht nur mit den Werken der Kunst oder Literatur, sondern mit den weiteren Umrissen und mit dem tieferen Innenleben einer Gesellschaft. In diesem Sinn vernetzte sie ihre politischen, kulturhistorischen und künstlerischen Interessen. Die Kulturjournalistin hinterlässt eine Fülle an Aufzeichnungen, Dokumenten, Interviews ..., heute schon wieder wertvolles Quellenmaterial zum Weiterdenken, im Sinne der von ihr praktizierten sensiblen Neugierde in der Erkundung der kulturellen Identität unseres Lebensumfeldes. In der Begegnung mit politischen Entscheidungsträgern und Geldgebern vereinigte sie die Autorität der Expertin mit der Feinfühligkeit in der Verteidigung der kulturellen Projekte, sodass auch bei brisanteren Argumenten die Relevanz des Themas etwaige politische Dünkel und Vorurteile überwand. Sie war uneigennützig engagiert und frei von Karrieredenken, bescheiden für sich selbst, aber umso fordernder, was Verbindlichkeiten für die kulturelle Sache anging. Die Entwicklung der ar/ge Kunst resultiert nicht zuletzt aus ihrer verausgabenden und unerschrockenen Energie. Leider regt erst der traurige Anlass an, darüber nachzudenken, wie viel eine lebendige Kunst- und Kulturszene dem begeisterten Herzschlag einer Kulturarbeiterin wie Elisabeth Baumgartner verdankt.“
(Quelle: Dolomiten, 8.06.05, Presse 2.6.05, Wiener Zeitung 2.6.05)

Zum Nachlesen:
Willy Valier und seine Zeit (gebundene Ausgabe) von Elisabeth Baumgartner, Pierluigi Siena; Verlag Athesia 1987; ISBN-10: 8870144690, ISBN-13: 978-8870144697.

Baumgartner, Elisabeth: Eisenbahnlandschaft Alt-Tirol: Verkehrsgeschichte zwischen Kufstein und Ala im Spannungsfeld von Tourismus, Politik und Kultur / Elisabeth Baumgartner Beitr. von Giovanni Klaus König u. Johann Stockklausner Altösterreiches Verkehrsdesign Beispiel Rittner-Bahn / mit Beitr. von Giovanni Klaus König u. Johann Stockklausner. Fotos von Oswald Kofler. Innsbruck: Haymon-Verlag, 1990, ISBN 3-85218-065-1.

Elisabeth Baumgartner, Hans Mayr, Gerhard Mumelter - Die Feuernacht Südtirols - Bomenjahre ein zeitgeschichtliches Lesebuch - Edition Reatia 1992 - ISBN 88-7283-010-9.

Gottfried Solderer (Hrsg.): SILVIUS MAGNAGO - Eine Biographie Südtirols - Mit Texten von Elisabeth Baumgartner - Edition Raetia 1996 - ISBN 978-88-7283-053-6






Baur Agnes
 
Toblach 
Schule 
Baur Agnes
Wohnort:
Toblach
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Baur Katharina
 
Villanders 
Schule 
Baur Katharina
Wohnort:
Villanders
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Bernardi-Bertagnolli Maria
 
 
Medizin
Soziales 
Bernardi-Bertagnolli Maria
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Schlanders
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Bertotti Alma
 
Neumarkt 
Politik
Schule 
Bertotti Alma
Wohnort:
Neumarkt
Kategorie:
Politik
Schule
Leben:
Sehr engagierte Frau, Lehrerin, Politikerin, nach ihr ist das Auditorium in Neumarkt benannt.
Blasbichler-Mahlknecht Rosa
 
 
Medizin
Soziales 
Blasbichler-Mahlknecht Rosa
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:

Hebamme in Welschnofen

Weiteres:
Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.
Blum Johanna
1920 
Bozen 
Kunst/Kultur
Schule 
Blum  Johanna
Geboren:
1920
Gestorben:
2005
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Kunst/Kultur
Schule
Leben:
Johanna Blum ist eine der herausragenden Frauen der Südtiroler Musikgeschichte: Lange Jahre am Bozner Konservatorium als Professorin tätig, widmete sie sich besonders der Pflege des Volksliedes.
Weiteres:
Johanna Blum wurde geboren am 1.1.1920 und verstarb am 8. November 2005. Ihre musikalische Begabung zeigte sich bereits als sie im Alter von 13 Jahren unter den fünf besten Musikstudenten des Bozner Musiklyzeums acht Tage in Rom verbringen durfte. 1942 beendete Johanna Blum ihre Studien an der Musikhochschule in Graz mit einer Staatsprüfung für Orgel. Anschließend widmete sie sich dem Musikstudium am Bozner Konservatorium, wo sie einen zweiten Studientitel erwerben konnte. Bei einer Lehrbefähigungsprüfung 1951 in Rom errang sie unter 140 Bewerbern die höchste Punktezahl. Ab 1951 arbeitet Prof. Blum an der Lehrerbildungsanstalt in Meran. Blum widmete sich der Pflege des Volksliedes und gab ein Liederbuch und eine Sammlung von Liederblättern heraus. Seit 1959 wirkte Prof. Blum am Bozner Konservatorium als Lehrerin für Musikgeschichte. 1980-81 wurde sie kurzzeitig als Nachfolgerin von Giorgio Cambissa zur Direktorin des Bozner Konservatoriums bestellt. Für ihre Verdienste wurde Johanna Blum 1973 der Walther-von-der-Vogelweide-Preis verliehen. Weitere Auszeichnungen sind u.a. die Lassus-Medaille des Allgemeinen Cäcilienverbandes für ihre Verdienste um die Kirchen- und Chormusik, das Goldene Verdienstabzeichen des Verbandes Südtiroler Musikkapellen und das Verdienstkreuz des Landes Tirol 1979. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Bologna Luise
 
Tramin 
Schule 
Bologna Luise
Wohnort:
Tramin
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Bonell Antonie
 
Unterrain/Eppan 
Schule 
Bonell Antonie
Wohnort:
Unterrain/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Bonell Maria
 
Brixen Stadt 
Schule 
Bonell Maria
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Bonell Paula
 
Auer 
Schule 
Bonell Paula
Wohnort:
Auer
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Bonora Maria
 
Neumarkt 
Schule 
Bonora Maria
Wohnort:
Neumarkt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Borzani-Masoner Dimma
 
 
Medizin
Soziales 
Borzani-Masoner Dimma
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Völs
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Bosin Grete
 
Sterzing 
Schule 
Bosin Grete
Wohnort:
Sterzing
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Bosin Marianne
 
Prad 
Schule 
Bosin Marianne
Wohnort:
Prad
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Bossi-Fedrigotti Itha Maria
1864 
Hall in Tirol 
Kunst/Kultur 
Bossi-Fedrigotti Itha Maria
Geboren:
1864
Gestorben:
1951
Geburtsort:
Schloß Prackenstein bei Bozen
Wohnort:
Hall in Tirol
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Schriftstellerin, schrieb unter dem Pseudonymen J.v.Gartscha, J.v. Gartscheid, j.v.Goldegg (Mädchenname), Romane: "Aus Trotz" 1895, Das Märchen vom Glück 1897, Was ist die Liebe 1899
Botsch von Boymont Katharina
 
Lana 
Sport 
Botsch von Boymont Katharina
Wohnort:
Lana
Kategorie:
Sport
Leben:
Regina von Brandis und ihre Tochter Katharina Botsch von Boymont bestiegen am 24. 8.1552 die Laugenspitze.
Weiteres:
Diese Bergtour ist die erste dokumentierte Besteigung eines Berggipfels mit weiblicher Begleitung. Es ist anzunehmen, dass die beiden adeligen Damen diesen längeren Ausflug zum Zweck des Lokalaugenscheins unternommen haben. Vielleicht um das Ausmaß geerbter oder erworbener Ländereien zu besichtigen, denn zu jener Zeit war es durchaus noch nicht üblich, einen Berg allein zum Selbstzweck zu besteigen, oder etwa zur "Freizeitgestaltung". Quelle: Ingrid Runggaldier Moroder, FF 38/2007
Bradlwarter Geltrude
 
 
Medizin
Soziales 
Bradlwarter Geltrude
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Taufers i.M.
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Braun Rosa
 
Untermais 
Schule 
Braun Rosa
Wohnort:
Untermais
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Brida Maria
 
St. Michael/Eppan 
Schule 
Brida Maria
Wohnort:
St. Michael/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Brugger Agnes
 
Ratschings 
Schule 
Brugger Agnes
Wohnort:
Ratschings
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Brugger Agnes
 
Bruneck 
Schule 
Brugger Agnes
Wohnort:
Bruneck
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Brugger Anna
 
Bruneck 
Schule 
Brugger Anna
Wohnort:
Bruneck
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Brugger Barbara
 
Prettau 
Schule 
Brugger Barbara
Wohnort:
Prettau
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Brugger Maria
 
St. Jakob/Ahrntal 
Schule 
Brugger Maria
Wohnort:
St. Jakob/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Brugger Sr. Marianne
 
Bozen Stadt 
Schule 
Brugger Sr. Marianne
Wohnort:
Bozen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Brugger St. Marianne
 
Bruneck 
Schule 
Brugger St. Marianne
Wohnort:
Bruneck
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Brunner Anna
1880 
 
Soziales
Handwerk 
Brunner Anna
Geboren:
1880
Gestorben:
1937
Kategorie:
Soziales
Handwerk
Leben:
Hausfrau - Antifaschistin

verstorben am 29.03.1937


Quelle: Associazione Nazionale Perseguitati Politici Italiani Antifascisti Comitato Provinciale di Trento: "Trentini e Südtriolesi - perseguitati dal fascismo; 2003"
Brunner Luise
 
Olang 
Schule 
Brunner Luise
Wohnort:
Olang
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Burger Anna
 
 
Medizin
Soziales 
Burger Anna
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Prags
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Burger Rosa
 
Partschins 
Schule 
Burger Rosa
Wohnort:
Partschins
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Caccia-Olivieri Lina
 
 
Medizin
Soziales 
Caccia-Olivieri Lina
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Stilfs
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Calligari Luise
 
Bozen 
Schule 
Calligari Luise
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Christanell Helene
 
Bozen 
Schule 
Christanell Helene
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Christanell Kreszentia
 
Naturns 
Schule 
Christanell Kreszentia
Wohnort:
Naturns
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Christanell Trude
 
Bozen 
Schule 
Christanell Trude
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Christoph Maria
 
Frangart/Eppan 
Schule 
Christoph Maria
Wohnort:
Frangart/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Clara Agnes
 
St. Lorenzen 
Schule 
Clara Agnes
Wohnort:
St. Lorenzen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Coelestianerinnen
 
 
Religion 
Coelestianerinnen
Kategorie:
Religion
Leben:
Der Orden der Cöelestinerinnen wurde 1604 gegründet, das erste Kloster wurde von Maria Viktoria Gräfin Sarnthein gegründet.
Weiteres:
Der Orden der Cölestinerinnen oder Annunziaten wurde 1604 gegründet. Ihm zu Grunde lag die Regel des hl. Augustin. Das erste Kloster in Österreich entstand 1646 in Steyr. In Tirol erhielten die Cölestinerinnen in Gries durch die Grafen Sarnthein in der Nähe des Ansitzes Rottenbuch ein Grundstück, nach dem es auch benannt wurde. Gründerin des Klosters war Maria Viktoria Gräfin Sarnthein, welche später auch die erste Oberin des Klosters wurde. 1782 wurde die Aufhebung des Klosters Rottenbuch verfügt. Man erlaubte den 32 Nonnen aber, das gemeinsame Leben als Pensionärinnen fortzusetzen.1783 wurde aber der Schleier verboten, 1786 der Orden gänzlich aufgelöst. Die Cölestinerinnen zogen in das bereits geräumte Kloster der Domenikanerinnen, das aber 1796 in eine Kaserneumgewandelt wurde. Von da an bewohnten die Nonnen den Ansitz Payersberg im Viertel Dorf. Die letzte Cölestinerin starb 1831. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Corazza Sr. Petronilla
 
Algund 
Schule 
Corazza Sr. Petronilla
Wohnort:
Algund
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Coroschez Agnes
 
Elvas 
Schule 
Coroschez Agnes
Wohnort:
Elvas
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Dalvai Ottilie
 
Salurn 
Schule 
Dalvai Ottilie
Wohnort:
Salurn
Kategorie:
Schule
Leben:
Eine der ersten Frauen, die Hausunterricht in der deutschen Sprache erteilte.
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Damian Maria
 
Lana 
Schule 
Damian Maria
Wohnort:
Lana
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Damian Maria
 
Kaltern 
Schule 
Damian Maria
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Daum Anna
 
Deutschnofen 
Schule 
Daum Anna
Wohnort:
Deutschnofen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
De Angeli-Veneri Selene
 
 
Medizin
Soziales 
De Angeli-Veneri Selene
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Toblach
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

de Medici Claudia
1604 
Innsbruck 
Politik 
de Medici Claudia
Geboren:
1604
Gestorben:
1648
Geburtsort:
Florenz
Wohnort:
Innsbruck
Kategorie:
Politik
Leben:
Claudia de Medici übernahm aufgrund des frühen Todes ihres Gatten für ihre Söhne die Regierung des Landes Tirol als Landesfürstin.
Weiteres:
Prinzessin Claudia von Toskana aus dem Hause der Medici, geboren am 4.6.1604 und gestorben am 25.12.1648, war seit 1625 die Gemahlin Erzherzogs Leopold V., der 1626 erbberechtigter Landesfürst von Tirol wurde. Leopold V. starb 1632 unerwartet früh, sodass Erzherzogin Claudia für ihre Söhne Ferdinand Karl und Sigmund Karl als Regentin die Regierung des Landes Tirol übernahm und zur Landesfürstin wurde. Unterstützt wurde sie von Kanzler Wilhelm Bienner.  Sie förderte die militärische Verteidigung Tirols, die Kunst mit der Einführung des Barocktheaters, den Handel mit einer neuen Verfassung der Bozner Messe 1635 und den Ausbau des Handwerks in Tirol. Claudia gründete das 1635 auch das Handelsgericht (Merkantilmagistrat) Bozen, das später im Merkantilgebäude untergebracht wurde. 
1646 übernahm Erzherzog Ferdinand Karl die Regierung. Erzherzogin Claudia starb 1647. Nach ihr ist u.a. die Oberschule in Mals benannt (sie hatte Mals 1642 das Wappenverliehen, den Ort zum Marktflecken erhoben und ihm das Recht gegeben 2 Märkte (Gallusmarkt und Georgimarkt) abzuhalten). Ebenso ist in Bozen eine Straße nach ihr benannt. Quellen: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München; Helene Dietl
De Zolt-Cantelli Linda
 
 
Medizin
Soziales 
De Zolt-Cantelli Linda
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Branzoll
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Dejaco Pia
 
Brixen Stadt 
Schule 
Dejaco Pia
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Delago Maria
1902 
Brixen 
Kunst/Kultur 
Delago Maria
Geboren:
1902
Gestorben:
1979
Geburtsort:
ST. Leonhard in Passeier
Wohnort:
Brixen
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Bildhauerin, Ausbildung an der Akademie in Wien und München, Kleinplastik, Krippen, Vasen, Ofenkacheln, Kreuzwege, Grabpplastiken, Keramik
Weiteres:
Als Tochter eines Landrichters nahm sie schon früh Unterricht bei der bekannten Meraner Malerin und Zeichnerin Anni Egösi. An der Kunstgewerbeschule in Wien belegte sie über vier Jahre die Fächer Keramik und Bildhauerei. Nach ihrer Rückkehr nach Südtirol brannte sie in Bozen ihre ersten Vasen und Terrakotten. Weitere Station ihrer Ausbildung war die Akademie der bildenden Künste in München, wo sie den bekannten Zeichner und Karikaturisten Olaf Gulbranson zum Lehrer hatte. Sie entfaltete ihre volle künstlerische Begabung, schuf vor allem kunstvoll gebrannte und kolorierte Vasen und Schalen, glasierte Ofenkacheln, Tierplastiken und menschliche Figuren. Maria Delago erhielt immer weitere und größere Aufträge für Brunnenfiguren, Kreuzwegstationen, Grabdenkmäler. Sie blieb der Keramik treu, die über die Landesgrenzen hinaus zu einem Begriff wurden. Berühmt sind auch ihre Arbeiten in Bronze, so der bekannte Christomannos-Adler im Rosengarten. Stationen ihrer zahlreichen Ausstellungen waren Bozen, Meran, Trient, Venedig, Mailand, Innsbruck, München, Erlangen und Karlsruhe. 1963 wurde sie mit dem Walther-von-der-Vogelweide-Preis des Kulturwerkes für Südtirol ausgezeichnet.Sie verstarb 77-jährig an den Folgen eines Verkehrsunfalles südlich von Bozen. 
Die dargestellte KEramik ist im Südtiroler Landtag zu sehen. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Dengel Anna
1892 
Tirol/Indien 
Medizin
Religion
Soziales 
Dengel Anna
Geboren:
1892
Gestorben:
1980
Geburtsort:
Steeg im Lechtal in Tirol
Wohnort:
Tirol/Indien
Kategorie:
Medizin
Religion
Soziales
Leben:
Sie promovierte 1919 an der Universität Cork in Irland in Medizin, ging 1920 nach Indien und gründete dort eine Gesellschaft katholischer ärztlicher Missionarinnen, in deren Rahmen Spitäler in ganz Indien eröffnet wurden.
Weiteres:
Als eine der ersten Frauen absolvierte Anna Dengel das Medizinstudium. Da man damals an normalen Krankenhäusern keine weiblichen Ärzte wollte, wurde sie zuerst Hilfsärztin im Kohlenrevier von Derbyshire und ging dann nach Indien, wo sie unter unvorstellbaren hygienischen Umständen arbeitete. Vor allem das Leid der moslemischen Frauen, die von keinem Mann medizinisch behandelt werden durften und denen auch keine ausgebildeten Hebammen zur Verfügung standen, berührte Anna Dengel tief. Nur Frauen konnten diesen Frauen helfen. 
So gründete die Tiroler Ärztin eine Ordensgemeinschaft für das missionsärztliche Apostolat. Obwohl das Kirchenrecht damals den Ordensfrauen eine medizinische Tätigkeit verbot, ging Anna Dengel an s Werk und erreichte die Unterstützung und RÜckendeckung eines amerikanischen Bischofs für ihren Plan. 1925 wurde schließlich die "Gesellschaft katholischer ärztlicher Missionarinnen" gegründet, 1936 erkannte der Vatikan den Orden an.
Heute gehören dem Orden 700 Ärztinnen und Schwestern an, die insgesamt 18 Spitäler betreiben und in privaten und öffentlichen Krankendiensten arbeiten.
Generaloberin Dr. Anna Dengel trat 1967 von ihrem Amtzurück. Für ihr Wirken ist sie mit dem Ehrenring des Landes Tirol ausgezeichnet worden. Anna Dengel starb im Jahr 1980, ihr Werk lebt weiter.
Quelle: "Die Frau in der Geschichte Tirols", Gretl Köfler und Michael Forcher, Haymonnverlag, 1986, S.46f
Detomaso-Ploner Maria Magdalena
1939 
Aldein 
Medizin
Soziales 
Detomaso-Ploner Maria Magdalena
Geboren:
1939
Geburtsort:
St. Andrä
Wohnort:
Aldein
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Geboren am 28.05.1939 in St. Andrä bei Brixen als 3. von 5 Kindern einer Lehrerfamilie mit kleiner Landwirtschaft.
1945 - 1951: Volksschule in St. Andrä
1950 - 1953: Besuch der staatlichen Mittelschule in Brixen.
1954 - 1955: Schule bei den Terziorschwestern in St. Andrä und vom 1.April - 8.September 1956 Kochschule in Monterosso (Cinqueterre) im Haus der Diözese BZ-Brixen.
1956 - 1959: Hebammenschule in Bozen mit Abschluss am 4. Juli 1959 an der Universität Padua mit 49/50 Punkten.
1959 - 1961: Vom August 1959 bis 10. Jänner 1961 Perfektionierung des Berufes im Krankenhaus in Mailand.
Weiteres:
1961 - 1983: vom 1. Februar bis 01.05.1983 Hebamme in Aldein. Pensionierung auf eigenen Wunsch mit 44 Jahren. Endgültiger Austritt aus dem Berufsverzeichnis am 21.10.1996.
1966 im Juni den Wettbewerb für die Stelle in Aldein gewonnen und Zweisprachigkeitsprüfung bestanden.

376 Geburten habe ich beigestanden in all den Jahren, z.T. Hausgeburten, die ab 1972 stark abnahmen, dann Klinikgeburten, Wochenbettpflege, Hausbesuche, Spritzen, Blutdruckkontrollen, Urinproben, Begleitung ins Krankenhaus nahezu aller Mütter. Einführung der Mutterberatungsstelle mit Frau Dr. Elsa Habicher und Sanitätsassistentin Rosalinde Schwarz. Aufbau der Altenpflege mit Alber Anna. Krebsvorsorge in Aldein und bis November 1992 in Auer und Stadlhof. 13 Jahre Schulmedizin und rechte Hand der jeweiligen Gemeindeärzte. Impfungen und Führung der Karteien. Öfters Aushilfe in den Nachbargemeinden Montan, Truden, Altrei und Petersberg.

1965: Ehe mit Ploner Josef am 25.08.; Kinder: Ruth (geb. am 03.08.1966), Rainer (geb. am 13.11.1970) und Rupert (geb. am 07.04.1975).

Ehrenamtliche Tätigkeiten:
Im Landesgesundheitsrat als Vertreterin der Hebammen (10 Jahre). Vizepräsidentin im Hebammenkollegium (5 Jahre). Mitbegründerin des Bildungsausschusses von Aldein und Vorsitzende (1985 - 1991). KVW: Mitglied und Vorstand in der Berufsgruppe der Hebammen für einige Jahre. Auf Ortsebene war ich Frauenvertreterin von 1983 - 1996 und des KVW Ausschusses von 1963 bis 1996. Seit Herbst 1989 Mitbegründerin des Seniorenklubs Aldein mit Franzi Daldos bis zum Ausstieg am 8.12.2005. KFS: Seit 1990 Kontaktperson, dann offizielle Gründung der Zweigstelle am 25.01.2003 und immer noch aktives Ausschussmitglied.
Im kirchlichen Bereich bin ich Lektorin seit den Anfängen und seit 09.11.2002 bis heute im Kommunionshelferdienst.

Hobbies:
Nähen, häkeln, stricken, kochen (bes. Wildgerichte und Kuchen), Kunst und Kultur, AVS-Mitglied, reisen, dichten, kritische Gedichte zum Ortsgeschehen, Sammeln von Gebeten, Versen und alten Liedern, Kartenspiel Watten, schenken, wandern mit der Seniorenwandergruppe, schreiben, schwimmen, langlaufen mit meinem Mann, feiern, lesen, alles, was mit unterkommt und auch fernsehen, Krankenbesuche und Hilfe leisten, wo ich gefragt bin.

Vom Älterwerden
Wann redet man vom Älter-sein?
Die Wissenschaft teilt das schon ein:
Erst ist man Kind und das nicht lang
dann fängt die schöne Jugend an.
Die Liebe und des Lebens Mai
Sind Ende 30 schon vorbei.
Ab 40 schon die ersten Falten,
es was um sich jung zu halten.
mit 50, 60, 70 Jährchen
färbt man sich heut die grauen Härchen!
Ignorieren hat da wenig Sinn,
denn plötzlich ist man mitten drin.
Ich will beim Schönen hängen bleiben
und alles Schlimme ganz verschweigen.
Die Rente fließt ins Konto ein
und manch ehrenamtlicher Verein
freut sich über nette Leute
die noch Zeit verschenken heute.
Großeltern sehen gerne ein,
dass man kann behilflich sein,
zudem stets um wenig Geld,
was den Jungen gut gefällt.
Doch es wär total vermessen,
tät man sich selbst ganz vergessen.
Senioretanz, da schreib dich ein
auch im Seniorenwanderverein,
Langlaufkarte für die Wintersaison,
und das seit vielen Jahren schon.
Tolle Reisen gibts zu buchen,
kannst nur in Katalogen suchen,
ob Flug, ob Schiff oder mit dem Bus,
einsteigen und genießen, heißt´s bis zum Schluss,
allein, mit Partner oder Freunden,
um nicht das Schönste zu versäumen.
Von Wellness, Fitness kann man reden,
nicht nur des Wohlbefinden wegen,
auch um lange fit zu bleiben,
weil alte Leut zum Kränkeln neigen.
Leib und Seele richtig pflegen,
nach Pfarrer Kneipp, die alten Regeln.
Eigenverantwortung heißt das Lebensziel,
denn 50 Prozent bestimmt der Lebensstil
sagt Richard Theiner`s Lebensphilosophie,
doch ganz genau weiß man es nie.
und die anderen 50 Prozent
sind halt Glück oder wie man's nennt.
Das Alter ist die längste Zeit
wenn man es geglückt erreicht
es soll des Lebens Krönung sein
kein Mensch lebt nur für sich allein.

Die lescht Dorfhebamm!
Die Hefamm hot man früher g'sogg
wenn man im Dorf nach mir hot g'frogg
Der Traumberuf war's für men Lebm
und Nochwuchs weart's woll olm gebm.
Gonz jung wor i und voller Schneid.
Konns schianers gebm, liabe Leit?
Die Strouß noch Volldein seit kurzem gebaut,
die Zuafohrt duch Holn, wear sich hot getraut,
in der gonzn Gemeinde, fa Karnol bis zan Schnell
za Fuaß und za Ross za aniader Zeit, glab mir sell.
Af der Landerolm isch sogor zwoamol a Poppele kemmen,
ohne Doktor und Handy, so hon i's gmiaßt nemmen.
Damals anfangs der 60er Jahr-
a Geburt stellt jo koan Kronket dar-
hot man's Spitol a nit gwellt zohln
und deswegn sich der Hebamm anempfohln.
So monches Erlebnis trog i in men'm Herz
I hon geterft toaln, die Freid und in Schmerz.
Später hot der Bürgermoaster s'Buach aufgschlogn,
jo wegn drei Geburtn wearn mit nit a Gebamm zohln!
Für jedn Weah die zuständign Leit,
so fein isch olls gwordn mit der Sanitätseinheit.
A Schwongerschoft hoaßt 9 Monat genau,
Probn und Kontrolln als Muater und Frau.
So tian sich die Fraun derniagn
und welln lei wianig Kinder mehr kriagn.
Staat und Land will finanziell versuachn 
ba die jungen Leit nouamol za buachn,
weil mit Pensionistn und olte Leit,
die Menschheit völlig ausstirbt heit.
I denk oft zrugg und vergleich und staun,
die Zeit vergeaht schiar wia in Traum.
Lasst mi zum Schluss enk olln sougn,
dass sich des olls hot zuagetrogn.
I verdon es enk und gonz Volldein
af der Lebensbühne dabeigwesn za sein.

(Quelle: Text von Frau Delomopo-Ploner selbst; erhalten von Fr. Anna Obkircher, Aldein)
Deutsch Berta
 
Neumarkt 
Schule 
Deutsch Berta
Wohnort:
Neumarkt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Di Pauli Pia
 
 
Schule 
Di Pauli Pia
Kategorie:
Schule
Leben:
Baronesse Pia Di Pauli war Katakombenlehrerin
Quelle: Andergassen Gotthard, Bozen
Dichristin Antonia
 
Mölten 
Schule 
Dichristin Antonia
Wohnort:
Mölten
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Dichristin Antonia
 
Kaltern 
Schule 
Dichristin Antonia
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Dichristin Ignatia
 
Kaltern 
Schule 
Dichristin Ignatia
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Direder-Mai Marianne
1914 
Welschnofen  
Schule
Kunst/Kultur 
Direder-Mai  Marianne
Geboren:
1914
Gestorben:
2004
Wohnort:
Welschnofen
Kategorie:
Schule
Kunst/Kultur
Leben:
Chronistin und Gründerin des Heimatmuseums in Welschnofen
Weiteres:
Auszug aus der Verbandszeitung des bayrischen Grundschullehrerverbandes, Ausgabe 1/2004, Stephanie Keill „Marianne Direder war Schulleiterin an der Staatlichen Realschule Bad Aibling und galt als „Englischpäpstin“, deren fachliche Kompetenz und die daraus folgenden Ansprüche an die Fachkollegen weithin bekannt waren. Selbstverständlich erwartete mich ein nach damaligen Maßstäben perfektes Sprachlabor, eine neusprachliche Sammlung, die sich sehen lassen konnte und, ganz nach englischem Vorbild, eine Beinahe-Ganztagsschule mit einem gemeinsamen Mittagstisch von Lehrkräften und Schülern. Das anglophile Umfeld und die hohen Anforderungen an ihre Mitarbeiter kamen nicht von ungefähr: Marianne Direder, Jahrgang 1914, hatte von 1935 bis 1937 an der Universität Exeter/Devon Literatur und Geschichte studiert und ihr Studium, das von 1933 bis 1935 auch noch die Fächer Germanistik und Kunstgeschichte umfasste, mit Auszeichnung abgeschlossen. Der Krieg brachte nicht nur den weiteren beruflichen Werdegang durcheinander, er machte Marianne Direder, die inzwischen geheiratet hatte und Mutter von zwei Kindern war, zur Kriegerwitwe und stellte sie vor die Notwendigkeit, sich eine tragfähige berufliche Existenz zu schaffen. Kompetent und entschlossen, durchsetzungsfähig und belastbar wie sie war, gelang ihr dies, begünstigt durch den Aufbau der Realschule in den fünfziger und sechziger Jahren in eindrucksvoller Weise. Schon 1955 erhielt sie einen Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule der Universität München; 1957 wurde sie Seminarlehrerin für Englisch und Deutsch an der Realschule Pfaffenhofen/Ilm, bald Herausgeberin einer Zeitschrift für die Methodik des Englischunterrichts und des Handbuchs „Paths to Spoken English“. Insgesamt erschienen 21 Titel, die von ihr geschrieben oder herausgegeben wurden. Besondere Aufmerksamkeit erzielte sie auch durch die Aufführung des Schulspiels „Dick Whittington and his Cat“ an der PH in München-Pasing. Nach ihrer Zeit als Seminarlehrerin und Konrektorin an der Realschule Ebern übernahm sie 1967 den Aufbau und die Leitung der Staatlichen Realschule Bad Aibling. Diese prägte sie bis zur Pensionierung 1978 als ihre „Schulfamilie“, mit englischem Geist von kameradschaftlicher Arbeit, herb und streitbar oft und auch wieder warmherzig und großzügig. Marianne Direder war ein Begriff, für die Schüler, für die sie sich unermüdlich und nicht zuletzt bei strapaziösen Studienfahrten nach England engagierte, für ihr Kollegium, das sie forderte und förderte und nicht weniger für ihre Ansprechpartner im Landkreis und im Kultusministerium. Sie selbst beschrieb ihr erfolgreiches Wirken als Pädagogin und Schulleiterin bei ihrer Verabschiedung recht nachdenklich und beeindruckend als „strenges, zuchtvolles, entbehrungsreiches und letztlich einsames Glück“. Nach ihrer Pensionierung widmete sich Marianne Direder ganz der kulturellen Arbeit in ihrer zweiten Heimat Südtirol. Sie leitete Studienreisen und hielt Kurse in Bozen und Welschnofen, aber auch in Bad Aibling, und machte sich um den Aufbau eines Heimatmuseums in Welschnofen verdient, wofür ihr schließlich durch die Verleihung der Ehrenbürgerwürde eine ehrenvolle Auszeichnung zuteil wurde. Lange nahm sie noch bei zahlreichen Anlässen am Schulleben in Bad Aibling teil. Sie schätzte den Kontakt mit den früheren Kolleginnen und Kollegen und erwies sich als glänzende und großzügige Gastgeberin. Es wirkt wie eine späte Würdigung ihres pädagogischen Konzepts, wenn in unseren Tagen Marianne Direders Ideal einer Ganztagstagsschule mit einem gemeinsamen Mittagstisch nach vielen Jahren der Vernachlässigung eine wachsende Zahl von Befürwortern findet. Marianne Direder hat ihren 90. Geburtstag gerade nicht mehr erlebt. Auf ihren Wunsch wurde sie in Welschnofen beigesetzt. Eine stattliche Delegation aus Bad Aibling mit dem jetzigen Schulleiter Robert Kotouc an der Spitze gab ihr ein würdiges Geleit. „
Dorner Luise
 
Vintl 
Schule 
Dorner Luise
Wohnort:
Vintl
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Eberhard Maria
 
Glurns 
Schule 
Eberhard Maria
Wohnort:
Glurns
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Ebner Hildegard
 
 
Medizin
Soziales 
Ebner Hildegard
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Villanders
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Eder Margareth
 
St. Peter/Ahrntal 
Schule 
Eder Margareth
Wohnort:
St. Peter/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Egger Anna
 
Bozen 
Schule 
Egger Anna
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Egger Moi
 
Bozen 
Schule 
Egger Moi
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschule in Bozen
Weiteres:
Moi Egger leitete in der Zeit der Notschule einen geheimen Kindergarten und Kinderhort in der Stadt Bozen.
Egger/Geier Maria
 
Tisens 
Schule 
Egger/Geier Maria
Wohnort:
Tisens
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Egger-Prosser Maria
1914 
Bozen Stadt 
Schule 
Egger-Prosser Maria
Geboren:
1914
Gestorben:
2004
Wohnort:
Bozen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin, Leiterin eines geheimen Kinderhortes in Bozen
Weiteres:
Maria Egger-Prosser war 1914 am Bozner Boden als drittes Kind von Franz und Maria Prosser geboren worden. 
Durch den Verein VDA (Verein für das Deutschtum im Ausland) konnte sie in München mit dem Abschluss des Kindergärtnerinnen- und Hortnerinnenseminars eine gute Ausbildung erlangen. In dieser Zeit konnte sie ihre Mutter nur einmal am Brenner treffen - das Risiko, von der faschistischen Behörde keine weitere Ausreisegenehmigung zu erhalten, war einfach zu groß. 1933 kehrte sie zurück und wurde in der verbotenen Deutschtumsarbeit eingesetzt. Sie leitete geheime Ferienkolonien in Eggen und Signat. Außerdem führte sie unter dem Schutz der Katholischen Aktion sieben Jahre lang jeden Nachmittag im Bozner Kanisiussaal eine Kinderhort für Buben und Mädchen. So wurde in Gesang und Spiel die deutsche Muttersprache gelehrt. Die "Tante Mizi", wie sie noch genannt wurde, war auch für die musikalische Ausbildung zuständig. Zudem wirkte sie tatkräftig am Aufbau der katholischen Jugendbewegung mit. Neben dieser religiösen Betreuung setzte sich Maria Egger-Prosser auch für den Erhalt des deutschen Liedguts ein, indem sie Volkslieder verbreitete. 
Als 1940 die deutsche Schule wiedereingeführt wurde, wurde Maria Egger-Prosser zum Schuldienst herangezogen. Bei einer Fortbildungsveranstaltung in Niederdorf äußerte sich ein nationalsozialistischer Referent abfällig über den katholischen Glauben - da konnte sie nicht still halten und widersprach ihm öffentlich, weshalb sie nach St. Felix-Florutz starfversetzt wurde. In der Sprachinsel der "Mocheni" kam ihr die schwierige Aufgabe zu, die deutsche Schule wieder aufzubauen. In dieser Zeit half sie der armen Bevölkerung, wo sie nur konnte. So erwirkte sie, dass das elektrische Licht zu den Fraktionen von St. Felix und St. Franz geleitet wurde.
Nach dem Krieg unterrichtete sie in der Baumwollfabrik in St. Anton/Bozen und dann in Bozen Stadt. 
1947 heiratete Maria Egger. Aus dieser Ehe sind vier Kinder entstanden.
1955 wurde sie von einer Lähmung befallen, die eine schwere Gehbehinderung mit sich brachte. Ihr Glaube und Lebenswille halfen ihr, dieses Kreuz zu tragen.
Anlässlich der Vermählung schied Maria Egger aus dem Schuldienst aus, ging aber weiterhin der Tätigkeit einer Musiklehrerin nach. 1968 -1971 zog es sie aber dann nochmals in die Schule. Anschließend setzte sie sich jahrelang in der Seniorenrunde der Dompfarre Bozen und im Gelf- und Franziskanerchor in Bozen ein.
Maria Egger-Prosser hat viel dazu beigetragen, die deutsche Kultur in unsere Heimat zu erhalten. So wurde sie auch 1990 mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol ausgezeichnet.

Quelle: Dolomiten, 10.11.2004 (Familienanzeigen) - erhalten von Agnes Egger-Andergassen, Bozen; "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 163
Égösi Anna
1894 
Meran 
Kunst/Kultur 
Égösi Anna
Geboren:
1894
Gestorben:
1954
Geburtsort:
Meran
Wohnort:
Meran
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in München, dann im Atelier von Carola Kempter in Landsberg, lebte als Zeichenlehrerin seit 1915 in Meran, auf Lyrikerin, Landschaften, Blumenbilder
Eisenstecken Luise
 
St. Pauls/Eppan 
Schule 
Eisenstecken Luise
Wohnort:
St. Pauls/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Emeri Andreina
1936 
Bozen 
Politik 
Emeri Andreina
Geboren:
1936
Gestorben:
1985
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Politik
Leben:
Politikerin, Mibegründerin der Frauengruppe Kollontai
Weiteres:
Geboren am 01.02.1936 und gestorben am 30.07.1985
Enz Rosa
 
Luttach/Ahrntal 
Schule 
Enz Rosa
Wohnort:
Luttach/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Estfeller Rosa
 
Deutschnofen 
Schule 
Estfeller Rosa
Wohnort:
Deutschnofen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Faßnauer Maria
1869 
Wien/Paris/London 
Verschiedenes
Interessante Berufe 
Faßnauer Maria
Geboren:
1869
Gestorben:
1917
Geburtsort:
Ridnaun
Wohnort:
Wien/Paris/London
Kategorie:
Verschiedenes
Interessante Berufe
Leben:
Maria Fassnauer, bekannt als die Ridnauner Riesin, zog aufgrund ihrer außerordentlichen Größe von 2,17m mit Zirkus und Varieté durch die Welt.
Weiteres:
Maria Fassnauer vulgo Tiroler Moidl hieß die Ridnauner Riesin, die auf dem Stauderhof in Valmezón, dem höchsten Hof (1566 m) in Ridnaun geboren wurde. Sie war 2,17 m groß. Gäste des Gasthofes „Sonklar“, wo ihr Bild verewigt ist, hatten die Idee, dass sie mit ihrer Größe im Zirkus und Varieté Geld verdienen könnte. So zog die Riesin in der Welt herum, trat in Wien, Paris und London auf, wobei sie unter dem Rock noch 10cm hohe Schuhe trug und soviel verdiente, dass sie auch ihre Angehörigen daheim unterstützen konnte. Bezeichnend für die Ridnauner Riesin war, dass sie bei jedem Vertrag mit einem Zirkus die Bedingung stellte, mindestens dreimal in der Woche in einer geschlossenen Kutsche zur Messe geführt zu werden. Die Tiroler Moidl liegt im Friedhof zu Ridnaun begraben; auf dem Stauderhof wird noch ihr Bett gezeigt. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Feichter Kreszenz
 
Prags 
Schule 
Feichter Kreszenz
Wohnort:
Prags
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Feichter Maria
1924 
Mühlwald 
Medizin
Soziales 
Feichter Maria
Geboren:
1924
Gestorben:
1993
Geburtsort:
Mühlwald
Wohnort:
Mühlwald
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:

Maria Feichter (auf dem Foto ganz links) wuchs als Tochter eines Kleinbauern und einer Hebamme mit weiteren vier Geschwistern in Mühlwald auf. 1949 - 1951 Hebammenschule in Innsbruck. 1952 erhielt sie in Italien die Arbeitserlaubnis und war 40 Jahre als Gemeindehebamme tätgi. 1973 Eheschließung mit Franz Liensberger.

Weiteres:
Frau Maria Feichter wurde am 05.08.1924 las zweites von fünf Kindern beim „Haberer“ in Mühlwald geboren. Ihr Vater, Alois Feichter, führte eine kleine Landwirtschaft und ihre Mutter, Maria Eppacher, geb. 1892 – gest. 1971, war selbst von 1918 – 1951 Hebamme für Mühlwald und Lappach und legte ihrer Tochter diese BERUFUNG wohl schon mit in die Wiege.
In Zeiten wo Spitäler Mangelware waren und ein einziger Arzt das gesamte Tauferer-Ahrntal betreute, kam Hebammen eine besondere Bedeutung zu. Sie waren nicht nur Geburtshelferinnen, sondern auch Krankenschwestern und Psychologinnen. Schlechte Straßen und Wege gehörten zum Alltag, ein Fuhrwerk war damals die große Ausnahme und gutes Schuhwerk das beste „Verkehrsmittel“ auf den weiten und vor allem im Winter oft eisigen und gefährlichen Fußmärschen.
Doch trotz dieser denkbar harten Rahmenbedingungen, die ihre Mutter als Gemeindehebamme eines so großen Einzugsgebietes erlebte, reifte in Maria Feichter der Entschluss, die Familientradition fortzuführen.
Kennen gelernt und erlernt hat sie die Geheimnisse der Geburt nach dem 2. Weltkrieg an der Hebammenschule in Innsbruck (Herbst 1949 – 1951) wo auch bereits ihre Mutter diesen Beruf erlernt hatte.
An der dortigen Universitäts – Frauenklinik sammelte Maria Feichter ihre ersten Erfahrungen in der Geburtshilfe.
Da der österreichische Studientitel in Italien nicht anerkannt wurde, musste sie in der Nähe von Neapel einen weiteren Lehrgang absolvieren.
Zum ersten Mal selbstständig gearbeitet hat sie dann vorerst als Urlaubsvertretung der klinischen Hebammen in Innsbruck, später in Ulten und auch in Bruneck.
Mit dem Beginn des Jahren 1952 übernahm Maria Feichter, sie war damals gerade 28 Jahre alt, schließlich von ihrer Mutter die Obhut über die werdenden Mütter und ihre neugeborenen Kinder in der Gemeinde Mühlwald. Es sollte keine Woche vergehen, bis sie zu ihrer ersten „eigenen“ Geburt als frischgebackene „Storchentante“ gerufen wurde. Sie nahm ihre neue Aufgabe sehr ernst, war äußerst gewissenhaft und sich ihrer großen Verantwortung bewusst. Auch bei Krankheiten und verschiedensten Fragen zur Kinderpflege wurde sie gerne zu Rate gezogen.
In den folgenden 40 Jahren erblickten rund 900 Kinder mit dem fürsorglichen Beistand der Hebamme Maria Feichter das Licht der Welt.
In ihrer Freizeit nähte sie wohl unzählige Taufausstattungen, mit denen sie vielen jungen Müttern große Freude bereitete. Auch an Fortbildungskursen (Universitäts – Frauenklinik München), an Versammlungen und Tagungen nahm sie fleißig teil.
Persönliche Interessen mussten sicherlich meistens hinten angestellt werden. Ihre Ehe mit Franz Liensberger blieb leider kinderlos.
Etwas wehmütig stimmte Maria Feichter sicherlich die Tatsache, dass im Laufe der Zeit die Bedeutung der Hebamme vor Ort zurückgedrängt und die Hausgeburt zur Ausnahme wurde. Bessere Verkehrsverbindungen, vor allem aber moderne Krankenhäuser mit vielen medizinisch – technischen Möglichkeiten waren der Grund dafür, weshalb sich immer mehr Frauen gegen eine Hausgeburt entschieden.
Besondern gefreut hat sich die kinderliebende Hebamme sicherlich über ihre letzte Hausgeburt am 31.10.1992, konnte sie in diesem Falle nicht nur als Geburtshelferin, sondern vielmehr als „Gotl“ der werdenden Mutter beistehen.
Am 22.07.1993 starb Frau Maria Feichter plötzlich und unerwartet an Herzversagen.
Ihr Leben und Wirken war eine großartige Leistung, ein Stück Talgeschichte und darf nicht in Vergessenheit geraten!

Aus dem Geburtenbuch:
Zusammen waren die beiden Hebammen vom Haberer, in Mühlwald und Lappach, zwischen 1918 und 1992 bei fast genau 2000 Geburten dabei. Diese ergreifenden Zahlen stehen schwarz auf weiß im Geburtenbuch, welches bis zum Jahre 1970 penibel genau in deutscher Schrift geführt wurde. Natürlich hat Frau Maria Feichter auch in den Jahren danach noch Buch geführt über die Geburten im Tal. Mit der Nummer 1117 in diesem Register hat sie ihre erste eigenhändig durchgeführte Geburt festgehalten.
Schon in ihrem ersten Jahr als Hebamme wurde Frau Maria Feichter zu 48 Hausgeburten gerufen, im Jahre 1953 waren es 52. also genau eine Geburt pro Woche im Schnitt. Diese für heutige Verhältnisse fast unvorstellbare Zahl wurde 1954 sogar noch übertroffen, als sie bei 54 Geburten helfend zur Seite stand. Mehr als 40 Hausgeburten pro Jahr waren 1965 fast die Regel, erst ab 1970 machte sich ein deutlicher Knick in der Statistik der Hausgeburten bemerkbar.

Quelle: Perpetua Feichter Ungerhofer; Mühlwald
Felderer-Wurzer Giuliana
 
 
Medizin
Soziales 
Felderer-Wurzer Giuliana
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:

Hebamme in Welsberg

Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Fink Maria
 
Bozen Stadt 
Schule 
Fink Maria
Wohnort:
Bozen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Bozen Stadt, Ritten
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Fischer Johanna
 
Prad 
Schule 
Fischer Johanna
Wohnort:
Prad
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Fischer Johanna
 
Deutschnofen 
Schule 
Fischer Johanna
Wohnort:
Deutschnofen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Fischer Luise
 
Töll 
Schule 
Fischer Luise
Wohnort:
Töll
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Fischnaller Cäcilia
 
Villnöss 
Schule 
Fischnaller Cäcilia
Wohnort:
Villnöss
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Flor Maria
 
St. Pauls/Eppan 
Schule 
Flor Maria
Wohnort:
St. Pauls/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Florian Marianna
 
 
Schule 
Florian Marianna
Kategorie:
Schule
Leben:
Marianna Florian (Stampferle) war Katakombenlehrerin in Kaltern
Quelle: Gotthard Andergassen, Bozen
Florineth Paula
 
Meran  
Schule 
Florineth Paula
Wohnort:
Meran
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Fohn Sophie
1899 
Kastelruth/Bozen 
Kunst/Kultur 
Fohn Sophie
Geboren:
1899
Gestorben:
1990
Geburtsort:
München
Wohnort:
Kastelruth/Bozen
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Sophie Fohn gewann Bedeutung als Künstlerin, ebenso wie als Fördererin der modernen "entarteten" Kunst, welche durch die Nationalsozialisten gefährdet war.
Weiteres:
Sie wurde als Tochter des Landesgewerberates und Münchner Stadtbaumeisters Peter Schneider in München geboren, war Schülerin ihres späteren Ehemannes Emanuel Fohn, sowie von Charles Blanc und André l’Hote in Paris. Studienreisen führten sie nach Venedig, Paris und in die Provence, wo sie 1933 ihren Lehrer Emanuel Fohn heiratete. Sophie Fohn malte 1935 das Altarbild „S.Rita da Cascia“ in der Kirche von Oleva Romano. Von 1943-1954 lebte das Ehepaar in Kastelruth, später in Bozen.
Als die Nationalsozialisten durch die Aktion „Entartete Kunst“ Kunstwerke beschlagnahmte und gegen Devisen verschleuderte, fasste das Ehepaar den spontanen Entschluss, sich für diese gefährdeten Werke einzusetzen und so kauften sie zahlreiche an. Schon 1964 übereignete das Ehepaar ihre Sammlung „Stiftung Emanuel und Sophie Fohn“ der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
Als Landschafts-, Stilleben- und Bildnismalerin beteiligte sich Sophie Fohn selbst an vielen Ausstellungen. Werke von ihr befinden sich im Innsbrucker Ferdinandeum, in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und in zahlreichen privaten Sammlungen. 
Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München; Sylvia Hofer
Folie Rosa
 
Reschen 
Schule 
Folie Rosa
Wohnort:
Reschen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Forcher Luise
 
Partschins 
Schule 
Forcher Luise
Wohnort:
Partschins
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Formenti Valentina
 
Burgeis 
Schule 
Formenti Valentina
Wohnort:
Burgeis
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Forni Karoline Gräfin
 
Bozen 
Schule 
Forni Karoline Gräfin
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Forni Maria Gräfin
 
Bozen 
Schule 
Forni Maria Gräfin
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Frauen für die deutsche Schule
1923 
 
Politik
Schule 
Frauen für die deutsche Schule
Geboren:
1923
Kategorie:
Politik
Schule
Leben:
Am Morgen des 3. Novembers versammelten sich 700-1000 deutsche Frauen vor der Unterpräfektur in Bozen (Raingasse), um gegen die Lex Gentile zu protestieren, welche die Italianisierung der Schule in Südtirol bestimmte.
Weiteres:
Einer Abordnung der Frauen wurde schließlich versprochen, die Bitte um die WIedereinführung der deutschen Schulen an die zuständige Stelle weiterzuleiten. Die Frauen richteten hierauf selbst eine telegraphische Petition an Mussolini und an die Königin. Als die von ihnen veranstaltete Sammlung von 53.745 Unterschriften, von il piccolo Posto mit "schmutzige Angelegenheit deutscher Marktweiber" kommentiert, aufgedeckt wurde, ging die Behörde gegen die Hauptverantwortlichen vor und wie die Ausländerinnen aus. Der Protest der Abgeordneten beim Präfekten und bei der Regierung brachte keinen Erfolg. Mehr dazu in "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S.39.
Frei Klara
 
Elvas 
Schule 
Frei Klara
Wohnort:
Elvas
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Freiberger Filomena
 
Pfalzen 
Schule 
Freiberger Filomena
Wohnort:
Pfalzen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Frener-Leitner Rosa
 
 
Medizin
Soziales 
Frener-Leitner Rosa
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Villnöss
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Frischin Lucia
 
Bozen 
Politik
Verschiedenes 
Frischin Lucia
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Politik
Verschiedenes
Leben:
Lucia Frischin ist die erste nachweisbare Boznerin, die 1590 das Inwohnerrecht verliehen bekam.
Weiteres:
Bei Lucia Frischin (Luzia Frisch) handelt es sich um die erste nachweisbare Boznerin, die 1590 das Inwohnerrecht verliehen bekam, eine Alice Schwarzer wider Willen sozusagen. Inwohnerrechte (Vortsufe des Bürgerrechts) waren ein begehrter Rechtsstatus in den frühneuzeitlichen Städten, weil mit Sozialprestige, politisch-ökonomischen u. juridischen Rechten eng verbunden. Sie wird im Bozner Bürgerbuch als Witwe bezeichnet, ihr Schreibname enthält das übliche weibliche in-Suffix, das vom männlichen Frisch abgeleitet wurde. Nach ihr benannt wurde die Lucia-Frischin-Straße in Bozen. Quelle: Hannes Obermair, Stadtarchiv Bozen
Fuchs Rosina
1922 
Sexten 
Medizin
Soziales 
Fuchs Rosina
Geboren:
1922
Geburtsort:
Sexten
Wohnort:
Sexten
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
„Ich bin am 13. Juni 1922 auf dem Zurschnerhof / Fraktion Kiniger in Sexten geboren und war das drittälteste von 17 Kindern. Meine Eltern Johann Fuchs und Anna Villgrater bewirtschafteten den Bauernhof und wir Kinder musste von klein auf mithelfen, die einen daheim, die anderen im Stall, auf dem Feld und im Wald. Am Sonntag war außer den notwendigsten Arbeiten gebotener Ruhetag. Also von meiner Kindheit an wurde ich an die bäuerliche Arbeit herangeführt. Das Wort Urlaub kannten meine Eltern und auch wir Kinder nicht. An Werktagen rasten nach mühevollem Tun war selbstverständlich, doch tagelang Nichtstun war uns unbekannt.
Mein Vater war von morgens früh bis abends spät bei der Arbeit. Die Mutter war mit 17 Kindern im Haushalt vollauf beschäftigt, natürlich unterstützt von den älteren Kindern, als die jüngeren zur Welt kamen – selbstverständlich alle daheim. Die väterlichen Großeltern so wie ein Onkel mütterlichseits lebten in alten Tagen bei uns und mit uns. Für uns Kinder gehörten sie zur Familie. Wir waren eine ‚große’ Familie!
Trotzdem sehe ich in meiner Erinnerung nur zufriedene Eltern, die uns Kindern Vertrauen vermittelten und zur Arbeit erzogen. Ich bin überzeugt, dass ein tiefer Glaube und das tägliche Gebet ihnen die Kraft und das Durchhaltevermögen für das von Arbeit erfüllte Leben vermitteln.
Wir Kinder haben glückliche und zufriedene Jahre auf dem Zurschnerhof erlebt.“
Weiteres:
Meine Ausbildung zur Hebamme:
„Nach dem Besuch der italienischen Volksschule während der Faschistenzeit half ich daheim im Haushalt oder war als Aushilfe bei anderen Familien im Dienst. Eines Tages lernte ich die damalige Sextner Hebamme Ursula Innerkofler näher kennen, die mich für ihren Beruf ermunterte. Durch die Vermittlung der Provinzialhebamme Maria Rudl kam ich am 1. Oktober 1942 mit vier anderen Südtriolerinnen (eine aus Klausen, eine aus Kiens, eine aus Toblach, eine aus Marling) an die Hebammenschule der Kölner Universitäts-Frauenklinik in Köln-Lindenthal, Kerpenerstraße 32.
Bei unserer Ankunft begrüßte uns eine Schwester mit den Worten: „Das sind unsere Italienerinnen!“ Wir waren in unserer Ehre gekränkt. Sie wusste wohl nichts über unser schweres Schicksal. Doch bald schon fühlten wir uns im Kreise der insgesamt 12 Anwärterinnen – eine aus Ungarn – zum Hebammenberuf wir zu Hause. Unsere Vorgesetzten, wie Schwester Julie und Henriette, die Ärzte Ferdinand Obers, Prof. Dr. med. F. Moveras und Prof. Dr. med. Neujorks vermittelten uns nicht nur beste medizinische Kenntnisse, sondern auch eine ethische Verantwortung für Mutter und Kind. Eindrucksvoll und lehrreich war die Ausbildung, jedoch die zunehmenden Fliegerangriffe, die fürchterlichen Ereignisse des Krieges erfüllten uns mehr und mehr mit Angst. Wir froh ich war, als ich nach 18-monatiger Ausbildung am 31. März 1944 meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hatte und nach Hause zurückkehren durfte. Wegen Passunregelmäßigkeiten konnte ich nicht gleich über den Brenner einreisen, sondern musste noch einige Tage in Innsbruck verbringen. Am 9. April 1944 war ich daheim." 

Meine Arbeit als Hebamme:
"Mit 1. Juni 1944 nahm ich den Dienst als Hebamme in meiner Heimatgemeinde auf. Während meiner 39-jährigen Dienstzeit habe ich an die 500 Frauen bei ihrer Geburt betreut. Meine tiefe Genugtuung ist es, sagen zu können, dass mir keine einzige Gebärende gestorben ist. Mit den damaligen medizinischen Hilfen und Mitteln war jede Geburt mit Sorgen, mitunter sogar mit Angst verbunden. Die weiten Gänge zu den höchsten Bauernhöfen und den entlegensten Häusern in Sexten waren oft sehr beschwerlich. Einige Bauernhöfe hatten noch keine Zufahrtsstraße, sodass der Weg dorthin mühsam, steil und anstrengend war, vor allem bei Regen und Sturm, im Winter bei eisiger Kälte und oft tief verschneit. Oft musste ich mitten in der Nacht aus dem Bett und den Gang zu einer Frau, die in Erwartung eines Kindes war, antreten. Lange Zeit bestand noch keine telefonische Verbindung zu vielen Familien.
Manche Familien konnten sich keine Hilfskraft erlauben, sodass ich neben der Arbeit als Hebamme noch weitere Hilfen leisten musste. Mit Naturalien stotterte manche Mutter ihre Schuldigkeit ab, da das Geld fehlte. Einzelne Frauen gerieten durch die Geburt eines Kindes in finanzielle Not. Somit fühlte ich mich gezwungen, auch manche ärztliche Hilfe zu leisten, so weit es mir meine Ausbildung ermöglichte. Ich war Tag und Nacht erreichbar.
Bei meiner Arbeit als Geburtshelferin lernte ich die sozialen und finanziellen Probleme vieler Bergbauern- und Arbeiterfamilien kennen. Um diesen Menschen zu helfen, engagierte ich mich für sie über viele Jahre beim KVW. Zahlreiche Sextner erlangten durch meine Hilfe eine Rente bzw. fanden zu einer sozialen Absicherung.
Nach und nach wurde es üblich, dass die Sextner Frauen bei Geburten das Innicher Krankenhaus aufsuchten. Aber wegen meiner Erfahrung zogen sie weiterhin mich als Hilfe herbei, wenn sie im Krankenhaus gebaren.
Am 31. Mai 1983 trat ich in den Ruhestand und erinnere mich gern an die zwar aufopferungsvollen, aber schönen Jahre als Hebamme.“ 

Quelle: Rosina Fuchs
Fuchsberger Barbara
 
Sexten 
Schule 
Fuchsberger Barbara
Wohnort:
Sexten
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Fuchsberger Johanna
 
Kematen/Sand in Taufers 
Schule 
Fuchsberger Johanna
Wohnort:
Kematen/Sand in Taufers
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Fuchsbrugger-Nockler Luigia
 
 
Medizin
Soziales 
Fuchsbrugger-Nockler Luigia
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme im Ahrntal (Fraktion St. Johann in Ahrn)
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Gaismair Magdalena
 
 
Politik
Verschiedenes 
Gaismair Magdalena
Kategorie:
Politik
Verschiedenes
Leben:
Magdalena Gaismair unterstützte ihren Mann Michael Gaismair zeit seines Lebens in seinem Kampf gegen die herrschende Monarchie.
Weiteres:
Magdalena Gaismair lebte im 16. Jahrhundert mit ihrem Mann, Michael Gaismair, auf seinem Landgut in Camposeda oder im Palazetto Strozzi in Padua. Die Strozzi gehörten zu den Gegnern der mit den Habsburgern verbündeten Medici und arbeiteten auf deren Sturz hin. Gaismair scheint zu diesem Kreis der Feinde der Medici gehört zu haben. Schon lange war auf dem Kopf ihres Mannes eine Prämie ausgesetzt, schließlich wurde er 1532 ermordet. Vergeblich rief die Witwe die Hilfe des Senats an, damit ein Priester gezwungen würde, die Leiche ihres Mannes in geweihter Erde zu bestatten, der ungerechterweise der Häresie beschuldigt wurde, während sie beteuerte, ihm ginge nichts über Frömmigkeit und Religion. 1533 verkaufte sie das Landgut von Camposeda und begab sich mit den Kindern nach Zürich, dessen Bürger Michael Gaismair geworden war. Die Witwe erhob bei der Hofkanzlei in Innsbruck die Forderung, dass ihrem Sohn der in Tirol beschlagnahmte Besitz wiedergegeben werde. Diese Bitte wurde mit der Begründung abgelehnt Gaismair sei ein „offener Feind des Vaterlandes“. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Gamper Barbara
 
Feldthurns 
Schule 
Gamper Barbara
Wohnort:
Feldthurns
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Gamper Maria
 
St. Pankraz 
Schule 
Gamper Maria
Wohnort:
St. Pankraz
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Gamper Maria
 
Schlanders 
Schule 
Gamper Maria
Wohnort:
Schlanders
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Gartner Rosa
 
Brixen Stadt 
Schule 
Gartner Rosa
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Gasser Maria
 
Schlanders 
Schule 
Gasser Maria
Wohnort:
Schlanders
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Gasser Paula
 
St. Lorenzen/Bruneck 
Schule 
Gasser Paula
Wohnort:
St. Lorenzen/Bruneck
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin St. Lorenzen/Bruneck
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Gasser Rosa
 
Klausen 
Schule 
Gasser Rosa
Wohnort:
Klausen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Gasser Lanthaler Anna
1922 
Moos in Passeier 
Medizin
Soziales 
Gasser Lanthaler Anna
Geboren:
1922
Geburtsort:
Klausen - Leitach
Wohnort:
Moos in Passeier
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Als Hebamme in der Gemeinde Moos in Passeier arbeitete Anna Gasser mit einer großen Herausforderung. Das große Gemeindegebiet mit seinen fünf Fraktionen forderte von der Hebamme oft unter Einsatz des eigenen Lebens auf dem Weg hin zu den enlegenen Berbauernhöfen, viel körperliche Kraft, aber auch psychologische Unterstützung für die werdenenden Mütter in oft sehr schwierigen Lebenssituationen. 
Weiteres:
Anna Gasser, Tochter des Anton Gasser und der Maria Pfattner aus Latzfons bei Klausen, wurde am 3.Juni 1922 geboren. Sie wuchs mit ihren 3 Schwestern Maria, Franziska und Rosa in ihrem Heimatdorf in Klausen-Leitach auf. Sie hatte auch drei Brüder Anton, Johann und Luis. Rosa starb sehr früh an einer unheilbaren Krankheit. Anton und Johann fielen im Krieg in Abessinien und kamen nicht mehr nach Hause. Der Mutter hatte es fast das Herz gebrochen, als sie die Nachricht vom Heldentod ihrer beiden Söhne erhielt. Luis übernahm später den Hof vom Vater und bis heute bewirtschaftet er ihn mit Hilfe seiner Neffen und Nichten.
Bald kam Anna der Gedanke, dass sie den Beruf der Hebamme erlernen möchte. Die Volksschule hatte sie bereits bestens gemeistert. Ihre Eltern ließen sie ungern diesen Beruf erlernen, da Anna deshalb ihre Heimat verlassen musste. Mutig wie Anna war, ging sie nach Deutschland und in der Klinik in Köln begann ihre Lehre in der Hebammenschule. Mit ihr waren auch 3 Pusterer Freundinnen in der Lehre. Ihre Schreibnamen hat sie noch heute im Gedächtnis: Kofler, Gasteiger und Steinwandter. Der Herr Professor in Köln war seinen Schülern wie ein Vater und ließ sie das Heimweh fast vergessen. Aber die Schrecken des Krieges mussten sie dennoch miterleben. Bombenalarm gehörte zum Alltag ihres jungen Lebens. Anna erinnert sich noch heute daran, wie die Sirenen in der Stadt heulten und sie daraufhin schnell die Babys einwickelten, um dann in den Luftschutzkellern Zuflucht zu suchen. Die Angst war ihnen in das Gesicht geschrieben. Aber sie waren zum Glück nicht allein und so ließ sich die schwere Zeit gemeinsam leichter ertragen und aushalten. Außerdem hatte niemand in dieser unseligen Zeit Geld. Obwohl ihr Vater daheim in Klausen Tierarzt war, konnte er ihr wenig zu Gute kommen lassen. Für Anna war die Schule ein großer Auftrag und das Hebammendiplom war ihr großes Ziel, das sie auch trotz des Schreckens des Krieges erreichte.
Bald danach trieb sie das Heimweh wieder nach Hause ins Eisacktal. Eltern und Geschwister warteten schon sehnsüchtig auf sie, während sie mit dem Zug in Richtung Süden fuhr. Am Brennerpass war jedoch der Grenzbalken geschlossen. Guter Rat war nun sehr teuer und Anna kam es in den Sinn, „schwarz“ über die Grenze zu gehen. Kaum daran gedacht, wurde sie auch schon von den Grenzposten aufgehalten und gefangen genommen. Sie hatte jedoch gute Beziehung zu einem Carabinierioberst, der ihr Schutz anbot und sie zum Essen einlud. Sie zog es jedoch vor, endlich nach Hause zurückzukehren.
Am 14.März 1944 erhielte sie dann ihr Hebammendiplom. Sie war sehr stolz darauf, dass sie es trotz des Krieges geschafft hatte ihre Lehre abzuschließen. Frau Doktor Rudl, Koordinatorin in Bozen hatte ihr daraufhin die erste Stelle als Aushilfe in Villanders angeboten. Kurz darauf kam Anna ins Passeiertal, wo sie ihren späteren Mann Heinrich kennen lernte.
Heinrich wurde am 19.Oktober 1917 in Moos geboren. Anna gab Heinrich im Jahre 1952 das Jawort und er baute in Moos für beide ein Eigenheim, wo sie noch heute ihren Lebensabend gemeinsam verbringen. Ihr selbst war der eigene Kinderwunsch versagt geblieben. Ihr Heimathaus in Klausen hat sie zeitlebens nicht aus den Augen verloren. Dort erbauten sie gemeinsam mit ihren Neffen, in Richtung Latzfonser Kreuz eine gemütliche Berghütte. Der Stress als Hebamme forderte von Anna viel Kraft. Die Gemeinde Moos mit ihren fünf Fraktionen stellte eine besondere Herausforderung dar, da damals noch viele Familien im Durchschnitt 10 und 12 Kinder hatten. Bei jedem Wetter, Tag und Nacht, Sommer und Winter, Kälte und Schnee, bei Lawinengefahr, oft unter Einsatz ihres eigenen Lebens ging sie zu fuß zu allen entlegenen Berghöfen. Es war ihre Aufgabe, den Müttern in ihren schweren Stunden beizustehen. So hat sie vielen unzähligen Kindern „auf die Welt geholfen“. Bis zu ihrer Pensionierung war sie stolz, keine werdende Mutter alleingelassen zu haben. Sie hat viel Schönes, Gutes und oft auch Trauriges erlebt. Ihr Beruf erforderte oft stille Hilfe in schwierigen Ehesituationen. Somit war sie vielen Frauen sowohl Lebensberaterin als auch Psychologin.

Folgende Ehrung für den unermüdlichen Einsatz von Anna Gasser als Hebamme hängt bei derselben an der Stubenwand:

Du hast viel Leben an das Licht gehoben,
hast keine Nacht und keinen Weg gescheut,
in dir sind Tag und Nacht in eins verwoben,
doch niemand hat sich wie du gefreut

Wenn du getrocknet von der Stirn, der feuchten,
den Schweiß des Werkes, das so wunderbar
und dir ein Mutteraug mit stillem Leuchten,
den Dank gesagt, der unaussprechlich war.

So hilfst du das größte Werk vollbringen,
das unser Volk und unser Herz bewegt,
dem Leben wieder Leben abzuringen,
damit die Erde wieder Frucht und Ernte trägt!

Quelle: Hedwig Brunner, Moos in Passeier 
Gasser-Leimegger Notburga
 
 
Medizin
Soziales 
Gasser-Leimegger Notburga
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in St. Lorenzen
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Gasser-Sinn Anna
1907 
 
Soziales
Medizin 
Gasser-Sinn Anna
Geboren:
1907
Kategorie:
Soziales
Medizin
Leben:
Die Dorfhebamme, Anna Gasser-Sinn, erzählt aus ihrem Leben: "In Venedig habe ich die dreijährige Ausbildung für Hebammen besucht. In Südtirol gab es damals keine Hebammenschule. Alles war italienisch.Oft stand ich schon um drei Uhr auf, um auf die Prüfungen zu lernen, denn mit der Sprache hatte ich ziemliche Probleme."
Weiteres:
"Als ich 1940 nach Hause kam, machte ich mich selbständig, denn die Gemeindestelle war von einer italienischen Hebamme besetzt. Für eine Geburt bezahlte damals eine Frau den Preis von fünf Kilogramm Butter. Bald wurde ich die Gemeindehebamme, denn die Frauen lehnten die Italienerin ab, denn sie konnten nicht so recht mit ihr reden. Als bei uns die Bomben fielen, ging sie sowieso weg. Den Weg zu den Frauen musste ich zu Fuß zurücklegen. Im Winter brauchte ich für dieselbe Strecke die doppelte Zeit und oft benutzte ich sogar Steigeisen. Drei bis vier Geburten hatte ich manchmals in der Woche. Geholt wurde ich zur Geburt immer vom Mann. Da hatten sie es sehr "geneatig". Einmal geschah es, dass zwei Frauen gleichzeitig ihr Kind bekommen sollten, eine war im Tal und die andere auf dem Berg. Ich stellte fest, dass es bei der Bäuerin auf dem Berg noch eine Weile dauern würde und ich ging ins Tal. Aber der Bauer oben war ganz verzagt mit seiner hochschwangeren Frau. Er hätte zwar ein Ross gehabt, um sie mit dem Wagen zu mir herunterzuführen, aber vor lauter Aufregung konnte er Ross und Fuhrwerk nicht zusammenspannen. So packte er in seiner Verzweiflung die Kraxe und setzte seine Frau, die ziemlich dick war, da sie Zwillinge erwartete, in die Kraxe hinein, band sie fest und trug sie auf dem Buckel zu mir herunter. Ich fragte die Frau dann, wie sie sich gefühlt habe in der Kraxe: "Gonz guat bin i gsessn". Sie brachte zwei Buben zur Welt. Gleich in den ersten Tagen nach der Geburt kamen die "Tota" (Patin) und Verwandte "zum Weißet". Sie brachten Zöpfe, Kränze und Herzen aus süßem Hefeteig, ungefähr drei Kilo. Dafür bekamen sie Kaffee und einen Zopf zu essen. Solange die Frau im Bett war, so ungefähr eine Woche, war die Großmutter oder eine Verwandte auf dem Hof, ansonsten habe ich sie in mein Haus aufgenommen und sie betreut. Mein Mann musste während dieser Zeit auf dem Dachboden schlafen. Einmal geschah es oben auf dem Berg, dass eine junge Frau nach der Geburt lange Zeit Blutungen hatte. Der Arzt verordnete eine Blutübertragung. Also musste der Bauer eine dreiviertel Stunde ins Tal zum Telefonieren, und im Krankenhaus musste erst ein Mann gefunden werden, den man zur Transfusion schicken konnte. Es dauerte lange bis er kam. Er legte sich neben die Frau, und wir leiteten das Blut von einem Arm zum anderen. Die Mutter bekam einen Schüttelfrost, aber sie überstand alles. Die Geburten waren manchmal leicht, manchmal schwer. Glücklicherweise ist mir nie eine Frau gestorben. 1976 hörte ich mit der Arbeit auf, und zwar gerne, denn zu dieser Zeit gingen alle Frauen zur Entbindung ins Krankenhaus".

Quelle: Barbian - eine Gemeinde stellt sich vor (Tappeiner Verlag); erhalten von Rosmarie Rabanser
Gasteiger Maria
 
Weissenbach/Ahrntal 
Schule 
Gasteiger Maria
Wohnort:
Weissenbach/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Gasteiger Marianne
 
ehrenburg 
Schule 
Gasteiger Marianne
Wohnort:
ehrenburg
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Gasteiger-Steger Emma
 
 
Medizin
Soziales 
Gasteiger-Steger Emma
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Kiens
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Gebert Deeg Waltraud
1928 
Bruneck 
Politik 
Gebert Deeg Waltraud
Geboren:
1928
Gestorben:
1988
Geburtsort:
Kardaun
Wohnort:
Bruneck
Kategorie:
Politik
Leben:
Waltraud Gebert Deeg hat als Landesrätin für Soziales und Gesundheit Entscheidendes für Südtirol geleistet, ebenso als Gründerin der SVP-Frauenbewegung, Mitglied der Leitung des Kath. Familienverbandes, Landesleiterin im KVW.
Weiteres:
Waltraud Gebert Deeg, (09.12.1928-31.01.1988), Lehrerin, 1958 Landesleiterin im KVW, Gründungsmitglied und langjähriges Mitglied in der Landesleitung des Katholischen Familienverbandes, 1964 erste Frauen-Kandidatin der SVP zum Südtiroler Landtag, 1964 bis 1973 stellvertretende Landesrätin, Mitbegründerin der Frauenbewegung in der Südtiroler Volkspartei, erste Landesfrauenreferentin in der SVP, 1974 – 1984 erste Landesrätin für die Bereiche Soziales und Gesundheit, Landtagspräsidentin.

Als Waltraud Gebert Deeg am 3. Februar 1988 auf dem Friedhof von Bruneck zu Grabe getragen wurde, wollte die Trauergemeinde nicht enden. Aus allen Landesteilen kamen Menschen, um Abschied zu nehmen von einer großartigen Frau und Politikerin, die stets den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Politik gestellt hatte. Dass sie ihren Wahlspruch „Leihe deine Stimme jenen, die keine haben“ ernst nahm, bewies die große Wertschätzung, die sie erfuhr. In seiner Abschiedsrede sagte Landeshauptmann Dr. Silvius Magnago: „Besonders die älteren Menschen, hilfsbedürftige Behinderte, in Not geratene Witwen oder kinderreiche Arbeiterfamilien sahen in ihr eine gütige Landesmutter, die sich immer mit Geduld und Offenherzigkeit all ihrer Anliegen annahm und half wo sie nur konnte.“ Waltraud Gebert Deeg war eine herausragende Persönlichkeit. Als Landesrätin meisterte sie den Bereich Sozial- und Gesundheitswesen, der als besonders problematisch und schwierig galt. Sie machte sich stark für den Gesundheitsschutz von Mutter und Kind, für die Familienberatungsstellen, für Kinderhorte und die gute Betreuung von behinderten Menschen. Ihr politisches Handeln war auch ausgerichtet auf die soziale, gesellschaftliche und politische Besserstellung der Frau. Sie war der Überzeugung, dass Frauenpolitik von Frauen geplant und durchgeführt werden sollte. Als Landesleiterin des KVW kannte sie die Sorgen und Anliegen vieler Menschen, ganz besonders vieler Frauen und Mütter. Sie war Gründungsmitglied des Weißen Kreuzes, des katholischen Familienverbandes, des Vereines für Kinderspielplätze und Erholung und der Südtiroler Krebshilfe, sowie Ehrenpräsidentin des Landesverbandes der Lebenshilfe. © Barbara Stocker
Geier Sr. Camilla
1902 
Shisong 
Religion 
Geier Sr. Camilla
Geboren:
1902
Gestorben:
1981
Geburtsort:
Terlan
Wohnort:
Shisong
Kategorie:
Religion
Leben:
Schwester Camilla Geier wurde vom Volk der Banso im Nordwesten Kameruns als "Königin der Banso-Kinder" gewürdigt, in Anerkennung für ihr lebenslanges Wirken als Geburtshelferin in Shisong
Weiteres:
Schwester Camilla Geier wurde 1902 in Terlan geboren, war Schwester von Kanonikus Dr. Anton Geier, des langjährigen Regens des Vizentinums in Brixen. Ab 1935 wirkte sie mit vielen anderen Ordensschwestern in Shisong in Kamerun, wo sie mit dem Josefsmissionar Pfarrer Franz Figl tätig war. Für ihr lebenslanges Wirken als Geburtshelferin in Shisong verlieh ihr das Volk der Banso in der Nordwestprovinz Kameruns den Titel „Königin der Banso-Kinder“. Eine ganze Woche dauerten die Totenfeiern, Tag für Tag sammelten sich tausende Menschen um ihr Grab, als sie am 13.06.1981 verstarb. Schwester Camilla hat in den 46 Jahren bei der Geburt von etwa 8000 Bansokindern persönliche Hilfe geleistet. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Geiser Irma
 
 
Medizin
Soziales 
Geiser Irma
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Jenesien
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Gemaßmer Martha
1904 
Bozen 
Schule 
Gemaßmer Martha
Geboren:
1904
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Kindergärtnerin, Notschule in Bozen und Bruneck
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Ghedina Margareth
 
Bruneck 
Schule 
Ghedina Margareth
Wohnort:
Bruneck
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Grassl Hermine
 
Kastelbell/Tschars 
Schule 
Grassl Hermine
Wohnort:
Kastelbell/Tschars
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Grätzl Kofler Wilhelmine
1802 
Bozen 
Soziales 
Grätzl Kofler Wilhelmine
Geboren:
1802
Gestorben:
1866
Geburtsort:
Bozen
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Soziales
Leben:
Wilhelmine Kofler stiftete ihr ganzes Vermögen den Armen und Waisen, wodurch Armenhaus und Kinderbewahranstalt zu gleichen Teilen gefördert wurden.
Weiteres:
Wilhelmine Kofler wurde am 25. Oktober 1802 als Tochter des Handelsdirektors J.A. Grätzl in Bozen geboren und starb ebenda am 14. April 1866. Sie war mit dem Arzt Dr. Josef Kofler verheiratet. In ihren Testamenten vermachte sie ihr ganzes Vermögen den Armen und Waisen. Der Hauptanteil floss zu gleichen Teilen dem Armenhaus und der Kinderbewahrungsanstalt zu, wurde aber als „Wilhelmine-Kofler-Grätzlsche Stiftung“ einheitlich verwaltet. Der „Kofler-Kindergarten“ in Bozen erinnert an die große Wohltäterin, die auf einer Gedenktafel verewigt ist. Literatur: Österreichisches Biografisches Lexikon, IV. Bd., S. 57, Graz (Böhlau) 1969
Grillo Elisabeth
 
 
Soziales 
Grillo Elisabeth
Kategorie:
Soziales
Leben:
Hausfrau - Antifaschistin
Am 13.02.1940 wurde sie eingesperrt; freigelassen wurde sie nach 2 Jahren am 12.02.1942

Quelle: Quelle: Associazione Nazionale Perseguitati Politici Italiani Antifascisti Comitato Provinciale di Trento: "Trentini e Südtriolesi - perseguitati dal fascismo; 2003"
Gruber Gertraud
 
Tisens 
Schule 
Gruber Gertraud
Wohnort:
Tisens
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Gruber Maria
 
Weissenbach/Ahrntal 
Schule 
Gruber Maria
Wohnort:
Weissenbach/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Gruber Tresl
1897 
 
Kunst/Kultur 
Gruber Tresl
Geboren:
1897
Gestorben:
1978
Geburtsort:
St. Ulrich
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Die Architektin und Künstlerin Tresl Gruber war im kulturellen und sozialen Bereich sehr aktiv.
Weiteres:
Tresl Gruber wurde am 4.07.1897 in St. Ulrich geboren und ist aufgewachsen auf dem Ületahof in St.Christina. Nach dem Abschluss ihres Studiums der Kunstgeschichte in Bologna unterrichtete sie viele Jahre lang unter anderem auch in Bozen und Meran. Die Architektin und Künstlerin war Mitbegründerin der Union di Ladins, veröffentlichte mehrere ladinische Bücher und war die erste ladinische Radiosprecherin. Anda Tresl war auch im sozialen Bereich sehr aktiv und hat alle ihre Arbeiten und ihren Nachlass für wohltätige Zwecke zur Verfügung gestellt. Wegen ihres großen Beitrages zur Kultur und Beibehaltung der ladinischen Sprache wurde die Bibliothek von St.Christina nach ihr benannt. Sie verstarb am 13.01.1978 Quelle: Ulrike Insam Senoner, St. Christina
Gruber-Oyrer Teresa
 
 
Medizin
Soziales 
Gruber-Oyrer Teresa
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme im Sarntal
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Gruber-Rederlechner Anna
 
 
Medizin
Soziales 
Gruber-Rederlechner Anna
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:

Hebamme in Bruneck - Percha

Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Gruber-Reichegger Francesca
 
 
Medizin
Soziales 
Gruber-Reichegger Francesca
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme im Ahrntal (Fraktionen St. Jakob in Ahrn - St. Peter in Ahrn)
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Gschliesser Herta
 
Bozen 
Schule 
Gschliesser Herta
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Gschliesser Ilka von
1869 
Innsbruck 
Kunst/Kultur 
Gschliesser Ilka von
Geboren:
1869
Gestorben:
1949
Geburtsort:
Bozen
Wohnort:
Innsbruck
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Malerin, Privatunterricht in Innsbruck und in Wien, 1909 Mitglied des Meraner Künstlerbundes, Landschaften und Architekturstudien, Ausstellungen in Innsbruck, Bozen und Wien, lebte ab ca. 1918 in Innsbruck, Jubiläumsausstellung Innsbruck 1909.
Weiteres:
Geboren am 3.10.1869, gestorben a 23.06.1949 Quelle: www.innsbruck.at/frauenlexikon, C. Kraus, Zwischen den Zeiten. Malerei und Graphik in Tirol 1918- 1945 Lana 1999
Gufler Franziska
 
Marling 
Schule 
Gufler Franziska
Wohnort:
Marling
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Gufler Maria
 
Marling 
Schule 
Gufler Maria
Wohnort:
Marling
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Gufler Philomena
 
Passeier 
Schule 
Gufler Philomena
Wohnort:
Passeier
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin St. Leonhard in Passeier, St. Martin i.P.,
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Gufler-Steger Emma
 
 
Medizin
Soziales 
Gufler-Steger Emma
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Sand in Taufers
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Gurschler Marianne
 
Schnals 
Schule 
Gurschler Marianne
Wohnort:
Schnals
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Habicher Maria
 
St. Valentin auf der Haide 
Schule 
Habicher Maria
Wohnort:
St. Valentin auf der Haide
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Hafner Regina
 
Mölten 
Schule 
Hafner Regina
Wohnort:
Mölten
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Hafner Regina
 
Burgstall 
Schule 
Hafner Regina
Wohnort:
Burgstall
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Haindl Dora
 
Neustift 
Schule 
Haindl Dora
Wohnort:
Neustift
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Haller Annemarie
 
St. Leonhard in Passeier 
Schule 
Haller Annemarie
Wohnort:
St. Leonhard in Passeier
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Haller Josefa
 
Ratschings 
Schule 
Haller Josefa
Wohnort:
Ratschings
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Heidenberger Maria
 
Brixen Stadt 
Schule 
Heidenberger Maria
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Brixen, Schalders/Spiluck/Vahrn
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Heinricher Walch Trude
 
Tramin 
Schule 
Heinricher Walch Trude
Wohnort:
Tramin
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Heiss Marianne
 
Steinhaus/Ahrntal 
Schule 
Heiss Marianne
Wohnort:
Steinhaus/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Held Dora
 
Bozen 
Schule 
Held Dora
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Hellenstainer Emma
1817 
Niederdorf 
Wirtschaft
Interessante Berufe 
Hellenstainer Emma
Geboren:
1817
Gestorben:
1904
Geburtsort:
St. Johann in Tirol
Wohnort:
Niederdorf
Kategorie:
Wirtschaft
Interessante Berufe
Leben:
Nach dem Tod des Ehemannes führte Emma Hellenstainer das Wirtshaus in Niederdorf und den Stellwagen- und Fuhrwerksbetrieb selbständig und erarbeitete sich den Ruf Tirols berühmteste Wirtin gewesen zu sein. Dabei zeichnete sie sich als Pionierin im Tourismus aus und unterstützte beim Durchzug der Truppen und der großen Überschwemung.
Weiteres:
Emmerentia Hausbacher wurde am 12.04.1817 geboren und verstarb am 09.03.1904. Später bekannt als „Frau Emma“, Wegbereiterin des frühen Tourismus, verbrachte Emmerentia Hausbacher ihre Jugendjahre in St. Johann. Ihr Vater Johann war Marschkommissär und Kaufmann, ihre Mutter Maria geb. Panzl – eine Nichte des Tiroler Freiheitskämpfers Johann Panzl – führte den dortigen Gasthof Zum Bären. Nach Ausbildungsjahren in Innsbruck und Salzburg wurde sie von der Mutter mit der Führung des Bräugasthofes an der Rienz im Hochpustertal betraut, wo sie auch Joseph Hellenstainer kennenlernte, mit dem sie sich 1842 vermählte. Von seinem Onkel Thomas erbte dieser das Wirtshaus Zum Schwarzen Adler am Hauptplatz in Niederdorf, den das Paar ab 1843 erfolgreich führte. Sie gebar die Kinder Emma (1844), Marie (1845), Josefine (1847), Leopoldine (1850), Aloisia (1852), Eduard (1853) und Hermann (1856) und wurde bald aufgrund ihrer Gastfreundschaft, hohen Professionalität und vor allem ihres Pioniergeistes allseits bekannt. Schwere Schicksalsschläge, wie der Tod der Tochter Leopoldine, vor allem aber der frühe Tod des Ehemannes Joseph prägten sie tief. Alleine musste sie nun die Verantwortung für das Wirtshaus, den vom Ehemann erfolgreich aufgebauten Stellwagen- und Fuhrwerksbetrieb und ihre Kinder tragen. Ihr überaus gut geführtes Wirtshaus in Niederdorf zog Gäste aus aller Herren Länder an und verschaffte ihr den Ruf Tirols berühmteste Wirtin gewesen zu sein. Wegen ihrer Verdienste um den Fremdenverkehr, wegen ihrer Hilfsbereitschaft beim Durchzug der Truppen während des Krieges mit Italien 1866 und während der großen Überschwemmung 1882 wurde sie von Kaiser Franz Josef I. 1886 mit dem goldenen Verdienstkreuz ausgezeichnet. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Hellrigl-Gaiser Luise
 
 
Medizin
Soziales 
Hellrigl-Gaiser Luise
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:

Hebamme in Glurns - Schulderns - Taufers i.M.

Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Hellweger Rosa
 
St. Lorenzen 
Schule 
Hellweger Rosa
Wohnort:
St. Lorenzen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Hillebrand
 
Bozen 
Schule 
Hillebrand
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Handarbeitslehrerin, Notschule Bozen
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Hiltgartner Maria
 
St. Sigmund 
Schule 
Hiltgartner Maria
Wohnort:
St. Sigmund
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Hinricher Trude
 
Bozen 
Schule 
Hinricher Trude
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Hinteregger Maria
 
Villnöss 
Schule 
Hinteregger Maria
Wohnort:
Villnöss
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Hirzel-Mumelter Hilde
1902 
Bozen 
Kunst/Kultur 
Hirzel-Mumelter Hilde
Geboren:
1902
Geburtsort:
Bozen
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Lyrikerin, "Aus Sinn und Sein" 1954
Hochkofler Anna
 
Gargazon  
Schule 
Hochkofler Anna
Wohnort:
Gargazon
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Hofer Aloisia
 
St. Peter/Ahrntal 
Schule 
Hofer   Aloisia
Wohnort:
St. Peter/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Hofer May
1896 
Bozen 
Kunst/Kultur 
Hofer May
Geboren:
1896
Gestorben:
2000
Geburtsort:
Chybi bei Krakau
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
May Ottawa wurde am 8. September 1896 in Chybi bei Krakau geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters zog sie 1909 mit der Mutter zu deren zwei Brüdern nach Pola, die dort als Marineoffiziere stationiert waren. Während des Ersten Weltkrieges übersiedelte sie nach Wien, wo sie drei Jahre die Akademie für angewandte Kunst besuchte. Sie belegte die Kurse von Rosalie Rothansls (Gewebe) und Eduard Wimmer-Wisgrills (Modeskizzen). Nach der Heirat mit dem Maler und Architekten Anton Hofer folgte sie ihrem Ehemann 1920 nach Bozen.
Weiteres:
Das Paar führte gemeinsam mit der Familie Valier einige Jahre ein Hotel in Mirmare bei Rimini, das Anton Hofer entworfen hatte. Nach ihrer Rückkehr nach Bozen bezog sie das helle Atelier von Sophie & Emmanuel Fohn in der Leonardo-da-Vinci-Straße, in dem schon die Gebrüder Stolz arbeiteten.

Immer bereit, Neues zu wagen, kehrte May nach dem 2. Weltkrieg als Gasthörerin an die Akademie für angewandte Kunst nach Wien zurück. Dort besuchte sie die Klasse Email bei Professor Nedbal und lernte bei dessen Frau Marika Nedbal-Dolnizka, einer Ukrainerin, die Technik des russischen Netzemails.

In dieser Phase erwachten Kindheitserinnerungen in ihr, die verzehrende Sehnsucht nach dem fernen Orient und nach einer unmöglichen Liebe, die für immer in den schneereichen Weiten Russlands verschollen war. So entstanden die Mosaike aus Stoff, die Limoges- und Cloisonnétextures. Ihre Werke erinnern an die malerischen Märchen Marc Chagalls, die Mythen von alten Religionen und an die vor Gold und Lack funkelnden byzantinischen Ikonen.
Ab 1964 nahm die Künstlerin an zahlreichen Ausstellungen in Italien und im Ausland teil. Vor allem ihre Paneele aus Stoffmosaik lösten große Bewunderung aus: „Dorf meiner Heimat“ (1950), das an ihren Geburtsort erinnert; „Hahn kündigt den Morgen an“ (1961) und die „Versunkene Stadt“ (1968) das von der Bozner Sparkasse erworben wurde. Das Wiener Museum für Angewandte Kunst kaufte ihren „Schöpfungszyklus“ ein textiles Mosaik in drei Abschnitten von jeweils 65 x 65 cm (1969).
Am 8. Juli 1988 wird ihr das Ehrenkreuz der Republik Österreich für ihre Verdienste im Bereich der Wissenschaft und der Kunst verliehen.

In den letzten Jahren entstanden in Email die Tabernakel für das Jesuheim in Girlan und das Altenheim in Kastelruth, für das sie auch eine Pietá schuf, weiters das Emailbild „Der gute Hirte“ für das Völser Schwesternheim. Ihre späten Bildteppiche Der Turm von Babel (1995), der Fund der Dame von Elche (1990) und die Königin von Saba (1990) fanden große Beachtung. May Hofer verstarb am 3. Mai 2000 in Bozen.
Informationen von Sylvia Hofer
Hofer Notburga
 
Steinhaus/Ahrntal 
Schule 
Hofer   Notburga
Wohnort:
Steinhaus/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Hofer Pia
 
Meransen 
Schule 
Hofer   Pia
Wohnort:
Meransen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Hofer geb. Ladurner, Anna
1765 
St. Leonhard 
Verschiedenes 
Hofer geb. Ladurner,  Anna
Geboren:
1765
Gestorben:
1836
Geburtsort:
Algund
Wohnort:
St. Leonhard
Kategorie:
Verschiedenes
Leben:
Die Sandwirtin führte die Gast- und Hauswirtschaft während der vielen Abwesenheiten ihres Mannes. Sie brachte sich gegen die Ungerechtigkeit des über den Sandwirt verhängten Konkrus ein und erhielt vomm Kaiser die Zusicherung einer Entschädigung.
Weiteres:
Anna Hofer, Tochter der Plonerhofbauern Peter Ladurner in Algund, geboren am 27.07.1765, heiratete am 21. Juli 1789 den Passeirer Sandwirt Andreas Hofer. Aus der Ehe gingen 7 Kinder, sechs Mädchen und ein Sohn (Johann) hervor. Während der vielen Abwesenheiten ihres Mannes führte sie die Gast- und Hauswirtschaft am Sand mit Geschick und Umsicht. Nach dessen Gefangennahme und Hinrichtung 1810 wurde über dem Sandhof der Konkurs verhängt. In dieser Angelegenheit reiste Andreas Hofers Witwe im Juli 1810 nach Wien, wo sie unter dem Mädchennamen „Anna Ladurnerin“ bei ihrem Landsmann Bernhard Riedmüller in der Josefsstadt wohnte. Im selben Jahr wurde sie vom Kaiser Franz in Baden empfangen. In einer zweiten Audienz erhielt die Sandwirtin vom Kaiser die Zusicherung von 2800 Gulden sowie das Versprechen der Verleihung eines Staatsgutes. Anschließend reiste Anna Hofer wieder nach Tirol zurück. Die Sandwirtin verbrachte nun ihre Lebenszeit in Stille und Zurückgezogenheit, nur für Familie und Sandhof lebend. Sie nahm an der feierlichen Bestattung ihres Mannes in der Innsbrucker Hofkirche nicht teil. Sie selbst verstarb am 06.12.1836. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Hofer-Canali Maria
 
 
Medizin
Soziales 
Hofer-Canali Maria
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Klausen
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Hofer-Dell Rosso Maria
 
 
Medizin
Soziales 
Hofer-Dell Rosso Maria
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Tirol - Riffian - Kuens
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Hofer-Dietl Elisabeth
 
 
Medizin
Soziales 
Hofer-Dietl Elisabeth
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:

Hebamme in Latsch

Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Hofmann Anna
 
St. Lorenzen 
Schule 
Hofmann Anna
Wohnort:
St. Lorenzen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Hölfer Maria
 
Missian/Eppan 
Schule 
Hölfer Maria
Wohnort:
Missian/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Holzer Anna
 
Sexten 
Schule 
Holzer Anna
Wohnort:
Sexten
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Hölzl Anna
 
Algund 
Schule 
Hölzl Anna
Wohnort:
Algund
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Hölzl Theresia
 
Marling 
Schule 
Hölzl Theresia
Wohnort:
Marling
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Hopfgartner Hildeburg
1905 
Meran (zuletzt) 
Medizin
Soziales 
Hopfgartner Hildeburg
Geboren:
1905
Gestorben:
1990
Geburtsort:
Mühlwald
Wohnort:
Meran (zuletzt)
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:

Schwester Hildeburg wurde am 25. März 1905 in Mühlwald geboren. Bei der Taufe erhielt das Mädchen den Namen Gertraud. Sie starb am 27. Oktober 1990.

 

 

 

 

 

 

Weiteres:

Im Alter von 20 Jahren, am 3. März 1925, trat sie als Novizin in die Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Schwestern ein. Am 15. Juni 1926 erhielt sie das Ordenskleid. Ein Jahr darauf, nämlich am 15. Juni 1927, legte sie die 1. Profess ab und nahm den Namen "Hildeburg" an. Erst im Jahre 1950 legte sie die Profess auf Lebenszeit ab. In der Zwischenzeit hatte sie die Befähigung als Hilfskrankenschwester erlangt. 
Nach ihrer Tätigkeit als Krankenschwester im Sanatorium von Arco (1927 - 1928) und im Krankenhaus von Bozen (1928 - 1940) nahm sie im Jahre 1940 ihren Dienst als Krankenschwester am Krankenhaus von Innichen auf, den sie bis zu ihrer Pensionierung am 12. Mai 1990 mit selbstlosem Einsatz, mit größtem Idealismus und bewundernswerter Opferbereitschaft und Hingabe versah. Zusammen mit Primarius Dr. Fritz Spitaler hatte sie wesentlichen Anteil am Aufbau und am guten Funktionieren des Krankenhauses von Innichen. Berufsausübung nach einer bestimmten Arbeitszeit oder nach einem bestimmten Berufsbild waren ihr unbekannt: sie war einfach da, immer, 24 Stunden und 365 Tage im Jahr abrufbereit, als OP-Schwester, als Krankenschwester, als Stockmädchen, für alles.  

Als Dank und Anerkennung für ihren langen und selbstlosen Einsatz zum Wohle aller Patienten verlieh ihr die Marktgemeinde Innichen mit Ratsbeschluss Nr. 33 vom 25. März 1985 die Ehrenbürgschaft.
Aus Altersgründen musste sie am 12. Mai 1990 ihren Dienst am Krankenhaus Innichen aufgeben. Sie zog daraufhin in das Provinzhaus der Barmherzigen Schwestern nach Meran, wo sie am 27. Oktober 1990 verstarb. Am 30. Oktober 1990 wurde sie am städtischen Friedhof in Meran bestattet. An der Beerdigung nahmen außer eine Abordnung der Gemeindeverwaltung auch zahlreiche Bürger/innen von Innichen teil.
Ihr Name und ihr Wirken sind in Innichen selbst und im gesamten Einzugsgebiet des Krankenhauses von Innichen unvergessen.
Quelle: Schreiben des Bürgermeisters Dr. Josef Passler (Innichen)

Hopfgartner Maria
 
Mühlwald 
Schule 
Hopfgartner Maria
Wohnort:
Mühlwald
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Huber Anna
 
Töll 
Schule 
Huber Anna
Wohnort:
Töll
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Huber Anna
 
Tötschling/Pinzagen 
Schule 
Huber Anna
Wohnort:
Tötschling/Pinzagen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Hueber Maria
1653 
Brixen 
Schule
Soziales
Religion 
Hueber Maria
Geboren:
1653
Gestorben:
1705
Geburtsort:
Brixen
Wohnort:
Brixen
Kategorie:
Schule
Soziales
Religion
Leben:
Maria Hueber eröffnete die erste gebührenfreie Mädchenschule Tirols in Brixen und gründete die Tertiarschwestern in Brixen.
Weiteres:
Maria Hueber zählt zu den bedeutendsten Frauen Tirols, obwohl sie noch heute weithin unbekannt ist. In Armut verlebte sie zunächst ihre erste Jugend in der alten Bischofsstadt Brixen in Südtirol. Dann mußte sie sich als Hausmädchen in Bozen, Innsbruck und Salzburg ihren Lebensunterhalt verdienen. Sie half dabei auch ihrer früh verwitweten Mutter und ihren drei Geschwistern. Das Jahr 1700 brachte eine entscheidende Wende. Nach Ablegung der Gelübde von Armut, Keuschheut und Gehorsam gründete sie mit Hilfe des Franziskanerpaters Isidor Kirnigl die Kongregation der Tertiarschwestern. Diese Schwestern stellten sich zur Aufgabe, in Unterricht und Erziehung der weiblichen Jugend zu dienen und Alten und Hilfsbedürftigen zur Seite zu stehen. H. konnte gegen alle Widerstände in Brixen die erste unentgeltliche Schule für mittellose Mädchen in Tirol gründen. Sie hatte Visionen, sah den Sieg über die Türken 1683 bei Wien voraus und trug die Stigmata Christi. Wegen ihres Gebetseifers wurde sie im Volke »Bet-Moidl« genannt. Das Leitmotiv ihres Lebens war: »Der Name des Herrn sei gebenedeit für alles und jedes, für Süßes und Saures! Wie Gott will, lass ich mir's gefallen«. Die oberste Richtschnur ihrer Spiritualität lag in der unbedingten Erfüllung des göttlichen Willens. Bei ihrem Tode in Brixen am 31.07.1705 erschienen die dortigen Franziskaner mit brennenden Kerzen als Symbol für das Weiterleuchten ihrer guten Taten. Quelle: http://www.bautz.de/bbkl/h/Hueber_m.shtml, aus Band XIV. (1998) Spalten 1097-1098 Autor: Ekkart Sauser
Innerbichler Rosa
 
St.Johann/Ahrntal 
Schule 
Innerbichler Rosa
Wohnort:
St.Johann/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Innerhofer Marcella
 
Meran  
Schule 
Innerhofer Marcella
Wohnort:
Meran
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Innerhofer Maria
 
Hafling 
Schule 
Innerhofer Maria
Wohnort:
Hafling
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Innerhofer Maria
 
Bozen Stadt, Kardaun 
Schule 
Innerhofer Maria
Wohnort:
Bozen Stadt, Kardaun
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Bozen Stadt, Kardaun, Oberbozen
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Innerhofer Gruber Paulina
1913 
Lana 
Schule 
Innerhofer Gruber Paulina
Geboren:
1913
Geburtsort:
Lana
Wohnort:
Lana
Kategorie:
Schule
Leben:

Pauline Innerhofer wurde am 21. Februar 1913 in Lana geboren. Mit vier Schwestern und zwei Brüdern wuchs sie in Lana auf. Mit 14 Jahren verlor sie ihre Mutter. Schon früh bekam sie die Unterdrückung alles Deutschen zu spüren. Nach einer Ausbildung in München war sie drei Jahre lang Katakombenlehrerin. 1940 heiratete sie Mathias Gruber in Lana und brachte vier Kinder auf die Welt. 

 

Weiteres:
Im Folgenden ein Bericht von Luise Malfertheiner (erschienen in der Dolomiten am 23./24. Februar 2008; S. 19):

‚Komm ich wohl wieder gut heim?’ Diese Sorge und eine Stofftasche mit Messingreifen und Unterrichtsmaterial in deutscher Sprache waren alltägliche Begleiterinnen der 24-jährigen Pauline Innerhofer vom Schmiedhäusl in Lana. Als eine von fünf Lananer Katakombenlehrerinnen trotzte sie dem faschistischen Verbot des deutschsprachigen Schulunterrichts. ‚Mit einem Fuß waren war immer im Gefängnis’, erzählte sie. Aber die kleinen Kinder, die vom ersten Schuljahr an nur auf Italienisch unterrichtet wurden und selbst das Vaterunser italienisch beten mussten, ließen Pauline Innerhofer den nötigen Mut aufbringen.
Es war Pater Otto Haberer, der 1936 an die Haustür des Schmiedhäusls klopfte und fragte, ob sich Pauline ‚nicht für die deutsche Schule opfern’ wolle. Dabei war die Frage eher eine Feststellung. Die Auswahl der Lehrerinnen nahm meist der Ortsgeistliche vor. Und die Wahl fiel fast ausnahmslos auf junge Mädchen ohne Familie und Beruf: weil Unterrichten zeitaufwändig war und der Lohn eine Familie nie hätte ernähren können.
‚Ich hatte nur mehr den Vater, und der hat darauf gar nicht reagiert’, erinnert sich Pauline. Sie sah aber die Notwendigkeit ein. ‚Denn es war bereits soweit, dass junge Leute, die zum Militär eingerückt waren, nicht mehr imstande waren, einen Brief nach Hause zu schreiben. Was sie konnten, war weder Deutsch noch Italienisch noch Dialekt’, sagt sie. Sie selbst hatte ihre acht Jahre Pflichtschule in deutscher Muttersprache genossen – gespickt mit ein paar Italienischstunden.
Nach ihrem Einverständnis wurde sie mit zehn anderen jungen Frauen im Herbst 1936 nach Bozen in die Marienklinik gebracht und dort kurzfristig in kleinen Zimmern am Dachboden einquartiert. Ziel war München, um dort einen einjährigen Lehrgang für Notschullehrer zu besuchen.
Eingefädelt und über diese Lehrgänge gewacht hat Kanonikus Michael Gamper und zwar dank seiner Beziehungen zum Verein für das Deutschtum im Ausland (VDA) Bayern.
‚Am nächsten Tag hat uns Maria Nicolussi abgeholt und zum Bahnhof begleitet. Wir durften nur zu zweit in den Zug einsteigen, um nicht aufzufallen. Erst am Brenner durften wir gemeinsam in einem Zugabteil sitzen’, erzählte Pauline Innerhofer als wäre es gestern gewesen. Dabei hat sie (letzte Woche) bereits ihren 95. Geburtstag gefeiert.
In München angekommen, mussten sich die Südtirolerinnen ‚a Hiatl’ kaufen, ‚damit es nicht so aufgefallen ist, dass wir nur einfache Leute sind’, erzählt Pauline Innerhofer. In der bayrischen Landeshauptstadt waren die jungen Mädchen unter falschem Namen und Herkunftsort in einer Pension untergebracht. ‚Der Unterricht begann um acht Uhr und endete um 22 Uhr mit Pausen von insgesamt dreieinhalb Stunden’, erzählt Pauline Innerhofer. Unterrichtet wurden sie in Rechtsschreibung, Geografie, Volkstanz und Krankenpflege. ‚Es wurde uns alles bezahlt. Wir hätten uns das sonst nie leisten können’, sagt sie und schient immer noch dafür dankbar zu sein. Heim ging es dann wieder zu Pfingsten 1937. ‚Da wurden wir mit den Schülern, die auf Urlaub fuhren, einzeln wieder hereingeschleust’, erzählt die ehemalige Katakombenlehrerin.
Bereits im Sommer 1937 wurde mit der Einteilung der Schulkinder begonnen. Sie waren zwischen 7 und 14 Jahre alt. Während die Kinder die Hefte unter ihren Jacken und Mänteln selbst mitbrachten, versorgte Pauline sie mit dem wenigen Unterrichtsmaterial. Ihre ‚Klassenzimmer’ waren die Stube daheim sowie die Bauernstuben beim ‚Telser’, ‚Romedi’, ‚Graber’ und ‚Gschwanguet’ in Lana.
Weil der Besitz deutscher Schulbücher gefährlich war, wurden sie grundsätzlich in Blätter zerlegt. ‚Drei bis vier Blätter steckte man dann in die Stofftasche. Die ließen sich leichter verstecken, und wurde man erwischt, waren wenigstens nur die paar Blätter weg. Den Rest vom Buch habe ich daheim in einem Loch hinter dem alten Getäfel versteckt’, sagt sie und lacht verschmitzt.
In der Stube, wo oft bis zu zehn Kindern unterrichtet wurden, scharten sich alle um die eine Buchseite oder um eine kleine Schiefertafel. ‚Oft habe ich in den Heften vorgeschrieben oder sie zur Korrektur nach Hause genommen’, erzählt sie. Das war bei den patrouillierenden Carabinieri aber alles andere als ungefährlich.
‚Deshalb hatte ich immer einen Haufen Glump in meiner Tasche. Ein paar Salatblätter, ein Kräutl obenauf oder ein paar Krapfen und Strickzeug. Da hätte es einen ja gegraust, hineinzugreifen’, sagt sie und lacht wie eine Spitzgitsch’.
Während ihre Stofftasche nie kontrolliert wurde, wurde es einmal beim Unterricht in der Stube des Graberhofes haarig. ‚Die Stube war ebenerdig, und auf ein Mal klopfte ein Carabiniere an die Haustür. Wir haben das alles durchs Stubenfenster gesehen. Die Hefte haben wir alle unter den Divan geschmissen, zwei Buben sind durchs Fenster hinaus gesprungen, zwei haben sich hinter dem Ofen versteckt und die Mädchen sind sitzen geblieben und haben zu stricken begonnen, bis der Carabiniere wieder gegangen ist. Wir hatten immer die Ohren gespitzt, was sich draußen tut’, erzählt sie.
Das schwere Schicksal der Margreider Katakombenlehrerin Angela Nikoletti, die 1930 erst 25-jährig verstarb, hatten die Katakombenlehrerinnen immer im Hinterkopf. Nikoletti, die immer wieder von der faschistischen Polizei abgefangen, verhört und massiv bedroht worden war, hatte trotzdem nicht davon abgelassen, den Kindern deutsches Lesen und Schreiben beizubringen. Behörden-Schikane und Inhaftierungen ließen deren Gesundheit schließlich zusammenbrechen. ‚Andere Katakombenlehrerinnen, die man erwischt hat, wurden nach Süditalien gebracht’, erinnert sich Pauline Innerhofer.
Das Pflichtbewusstsein ließ Pauline Innerhofer trotz Angst weiter machen. Zudem mussten alle Katakombenlehrerinnen, bevor sie den Lehrgang in München belegten, das Versprechen ablegen, mindestens vier Jahre ledig zu bleiben.
Besonders streng war für sie der schulfreie Donnerstag an den ‚Staatsschulen’. An diesem Tag haben sie und die anderen Lehrerinnen rund um die Uhr unterrichtet und sind von einer vollen Stube zur nächsten.
Dabei hat der Tag von Pauline Innerhofer stets um halb sechs begonnen – und zwar zunächst mit Stallarbeit, dann ging’s ins Obstmagazin, oder es waren die kleinen Nichten und Neffen zu beaufsichtigen, und dann ging das Unterrichten in den Stuben los. ‚Da hat früher niemand gefragt, ob man das derpackt oder nicht. Das war selbstverständlich’, sagte sie. Ins Obstmagazin zur Arbeit musste sie, denn das Einkommen aus dem Unterricht war minimal. ‚50 Centesimi bezahlten die Reicheren, die Ärmeren bezahlten nichts’, erinnerte sie sich.
Trotzdem hätte Pauline Innerhofer, die nach der Katakomben-Zeit noch in Ulten und in Lana unterrichtet hat, gerne als Lehrerin weitergearbeitet. Aber als Jungbäuerin am Niedemoarhof und mit Tochter Christl unter dem Herzen, musste sie der Schulde ade sagen. Aber immer wieder begegnete sie in der Vergangenheit alten Katakombenschülern, die sich zutiefst dankbar zeigen: ‚Denn ohne Dich, Paula, hätten wir gar nichts gelernt’. Das ist Balsam für die Katakombenlehrerinnen-Seele.“

vgl. außerdem: Verheiratet Gruber, Niedermoarhof, Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Irsara Maria
1923 
Wengen 
Medizin
Soziales 
Irsara Maria
Geboren:
1923
Geburtsort:
Wengen - St. Martin in Thurn
Wohnort:
Wengen
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in St. Martin in Thurn (Fraktion Wengen)
Weiteres:

Ich habe an der Universität Padua studiert von 1949 bis 1951. 1951 habe ich meinen Dienst als Dorfhebamme begonnen – und zwar in den Gemeinden St. Martin und Wengen. Ich habe in diesen beiden Gemeinden als Hebamme, Krankenschwester, Beraterin etc. gearbeitet. Beide Gemeinden hatten keinen fixen Arzt, sondern dieser kam nur 2 Mal in der Woche. Also war die Hebamme die Kontaktperson. Außerdem gab es keine Straßen, kein Telefon - man musste zu Fuß gehen.
Es gäbe viele Geschichten zu berichten. In nicht wenigen Fällen gab es nicht einmal Licht und so musste eine Kerze ausreichen, auch gab es kein fließendes Wasser im Hause. Für eine sterile Behandlung musste man das Wasser und auch die Instrumente wie etwa die Spritzen oder die Scheren auskochen.
Ich bin schon des Öfteren interviewt worden – z.B. für das ladinische Journal „La Usc di Ladins“, für den „Calender Ladin“ oder von der Europäischen Akademie (Ausgabe des Jahres 2007, Seite 89).

Quelle:
Maria Irsara und
Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Isser von Gaudenthurn Großrubatscher Johanna
1802 
Innsbruck 
Kunst/Kultur 
Isser von Gaudenthurn Großrubatscher Johanna
Geboren:
1802
Gestorben:
1880
Geburtsort:
Neustift bei Brixen
Wohnort:
Innsbruck
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Zeichnerin, Zeichenunterricht bei Josef Kapeller, sonst Autodidaktin; J.I. spezialisierte sich auf die Burgen und Schlösser Tirols; die ca. 400 Zeichnungen zeigen den damaligen Erhaltungszustand;
Weiteres:
die Zeichnerin JOhanna Isser von Gaudenthurn Großrubatscher wurde am 27.12.1802 in Neustift geboren und verstarb am 25.05.1880. Einen Teil der von ihr gezeichneten Ansichten der Burgen und Schlösser Tirols verwendete der englische Landschaftsmaler Thomas Allom als Vorlage für Stahlstiche und diese erschienen mit Erläuterungen von Josef von Hormayr und Johann Nisser als Sammelwerk „Ansichten von Tirol“ in London; diese Ansichten sind für die heutige Burgenkunde von großem Wert; sie war auch als Schriftstellerin und Dichterin tätig, Veröffentlichungen: Erzählung „Ein Leben“, Operntext „Bella Donna“, historischer Roman „Die Frauen von Sonnenburg“, zahlreiche Gedichte G. Pfaundler-Spath, Tirol-Lexikon. Ein Nachschlagewerk über Menschen und Orte des Bundeslandes Tirol. Innsbruck 2005
Jobstin Anna
 
Völs 
Verschiedenes 
Jobstin Anna
Gestorben:
1506
Wohnort:
Völs
Kategorie:
Verschiedenes
Leben:
Anna Jobstin wurde im Zuge der Hexenprozesse von Völs verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Nach ihr wurde eine Straße in Völs benannt.
Jost Anna
 
Neumarkt 
Schule 
Jost Anna
Wohnort:
Neumarkt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Jost Maria
 
Bozen Stadt 
Schule 
Jost Maria
Wohnort:
Bozen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Jud Regina
 
Olang 
Schule 
Jud Regina
Wohnort:
Olang
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Kainzwalder Cäcilia
 
Bozen 
Schule 
Kainzwalder Cäcilia
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Kaltschmid Anna
 
Moos in Passeier 
Schule 
Kaltschmid Anna
Wohnort:
Moos in Passeier
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Karbon Elisabeth
 
Kastelruth 
Schule 
Karbon Elisabeth
Wohnort:
Kastelruth
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Kastelruth, Tisens
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Karlegger Olga
 
Meran  
Schule 
Karlegger Olga
Wohnort:
Meran
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Karner Marianne
 
Bozen 
Schule 
Karner Marianne
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Karner Marie
1822 
Prad 
Sport 
Karner Marie
Geboren:
1822
Wohnort:
Prad
Kategorie:
Sport
Leben:
Die 16-jährige Marie Karner versuchte sich im Jahr 1838 in der Besteigung des Ortlers.
Weiteres:
Zwar verfehlte sie mit ihrer Bergsteigergruppe knapp den Gipfel, doch ist ihre Leistung angesichts des technisch schwierigen Gipfels hoch einzuschätzen. Quelle: Ingrid Runggaldier Moroder, FF 38/2007
Kaser Regina
 
Lüsen 
Schule 
Kaser Regina
Wohnort:
Lüsen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Kaserer Maria
1921 
Kastelbell-Tschars 
Medizin
Soziales 
Kaserer Maria
Geboren:
1921
Geburtsort:
Tschars
Wohnort:
Kastelbell-Tschars
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:

Maria Kaserer ist am 27.09.1921 in Tschars geboren worden. Sie wurde Hebamme in Kastelbell-Tschars.

Weiteres:
Die „Heifong-Kathl“ – Katharina Fleischmann ist noch vielen in Erinnerung. Sie half über 1.000 Kindern auf die Welt. In der Faschistenzeit musst sie ihren Namen italianisieren, um den Dienst versehen zu dürfen. Als sie aus Altersgründen den Beruf nicht mehr ausüben konnte, bemühte sich die Gemeindeverwaltung um eine Nachfolgerin. Gemeindeassessor Johann Kiem, Tschars, unterbreitete im Herbst 1949 Maria Kaserer, damals 28 Jahre alt und Haushälterin im Kellergut, ein Angebot zur Ausbildung als Hebamme auf Kosten der Gemeinde.

Maria hatte die italienische Volksschule und zur Erlernung der deutschen Sprache nebenbei die illegale Katakombenschule bei der Widumhäuserin Mina Gerstl besucht. Sie überlegte nicht lange und nahm das Angebot an. Die Gemeinde Kastelbell-Tschars besorgte die Formalitäten und so kam sie im Herbst 1949 zur theoretischen und praktischen Ausbildung nach Innsbruck, wo sie nach zwei Jahren mit Erfolg die Ausbildung abschloss. Zur Erlernung der italienischen Sprache kamen die jungen Südtiroler Hebammen nach Camerino (Marken), wo sie alle wegen ihres Fleißes und ihrer Pünktlichkeit auffielen.

Im August 1951 leistete die Hebamm-Moidl zum ersten Mal ihren Beistand bei einer Geburt. In ihrer Hebammentasche befanden sich: Kristierzeug, Stethoskop zum Abhören der Herztöne, Fiebermesser, auskochbare Spritzen, Lysoform-Alkohol, Zange für sterilen Verband, zwei Klemmen, Nabelband, Messband, Waage, Sauger fürs Kind und ein Block zum Aufnehmen der Daten.

Innerhalb von drei Tagen musste das Neugeborene der Gemeinde gemeldet werden. Bei den ledigen Müttern kam hingegen der Standesbeamte zur Aufnahme und Unterschrift der Mutter ins Haus.

Eine Hebamme musste zu jeder Tages- und Nachzeit und bei jeder Witterung erreichbar und einsatzbereit sein. Die Gemeinde bezahlte ihr ein Wartegeld, den Rest bezahlte die Betroffene, später die Krankenkasse. Die Verständigung war umständlich, nachdem kaum jemand ein Telefon besaß. Deshalb musste man z.B. vom Berghof heruntergehen und die Hebamme verständigen. Einmal musste sie eiligst nach Hochgreit, St. Martin, Obwohl sie nicht reiten konnte, wurde sie in Latsch auf ein Pferd gesetzt und so ging es den steilen Steig hinauf. Es war schwindelerregend, aber sie erreichten gerade noch rechtzeitig den hochgelegenen Hof. Ein anderes Mal musste sie um Martini bei Schnee zu Fuß mit viel Mühe zum Hochpardatschof auf 1.700m, wohin man normal schon über zwei Stunden braucht.

„Früher verliefen die Geburten ruhiger mit weniger Aufregung. Es gab keine Wehenmittel, man wartete einfach ab, bis es losging“, berichtete Moidl. Lange Wartezeiten wurden auch oft mit Kartenspielen überbrückt. Wenn es hart herging, wurde der Arzt gerufen. Einmal musste er die Nacht auf einem Berghof verbringen. Als er vor Jucken nicht mehr schlafen konnte, machte er Licht und entdeckte unzählige Wanzen. Ein anderes Mal stand eine Zangengeburt an. Zum Auskochen der Zangen musste die „Muaspfonn“ verwendet werden, die allerdings zuerst von eingetrockneten „Raspen“ gesäubert werden musste.

Für eine Wöchnerin galten 5 bis 6 Tage strenge Bettruhe. Gelegentlich musste Moidl auch für das leibliche Wohl der Mutter sorgen. So wollte sie einmal eine Suppe kochen, aber der „Mehltooton“ (Schublade) war leer. Da sollte der Bauer ins Tal hinab gehen, um Mehl zu kaufen. Als er erst spät abends nach Hause kam, brachte er kein Mehl, wohl aber einen „sakrischen Rausch“ mit.

In ihrer 24 jährigen Dienstzeit erlebte die Hebamme zweimal einen Todesfall der Mutter.

Die letzte Hausgeburt in Tschars war 1975. Ganz unerwartet kamen Zwillinge zur Welt. Mutter und Facharzt hatten vorher keine Ahnung vom doppelten Glück.

In der Regel wurden die Kinder bereits in den ersten drei Tagen zur Taufe in die Kirche gebracht. Von den Bergbauernhöfen wurden sie im Korb herunter getragen. Einmal trug Moidl ein Neugeborenes vom Berg herunter zur Taufe. Der Vater war schon vorausgeeilt, um aus einem anderen Dorf den „Teit“ (Pate) zu holen. Aber er kam ohne „Teit“. So zog ein zufällig daherkommender Knecht seine Arbeitsschürze aus und hielt das Kind zur Taufe.

Maria Kaserer half vielen Kindern auf die Welt. Nach und nach erfolgten immer mehr Geburten im Krankenhaus, wo sie dann noch fast 15 Jahre in der Entbindungsstation und bei Vorsorgeuntersuchungen tätig war. Sie war im Dorfe wie eine Krankenschwester. Jeder konnte sich bei ihr die vom Arzt verschriebenen Spritzen geben lassen. Zu älteren oder kranken Mitbürger/innen kam sie auf Wunsch auch ins Haus.

Quelle: Text verfasst von Monika Kofler und Robert Kaserer (erhalten von Bezirksfrauenreferentin Monika Prister Raffeiner)

Kaspareth Emilie
 
Kaltern 
Schule 
Kaspareth Emilie
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Kasseroler Lena
 
Frangart/Eppan 
Schule 
Kasseroler Lena
Wohnort:
Frangart/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Kerer Paula
 
Brixen Stadt 
Schule 
Kerer Paula
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Kerschbaumer Helene
 
Bozen 
Schule 
Kerschbaumer Helene
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Kerschbaumer Kunigunde
 
Bozen 
Schule 
Kerschbaumer Kunigunde
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Kiebacher Sr. Magdalena
19.01.1922 
Leifers, Altenheim 
Medizin
Schule
Religion
Soziales 
Kiebacher Sr. Magdalena
Geboren:
19.01.1922
Geburtsort:
Vierschach
Wohnort:
Leifers, Altenheim
Kategorie:
Medizin
Schule
Religion
Soziales
Leben:
Katakombenlehrerin ca. 1938-1943
Ordensschwester seit 1940
Weiteres:
Geboren in Vierschach am 19. Jänner 1922 als 2. von vier Kindern des Josef Kiebacher und der Anna Weitlaner Kiebacher.
Die älteste Schwester, Sr. Rosina, wird zugleich mit ihr in den Orden der Franziskanerinnen von der Barmherzigkeit in Luxemburg eintreten (sie ist am 25. Juni 2007 verstorben). Ihr Bruder Josef ist seit 1940 Organist in Vierschach, hat mit seiner Frau Theresia Fuchs Kiebacher die kleine Landwirtschaft übernommen und 10 Kindern das Leben geschenkt. Ihr jüngster Bruder Franz wird 1955 zum Priester geweiht und ist am 31. August 2008 verstorben.

Besuch der italienischen Volksschule in Vierschach für 8 Jahre

Deutschkurs bei Pfarrer Egarter in Milland. 

Katakombenlehrerin von ca. 1938 bis 1940. Brachte als solche den einheimischen VolksschülerInnen sehr fachgemäß das Lesen und Schreiben und ein wenig die Tiroler Geschichte bei, trotz des großen Risikos, das damit bei den damaligen schwerwiegenden politischen Verhältnissen verbunden war. 

Am 27. April 1940 Eintritt in die Kongregation der Franziskanerinnen von der Barmherzigkeit in Luxemburg, gemeinsam mit ihrer Schwester Rosina, und der Schwester ihrer späteren Schwägerin, Sr. Rosa Fuchs. Ihre Kusine, Sr. Marianna Kraler ist im Jahr 1939 in dieselbe Kongregation eingetreten.
Einkleidung am 17. Oktober 1940
Zeitliche Profess am 29.Oktober 1940
Ewige Profess am 28. Oktober 1948

Hauptsächliche Tätigkeit in Luxemburg: Krankenpflegerin, Kinderkrankenschwester. Zu Beginn wurde sie in den Lazaretten eingeteilt, in denen viele italienische Arbeiter gepflegt wurden.

Gegen Ende des Krieges zehn Jahre lang keine Nachricht von zu Hause, ebenso die Angehörigen daheim hatten keine Mitteilung von den Ordensschwestern. Aufgrund der Kriegswirren erst im Jahre 1950, nach zehn Jahren, erster Heimaturlaub.

Anfang der 60iger Jahre Übersiedlung nach Meran in das Mädchen-Schülerheim "Antonianum", das inzwischen aufgelassen wurde. Dort zeitweise Oberin und Betreuerin der Schülerinnen.

Von 1987 bis 2002 engagierte sie sich zusammen mit ihrer Schwester Sr. Rosina in der Missionsarbeit. Zusammen mit motivierten Frauen der Umgebung sortierten und pressten sie Kleider und verpackten Hilfsgüter, die dann in Containern nach Afrika, hauptsächlich in das Missionsgebiet, das von P. Karl Kuppelwieser betreut wird, gesandt wurden.

Im Jahr 2002 erfolgte die Übersiedlung nach Leifers in das dortige Altersheim, wieder zusammen mit ihrer Schwester, Sr. Rosina.

In den letzten JAhren ertrug sie ihre Krankheit mit großer Geduld und Gelassenheit, liebevoll umsorgt von der Schwesterngemeinschaft. Am 22. August ist Sr. Magdalena im Krankenhaus Bozen 90jährig verstorben. Am 25. August erfolgte die Beisetzung im Ortsfriedhof von Vierschach, dort wo auch ihre Geschwister Sr. Rosina und Hochw. Franz die letzte Ruhestätte gefunden haben.
Quelle: Theresia Kiebacher Albertini, Vierschach/Innichen, Stand September 2012
Kienzl Rosa
 
Schennaberg 
Schule 
Kienzl Rosa
Wohnort:
Schennaberg
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Kink Josefine
 
Kastelruth 
Schule 
Kink Josefine
Wohnort:
Kastelruth
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Kinsele Fanny
 
Bozen  
Schule 
Kinsele Fanny
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Kindergärtnerin, Notschule in Bozen
Weiteres:
Rosa Rudolph, Johanna von Mayrhauser und Fanny Kinsele führten in der Seifenfabrik (Vintlerstraße in Bozen) einen Kinderhort (der Notschule). Dieser wurde im Jänner 1927 infolge eines Diphteriefalles aufgedeckt. Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, 160 ff
Kircher Hilde
 
Franzensfeste 
Schule 
Kircher Hilde
Wohnort:
Franzensfeste
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Kirchlechner Grete
 
Bozen 
Schule 
Kirchlechner Grete
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Kirchler Anna
 
St. Jakob/Ahrntal 
Schule 
Kirchler Anna
Wohnort:
St. Jakob/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Klotz Regina
 
Rabland 
Schule 
Klotz Regina
Wohnort:
Rabland
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Knapp Marianne
 
Bozen 
Schule 
Knapp Marianne
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Knoll Maria
 
Tisens 
Schule 
Knoll Maria
Wohnort:
Tisens
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Kobald Elsa
 
Martell/Sand  
Soziales 
Kobald Elsa
Geburtsort:
Florenz
Wohnort:
Martell/Sand
Kategorie:
Soziales
Leben:
Ich heiße Kobald Elsa, geboren Rafaelli. Ich wurde in Florenz geboren, wo meine Mutter als Zimmermädchen arbeitete. Dort lernte sie auch meinen Vater kennen, welcher im Hotel Esperia als Chefkoch arbeitete. Bis 1945 waren wir in Florenz, dann musste mein Vater in den Krieg nach Russland und kam auch nicht mehr zurück. Daraufhin wohnten wir für einige Jahre in Schlanders. Als dort die Briefträgerin verstarb, bekam meine Mutter als Kriegswitwe deren Platz und so kamen wir nach Martell.

(Hinweis: 1974 Verdienstmedaille des Landes Tirol erhalten)
Weiteres:
Früher besuchte man bis zu 14 Jahren die Volksschule und so kam eines Tages meine Mutter und berichtete, dass der Herr Pfarrer gesagt hätte, dass es unbedingt eine junge Hebamme benötige und er mich beobachtet hätte und ich dafür geeignet wäre, obwohl ich von nichts eine Ahnung hatte. Anfangs taugte mir Hebamme nicht so sehr und wollte eigentlich lieber Krankenschwester werden. So besuchte ich später die Oberschule bei den „Englischen Fräulein“ in Meran, wo ein strenges Regiment herrschte. Dann musste ich ein Jahr warten, da man damals die Hebammenschule erst mit 18 Jahren besuchen konnte. So ging ich mit 1954 nach Padua und besuchte dort die dreijährige Hebammenschule. Dreimal im Jahr fuhren wir nach Hause. Die Fahrtkarte von Padua bis Goldrain kostet damals 950 Lire und dieses Geld hatte ich immer hinten in meiner Geldtasche, damit ich immer nach Hause fahren konnte. Wir arbeiteten in der Uniklinik und zugleich besuchten wir den Unterricht. Im OP mussten wir damals noch die ganzen Handschuhe putzen und flicken. Auch die Nadeln mussten wir sorgfältig putzen, da sich in den Nadeln die so genannte „Seal“ – ein ganz feines Stahlstiftchen – befand. In einer Uniklinik zu arbeiten war also kein Honigschlecken, trotzdem gefiel es mir sehr gut. Das erste Jahr wurde Allgemeinmedizin und in den darauf folgenden zwei Jahren spezifisch nur Geburtshilfe unterrichtet. Aber es wurde nicht die Geburtshilfe von heute unterrichtet, ich sah damals in Padua viele Frauen sterben. Zum Beispiel der Elkampsie, der so genannten Schwangerschaftsvergiftung, fielen viele Frauen zum Opfer und die Frauen am Land waren noch ärmer dran als wir hier, die hatten überhaupt nichts. Ich kann mich noch sehr gut an den Chef, den Professor Revoltella, erinnern. Er war ein ganz kleiner Mann und brauchte somit immer einen Stuhl am OP-Tisch, um operieren zu können. Einmal brachte er ein Kind auf die Welt, die Frau atmete noch zweimal und dann starb sie. Später arbeitete ich ein Jahr in Bozen und dann kehrte ich meiner Mutter zuliebe hierher zurück und lernte so meinen Mann kenne.
Das Hebammenleben war nicht immer nur Freude, es gab auch bittere Stunden. Besonders da man in dem Ort, wo man aufwuchs, nicht immer diesen Wert hatte wie vielleicht in einem anderen Ort. Sobald irgendetwas mit einem Kind nicht in Ordnung war, suchte man sofort die Schuld bei der Hebamme. Obwohl ich sagen kann, dass mir in 25 Jahren niemals etwas aus eigener Schuld passierte – und damals gab es noch keine Schwangerschaftsvorsorge. Als ich mit 21 Jahren als Hebamme anfing, musste ich oft zu Frauen mit 40 Jahren, natürlich hatten diese und auch ich anfangs Hemmungen. Und so hieß es oft, dass man zu einer so jungen Hebamme kein Vertrauen hätte und so war ich oft verunsichert. Es dauerte etwas, doch hatte ich dann das Vertrauen der Frauen, besonders als ich auch die Schwangerschaftsvorsorge organisierte, sofern es damals die Möglichkeiten zuließen. 1958 wurde das Krankenhaus in Schlanders eröffnet und so wurde es ein bisschen leichter, doch gab es damals noch keine Straßen und ich hatte auch kein Fahrzeug, so musste ich alles zu Fuß oder mit der Materialseilbahn transportieren und so stand ich manchmal vor schlimmen Überraschungen. Zum Beispiel kam ich einmal auf einen Berg: Steiß, was hätte ich alleine auf einem Berg machen sollen. Es ist zwar alles gut gegangen, aber dazu gehörte auch eine Menge Glück. Die Hebammen vor uns waren natürlich nicht so modern ausgestattet: wir hatten Spritzen, konnten mit dem Holzstetoskop die Herztöne kontrollieren und hatten eine kleine Sauerstoffflasche. Als ich heiratete bekam ich selber vier Kinder, doch damals gab es noch keinen Schwangerschaftsurlaub. Ich hatte niemals Urlaub, da es nicht genug Hebammen gab. Heute gibt es tolle Einrichtungen, doch früher musste man rund um die Uhr in Bereitschaft sein. Als einmal eine große Grippewelle über das Tal rollte, sagte der Gemeindearzt, dass er keine Zeit hätte, ins Martell zu kommen, alles war er tun könne, war, mir die Medizin zu geben, doch spritzen musste ich selber.
Früher war der Mann nicht bei der Geburt dabei, doch ich holte sie mir trotzdem ins Zimmer.
Deshalb hatte ich auch einen großen Kampf im Krankenhaus: 1980 musste ich einmal einen Monat dort aushelfen. Da beide Hebammen erkrankt waren, war diese Aushilfe nur für einen Monat vorgesehen, doch wurden aus diesem Monat 17 Jahre. Da ich nun einmal einen Mann in den Kreissaal ließ, hatte ich einen großen Streit mit dem Herrn Professor Elsenbaum, da er behauptete, dass ich Schuld wäre, wenn dieser Mann impotent wäre. Da sagte ich, dass ich diese Schuld gerne auf mich nehme, denn dieser Mann ist mir heute noch dafür dankbar…
Früher war dies alles ausschließlich Frauensache, wenn ich Zeit hatte, habe ich mir alles selbst hergerichtet, doch ich war froh, wenn es irgendwo eine gute Mutter, Schwiegermutter oder eine ganz liebe Nachbarin gab, die mir half. Meine Tasche hatte ich immer sauber, die Instrumente kochte ich zu Hause in heißem Wasser und die Tücher bügelte ich, damit alles steril war, denn oft kam ich zu einer Geburt und konnte nichts mehr auspacken, da das Kind schon da war. Einmal kam ein kleines Mädchen zu mir und sagte: „Du, du sollst ganz schnell kommen, man sieht schon das Kind!“. Und ich habe mich auch beeilt, doch man kann in so kurzer Zeit nicht so schnell auf einen Berg, ich sah schon schwarz vor den Augen, so schnell rannte ich. Ein Laie kann sich ja überhaupt nicht vorstellen, wie schnell eine Frau kollabieren und sterben kann.
Zum Beispiel gab es auf einem Bauernhof nach acht Jungen das erste Mädchen, das war wie Weihnachten, Neujahr und Ostern zusammen. Nach der Geburt standen die gesamten Jungen um die Wiege und das war einfach wunderschön. Oft musste ich Kinder auch mit einer Taschenlampe in der Hand auf die Welt bringen. Lustig, naja heute, früher war es nicht so lustig, dass die Geburten immer genau dann passierten, wenn die Frauen anfingen Brot zu backen oder die große Wäsche zu machen. Früher hatte man keine Waschmaschine und so machte man zwei- dreimal im Jahr die große Wäsche. Die Bettsäsche zum Beispiel wurde in einem großen Schaff gewaschen. Vielleicht kam das Baby durch diese Großereignisse schneller, weil das Nervensystem versagte.
Es gab in alten Häusern keine Heizung und auch kein fließendes Wasser und so spielte sich alles in der Stube und in der Stubenkammer ab. Die Kammertür zur Stube konnte man auflassen und so spielte sich auch alles hier ab. In der Küche war es kalt und rauchig, diese waren meist Selchküchen. Außerdem herrschte damals nicht ein so großer Stillsinn wie heute, damals hielt man nicht so viel davon und es wurde auch nicht propagiert. Die meisten stillten bis zu sechs Wochen, danach mussten sie wieder arbeiten und hatten auch keine Zeit mehr dafür. Und wer nicht ausgesprochen stillfreudig war, war auch fertig mit der Milch. Anfangs der 70er Jahre kam dann ein Wandel, da forderte die Landesrätin Gebert Deeg die Krebsabstriche, das war ein furchtbarer Kampf. Die Gemeindeärzte behaupteten, dass dies alles ein Blödsinn wäre und sie für so etwas keine Zeit hätten. Der Professor in Schlanders war sowieso dagegen. Aber wir kämpften um diese Geschichte und so bekamen wir im Parterre den Wartesaal vom Labor. Dort mussten wir jeden Samstag den Gynäkologischen Stuhl – den schwersten und ältesten, den sie uns anbieten konnten – hinbringen. Die restlichen Instrumente hatte ich immer selbst dabei im Auto und wieder mit nach Hause genommen. Als wir dann zum ersten Mal die Krebsabstriche machten, kamen über 50 Frauen und da kam der Professor und sagte, dass er uns samt allen rausschmeißen würde. Er konnte es einfach nicht akzeptieren und so wollte er seine eigene Hebammen einsetzen, doch diese sagten, dass sei selbst dafür keine Zeit hätten, da sie nur zu zweit wären. Jedenfalls kämpfte ich damals wie eine Wölfin und obwohl die meisten Frauen nicht an Krebs erkrankten, kamen viele Frauen, die vorher noch nie einen Frauenarzt aufsuchten und ihn dringend benötigten. Das war in den ersten Jahren der Horror, denn es kamen viele arme Frauen mit großen Problemen. Es kamen auch Frauen, die beim Krebsabstrich positiv waren, dann operiert wurden und dann wieder alles in Ordnung war. Ich glaube, ich kann sagen, dass wir damals viel Gutes getan haben. 

Quelle: Erhalten von Monika Kuenrath, SVP Bezirkskanzlei Schlanders (deren Ansprechpartnerin: Ida Holzknecht, SVP-SeniorInnenvertreterin der Ortsgruppe Martell)

Kofler Johanna
 
Brixen Stadt 
Schule 
Kofler Johanna
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Kofler Luise
 
Brixen Stadt 
Schule 
Kofler Luise
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Kofler Maria
 
Kastelruth 
Schule 
Kofler Maria
Wohnort:
Kastelruth
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Kastelruth, St. Valentin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Kofler Maria
 
Sarntal 
Schule 
Kofler Maria
Wohnort:
Sarntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Kofler Midl
 
Brixen Stadt 
Schule 
Kofler Midl
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Kolb Margit
 
Bozen 
Schule 
Kolb Margit
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Kolmsteiner Anna
1920 
 
Medizin 
Kolmsteiner Anna
Geboren:
1920
Geburtsort:
Klausen
Kategorie:
Medizin
Leben:

Sie wurde in Klausen am 18. November 1920 geboren und arbeitete nach dem Maturaabschluss 3 Jahre als Stadtspitalhebamme in Stuttgart. Nach ihrer Verehelichung mit Anton Kolmsteinr am 21.3.1949 in Tramin übernahm sie hier den Hebammendienst, den sie von Anfang an mit ehrgeizigem Einsatz und viel Idealismus versah. Anna Kolmsteiner hat als Hebamme übre 40 Hare wertvollen Dienst an der Traminer Bevölkerung und für den Bezirk Unterland geleistet. 

Weiteres:
Über 2000 Babys verhalf sie durch selbstlosen und verantwortungsvollen Einsatz dazu, gesund das Licht der Welt zu erblicken. Frau Kolmsteiner ging den jungen Müttern auch zur Hand, wenn die Kinder an leichten Erkrankungen litten. Früher gab es ja noch kein Mutter-Kind-Zentrum in den Dörfern, und Frau Komsteiner musste sich bei Wind und Wetter mit ihrem Motorroller an die nicht immer über gute Straßen erreichbaren Einsatzorte begeben. Im Lauf der Jahre betreute sie neben ihren beiden eigenen Töchtern und dem Mann in der eigenen Familie auch fünf Kleinkinder. Schicksalsschläge blieben ihr nicht erspart. Ihr Schützling Christian, der fünf Jahr in ihrer Familie Aufnahme gefunden hatte, verunglückte im Alter von 20 Jahren mit dem Motorrad tödlich. Ihren Mann Anton, langjähriges Gemeindeausschussmitglied, verlor sie am 12.10.1983 durch einen Autounfall. Anna Kolmsteiner wurde am 15. August 1996 durch den Tiroler Landeshauptmann Wendelin Weingartner in Innsbruck das Ehrenabzeichen des Landes Tirol verliehen.
Quelle: Traminer Dorfbaltt, 31.August 1996
Koppelstätter Marie
 
 
Schule 
Koppelstätter Marie
Kategorie:
Schule
Leben:
Marie Koppelstätter war die rechte Hand von Maria Nicolussi.
Weiteres:
Marie Koppelstätter, Milli genannt, war die rechte Hand von Maria Nicolussi, ihre Verbindungsperson zu den Mädchen. Sie war ständig mit Geld- und Bücherlieferungen auf dem Weg, hatte den Mädchen in verschlüsselten Texten Nachrichten zu überbringen oder sie zu "Verwandtenbesuchen" nach Bozen, Eppan und ins Ausland zur begleiten, Dabei beförderte sie wichtige Briefwechsel in verschlüsselter Sprache zwiscehn Gamper und nacmhaften Perssönlichkeiten des VDA - Bayern. Abends um 22 Uhr traf sie täglich bei der Tante ein, um über ihre Arbeit zu berichten. Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Koppelstätter Theresia
 
Bozen Stadt 
Schule 
Koppelstätter Theresia
Wohnort:
Bozen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Kraushaar-Baldauf Elisabeth
1915 
Basel/Riehen 
Kunst/Kultur 
Kraushaar-Baldauf Elisabeth
Geboren:
1915
Gestorben:
2002
Geburtsort:
St. Valentin auf der Haide
Wohnort:
Basel/Riehen
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Mit Frau Dr.med.Elisabeth-Kraushaar steht eine in Südtirol geborene Autorin vor uns. Aus unmittelbaren Zeitzeugnissen heraus, aus Briefen und Aufzeichnungen jener Jahre, berichtet sie über die Zeit des Nationalsozialismus und über die Zeit des Zweiten Weltkriegs zwischen 1938 und 1945.
Weiteres:
Ihre letzten Aufzeichnungen stammen aus Mailand, Bozen und Innsbruck vom 1. bis zum 11. März 1949. Die Jahre zwischen 1945 und 1949 sind für die Kraushaars wie für die gesamte Bundesrepublik Jahre des Neuanfangs und des Aufbaus. Elisabeth und Alfred Kraushaar beendeten ihr Medizinstudium und befinden sich auf der Suche nach einem neuen geistigen und beruflichen Standort. Mit Alfred Kraushaar teilt die Autorin Elisabeth Kraushaar-Baldauf ihr Geburtsjahr 1915, mitten im Ersten Weltkrieg. In vielen Erinnerungen greift sie auf ihre ersten Jugendjahre im Vintschgau , St. Valentin auf der Haide, zurück. Es sind die Jahre und die Herrschaft des Faschismus in Südtirol, die sich ihr in verschiedenen Erlebnissen eingeprägt haben. Aus dem Dunstkreis des italienischen Faschismus gelangt Elisabeth Baldauf in den Bereich und unter die Fahne des deutschen Nationalsozialismus. Sie kommt nach Berlin, zum Arztehepaar Dr.Hermine Häusler-Edenhuizen und Dr.Otto Häusler (Frau Dr.Hermine Häusler-Edenhuizen war übrigens die erste Frauenärztin Deutschlands), holt dort ihr Abitur nach und nimmt das Medizinstudium auf. In ihrer ersten Berliner Zeit bereits lernt sie Alfred Kraushaar (geboren in Berlin im Oktober 1915) kennen, mit dem sie dann das Medizinstudium teilt. Für eine Frau war das Medizinstudium in jenen Jahren immer noch ein mutiger und ungewöhnlicher Schritt. Ungewöhnlich ist auch, mit welcher Klarheit sie zusammen mit ihrem späteren Mann die Zeit analysiert und auf ihren einfachsten und erschreckenden Nenner zurückführt. Im ständigen geheimen Widerstand gegen alles Gewalttätige, Pathetische und Verlogene, durchlebt sie eine Grenzerfahrung und begibt sich auch in Gefahr. Zusammen mit ihrem Mann und mit Gleichgesinnten, den "Weißen Mäusen", distanziert sie sich von Lüge, Propaganda und immer wieder versuchter Vereinnahmung durch Partei- und parteinahe Organisationen. Zu ihrem Bekanntenkreis gehören jüdische Mitbürger und Freunde.Die Berichte von "Nimm das Brot und lauf" sind von großem Hintergrundwert für das, was sich an tausend beinahe anonymen Stellen in der Zeit ereignete und dafür, wie zwischen Unten und Oben, zwischen Front und Heimat die Lage in Deutschland allmählich verfiel und auseinanderbrach. 1966 gelangt das Ehepaar Kraushaar nach Basel. Ihr Mann wird dort später Prokurist und Vizedirektor der Klinischen Forschung beim Pharmakonzern Sandoz. In Basel arbeitet die Autorin zur Zeit die Reflexionen und Erinnerungen ihrer Wanderzeit auf, denn dreißig mal ist sie in Europa umgezogen, und versucht sie für eine Publikation vorzubereiten. Sie besitzt zahlreiche weitere Manuskripte , die z.T. um die Lage der Frau kreisen („Eva war es nicht“, z.B., bereits publiziert und vergriffen). Der häufige Briefschluss "Deine Tirolerin" lässt erkennen, wie sehr Frau Kraushaar-Baldauf Südtirol und ihrem Vintschgau zeitlebens verbunden blieb. Es ist daher gerechtfertigt, dass sie mit ihrer Buchvorstellung in ihre Heimat zurückkehrt. Publikationen Nimm das Brot und lauf Die Eva war es nicht Quelle: Wikipedia und Provinz-Verlag
Kravogl Paula
1856 
Mals 
Kunst/Kultur 
Kravogl Paula
Geboren:
1856
Gestorben:
1916
Geburtsort:
Brixen
Wohnort:
Mals
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Lehrerin, Mitarbeiterin des Tiroler Anzeigers, "Jungmädchenjahre" 1917
Kühbacher Zenzl
 
Innichen 
Schule 
Kühbacher Zenzl
Wohnort:
Innichen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Ladurner Anna
 
Algund 
Schule 
Ladurner Anna
Wohnort:
Algund
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Ladurner Berta
 
 
Schule 
Ladurner Berta
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Ladurner Hedwig
 
Algund  
Schule 
Ladurner Hedwig
Wohnort:
Algund
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Algund, Plars
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Ladurner Ida
 
Meran  
Schule 
Ladurner Ida
Wohnort:
Meran
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Ladurner-Plank Teresa
 
 
Medizin
Soziales 
Ladurner-Plank Teresa
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Partschins - Plaus
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Lageder Frieda
 
Bozen 
Schule 
Lageder Frieda
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Lageder Hedwig
 
Bozen 
Schule 
Lageder Hedwig
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Lageder - Dorfmann Christina
 
 
Medizin
Soziales 
Lageder - Dorfmann Christina
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Feldthurns
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Laimer Amalia
 
Algund 
Schule 
Laimer Amalia
Wohnort:
Algund
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Laimer Anna
 
Gargazon  
Schule 
Laimer Anna
Wohnort:
Gargazon
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Lamprecht Maria
 
Tirol 
Schule 
Lamprecht Maria
Wohnort:
Tirol
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Lang Maria
 
Bruneck 
Schule 
Lang Maria
Wohnort:
Bruneck
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Lanz Amalia
 
Toblach 
Schule 
Lanz Amalia
Wohnort:
Toblach
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Lanz Katharina
1771 
Andratz, Buchenstein 
Politik
Verschiedenes 
Lanz Katharina
Geboren:
1771
Gestorben:
1854
Geburtsort:
St. Vigil in Enneberg
Wohnort:
Andratz, Buchenstein
Kategorie:
Politik
Verschiedenes
Leben:
Katharina (auch lad. Catarina) Lanz (* 21. September 1771 in St. Vigil in Enneberg (Südtirol); † 8. Juli 1854 in Andratz, Buchenstein) war Magd und Tiroler Freiheitskämpferin. Sie gilt als eine Jeanne d'Arc Tirols.
Weiteres:
Katharina (auch lad. Catarina) Lanz (* 21. September 1771 in St. Vigil in Enneberg (Südtirol); † 8. Juli 1854 in Andratz, Buchenstein) war Magd und Tiroler Freiheitskämpferin. Sie gilt als eine Jeanne d'Arc Tirols. Sie kämpfte (wie auch Michael Pfurtscheller) in der Schlacht von Spinges bei Mühlbach (Südtirol) am 2. April 1797 an der Seite eines Inntaler Schützenaufgebots gegen eine Division der napoleonischen Armee. Der Anführer des Landsturms berichtete: "Man sah hier unter anderen eine Bauernmagd aus Spinges, die mit zusammengegürtetem Unterkleide und fliegenden Haaren auf der Friedhofsmauer stehend die anstürmenden Feinde mit ihrer kräftig geführten Heugabel hinunterstieß." Etwa ab 1870 wurde sie zur Symbolfigur des Freiheitskampfes der Tiroler in den Franzosenkriegen (Koalitionskriege). Quelle Wikipedia, Siglinde Clementi In ihrem Heimatort St. Vigil in Enneberg und in La Pli de Fodom erinnert eine Bronzestatue, wo sie mit der Heugabel abgebildet ist, an die mutige Tat der jungen Hausmagd. Auch in Innsbruck in der Franziskanerkirche scheint sie unter den tiroler Helden auf." (Quelle Gemeindesekretärin Enneberg)
Lazzeri-Amort Ernesta
 
 
Medizin
Soziales 
Lazzeri-Amort Ernesta
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Altrei
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Lechner Johanna
 
Laas 
Schule 
Lechner Johanna
Wohnort:
Laas
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Lechner Walburga
 
Laas 
Schule 
Lechner Walburga
Wohnort:
Laas
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Lechner geb. Neuner Auguste
1905 
Innsbruck 
Kunst/Kultur 
Lechner geb. Neuner Auguste
Geboren:
1905
Gestorben:
2000
Geburtsort:
Innsbruck
Wohnort:
Innsbruck
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Auguste Neuner Lechner veröffentliche zahlreiche Volkserzählungen, und verfasste Jugendliteratur, wobei sie vor allem Sagen und Mythen der Antike und des Mittelalters für ein jüngeres Publikum aufbereitete.
Weiteres:
Die am 02.01.1905 geborene Auguste Neuner legte 1922 ihre Reifeprüfung bei den Ursulinen in Innsbruck ab und besuchte anschließend historische und philosophische Vorlesungen an der dortigen Universität. 1927 heiratete sie Hermann Lechner, den Leiter des Tyrolia-Verlages. Sie veröffentlichte in den nachfolgenden Jahren Volkserzählungen in verschiedenen Zeitschriften. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann sie gezielt mit dem Verfassen von Jugendliteratur, wobei sie vor allem Sagen und Mythen der Antike und des Mittelalters für ein jüngeres Publikum aufbereitete. 1951 erschienen “Die Nibelungen“, die Dietrich-, Gudrun-, Roland-Abenteuer und andere folgten. Dazwischen kamen zwei Bände über die Sagenwelt der Dolomiten heraus, die 1977 als „Dolomiten Sagenbuch“ erschienen. Bereits 1956 erhielt Auguste Lechner den österreichischen Staatspreis für Jugendliteratur für das Buch „Das Licht aus Monsalvat“. 1962, 1964 und 1968 wurde sie in die Ehrenliste zum österreichischen Staatspreis für Jugendliteratur eingetragen. 1982 erhielt sie in Bologna den europäischen Jugendbuchpreis und 1983 das Verdienstkreuz des Landes Tirol, 1985 wurde ihr der Berufstitel „Professor“ verliehen. Ihr Œuvre reicht von der Adaptionen der griechischen Stoffe um Herkules, der Ilias, der Odyssee und der Sage vom Goldenen Vlies über die römische Aeneas bis zu den Sagen um König Artus, Roland, die Nibelungen, Dietrich von Bern und Parzival.Sie verstarb am 25.02.2000. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Leimegger Amalia
 
Brixen Stadt 
Schule 
Leimegger Amalia
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Leimegger Amalia
 
Bozen Stadt 
Schule 
Leimegger Amalia
Wohnort:
Bozen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Leimegger Amalia
 
St. Lorenzen 
Schule 
Leimegger Amalia
Wohnort:
St. Lorenzen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Leimgruber Fanny
 
Girlan/Eppan 
Schule 
Leimgruber Fanny
Wohnort:
Girlan/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Leitner Losefine
 
Villnöss 
Schule 
Leitner Losefine
Wohnort:
Villnöss
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Lercher Rosa
 
Innichen 
Schule 
Lercher Rosa
Wohnort:
Innichen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Leuthner Maria
 
Brixen Stadt 
Schule 
Leuthner Maria
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Brixen, Neustift, Neumarkt
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Lifter Maria
 
Innichen 
Schule 
Lifter Maria
Wohnort:
Innichen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Linder Barbara
 
Kardaun 
Schule 
Linder Barbara
Wohnort:
Kardaun
Kategorie:
Schule
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Lindner-Haas Anna
 
 
Medizin
Soziales 
Lindner-Haas Anna
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Montan
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Lipphard Christandl Elisabeth
1954 
Taufers i. M. 
Medizin
Soziales 
Lipphard Christandl Elisabeth
Geboren:
1954
Geburtsort:
Wien
Wohnort:
Taufers i. M.
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
geboren (am 18.10.1954) und aufgewachsen in Wien; seit 1978 in Taufers, Spitalhebamme in Wien und in der Schweiz; Schlanders seit 1.1.2007: freiberufliche Hebamme; verheiratet, 2 erwachsene Kinder + 1 Enkelkind
Quelle: Elisabeth Lipphard verh. Christandl
Lobis Maya
 
Bozen 
Schule 
Lobis Maya
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Lochmann Rosa
 
Lana 
Schule 
Lochmann Rosa
Wohnort:
Lana
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Mages von Kompillan Maria Freiin
1862 
Klobenstein 
Kunst/Kultur 
Mages von Kompillan Maria Freiin
Geboren:
1862
Gestorben:
1944
Geburtsort:
Feldkirch
Wohnort:
Klobenstein
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Maria (Mimi) Freiin von Mages von Kompillan gehörte zum Kreis der katholischen Schriftstellerinnen, bekannt vor allem für religiöse Dichtung, "Franziskus, ein Friedenssang" 1920 u.a.
Weiteres:
Maria (Mimi) Freiin von Mages von Kompillan wurde am 25.März 1862 als Tochter des Alois Freiherrn Mages von Kompillan in Feldkirch geboren und starb in Klobenstein am Ritten, ihrer eigentlichen Heimat, am 18.Februar 1944. Sie war schriftstellerisch tätig und gehörte zum Kreis der katholischen Schriftstellerinnen, bekannt vor allem für religiöse Dichtung, "Franziskus, ein Friedenssang" 1920, "Im Banne Ezelinos" (histor. Drama 1911), "Der gro0e Christoph. Mysterium in 6 Bildern" 1932, Auf Höhenpfaden" (Gedichte aus dem Nachlass) 1939. Literatur: Südtirol von A-Z, Österreichisches Biografisches Lexikon, V. Bd., S. 408, Wien (Böhlau) 1972
Magnago geb. Cornelissen Sophia
1912 
Bozen 
Kunst/Kultur
Politik 
Magnago geb. Cornelissen Sophia
Geboren:
1912
Gestorben:
2003
Geburtsort:
Borbeck bei Essen
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Kunst/Kultur
Politik
Leben:
Sofia Magnago, Ehefrau des langjährigen Südtiroler Landeshauptmannes Silvius Magnago, arbeitete an sozialen Projekten und vor allem an der Unterstützung von Kriegsinvaliden. Sie war Mitbegründerin der "Kleinen Bühne Bozen" und über 40 Jahre Mitarbeiterin des Rai Sender Bozen.
Weiteres:
Sophia Cornelissen war am 17. September 1912 in Bozrbeck bei Essen geboren worden. Im Rahmen ihres Jus-Studiums war sie 1937 nach Rom gekommen, um die Sprache zu lernen. Hier lernte sie den ungen Leutnant Silvius Magnago kennen. Schon am 15. Oktober 1943, mitten in den Wirren des Zweiten WEltkrieges, heirateten die beiden in Innsbruck. Nach der schwerenen Verletzung Magnagos an der Front holte Sophia ihren Silvius heim nach Bozen. Schon bald organisierte sie das "soziale" Leben ihres Mannes, der seinen Anwaltsberuf ausübteund sich in der Politik engagierte. Auch später stand sie immer - so wollte sie es - im Schatten ihres Mannes und unterstütze und arbeitete an sozialen Projekten und vor allem an der Unterstützung von Kriegsinvaliden. Bekannt wurde Kunst- und Theaterliebhaberin aber nicht nur als Fraue des Landeshauptmannes, sondern auch durch die Mitbegründung der "Kleinen Bühne Bozen2 und durch ihre 40-jährige Tätigkeit für den Rai-Sender Bozen, wo sie Hörspiele sprach, die Sendung "Die Frau in der WElt" moderierte und bis 1989 Fernsehbeiträge gestaltete. Rai-Koordinator Rudi Gamper würdigte Sophia Magnago als Mitarbeiterin, die mit ihren Rundfunk- und Fernsehbeiträgen ein "Stück weite Welt in die Südtiroler Stuben" brachte. Sie sei eine Mitarbeiterin der ersten Stunde gewesen und eine der ersten Frauenrechtlerinnen, schließlich habe sie die ersten Hörfunksendungen speziell für Frauen moderiert - "ein Novum damals". Auch den allerersten Farbbeitrag im Rai Sender Bozen habe sie gestaltet, so Gamper. Am 21.11.2003 verstarb Sophia nach jahrelanger schwerer Krankheit in der Bozner Marienklinik.
Mahlknecht Berta
 
Bozen 
Schule 
Mahlknecht Berta
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Mair Klara
 
Hafling 
Schule 
Mair Klara
Wohnort:
Hafling
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Mair Maria
 
Lana 
Schule 
Mair Maria
Wohnort:
Lana
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Mair Rosa
 
Deutschnofen 
Schule 
Mair Rosa
Wohnort:
Deutschnofen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Mair-Mair Maria
 
 
Medizin
Soziales 
Mair-Mair Maria
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Rasen/Antholz (Fraktion Antholz/Mittertal)
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Maran Berta
 
 
Schule 
Maran Berta
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin in Kaltern
Quelle: Gotthard Andergassen, Bozen
Mascagni Nella
 
 
Verschiedenes 
Mascagni Nella
Kategorie:
Verschiedenes
Leben:
Nella Mascagni war eine der gefangenen Frauen im Bozner Zwischenlager. Mehr zu ihren schrecklichen Erfahrungen unter http://www.deportati.it/lager/incubo_delle_torture.html
Mauracher Kathi
 
St. Michael/Eppan 
Schule 
Mauracher Kathi
Wohnort:
St. Michael/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Mayr Hermine
 
Kurtatsch 
Schule 
Mayr Hermine
Wohnort:
Kurtatsch
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Mayr Maria
 
Bozen 
Schule 
Mayr Maria
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Mayr Paula
 
Bruneck 
Schule 
Mayr Paula
Wohnort:
Bruneck
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Mayr Theresia
 
Töll 
Schule 
Mayr Theresia
Wohnort:
Töll
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Mayr unter der Eggen Regina
 
Terenten 
Schule 
Mayr unter der Eggen Regina
Wohnort:
Terenten
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Mazagg Marie
 
Montan 
Schule 
Mazagg Marie
Wohnort:
Montan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Mazzali Paola
1974 
Bozen 
Sport 
Mazzali Paola
Geboren:
1974
Gestorben:
2006
Geburtsort:
Bozen
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Sport
Leben:
Paola Mazzali war das Aushängeschild des Bozner Basketballklubs und ist im August 2006 tödlich verunglückt.Nach ihr benannt wurde die Sporthalle in der Bzoner Trieststraße.
Weiteres:
Paola Mazzali, geboren am 27.06.1974, war eines der Sportaushängeschilder der Stadt Bozen und war jahrelang die Galionsfigur der Basketballerinnen des BC Bozen. Am 26.08-2006 ist die zweifache Mutter bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Nach Mazzalis Tod hat sich spontan ein Bürgerkomitee gebildet, das die Umbenennung der Sporthalle in der Bozner Trieststraße in „Paola Mazzali-Halle“ forderte.Das Komitee richtete seine Anfrage an die Eigentümerin der Halle, die Stadt Bozen. Da ein Landesgesetz aus dem Jahr 1975 besagt, dass Straßen und öffentliche Gebäude erst zehn Jahre nach dem Tod einer Persönlichkeit deren Namen tragen dürfen, oblag es der Landesregierung, eine im selben Gesetz vorgesehene Ausnahmebestimmung für Personen, die sich besondere Verdienste um die Gemeinschaft erworben haben, in Kraft zu setzen, so dass diese auch vor dem Ablauf der Zehn-Jahres-Frist NamensgeberInnen von öffentlichen Gebäuden, also auch der Turnhalle sein dürfen. Mit der Begründung, dass Paola Mazzali eine „Athletin, Frau und Mutter mit erwiesener moralischer Kraft und Beispiel für alle kleinen Athletinnen, die sich dem Basketball nähern“ gewesen sei, hat die Landesregierung die vorzeitige Umbenennung ermöglicht.
Menardi Antonia
 
Mals 
Schule 
Menardi Antonia
Wohnort:
Mals
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Meßner Maria
 
Olang 
Schule 
Meßner Maria
Wohnort:
Olang
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Mitterhofer Aloisia
 
Tall/Schenna 
Schule 
Mitterhofer Aloisia
Wohnort:
Tall/Schenna
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Mitterhofer Gertrud
 
Völlan/Lana 
Schule 
Mitterhofer Gertrud
Wohnort:
Völlan/Lana
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Mittermayr Maria
 
Mühlwald 
Schule 
Mittermayr Maria
Wohnort:
Mühlwald
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Mittermayr Theresia
 
St.Johann/Ahrntal 
Schule 
Mittermayr Theresia
Wohnort:
St.Johann/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Mitterrutzner Maria
 
Brixen Stadt 
Schule 
Mitterrutzner Maria
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Morandell Maria
 
Kaltern 
Schule 
Morandell Maria
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Morelato Irma
1925 
Bozen 
Medizin
Soziales 
Morelato Irma
Geboren:
1925
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:

1945 – 1946 Hausmädel bei Fam. Longobardi in Lana
1946-49 Pflege der Mutter und Näherin und Matura-Abschluss
1949 - 1953 Ausbildung zur Hebamme an der Universität in Padua
1954 – 1966 Gemeindehebamme in der Gemeinde Jenesien
1955 – 2003 Vorstandsmitglied, auch in Funktion als Vizepräsidentin der Hebammenvereinigung in Bozen
1964 Hochzeit mit Lino Morelato
1966 - 2003 Hebamme in der Marienklinik in Bozen
Tätigkeit im Provinzial-Gesundheitsrat
1967 Geburt des Sohnes Ivo
2003 Letzte Entbindung

Weiteres:
Irma Morelato hat als Hebamme 10.017 Kinder entbunden - und kein einziges dieser Kinder verloren. Sie hat 50 Jahre lang in der Marienklinik in Bozen gearbeitet.

Frau Morelato war von Herzen ihr Leben lang Hebamme. Kinder zu entbinden, auf die Welt zu bringen, waren Glücksmomente für sie. Die erste Geburt unter ihrer Regie ereignete sich am 1. November 1954, die letzte am 22. Juli 2003. Alle "ihre" Kinder sind lebend und ohne Behinderung infolge eines Sauerstoffmangels auf die Welt gekommen. Auch die Mütter haben es alle überstanden. Und das in der damaligen Zeit, wo die weit entfernte Bauernhöfe, Unwetter, unbefestigte Wege das Erreichen der Gebärenden nicht erleichterten. So erzählt Irma Morelato: "Einmal bin ich mit einem Lastenpferd zu einem Hof aufgestiegen - das schwere Tier rutschte auf dem steinigen und schmalen Pfad aus und begrub mich unter sich". Waghalsig war auch ein anderes Unternehmen der Hebamme: so hat sich diese in eine 30 Zentimeter breite Lastenseilbahn gesetzt - um schneller zu einer werdenden Mutter zu gelangen. 
Damals, so die Hebamme, konnten die Mütter oft schon vor der Geburt sagen, ob es ein Bub oder Mädchen werden sollte. Auch ohne technische Hilfsmittel. Ein Mädchenherz schlägt schneller und leiser als das eines Buben.
Das Gebären erleichtert hat damals vorallem "Rizinusöl und ein anständiger Cognac".  

Informationen: Gespräch mit der Hebamme und Auschnitt aus der Kronenzeitung
Mörl Lea von
1893 
Venedig/Innsbruck 
 
Mörl Lea von
Geboren:
1893
Gestorben:
1977
Geburtsort:
Laag
Wohnort:
Venedig/Innsbruck
Leben:
Lehrerin, Künstlerin
Moroder Gisella
1913 
 
Schule 
Moroder Gisella
Geboren:
1913
Gestorben:
2002
Geburtsort:
St. Ulrich
Kategorie:
Schule
Leben:
Gisella Moroder leistete Wertvolles für die ladinische Schule.
Weiteres:
Gisella Moroder, geboren am 13.03.1913 in St. Ulrich, erwies sich bereits als kleines Mädchen sehr intelligent und konnte so in Trient Lehrerin studieren. Nach der Matura unterrichtete sie einige Jahre in Ornago in der Nähe von Mailand, wo sie eine schlimme Zeit mitmachte und teilweise unter einer Treppe schlafen musste. Zurück nach Gröden, unterrichtete sie 40 Jahre lang an der Grundschule, zuerst in St.Christina, Wolkenstein, St.Peter und dann viele Jahre lang in St. Ulrich. Sie hat ihr Leben lang im Stillen den schwächeren Mitgliedern der Gesellschaft gedient, den Armen, den Behinderten, den Ausgegrenzten. Die letzten Unterrichtsjahre hat sie die Sonderklasse in St. Ulrich betreut und mit viel Liebe und Geduld den behinderten Kindern das Lesen und Schreiben beigebracht. Sie hat viel Gutes getan in ihrem Leben und alles was sie hatte, den Armen gegeben. Deshalb wurde ihr auch das Verdienstkreuz des Landes Tirol verliehen. Sie verstarb amm 08.11.2002. Die Gemeinde St.Ulrich hat im neuen Altersheim einen Saal nach Gisella Moroder benannt. Quelle: Ulrike Insam Senoner, St. Christina
Morsani-Cantisani Marisa
 
 
Medizin
Soziales 
Morsani-Cantisani Marisa
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Salurn
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Moser Ilse
 
Bozen 
Schule 
Moser Ilse
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Moser Maria
 
Prad 
Schule 
Moser Maria
Wohnort:
Prad
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Müller Maria
 
Ulten 
Schule 
Müller Maria
Wohnort:
Ulten
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Kuppelwies/St. Nikolaus
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Munter Barbara
 
Villnöss 
Schule 
Munter Barbara
Wohnort:
Villnöss
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Mussner Joachina
1907 
 
Politik 
Mussner Joachina
Geboren:
1907
Gestorben:
2001
Geburtsort:
St. Christina
Kategorie:
Politik
Leben:
Joachina Mussner war die erste Bürgermeisterin in Südtirol Anfang der 70er Jahre.
Weiteres:
Joachina Mussner ist in die Politikgeschichte eingegangen als erste Frau auf dem Bürgermeistersessel und zwar in St.Christina von 1971 bis 1974. Geboren am 12.08.1907 war ihr bald klar, was sie werden wollte: Lehrerin. Nach dem Studium in Zams und in Trient unterrichtete sie von 1926 bis 1935 in verschiedenen Südtiroler Dörfern und ab 1935 bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 1958 in St.Christina, wo sie verheiratet war. Zur Politik kam sie erst im Jahre 1969, als für die Gemeindewahlen eine Frau gesucht wurde. Nach langem Betteln stimmte sie einer Kandidatur zu und wurde prompt in den Ausschuss gewählt und wurde auch noch Vizebürgermeisterin. Als der Bürgermeister nach etwas mehr als einen Jahr aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste, übernahm sie sehr erfolgreich sein Amt. Als Anerkennung für ihre Leistungen als Lehrerin und Bürgermeisterin wurde sie zur Ehrenbürgerin von St.Christina ernannt. Im Jahre 1983 wurde ihr die Verdienstmedaille des Landes Tirol überreicht. Sie verstarb am 30.01.2001. Quelle: Ulrike Insam Senoner, St. Christina
Mutz Matilde
1907 
Montan 
Soziales 
Mutz Matilde
Geboren:
1907
Wohnort:
Montan
Kategorie:
Soziales
Leben:
Nach Matilde Mutz ist Sozialzentrum in Montan benannt.Sie war über viele Jahre sehr engagiert beim KVW
Weiteres:
Mathilde Mutz, Jahrgang 1907, in Montan und weit darüber hinaus als „Mutz`n Tilla“ bekannt, ist eine der bemerkenswerten Persönlichkeiten Montans in den letzten Jahrzehnten. Ihr Name ist aufs engste mit dem Aufbau der Sozialfürsorge auf Ortsebene und mit dem Katholischen Verband der Werktätigen (KVW) verbundne. Die Jahre vergehen schnell, am 8. Oktober 1990 ist sie im 83. Lebensjahr gestorben.
Quelle: Lia Niederjaufner-Nussbaumer
Nagele Viktoria
 
Auer 
Schule 
Nagele Viktoria
Wohnort:
Auer
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Neumann Reinhild
 
Bozen 
Schule 
Neumann Reinhild
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Nicolussi Hilde
 
Bozen Stadt 
Schule 
Nicolussi Hilde
Wohnort:
Bozen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Bozen Stadt, Haslach, Virgl, arbeitete auch intensiv mit Maria Nicolussi zusammen
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Nicolussi Maria
1882 
Bozen 
Schule 
Nicolussi Maria
Geboren:
1882
Gestorben:
1961
Geburtsort:
Lusern
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Maria Nicolussi kann als die eigentliche Leiterin und zentrale Kraft der gesamten deutschen Notschule bezeichnet werden.
Weiteres:
Maria Nicolussi (28.6.1882 - 18.12.1961) stammt aus der Luserner Lehrerfamilie Nicolussi und war Tochter des Direktors der Volksschule San Marco in Trient und Schwester des Abg. E. Reut-Nicolussi. Sie legte 1903 die Lehrbefähigung für deutsche und italienische Sprache ab und wurde 1905 Lehrerin an der damaligen Mädchenschule in der Mustergasse in Bozen unter der Direktorin Emma von Leurs. Sie wird als Lehrerin von großem pädagogischem Geschick und sozialer Einstellung geschildert, als zielstrebige und nie mutlose Person, hinter deren geradlinigem, oft geradezu herb wirkendem Charakter viel Liebe zur Jugend stand. Mit der Auflösung der dt. Schule im Unterland und dem stufenweisen Abbau im ganzen Lande erblickte M. Nicolussi (und mit ihr Emma von Leurs) für sich sofort ein neues Arbeitsfeld in der illegalen Weiterführung des deutschen Unterrichts und konnte sich, 1926 aus dem Schuldienst entlassen, neben ihrer neuen Beschäftigung als Lektorin und Schriftleiterin, mit mehr Zeit und Einsatz dem Aufbau der Geheimschule widmen. Die "Tante" -so genannt von den Lehrerinnen "Nichten"- hatte sich bald Übersicht über die Notschule im ganzen Land verschafft und leitete sie mit unerschrockenem, doch sehr vorsichtigem Einsatz. Sie testete die von Vertrauensleuten für die Ausbildung vorgeschlagenen Mädchen nach ihren Fähigkeiten, inspizierte den Unterricht, indem sie Anleitungen gab, leitete die Ausbildungskurse im Lande, besorgte die Auswahl der Lehrbehelfe, die zum Teil in Konzepte abgefasst den Lehrerinnen in regelmäßigen Zeitabschnitten zugeschickt wurden... sie kümmerte sich auch um Anwälte für die vor Gericht gestellten Lehrkräfte. Ihre Hilfe war in den ersten Jahren Frl. Ohnesorg, von 1929 bis 192 Marie Koppelstätter, die 1932 aus Krankheitsgründen verschiedene Pflichten an Hilde Nicolussi abtrat. Maria Nicolussi hatte die Oberaufsicht über alle drei Bezirke, in welche die Notschule eingeteilt war. 

Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Niederholzer Josefa
 
 
Schule 
Niederholzer Josefa
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Niederkofler Aloisia
 
Weissenbach/Ahrntal 
Schule 
Niederkofler Aloisia
Wohnort:
Weissenbach/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Weissenbach und St.Johann im Ahrntal
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Niederkofler Maria
 
St.Johann/Ahrntal 
Schule 
Niederkofler Maria
Wohnort:
St.Johann/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Niederkofler Rosa
 
Weissenbach/Ahrntal 
Schule 
Niederkofler Rosa
Wohnort:
Weissenbach/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Niedermair Anna
 
 
Medizin
Soziales 
Niedermair Anna
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Pfalzen
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Nikoletti Angela
1905 
Kurtatsch 
Schule
Soziales 
Nikoletti Angela
Geboren:
1905
Gestorben:
1930
Geburtsort:
Margreid;
Wohnort:
Kurtatsch
Kategorie:
Schule
Soziales
Leben:
Südtiroler Lehrerin. Bekannt ist sie aufgrund ihres Einsatzes für die deutsche Schule zur Zeit des Faschismus.
Weiteres:
Angela Nikolettis Kindheit war geprägt durch den Ersten Weltkrieg und die Krankheit ihrer Mutter. Geboren am 31.5.1905 verbrachte sie einen Großteil ihrer Kinderjahre bei Verwandten zuerst in Kurtatsch und nach dem Tod ihrer Mutter (1920) in Terlan. Dort half sie in der Hauswirtschaft mit. Durch den häufigen Umgang mit Kindern reifte in ihr der Wunsch, Lehrerin zu werden. In Zams besuchte sie im Jahr 1922 mit Erfolg die 1. Klasse der Lehrerbildungsanstalt. Inzwischen hatten aber die Faschisten im Land die Macht ergriffen, und als sie nach den Sommerferien zum Besuch der 2. Klasse nach Zams zurückkehren wollte, wurde ihr die Ausreise verweigert. Schülerin einer Nordtiroler Schule zu sein sowie das von ihr verfasste Gedicht „Tirolerland“, das die Machthaber zufällig entdeckt hatten, genügte, um sie – noch minderjährig – zur Staatsfeindin werden zu lassen.Mit einiger Verspätung beendete Angela Nikoletti ihre Ausbildung, im Juli 1926 bekam sie das Lehrbefähigungszeugnis.Bald nach ihrer Rückkehr kam sie vermutlich mit dem Rechtsanwalt Dr. Josef Noldin und dem Lehrer Rudolf Riedl in Kontakt. Kanonikus Michael Gamper hatte mit deren Unterstützung schon einige Jahre vorher die deutsche Notschule aufgebaut. ". . . Jede Hütte, jedes Haus muss zum Schulhaus, jede Stube zur Schulstube werden . . . ", lautete Gampers eindringliche Forderung. Auch Angela erkannte die Gefahren der Zeit und verschrieb sich der Aufgabe, den einheimischen Kindern Deutschunterricht zu geben. Immer wieder wurde sie von der faschistischen Polizei abgefangen, verhört und massiv bedroht; trotzdem ließ sie nicht davon ab, die Kinder um sich zu versammeln und sie deutsches Lesen und Schreiben zu lehren. Angela Nikoletti wurde von den Behörden so lange schikaniert und eingesperrt, bis ihre Gesundheit zusammenbrach. Sie verstarb 25jährig a 30. Oktober 1930 an einer schweren Krankheit.So schilderte sie eines der vielen Verhöre: „Abend. Verhör. Alles sollte ich gestehen. Wer mich angestellt, wer mich bezahlt, von welchen Familien ich die Kinder unterrichte usw. . . . Ich gab zur Antwort: Wenn sie so neugierig sind, sollen sie selbst suchen gehen. Mich haben sie ja auch gefunden. Mehr brachten sie nicht heraus. (...) Meine Tanten aus Tramin wollten mir ein Nachtessen bringen. Beide wurden samt dem Essen zur Tür hinausgeworfen, unter Drohungen und Beschimpfungen ... Um 11 Uhr nachts führten sie mich in den feuchten Keller. Bis zum Morgengrauen lehnte ich an der nasskalten Wand. Müde, abgeschlagen ...", Quelle Wikipedia 7.6.2007
Nock Anna
 
Lana 
Schule 
Nock Anna
Wohnort:
Lana
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Nock LUise
 
Lana 
Schule 
Nock LUise
Wohnort:
Lana
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Noggler Josefine
 
Sterzing 
Schule 
Noggler Josefine
Wohnort:
Sterzing
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Nussbaumer Adele
 
Pinzon 
Schule 
Nussbaumer Adele
Wohnort:
Pinzon
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Ober Josefine
 
Moritzing 
Schule 
Ober  Josefine
Wohnort:
Moritzing
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Oberhofer Maria
 
Terenten 
Schule 
Oberhofer Maria
Wohnort:
Terenten
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Oberhofer St. Franziska
 
Algund 
Schule 
Oberhofer St. Franziska
Wohnort:
Algund
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Oberhollenzer Antonia
 
St.Johann/Ahrntal 
Schule 
Oberhollenzer Antonia
Wohnort:
St.Johann/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Oberhollenzer Marianne
 
St. Peter/Ahrntal 
Schule 
Oberhollenzer Marianne
Wohnort:
St. Peter/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Oberhollenzer-Steger Rosa
 
 
Medizin
Soziales 
Oberhollenzer-Steger Rosa
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme im Ahrntal (Fraktion Luttach - Weissenbach)
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Oberkofler Anna
 
St.Johann/Ahrntal 
Schule 
Oberkofler Anna
Wohnort:
St.Johann/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Oberkofler Maria
 
Steinhaus/Ahrntal 
Schule 
Oberkofler Maria
Wohnort:
Steinhaus/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Oberkofler Martha
 
Brixen, Schabs 
Schule 
Oberkofler Martha
Wohnort:
Brixen, Schabs
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Oberkofler Pia
 
Brixen, Schabs 
Schule 
Oberkofler Pia
Wohnort:
Brixen, Schabs
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Oberlechner Maria
 
Kurtatsch 
Schule 
Oberlechner Maria
Wohnort:
Kurtatsch
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Kurtatsch und Penon
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Obermair Maria
 
St. Jakob/Ahrntal 
Schule 
Obermair Maria
Wohnort:
St. Jakob/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Oberrauch Friede
 
Bozen Gries 
Schule 
Oberrauch Friede
Wohnort:
Bozen Gries
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Oberschmied Kathi
 
St.Johann/Ahrntal 
Schule 
Oberschmied Kathi
Wohnort:
St.Johann/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Obertimpfler Maria
 
Sarntal 
Schule 
Obertimpfler Maria
Wohnort:
Sarntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Obkircher Ortner Rosa
 
Petersberg 
Medizin
Soziales 
Obkircher Ortner Rosa
Geburtsort:
Karneid
Wohnort:
Petersberg
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:

Geboren 09.11.0921 in Karneid
Nach Abschluss der Volksschule Mithilfe zu Hause, Dienstmädchen in verschiedenen Haushalten
1941-1944 Stubenmädchen im Grieserhof – gelegentliche Mithilfe im OP. Auf Anraten von Dr. Schnabl und Dr. Ruedl Anmeldung Hebammenschule Innsbruck
1944 – 1946 Ausbildung an der Hebammenschule Innsbruck
Da keine Einreisebewilligung für Italien nach Abschluss der Schule Betreuung eines Neugeborenen bei Fam. Jarchich in Innsbruck und Urlaubsvertretung für Hebammen an der Uni-Klinik Innsbruck
1947 (Herbst) Durch Beziehungen Erhalt eines Passierscheines für die Einreise nach Italien
1948 (Jänner) Anstellung als Gemeindehebamme in Deutschnofen
1948 – 1988 Gemeindehebamme von Deutschnofen
September 1953 Geburt der Tochter Josefine
September 1954 Tod des Gatten Josef
Nach Pensionierung Mithilfe bei Betreuung von Pflegefällen. Hilfe bei Pflege des schwer behinderten Enkelsohnes (1999 verstorben)
1995: Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Tirol

Weiteres:

"Wie viele Kilometer zu Fuß Rosa Obkircher Ortner in ihrem Leben zurückgelegt hat, lässt sich nicht mehr errechnen. Unbeschreiblich viele auf jeden Fall. Vierzig Jahre lang war die heute 85-jährige Hebamme in Deutschnofen, Eggen und Petersberg. Auch auf den entlegensten Bergbauernhöfen ist sie von 1947 bis 1988 schwangeren Frauen beigestanden, hat Gebärende unterstützt und Wöchnerinnen betreut.
Besondere Frauenschicksale hat Rosa Obkircher mehrere erlebt. So nahm sie eine junge Frau über mehrere Monate bei sich auf, die ein uneheliches Kind erwartete. Und sie versorgte drei Jahre lang bei sich ein Kind, dessen Mutter schwer erkrankt war. Immer wieder wurde ihre Wohnung zur ‚Gebärklinik’, wo Schwangere ihr Kind zur Welt brachten und Wöchnerinnen sich von der Geburt erholten. Sie erinnert sich beispielsweise an eine Frau, die mit Wehen zu ihr kam und nicht wusste, wo ihr Mann war. ‚Ein 4200 Gramm schweres Mädchen brachte sie bei mir zur Welt, und der Mann bekam einiges von mir zu hören’, erzählt sie.
Energisch, ja, das sei sie immer gewesen, bekennt sie. ‚Ein Donnerwetter erfahren’ hat deshalb auch jener frisch gebackene Vater, der zum Kauf von Milch geschickt wurde, stattdessen aber mit einer Flasche Eierlikör im Rucksack zurückkam.
Sie nahm immer Anteil am Schicksal ‚ihrer’ Frauen und auch ‚ihrer’ Neugeborenen. Auch wenn sie selbst ihr eigenes Schicksal zu meistern hatte. 1952 heiratete sie, ein Jahr später kam ihre Tochter Peppi auf die Welt. Das Glück der kleinen Familie währte aber nicht lange. Ihr Mann, der bereits mit einer schweren Rippfellentzündung aus dem Krieg heimgekommen war, verstarb fast genau auf den Tag ein Jahr nach der Geburt des Mädchens mit 44 Jahren.
Dies hielt sie aber nicht davon ab, wenige Zeit später den kleinen Reinhard im Alter von sechs Monaten in Pflege zu nehmen, da sich dessen Mutter außerstande sah, sich um das Kleinkind zu kümmern. Mit ihrem Beruf konnte sie die Familie ernähren, die Kinder wusste sie während ihrer Einsätze bestens versorgt. Eine Kusine betreute acht Jahre lang – bis zu ihrem Klostereintritt – Kinder und Haushalt.
In den letzten zwei Jahrzehnten ihrer Tätigkeit als Hebamme änderten sich die Arbeitsbedingungen. Sie besaß nun selbst ein Auto und fuhr damit zu ihren Patientinnen. Die Hausgeburten nahmen immer mehr ab, stattdessen betreute sie die Frauen nun in der Bozner Marienklinik. In Deutschnofen wurde eine Apotheke eingerichtet. Ihr Medikamentenkastl, aus dem sie die Bevölkerung über Jahre hinweg zu jeder Tages- und Nachtzeit mit den wichtigsten Medikamenten versorgt hat, wurde nicht mehr gebraucht.
Aktiv blieb Rosa Obkircher aber auch nach ihrer Pensionierung im Jahre 1988. Ab nun galt ihre Betreuung aber nicht mehr werdenden Müttern und Neugeborenen, sondern kranken und alten Menschen.
Rosa Obkircher blättert gerne in ihren Fotoalben, die mit dutzenden Bildern von Neugeborenen bestückt sind: ‚Dass ich so lange mit werdendem Leben zu tun hatte, ist ein großes Geschenk’.“ 

Zusatz ihrer Tochter Josefine Ortner:
"Hat imer wieder bei Notfällen, wie Unterbringung von ledigen Müttern, von unehelichen Kindern (Zieheltern-Adoptiveltern gesucht), Mithilfe in Familie mit Problemen (Alkohol usw.) unterstützend geholfen. Hat die Deutschnofer über viele Jahre rund um die Uhr mit Medikamenten versorgt (keine Apotheke). Sie betreute zusätzlich zu ihren Frauen, Kinder, ältere Menschen, die zu verschiedensten gesundheitlichen Problemen bei ihr Rat suchten (teilweise kein Arzt im Dorf). Langjähriges Mitglied des Pfarrgemeinderates; langjährige Frauenvorsteherin der Katholischen Frauen.  

Quelle: Die Südtiroler Frau, 1.4.2007/Nr. 7 (erhalten von Martha Ebner) und ihre Tochter Ortner Josefine

Obletter Amalia
1912 
 
Schule 
Obletter Amalia
Geboren:
1912
Gestorben:
2007
Geburtsort:
St. Ulrich
Kategorie:
Schule
Leben:
Amalia Obletter hat viel für die ladinische Sprache beigetragen, bis hin zum Verfassen ladinischer Grammatik- und Schulbücher.
Weiteres:
Amalia Obletter (Malia da Cudan), wurde 1912 am Cudanhof in St. Ulrich geboren und beschäftigte sich schon sehr früh mit der ladinischen Sprache. Sie heiratete im Jahre 1938, gebar nacheinender 3 Kinder, musste dann als Witwe durch das Schnitzen für die Familie sorgen. Viele Jahre lang war sie im Ausschuss der Union di Ladins und 21 Jahre lang arbeitete sie für die Bibliothek der Cesa di Ladins.Sie hat über 20 Jahre lang Ladinischkurse gehalten für Einheimische und Fremde und hat somit viel am Erhalt der ladinischen Sprache beigetragen. Als im Jahr 1972 keine Ladinischlehrerin für die Mittelschule gefunden wurde stellte sie sich zur Verfügung und unterrichtete dort über 11 Jahre. Es gab keinerlei didaktischen Hilfsmittel und deshalb verfasste sie ein ladinisches Grammatikbuch und das ladinische Schulbuch „Gherdeina- Zacan y ncuei“. Ihr letztes Werk war das Buch „ Vedla massaria“; in diesem geschichtlichen Dokument wurden viele vom Aussterben bedrohte Begriffe von Werkzeugen gesammelt. Im Jahr 1997 wurde ihr die Verdienstmedaille des Landes Tirol übergeben für Ihren Einsatz um den Erhalt der ladinischen Sprache. Sie verstarb am 05.04.2007. Quelle: Ulrike Insam Senoner, St. Christina
Orian Marianne
 
Kurtatsch 
Schule 
Orian Marianne
Wohnort:
Kurtatsch
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Pachner Maria Theresia
 
Welsberg 
Schule 
Pachner Maria Theresia
Wohnort:
Welsberg
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Pancheri Helene
 
Bozen 
Schule 
Pancheri Helene
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Pancheri Martha
 
Bozen 
Schule 
Pancheri Martha
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Pardeller Elisabetta
 
 
Medizin
Soziales 
Pardeller Elisabetta
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Deutschnofen
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Pardeller Marianne
 
Deutschnofen 
Schule 
Pardeller Marianne
Wohnort:
Deutschnofen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Pattis Alberta
 
Bozen 
Schule 
Pattis Alberta
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Kindergärtnerin, Notschule in Bozen
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Pattis Grete
 
Bozen 
Schule 
Pattis Grete
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Peer Antonia
 
Tschengls/Laas 
Schule 
Peer Antonia
Wohnort:
Tschengls/Laas
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Peer Brigitte
 
Tschengls/Laas 
Schule 
Peer Brigitte
Wohnort:
Tschengls/Laas
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Peer Maria
 
Kurtatsch 
Schule 
Peer Maria
Wohnort:
Kurtatsch
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Pelzel von Staffalo, geb. Schrott Henriette
1877 
Obermais/Meran 
Kunst/Kultur 
Pelzel von Staffalo, geb. Schrott Henriette
Geboren:
1877
Gestorben:
1962
Geburtsort:
Innsbruck
Wohnort:
Obermais/Meran
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Die am 24.07.1877 geborene Schriftstellerin; schrieb Gedichte, Erzählprosa,Romane und Erzählungen aus der Tiroler Vergangenheit. Sie verstarb am 10.02.1962
Weiteres:
Quelle: www.innsbruck.at/frauenlexikon, Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950, (XI. Band), Wien 1999
Penz Stefania
 
Ratschings 
Schule 
Penz Stefania
Wohnort:
Ratschings
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Perathoner Hertgund
 
Bozen 
Schule 
Perathoner Hertgund
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Perathoner Hertgund
 
Kaltern 
Schule 
Perathoner Hertgund
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Perathoner Hilde
 
Bozen 
Schule 
Perathoner Hilde
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Perathoner Irmgard
 
Bozen 
Schule 
Perathoner Irmgard
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin Bozen und Seis
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Pertolli Sophie
 
Bozen 
Schule 
Pertolli Sophie
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Petermair Flora
 
Missian/Eppan 
Schule 
Petermair Flora
Wohnort:
Missian/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Pfalzer Marianne
 
Sarns 
Schule 
Pfalzer Marianne
Wohnort:
Sarns
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Pfattner Lisl
 
Latzfons 
Schule 
Pfattner Lisl
Wohnort:
Latzfons
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Pföstl Anna
 
Tabland 
Schule 
Pföstl Anna
Wohnort:
Tabland
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Pichler Anna
 
Kaltern 
Schule 
Pichler Anna
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Pichler Dr. Anita
1948 
Venedig 
Kunst/Kultur
Soziales 
Pichler Dr. Anita
Geboren:
1948
Gestorben:
1997
Geburtsort:
Meran
Wohnort:
Venedig
Kategorie:
Kunst/Kultur
Soziales
Leben:
Schriftstellerin. Ab dem 17. Lebensjahr in Triest, Sprach- und Literaturstudium an der Universität Ca' Foscari in Venedig. 1978 Übersiedlung nach Ostberlin, ab 1982 mehrere Jahre Universitätslektorin in Venedig. 1986 erster literarischer Erfolg mit der Erzählung "Die Zaunreiterin", zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften, literarische Übersetzungen, u. a. von Vincenzo Consolo.
Weiteres:
Geboren am 28.01.1948 studierte Anita Pichler nach ihrem Schulbesuch in Meran und Triest moderne Sprachen und Literatur (Hauptfach Slawistik) an der Universität Venedig. Für ihr Tschechischstudium war sie 1971/72 in Prag. Nach ihrer Promotion 1974 war Anita Pichler als Übersetzerin und Dolmetscherin tätig. 1979 erhielt sie ein Stipendium an der Humboldt-Universität in Ostberlin. Sie arbeitete als Texterin beim Kinderfilm in Berlin-Babelsberg. 1982-1986 war sie Lektorin für Deutsch an der Universität Venedig. Seither lebt sie als freischaffende Schriftstellerin zeitweise in Wien. Ihre frühen Gedichte erschienen 1968 in der Zeitschrift „Die Brücke“, Bozen, ihre Erzählungen und Gedichte ab 1980 in Zeitschriften und Zeitungen. Der Verlag Suhrkamp (Frankfurt am Main) gab 1986 „Die Zaunreiterin“ heraus, 1989 „Wie die Monate das Jahr“. Beide Erzählungen beweisen in ihrer impressionistischen Prosa die Sprachkunst Anita Pichlers. Sie verstarb am 06.04.1997. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Pichler Gertrud
 
St. Nikolaus im Eggental 
Schule 
Pichler Gertrud
Wohnort:
St. Nikolaus im Eggental
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Pichler Irma
1880 
Bozen 
Schule 
Pichler Irma
Geboren:
1880
Gestorben:
1954
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Sprachlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Pichler Maria
 
Vals 
Schule 
Pichler Maria
Wohnort:
Vals
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Pichler Maria
 
Lana 
Schule 
Pichler Maria
Wohnort:
Lana
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Piock Aloisia
 
Vintl 
Schule 
Piock Aloisia
Wohnort:
Vintl
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Piock Pauline
 
Kiens 
Schule 
Piock Pauline
Wohnort:
Kiens
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Pircher Luisa
 
 
Schule 
Pircher Luisa
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin in Kaltern
Quelle: Gotthard Andergassen, Bozen
Pircher-Wegleiter Filomena
 
 
Medizin
Soziales 
Pircher-Wegleiter Filomena
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Lana
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Pirker Berta
 
Bozen 
Schule 
Pirker Berta
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Pirpamer Anna
 
Tirol 
Schule 
Pirpamer  Anna
Wohnort:
Tirol
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Pitscheider Paula
 
Kaltern 
Schule 
Pitscheider Paula
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Pittschieler Luise
 
Bozen 
Schule 
Pittschieler Luise
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Pixner Maria
 
Kuens 
Schule 
Pixner Maria
Wohnort:
Kuens
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Pizzinini Ilda
1934 
 
Schule
Politik 
Pizzinini Ilda
Geboren:
1934
Kategorie:
Schule
Politik
Leben:
Ilda Pizzinini hat sich als Gründerin der "Union generela di Ladins" und engagierte Politikerin ihren Namen gemacht.
Weiteres:
Sie wurde als drittes Kind einer Bauernfamilie am Rungghof in Predaces, Abtei, geboren, besuchte die Volksschule in St.Leonhard in Abtei und anschließend die Mittelschule und Lehrerbildungsanstalt in Meran. 1952 legte sie die Lehrbefähigungsprüfung ab und unterrichtete zuerst ein Jahr in St. Kassian und weitere 23 Jahre an der Volksschule in St.Leonhard. Ilda Pizzinini war im Lehrerverein sowie als Leiterin des Theatervereins tätig. Sie wurde 1977 Präsidentin des Ladiner Vereines des Gadertales und später der „Union generela di Ladins“. Seit 1969 leitet sie ihr eigenes Hotel in St. Kassian. Mit Hugo Valentin war sie Vertreterin der ladinischen Sprachgruppe in Strassburg. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Plaickner Antonia
 
 
Medizin
Soziales 
Plaickner Antonia
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Gais
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Plaikner Maria
 
Mühlwald 
Schule 
Plaikner Maria
Wohnort:
Mühlwald
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Plaikner Rosa
 
Mühlen/Sand in Taufers 
Schule 
Plaikner Rosa
Wohnort:
Mühlen/Sand in Taufers
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Plangger - Eberhard Mathilde
 
 
Medizin
Soziales 
Plangger - Eberhard Mathilde
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Graun i.V.
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Plankensteiner Elise
 
Percha 
Schule 
Plankensteiner Elise
Wohnort:
Percha
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Plankensteiner Lina
 
Prags 
Schule 
Plankensteiner Lina
Wohnort:
Prags
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Plattner Barbara
 
Feldthurns 
Schule 
Plattner Barbara
Wohnort:
Feldthurns
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Platzer Elisabeth
 
Stilfs 
Schule 
Platzer Elisabeth
Wohnort:
Stilfs
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Platzgummer Maria
 
Schlanders 
Schule 
Platzgummer Maria
Wohnort:
Schlanders
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Schlanders, Allitz/Laas
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Pliger St. Angelika
 
Algund 
Schule 
Pliger St. Angelika
Wohnort:
Algund
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Ploner Anna
 
Schluderbach 
Sport 
Ploner Anna
Wohnort:
Schluderbach
Kategorie:
Sport
Leben:
Sie bestieg 1874 mit Hans und Michael Innerkofler und Luigi Orsolina die Große Zinne und ein Jahr später den Monte Cristallo
Weiteres:
Quelle: Ingrid Runggaldier Moroder, FF 38/2007
Ploner Ida
 
Frangart/Eppan 
Schule 
Ploner Ida
Wohnort:
Frangart/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Eppan, Aldein
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Pobitzer Anna
 
Mals 
Schule 
Pobitzer Anna
Wohnort:
Mals
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Pobitzer Marianne
 
Mals/Burgeis 
Schule 
Pobitzer Marianne
Wohnort:
Mals/Burgeis
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Polin-Flader Maria
 
 
Medizin
Soziales 
Polin-Flader Maria
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:

Hebamme in Laas

Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Pölt Klara von
1862 
Innsbruck 
Kunst/Kultur 
Pölt Klara von
Geboren:
1862
Gestorben:
1926
Geburtsort:
Sarnthein/Südtirol
Wohnort:
Innsbruck
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Schriftstellerin, geboren am 1.5.1862, gestorben am 16.11.1926; Synonym Klara Pölt-Nordheim, Veröffentlichungen (Auswahl): Lodenrock und Wilfling Kittel. Geschichten aus dem Sarntale (1911), Bergler und Dorfleut. Tiroler Geschichten (1914), Tiroler Nagelen (1917); zahlreiche Volksgeschichten; der Klara-von-Pölt-Weg in Sarnthein ist nach ihr benannt
Weiteres:
Quelle: www.innsbruck.at/frauenlexikon, www2.uibk.ac.at/brennerarchiv/literatur/tirol/ vom 28.02.2006, Österreichisches Biographisches Lexikon1815-1950 (VIII. Band). Wien 1983
Pörnbacher Maria
 
Gais 
Schule 
Pörnbacher Maria
Wohnort:
Gais
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Gais und Olang
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Prantl Caroline
 
Partschins 
Schule 
Prantl Caroline
Wohnort:
Partschins
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Prantner Anna
 
Untermais 
Schule 
Prantner Anna
Wohnort:
Untermais
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Prenn Elsa
 
Welsberg 
Schule 
Prenn Elsa
Wohnort:
Welsberg
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Profanter Anna
 
Villnöss 
Schule 
Profanter Anna
Wohnort:
Villnöss
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Prossliner Fanny
 
Klausen 
Schule 
Prossliner Fanny
Wohnort:
Klausen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Prünster Rosa
 
Verdings 
Schule 
Prünster Rosa
Wohnort:
Verdings
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Psenner Katharina
 
Seis 
Schule 
Psenner Katharina
Wohnort:
Seis
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Pupp Anna
 
Brixen Stadt 
Schule 
Pupp Anna
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Pupp Frieda
 
Burggrafenamt 
Schule 
Pupp Frieda
Wohnort:
Burggrafenamt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Hafling, Meran, Aschbach/Algund
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Putzer Kathi
 
Vahrn 
Schule 
Putzer Kathi
Wohnort:
Vahrn
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Rabensteiner Klara
 
Sarntal 
Schule 
Rabensteiner Klara
Wohnort:
Sarntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Rachewiltz Gräfin Mary de
1925 
Meran 
Kunst/Kultur 
Rachewiltz Gräfin Mary de
Geboren:
1925
Geburtsort:
Brixen
Wohnort:
Meran
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Gräfin Mary de Rachewiltz wurde als Tochter Ezra Pounds und der Musikerin Olga Rudge in Brixen geboren
Weiteres:
Mary de Rachewiltz ist in Gais von der Bäuerin Johanna Marcher aufgezogen worden. Mary heiratete den Grafen Boris de Rachewiltz, der auf der Brunnenburg bei Meran ein landwirtschaftlich-volkskundliches Museum eingerichtet hat. Mary de Rachewiltz sieht es als Lebensaufgabe, das literarische Werk ihres Vaters zu pflegen. Sie veröffentlichte 1993 die deutsche Ausgabe ihrer Memoiren: “Diskretionen: Erinnerungen der Tochter Ezra Pounds“. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München

mehr zu Mary de Rachewiltz unter http://de.wikipedia.org/wiki/Mary_de_Rachewiltz
Raifer Anna
 
St. Michael/Eppan 
Schule 
Raifer Anna
Wohnort:
St. Michael/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Rainalter Maria
 
Glurns 
Schule 
Rainalter Maria
Wohnort:
Glurns
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Ranacher Gretl
 
Niederdorf 
Schule 
Ranacher Gretl
Wohnort:
Niederdorf
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Rauch Luise
 
Kastelruth 
Schule 
Rauch Luise
Wohnort:
Kastelruth
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Rauter Rosa
 
Feldthurns 
Schule 
Rauter Rosa
Wohnort:
Feldthurns
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Redlich Wilhelmine
1869 
Innsbruck 
Kunst/Kultur 
Redlich Wilhelmine
Geboren:
1869
Gestorben:
1954
Geburtsort:
Brixen
Wohnort:
Innsbruck
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Malerin; geboren am 27.5.1869, gestorben am 6.5.1954. Sie malte vor allem Hochgebirgslandschaften,Ausstellungen in Innsbruck (ab 1909 bis 1936), Gau-Kunstausstellung 1941. Gründungsmitglied des Künstlerbundes Tyrol.
Weiteres:
Quelle: www.innsbruck.at/frauenlexikon, C. Kraus, Zwischen den Zeiten. Malerei und Graphik in Tirol 1918- 1945 Lana 1999
Reich Anna
 
St. Martin in Passeier 
Schule 
Reich  Anna
Wohnort:
St. Martin in Passeier
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Reichegger Aloisia
 
Mühlwald 
Schule 
Reichegger Aloisia
Wohnort:
Mühlwald
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Reisigl Maria
 
Prad 
Schule 
Reisigl Maria
Wohnort:
Prad
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Reiterer Elisabeth
 
Mölten 
Schule 
Reiterer Elisabeth
Wohnort:
Mölten
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Reiterer Franziska
 
Hafling 
Schule 
Reiterer Franziska
Wohnort:
Hafling
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Reiterer Josefa
 
Mölten 
Schule 
Reiterer Josefa
Wohnort:
Mölten
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Resch Anna
1921 
Steinegg 
Medizin
Soziales 
Resch Anna
Geboren:
1921
Geburtsort:
Steinegg
Wohnort:
Steinegg
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Dorfhebamme

Quelle: Barbara Wild, Kardaun; sowie: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.
Rigott Eleonora
 
Tirol 
Schule 
Rigott Eleonora
Wohnort:
Tirol
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Rizzoli Helene
1916 
Pinzon 
Schule 
Rizzoli Helene
Geboren:
1916
Gestorben:
1944
Geburtsort:
Pinzon
Wohnort:
Pinzon
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff

Hella Rizzolli wurde am 15. Mai 1916 als sechstes und letztes Kind des Jakob Rizzolli und der Rosa Tiefenthaler im Tiefenthaler Hof in Pinzon geboren. Die Rizzolli in Pinzon waren eine besitzmäßig gutsituierte und angesehen Familie.

Weiteres:
Die politische Einstellung der Familie kann man als deutschnational bezeichnen. Ja, mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus und dem zunehmenden Druck in Südtirol erwartete man sich im Hause Rizzolli - wie auch in vielen anderen Südtiroler Familien - von Hitler die Befreiung aus der Zwangslage. Die Volksschule besuchte Hella in Montan, jedoch bloß ein Jahr lang hatte sie deutschen Unterricht. Aber die Eltern ermöglichten ihr eine weitere Schulbildung iin einem Institut in Österreich. 
Quelle: Josef Fontana

 

Röll Fanny
 
Bozen 
Schule 
Röll Fanny
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Romani Maria
 
Kurtatsch 
Schule 
Romani Maria
Wohnort:
Kurtatsch
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Rößler Elisabeth
 
Bozen 
Schule 
Rößler Elisabeth
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Rößler Helene
 
Bozen 
Schule 
Rößler Helene
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Rößler Johanna
 
Bozen 
Schule 
Rößler Johanna
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Roth Thekla
 
Algund 
Schule 
Roth Thekla
Wohnort:
Algund
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Rubatscher Veronika
 
Brixen Stadt 
Schule 
Rubatscher Veronika
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Rudel Imma
 
Bozen 
Schule 
Rudel Imma
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Rudolph Rosa
 
Bozen 
Schule 
Rudolph Rosa
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Kindergärtnerin, Notschule in Bozen
Weiteres:
Rosa Rudolph, Johanna von Mayrhauser und Fanny Kinsele führten in der Seifenfabrik (Vintlerstraße in Bozen) einen Kinderhort (der Notschule). Dieser wurde im Jänner 1927 infolge eines Diphteriefalles aufgedeckt. Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, 160 ff
Ruedl Anna
 
Laas 
Schule 
Ruedl Anna
Wohnort:
Laas
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Saltuari Kathi
 
Waidbruck 
Schule 
Saltuari Kathi
Wohnort:
Waidbruck
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Santer Antonie
 
 
Sport 
Santer Antonie
Kategorie:
Sport
Leben:
Antonie Santer stieg mit ihrem Ehemann Johann Santner 1879 auf den Langkofel und 1880 auf die Euriger- und die Santnerspitze. Auch die Tochter Tony begann mit dem Bergsteigen bereits mit 6 Jahren.
Weiteres:
Tochter Tony Santner bestieg die Grohmannspitze, die Große Fermeda und die Furchetta in der Geislergurppe, den Rosengarten, den Großglockner und Gipfel im Ortlergebiet. Quelle: Ingrid Runggaldier Moroder, FF 38/2007
Sattler Martha
 
Tramin 
Schule 
Sattler Martha
Wohnort:
Tramin
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Saurer Maria
 
Prad 
Schule 
Saurer Maria
Wohnort:
Prad
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Schäfer Irene
 
Schenna 
Schule 
Schäfer Irene
Wohnort:
Schenna
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Schäfer Olga
 
Schenna 
Schule 
Schäfer Olga
Wohnort:
Schenna
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Schander-Hofer Friederika
 
 
Medizin
Soziales 
Schander-Hofer Friederika
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Pfitsch
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Scherer Maria
 
Unterrain/Eppan 
Schule 
Scherer Maria
Wohnort:
Unterrain/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Scherer Maria
 
St. Pauls/Eppan 
Schule 
Scherer Maria
Wohnort:
St. Pauls/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Schiechtl Kathi
 
Mals 
Schule 
Schiechtl Kathi
Wohnort:
Mals
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Schieder Sr. Sabina
 
Jenesien 
Schule 
Schieder Sr. Sabina
Wohnort:
Jenesien
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Schmalzl Mili
1912 
 
Kunst/Kultur 
Schmalzl Mili
Geboren:
1912
Gestorben:
2006
Geburtsort:
St. Ulrich
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Die Künstlerin Mili Schmalzl stellte ihre Werke in unzähligen Ausstellungen vor.
Weiteres:
Schmalzl Mili, die Künstlerin wurde am 13.11.1912 in St. Ulrich geboren. Von ihren Eltern erbte sie das Kunsttalent und gerne wäre sie Bildhauerin geworden, das war jedoch zur damaligen Zeit nicht möglich, denn dieser Beruf war Männern vorbehalten. Es ist ihr gelungen, bei Christian Delago eine Malerlehre zu absolvieren, auf die Kunstschule durfte sie als Frau damals nicht. Nach einem kurzen Studium in Mailand, konnte sie während des Krieges die Kunstakademie in Stuttgart besuchen. Nachher unterrichtete sie 24 Jahre lang an der Kunstschule in St.Ulrich. Ihre große Sensibilität und ihre Unterrichtskunst haben in vielen Jugendlichen die Freude am Malen und an der Kunst erweckt. Sie war eine berühmte Künstlerin mit vielen Austellungen im In- und Ausland und dank ihrer vielzähligen Verdienste um die Kunst wurde ihr das Verdienstkreuz des Landes Tirol verliehen. Sie verstarb am 20.04.2006. Quelle: Ulrike Insam Senoner, St. Christina
Schneller Adelheid
 
 
Schule
Interessante Berufe 
Schneller Adelheid
Kategorie:
Schule
Interessante Berufe
Leben:
Erste promovierte Frau an der Universität Innsbruck. Adelheid Schneller inskribierte 1902 als erste weibliche ordentliche Hörerin an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät und promovierte am 09.12.1907 zur Historikerin.
Schnürer, geb. Entleitner Maria
1889 
Meran 
Kunst/Kultur 
Schnürer, geb. Entleitner Maria
Geboren:
1889
Gestorben:
1949
Geburtsort:
Innsbruck
Wohnort:
Meran
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Schriftstellerin, geboren am 27.1.1889, gestorben am 14.04.1949. Sie lebte bis 1913 in Innsbruck und übersiedelte nach ihrer Verehelichung nach Meran; veröffentlichte Gedichte in der bekannten Innsbrucker Zeitschrift „Der Föhn“ und heimatkundliche Mitteilungen im „Schlern“ (Südtirol); posthum wurde 1949 ihr Roman „Um Treu und Glauen“ unter dem Titel „Die Manharter“ herausgegeben.
Weiteres:
Quelle: www.innsbruck.at/frauenlexikon, Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950, (X. Band), Wien 1994
Schramm Christine
 
Bruneck 
Schule 
Schramm Christine
Wohnort:
Bruneck
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Schroffenegger Filomena
 
Steinegg 
Schule 
Schroffenegger Filomena
Wohnort:
Steinegg
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Steinegg, Gummer
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Schroffenegger Katharina
 
Steinegg 
Schule 
Schroffenegger Katharina
Wohnort:
Steinegg
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Schrötter Anna
 
Algund 
Schule 
Schrötter Anna
Wohnort:
Algund
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Algund, Plars
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Schuster Maria
 
Gossensass 
Schule 
Schuster Maria
Wohnort:
Gossensass
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Schwaiger Berta
 
Innichen 
Schule 
Schwaiger Berta
Wohnort:
Innichen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Schwaigl Philomena
 
Passeier 
Schule 
Schwaigl Philomena
Wohnort:
Passeier
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin St. Leonhard in Passeier
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Schwarz Anna
 
Mölten 
Schule 
Schwarz Anna
Wohnort:
Mölten
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Schwarz Filomena
 
 
Medizin
Soziales 
Schwarz Filomena
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Mölten
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Schwarz Klara
 
Margreid 
Schule 
Schwarz Klara
Wohnort:
Margreid
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Schwärzer Antonia
 
Gais 
Schule 
Schwärzer Antonia
Wohnort:
Gais
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Schwärzer Regina
 
Gais 
Schule 
Schwärzer Regina
Wohnort:
Gais
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Schweighofer Anna
 
Ulten 
Schule 
Schweighofer Anna
Wohnort:
Ulten
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin St. Gertraud, St. Pankraz
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Schwienbacher Monika
 
St. Walburg 
Schule 
Schwienbacher Monika
Wohnort:
St. Walburg
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin St. Walburg, Kuppelwies,
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Schwingshackl Maria
1909 
St. Martin 
Medizin
Soziales
Interessante Berufe 
Schwingshackl Maria
Geboren:
1909
Gestorben:
1996
Geburtsort:
Gsies
Wohnort:
St. Martin
Kategorie:
Medizin
Soziales
Interessante Berufe
Leben:
geboren am 11.08.1909, gestorben am 20.01.1996
Quelle: Karin Obersinner, Gsies und BM Paul Schwingshackl
Schwitzer-Plank Anna
 
 
Medizin
Soziales 
Schwitzer-Plank Anna
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Freienfeld
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Sclauzero-Todon Elda
 
 
Medizin
Soziales 
Sclauzero-Todon Elda
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Terlan - Andrian
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Seeber Erna
 
Sterzing 
Schule 
Seeber Erna
Wohnort:
Sterzing
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Seeber Erna
 
Weissenbach/Ahrntal 
Schule 
Seeber Erna
Wohnort:
Weissenbach/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Seeber Hildegard
 
Neumarkt 
Schule 
Seeber Hildegard
Wohnort:
Neumarkt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Seidner Anna
 
 
Schule 
Seidner Anna
Kategorie:
Schule
Leben:
Nach Anna Seidner benannt ist ein Kindergarten in Brixen.
Silbernagl Frieda
 
 
Medizin
Soziales 
Silbernagl Frieda
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Nals
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Simeoni Theresia
 
Salurn 
Schule 
Simeoni Theresia
Wohnort:
Salurn
Kategorie:
Schule
Leben:
Eine der ersten Frauen, die Hausunterricht in der deutschen Sprache erteilte.
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Skasa Luise
1922 
 
Schule 
Skasa Luise
Geboren:
1922
Geburtsort:
St. Christina
Kategorie:
Schule
Leben:
Luise Skasa hat sich Zeit ihres Lebens für benachteiligte Menschen eingesetzt, als Mitbegründerin der Lebenshilfe, ebenso wie als Sonderschullehrerin.
Weiteres:
Luise Skasa hat sich als erste Lehrerin für behinderte Kinder vor allem durch ihre Arbeit im sozialen Bereich hervorgehoben. Luise wurde am 12.02.1922 zu Skasa in St. Christina geboren und besuchte dort die Pflichtschule. Gerne hätte sie weiterstudiert, nur war das in Kriegszeiten nicht leicht möglich, so begann sie eine Lehre als Fassmalerin. Nach dem Jahre 1939 besuchte sie mehrere Deutschkurse, auch im Ausland und bestand im Jahr 1948 die Matura an der Lehrerbildungsanstalt in Meran. Im nächsten Schuljahr unterrichtete sie an Grundschule in Pufels, dann auch in St. Christina und in St. Ulrich. Sie war Mitbegründerin der „Lebenshilfe“ und hat über viele Jahre für das Schulpatronat gearbeitet.Als Begründerin der Sonderklasse hat sie sich stets für die Belange der schwachen Mitglieder der Gesellscheft eingesetzt, für die Behinderten, die Kranken und die Armen. Quelle: Ulrike Insam Senoner, St. Christina
Sölder Maria
1910 
 
Schule 
Sölder Maria
Geboren:
1910
Gestorben:
2007
Kategorie:
Schule
Leben:
Midl von Sölder war eine couragierte Katakombenlehrerin, die  sich tatkräftig für die politischen Häftlinge der 60-er Jahre und deren Familien einsetzte.
Weiteres:
Midl von Sölder, die auch Sekretärin beim Südtiroler Kulturinstitut war, hatte weder direkt noch indirekt mit den Anschlägen 1961 zu tun. "Ich habe niemanden gekannt von denen (und) einfach aus Eingeninitiative gehandelt. Aber ich muss schon sagen, dass ich richtig stolz war auf unsere Leute wegen der Feuernacht. Das hätt ich ihnen nie zugetraut. In der Industriezone war ein Riesenkugelblitz zu sehen. Zuerst hab ich gemeint, das ist ein besonders heftiges Gewitter, doch das hat einfach zu lang gedauert. Und dann hab ich begriffen, dass das Detonationen sind. Es ist ja auch schon geredet worden, dass da was kommen soll und so hab ich voller Stolz zum Fenster hinausgeschaut." Midl von Sölder nahm sich der betroffenen Familien an, denen der Vater oder Mann oder Bruder abhanden gekommen war. "Ich hab Gelder gekriegt und dann hab ich ein Konto aufgemacht und davon monatlich behoben und so gezielt für die einzelnen Familien spenden können, die in Schwierigkeiten gekommen sind. Ich bin von einem Ort zum anderen, ich habe die Leute ja erst kennenlernen müssen. Die Gelder waren von hier, zum Großteil aber offizielle Gelder aus Österreich und zum Teil auch aus Deutschland. Die schäbigsten beim Spenden waren allerdings die Südtiroler selbst, das muss ich sagen". Nach Maria von Sölder konnten zwanzig- bis siebzigtausend Lire pro Familie im Monat aufgebracht werden, was sehr oft zu wenig war. So konnten hiermit auch nur die wirklich stark Bedürftigen unterstützt werden; für alle anderen, die es irgendwie schaffen konnten, durchzukommen, blieb nichts übrig. Zu den finanziellen Schwierigkeiten kamen die psychischen hinzu. Auch hier half Maria von Sölder mit Rat und Tat. Sie fand auch einen geigneten Weg, den Frauen Kraft zu geben: "Das haben am besten die anderen Häftlingsfrauen gekonnt, weil die ja das gleiche Schicksal zu tragen hatten. Da waren ein paar ganz Starke und Stabile, zu denen konnte ich sagen: wenn Du einmal hingingst. Das haben die dann auch getan und das hat sie wieder gehoben. Sie haben die Zusammengehörigkeit, die Solidarität gespürt, und das hat geholfen." Zudem organisierte sie Busse für Gefängnisbesuche, oder schnürte Pakete für Weihnachten, die sie auch über die Grenze schmuggelte. So hat sie z.B. einmal über hundert Lederhosen über die Grenze gebracht. 
(Quelle: Elisabeth Baumgartner, Hans Mayr, Gerhard Mumelter: Feuernacht, Südtirols Bombenjahre, ein zeitgeschichtliches Lesebuch, 4. Auflage, S. 168ff)

Maria von Sölder bewies aber schon in der Zeit des Faschismus Mut und Stärke, setzte sich für die Heimat ein, indem sie als Katakombenlehrerin tätig war und auch andere Lehrerinnen ausbildete. Im Zweiten Weltkrieg wurde die energische Frau als Funkerin zum Militär eingezogen. Später war sie als Sekretärin des Kulturinstituts tätig.
(Quelle: Dolomiten, 22. November 2007, Nr. 269, Seite 26.; vgl. auch "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff)
Sparber Maria
 
Ratschings 
Schule 
Sparber Maria
Wohnort:
Ratschings
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Spechtenhauser Zita
 
Bruneck 
Schule 
Spechtenhauser Zita
Wohnort:
Bruneck
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Stadlmayer Viktoria
1917 
Innsbruck 
Politik 
Stadlmayer Viktoria
Geboren:
1917
Gestorben:
2004
Geburtsort:
Brixen
Wohnort:
Innsbruck
Kategorie:
Politik
Leben:
Juristin; Studium in Wien und Dortmund, 1941 Eintritt in das Amt der Tiroler Landesregierung; 1957 zur Leiterin des Referat „S“ (Südtirol) bestellt; Beraterin und Beobachterin im Zusammenhang mit der Nordtiroler Südtirolpolitik und Koordinatorin zwischen Bozen, Innsbruck und Wien; 1961 Verhaftung am Brenner und 43 Tage in Bozen in Haft; Trägerin des Ehrenzeichens des Landes Tirol
Weiteres:
In italienischen Medien als „Passionaria del Tirolo“ bezeichnet, zur Legende gewordene Personifizierung der Tiroler Südtirolpolitik, war Dr. Stadlmayer über Jahrzehnte „die“ Südtirolexpertin. Sie wurde am 22.08.1917 in Brixen geboren – ihre Mutter war eine geborene Gräfin Wolkenstein-Trostburg, die väterliche Familie stammt aus Oberösterreich. Die Reifeprüfung legte sie 1936 in Berlin ab und begann auch dort ihr Politikstudium, wechselte 1938 an die Universität Wien und belegte die Fächer Geschichte und Volkskunde. Nach ihrer Promotion 1941 trat sie in das „Institut für Landes- und Volksforschung“ in Innsbruck ein. Ab 1945 arbeitete sie in der wissenschaftlichen Abteilung der „Landesstelle für Südtirol“. 1957 wurde eine eigene Dienststelle für Südtirolangelegenheiten im Amt der Tiroler Landesregierung eingerichtet, das heute noch bestehende Südtirolreferat, deren Leiterin Dr. Stadlmayer bis 1985 war. 1975 wurde ihr das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen, 1979 erhielt sie das Goldene Parteiabzeichen der Südtiroler Volkspartei, 1981 folgte die Ehrenbürgerschaft der Universität Innsbruck, 1983 das Verdienstkreuz der Stadt Innsbruck und 1985 schließlich das Ehrenzeichen des Landes Tirol. Mit Jahresende 1985 trat die Beamtin Dr. Stadlmayer, die 1960 zum Regierungsrat, 1964 zum Oberregierungsrat und 1969 zum Hofrat ernannt worden war, in den Ruhestand. Sie verstarb am 25.02.2004 in Innsbruck. Quellen: www.innsbruck.at/frauenlexikon, Tiroler Tageszeitung vom 26.2.2004;Festschrift; Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Staffler Anna
 
St.Felix 
Schule 
Staffler Anna
Wohnort:
St.Felix
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin St. Felix und Tisens
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Stainer Knittel Anna
1841 
Innsbruck 
Kunst/Kultur 
Stainer Knittel Anna
Geboren:
1841
Geburtsort:
Elbigenalp im Lechtal
Wohnort:
Innsbruck
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Anna Stainer-Knittel ist bekannt als Geier-Wally: sie hatte ein Adlerhorst in senkrechter Felswand ausgehoben, was den Burschen des Tales als zu gefährlich erschienen war. In Kunstkreisen bekannt war sie aber hauptsächlich durch ihre Landschafts- und Blumenbilder.
Weiteres:
Die unter dem Namen "Geierwally" bekannt gewordene Maria Anna Rosa Knittel wurde am 28. Juli 1841 in Elbigenalp im Tiroler Lechtal geboren. Im Jahr 1859 begann sie ihr Studium an der Kunstakademie in München, das sie aber 1864 wegen fehlender Geldmittel abbrechen musste und ins Lechtal zurückkehrte. In dieser Zeit entstanden die Portraits ihrer Eltern, zahlreiche Landschaftsansichten sowie das "Selbstportrait in Lechtalertracht", das vom Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum angekauft wurde. Im Zuge ihres Aufenthalts in Innsbruck bekam die 23 jährige Anna Knittel weitere Aufträge für Portraits und konnte dadurch ihren Lebensunterhalt finanzieren. 1867 lernte sie durch Zufall den Innsbrucker Gipsformer Engelbert Stainer kennen, die beiden heirateten gegen den Willen von Annas Eltern noch im selben Jahr und lebten, beide berufstätig, in Innsbruck. Im Jahr 1868 wurde der erste Sohn Karl geboren, 1870 der zweite Sohn Leo und 1871 die Tochter Rosa; es gibt zahlreiche Portraits der Malerin von ihren Kindern. 1873 eröffnete Anna Stainer-Knittel in Innsbruck eine "Zeichen- und Malschule für Damen", die sie bis ins hohe Alter leitete. Zu ihren Schülerinnen gehörten Maria Tilipaul-Kistler, Adelheid Paukert und Wilhelmine Redlich. Berühmtheit erlangte Anna Knittel als "Geierwally": Mit siebzehn Jahren erklärte sich Anna bereit, an einem Seil hängend einen Adlerhorst in einer Felswand nahe dem Dorf auszunehmen; eine Praktik, die im 19. Jahrhundert üblich war um Attacken der Adler auf die Schafsherden des Dorfes zu verhindern. Nach einem nur knapp verhinderten Unglück im Jahre zuvor fand sich kein Freiwilliger mehr, und so ließ sich Anna in den Adlerhorst abseilen. Die in Heimatfilmen dramatisch aufbereitete Szene zeigt, wie sich Anna nur mit Not gegen den angreifenden ausgewachsenen Adler wehren kann, was in dieser Form wohl nicht der Wahrheit entspricht. Eigenen Aufzeichnungen zu Folge packte Anna das Adlerjunge in ihren Rucksack, schrieb die Jahreszahl auf eine Felsplatte und stieg mit Hilfe der oben Wartenden die Felswand wieder hinauf. Die publizierten Romane und Filme konzentrieren sich vor allem auf das eigensinnige Wesen Annas, die als sehr emanzipiert galt, und behandeln ihre zwiespältige Beziehung zu ihrem Vater, Joseph Knittel. Beispielsweise im 1875 publizierten Roman Geierwally von Wilhelmine von Hillern. Die Autorin lernte Anna und ihren Ehemann Engelbert Stainer in Innsbruck kennen, ließ sich die Anekdote schildern und schuf daraus einen dramatischen Heimatroman, der, den Konventionen der Zeit entsprechend, die Geschichte im Stil einer "Zähmung der Widerspenstigen" erzählt. So entstand auch der Begriff "Geierwally", denn um die Heldenrolle stärker zu betonen, benannte von Hillern die Protagonistin kurzerhand in "Walburga" um. Weniger bekannt hingegen ist, dass Anna Knittel schon früh künstlerische Begabung zeigte und darin durch Privatunterricht bei dem in Elbigenalp ansässigen Künstler Johann Anton Falger entsprechend gefördert wurde. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Geierwally, 31.08.2007
Stainer-Kompatscher Johanna
1901 
 
Kunst/Kultur 
Stainer-Kompatscher Johanna
Geboren:
1901
Gestorben:
1956
Geburtsort:
Margreid
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Schülerin und Ehefrau des Bildhauers Andreas Kompatscher, Portraitplastiken
Steck Kathi
 
Tartsch 
Schule 
Steck Kathi
Wohnort:
Tartsch
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Steger Katharina
 
St. Peter/Ahrntal 
Schule 
Steger Katharina
Wohnort:
St. Peter/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Steger Rosa
 
St. Peter/Ahrntal 
Schule 
Steger Rosa
Wohnort:
St. Peter/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Steiner Johanna
 
Allitz/Laas 
Schule 
Steiner Johanna
Wohnort:
Allitz/Laas
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Steiner Maria
 
Göflan 
Schule 
Steiner Maria
Wohnort:
Göflan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Steiner Theresia
 
Tartsch/Matsch 
Schule 
Steiner Theresia
Wohnort:
Tartsch/Matsch
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Steiner Wilma
 
Bozen 
Schule 
Steiner Wilma
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Steinwandter-Ventir Marianna
 
 
Medizin
Soziales 
Steinwandter-Ventir Marianna
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:

Hebamme in Truden

Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Sternbach Therese von
1775 
Innsbruck-Mühlau 
Politik 
Sternbach  Therese von
Geboren:
1775
Gestorben:
1829
Geburtsort:
Bruneck
Wohnort:
Innsbruck-Mühlau
Kategorie:
Politik
Leben:
Freiheitskämpferin;
Weiteres:
Die am 20.5.1775 geborene Therese von Sternbach war mit Franz Andreas Freiherr von Sternbach verheiratet und lebte ab ca. 1807 im Ansitz Rizol in Mühlau; als eine resolute Persönlichkeit (seit 1808 Witwe) setzte sie sich besonders während des Tiroler Freiheitskampfes für die Tiroler Landesverteidiger ein; sie opferte ihren Viehbestand und einen Teil ihres Vermögens um Waffen zu beschaffen; aus diesem Grund wurde sie Anfang August 1809 verhaftet und nach Strassburg gebracht; nach der Amnestie (Wiener Frieden) wieder heimgekommen musste sie ihren Besitz wieder aufbauen; über ihre Erlebnisse ließ sie eine Serie von Bildern anfertigen, die, zusammen mit ihren Tagebuchaufzeichnungen heute als eine Dokumentation des Tiroler Freiheitskampfes gelten; ihre letzte Ruhestätte nach ihrem Tod am 5.4.1829 fand Th. V. Sternbach in der Familiengruft am Mühlauer Friedhof Quelle: www.innsbruck.at/frauenlexikon, G. Pfaundler-Spath, Tirol Lexikon. Ein Nachschlagewerk über Menschen und Orte des Bundeslandes Tirol. Innsbruck 2005
Steurer Sefa
 
Schabs 
Schule 
Steurer Sefa
Wohnort:
Schabs
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Stimpfl Hilde
 
Kurtatsch 
Schule 
Stimpfl Hilde
Wohnort:
Kurtatsch
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Stragenegg Helene
 
Niederdorf 
Schule 
Stragenegg Helene
Wohnort:
Niederdorf
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Strele Martha
1889 
Innsbruck 
Kunst/Kultur 
Strele Martha
Geboren:
1889
Gestorben:
1984
Geburtsort:
Brixen
Wohnort:
Innsbruck
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Malerin, geboren am 11.3.1889 und verstorben am 18.04.1984 lebte ab 1904 in Innsbruck. Ausstellungen in Innsbruck und Wien, 1911, 1913, 1917, 1921, 1922, 1926. Teilnahme an den Gau-Kunstausstellungen
Weiteres:
Quelle: www.innsbruck.at/frauenlexikon, C. Kraus, Zwischen den Zeiten. Malerei und Graphik in Tirol 1918- 1945 Lana 1999
Strenghier Susanne
 
Kaltern 
Schule 
Strenghier Susanne
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Stricker-Schenk Aloisia
 
 
Medizin
Soziales 
Stricker-Schenk Aloisia
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in St. Martin in Passeier
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Strobl Cäcilia
 
Neustift 
Schule 
Strobl Cäcilia
Wohnort:
Neustift
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Strobl Maria
 
Toblach 
Schule 
Strobl Maria
Wohnort:
Toblach
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Strozzega Anna
 
Kaltern 
Schule 
Strozzega Anna
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Sturm Luise
 
Klausen 
Schule 
Sturm Luise
Wohnort:
Klausen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Sullmann Magdalena
 
St. Michael/Eppan 
Schule 
Sullmann Magdalena
Wohnort:
St. Michael/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Sulzer Erika
1947 
Nals 
Soziales 
Sulzer Erika
Geboren:
1947
Geburtsort:
Burgstall
Wohnort:
Nals
Kategorie:
Soziales
Leben:
Erika Sulzer ist am 14.03.1947 in Burgstall geboren. Ist bei den Großeltern aufgewachsen und verblieb ab dem 14. Lebensjahr bei ihrer Tante am Pirkensteinerhof in Nals. Durch den tragischen Tod der Tante Frau Erschbamer im Jahr 1978 übernahm Frau Erika Sulzer die Hauswirtschaft und Mutterstelle.
Weiteres:
Das hieß Verzicht auf eigene Familie, um Witwer, 2 behinderte Jungen und ein Mädchen mit Down Syndrom, damals 4 Jahre alt, zu versorgen. Diese Kinder in einem Dorf zu integrieren, war für sie keine leichte Aufgabe.
Seit 10 Jahren leidet der Vater Erschbamer Johann an Parkinson und braucht rund um die Uhr eine volle Pflege. Urlaub ist für Erika ein Fremdwort, da jeder Ersatz strikt abgelehnt wird.
Sie ist seit der Gründung des Katholischen Familienverbandes – Ortrgruppe Nals – im Ausschuss tätig und setzt sich durch mehrere Initiativen für Menschen mit Behinderungen ein.
Durch Verständnis und Geduld meistert diese Frau ihre außergewöhnliche Familiensituation. Erika Sulzer erhielt 2006 die Verdienstmedaille.
Quelle: Ebenkofler Mathilde, Nals
Tasser Sr. Sieglinde
 
St. Peter/Ahrntal 
Schule 
Tasser Sr. Sieglinde
Wohnort:
St. Peter/Ahrntal
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Tatz Gottfriede
 
Bozen Gries 
Schule 
Tatz Gottfriede
Wohnort:
Bozen Gries
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin in Bozen und Lana
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Telser Marianne
 
Lana 
Schule 
Telser Marianne
Wohnort:
Lana
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Terzer Pernold Rosa
1948 
Kurtatsch 
Medizin
Soziales 
Terzer Pernold Rosa
Geboren:
1948
Geburtsort:
Kurtatsch
Wohnort:
Kurtatsch
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Mit 28 Jahren, 1976, Diplom für Hebamme in Verona, da die deutsche Hebammenschule in Bozen 1975 geschlossen wurde. 13 Jahre lang Gemeindehebamme und 1991 in Pension gegangen; mit 38 Jahren geheiratet und mit 39 die erste und mit 41 Jahren die 2. Tochter entbunden.

Quelle: Rosa Thaler Pernold
Teutsch Anna
 
Kurtinig 
Schule 
Teutsch Anna
Wohnort:
Kurtinig
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Thaler Anna
 
Ulten 
Schule 
Thaler Anna
Wohnort:
Ulten
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Ulten, St. Pankraz
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Thaler Erna
 
Tramin 
Schule 
Thaler Erna
Wohnort:
Tramin
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Thaler Toni
 
Bozen 
Schule 
Thaler Toni
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Kindergärtnerin, Notschule in Bozen
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Thaler-Stuefer Chiara
 
 
Medizin
Soziales 
Thaler-Stuefer Chiara
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme im Sarntal
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Theis Barbara
 
Laas 
Schule 
Theis Barbara
Wohnort:
Laas
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Thieser Maria
 
Mühlbach 
Schule 
Thieser Maria
Wohnort:
Mühlbach
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Threin Marianne
 
Bozen 
Schule 
Threin Marianne
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Thüminger Rosmarie
1939 
 
Kunst/Kultur 
Thüminger  Rosmarie
Geboren:
1939
Geburtsort:
Laas
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Die Schriftstellerin wurde 1939 in Laas geboren.
Weiteres:
Nach dem Abschluss der Krankenschwesternschule war sie in Rom als Erzieherin tätig. Zum Kinderbuchschreiben kam Thüminger durch einen Wettbewerb gegen das Rollenklischee(ausgeschrieben von Johanna Dahl). Ihr Vortrag „Ich werde Lokführerin“ wurde in den Sammelband „Mädchen dürfen pfeifen, Buben dürfen weinen“ aufgenommen. Für das Buch „Zehn Tage im Winter“ erhielt Thüminger 1988 den Kinderbuchpreis der Stadt Wien und 1989 den österreichischen Kinderbuchpreis; es wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Tiefenthaler Luise
 
Montan 
Schule 
Tiefenthaler Luise
Wohnort:
Montan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Tinelli-Murer Rosina
 
 
Medizin
Soziales 
Tinelli-Murer Rosina
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Prad am Stilfser Joch
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Tinzl Anna
 
Laas 
Schule 
Tinzl Anna
Wohnort:
Laas
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Torggler Anna
 
 
Schule 
Torggler Anna
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin in Kaltern
Quelle: Gotthard Andergassen
Torggler Martha
 
Tscherms 
Schule 
Torggler Martha
Wohnort:
Tscherms
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Trakofler Rosa
 
Pfalzen 
Schule 
Trakofler Rosa
Wohnort:
Pfalzen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Trenner Maria
1903 
Deutschnofen 
Schule
Soziales 
Trenner Maria
Geboren:
1903
Gestorben:
1975
Geburtsort:
Kaltern
Wohnort:
Deutschnofen
Kategorie:
Schule
Soziales
Leben:
Maria Trenner war eine Katakombenlehrerin; geboren am 14. Mai 1903, gestorben am 5.11.1975. Sie stammte aus einer Bäckerfamilie in Kaltern.
Weiteres:
"Nach der Volksschule besuchte Maria Trenner die deutsche Lehrbildungsanstalt in Bozen und maturierte im Jahre 1925 mit höchster Punktezahl. Noch im selben Jahre legte sie in Trient das Abitur und die Wettbewerbsprüfung zur Aufnahme in den Lehrdienst in italienischer Sprache ab.
Ihre ersten Wirkungsstätten waren Unterinn und Welschnofen. In einer Zeit, in der die Schule infolge der politischen Ereignisse im allgemeinen nur ganz kümmerlich gedeihen konnte, setzte sich Maria Tenner mit größter Hingabe für ihre Schüler und die jeweilige Dorfbevölkerung ein. Außer den Schulstunden, für die die Lehrerin die Schüler teilweise von der Straße holen und für die Schule gewinnen musste, hielt sie auch Abendkurse für Erwachsene, bald in italienischer, bald in deutscher Sprache, je nachdem wie es die politische Situation zuließ. Durch unzählige Familienbesuche versuchte sie, der in der Bevölkerung weit verbreiteten Abneigung und dem Mißtrauen gegen die Schule entgegenzuwirken. Und der Erfolg blieb nicht aus, überall, wo Maria Trenner tätig war - so berichten ihre ehemaligen Schüler - fand trotz der widrigen Umstände ein vollkommen regulärer Unterricht statt. Physisch schwachen Kindern vermittelte sie die Teilnahme an den damals kaum bekannten Kolonien am Meer oder im Gebirge. Im Jahre 1934 beugte sie sich der Zwangsversetzung nach Cinghia dei Botti in der Provinz Cremona und war dort mit gleichem Einsatz für Schule und Bevölkerung tätig. Um bei ihren Familienangehörigen sein zu können, ließ sie sich im Jahre 1940 von Cinghia dei Botti nach Deutschnofen versetzen. Doch bald wurde Maria Trenner von den damaligen, politischen Machthabern mit der Begründung "SIE ÜBEN EINEN ZU GROSSEN EINFLUSS AUF DIE BEVÖLKERUNG AUS" nach Leifers abgeschoben, wo sie während der entscheidenden Kriegszeit Not und Hunger mit der Bevölkerung teilte, aber auch größte Anerkennung und Zuneigung erfuhr. In einer Klasse mit 96 Kindern, von denen die Hälfte Italiener waren, die erst die deutsche Sprache erlernen mussten, wirkte Maria Trenner als beispiellose Lehrerin. Wieder nach Deutschnofen zurückgekehrt, war sie in der Folgezeit am Wiederaufbau der deutschen Schule maßgebend beteiligt. In mehreren Abendkursen für Erwachsene, welche in ihrer Schulzeit nur italienischen Unterricht gehabt hatten, konnte der versäumte Unterricht in der Muttersprache teilweise nachgeholt werden.
Unermüdlich versuchte Maria Trenner immer wieder das Verständnis für ein Weiterstudium nach der Volksschule bei der Bevölkerung zu wecken, und ihre Mühe war von Erfolg gekrönt. Sie gab mehrere Jahre hindurch während der Sommermonate kostenlos Nachhilfestunden. Sie schickte zwei Waisenkinder in die Lehrerbildungsanstalt und versorgte in der eigenen Familie eines davon, bis es die Ausbildung beendet hatte. Sie hat Sammlungen für Studenten und Studentenheime durchgeführt und nach dem Krieg auch für die "Deutsche Schulhilfe", die die Ausbildung von deutschen Lehrpersonen unterstützte, gearbeitet und gesammelt.
Außerdem hat Maria Trenner für die Blindenfürsorge und für die "Nationale Fürsorgekörperschaft für Waisenkinder italienischer Arbeiter" - (E.N.A.O.L.I.) gearbeitet und Waisenheime in ganz Italien finanziell unterstützt. Gleichzeitig hat sie sich um Mitglieder und Spender für viele andere wohltätige Vereine bemüht (z.B. Missionswerke Steyler Missionäre).
Nebenher war sie eine fleißige Sängerin und Organistin und hielt Kurse zur Vorbereitung von jungen Kräften für den Kirchenchor. Sie organisierte Theateraufführungen, schrieb selbst Gedichte und Geschichten und förderte das Dorfbrauchtum.
Im Jahre 1956 wurde Maria Trenner im "Piccolo Teatro" der Scala in Mailand unter 35 Lehrpersonen des ganzen Staatsgebietes für ihre Verdienste um Schule und Volk prämiert. Mit dem Preise von 500.000 Lire kaufte sie ein Klavier für ihre musikstudierenden Neffen.
In diese Zeit fällt auch der Aufstand in Ungarn. Durch ihre Vermittlung konnten 50 ungarische Flüchtlinge für etwa ein Jahr in Deutschnofen untergebracht werden.
Nach der Pensionierung, im Jahre 1958 konnte sie sich umso eher der sozialen Arbeit widmen und damit begann ihr zweites Lebenswerk.
Maria Trenner eröffnete die KVW-Kanzlei Deutschnofen und hatte innerhalb kurzer Zeit einen außerordentlich regen Parteiverkehr. Eine überaus große Anzahl von älteren Leuten aus Deutschnofen, Eggen und Petersberg wandten sich an Frau Trenner, um den Anspruch auf die vom Gesetz vorgesehenen Renten und Pensionen jeglicher Art feststellen zu lassen. Der Betrieb vergrößerte sich von Monat zu Monat, und bald nahm Maria Trenner diese Tätigkeit auch in anderen Gemeinden auf. Wieviel finanzielle HIlfe älteren Leuten durch diese Vermittlung zugutegekommen ist, ist kaum zu ermessen. Anläßlich einer Ehrung durch den KVW in Deutschnofen wurde Maria Trenner eine Goldmedaille für ihre Verdienste verliehen. Tatsache ist, dass die KVW Stelle von Deutschnofen hinsichtlich der Feststellung auf Anspruch von Renten und Pensionen auf Landesebene vorbildlich war.
Drei Legislaturperioden hindurch war diese Dorfpersönlichkeit auch im Gemeinderat und setzte sich für die kulturellen und sozialen Belange der Bevölkerung tatkräftig ein. Dass Maria Trenner von der Bevölkerung sehr geschätzt wurde, beweist u.a. die Tatsache, dass sie bei einer Gemeinderatswahl am meisten Vorzugsstimmen bekommen hatte.
Ihr restloser Einsatz für die ärmeren und älteren Menschen, sowie ihre Spendenfreudigkeit für bedürftige Studenten währte bis zum endgültigen Versagen der physischen und geistigen Kräfte.
ES WAR EIN LEBEN FÜR IHRE MITMENSCHEN, OHNE BEISPIEL
Für Deutschnofen ist es eine Ehre, dass der Name MARIA TRENNER für immer in Erinnerung bleibt."

Quelle: M. Magdalena Trenner in Pintus (Deutschnofen); außerdem: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Tschimben Ida
 
Kaltern 
Schule 
Tschimben Ida
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Tscholl Crescenzia
 
 
Soziales 
Tscholl Crescenzia
Kategorie:
Soziales
Leben:
Hausfrau - Kommunistin
Wurde im Februar 1936 eingesperrt

Quelle: Associazione Nazionale Perseguitati Politici Italiani Antifascisti Comitato Provinciale di Trento: "Trentini e Südtriolesi - perseguitati dal fascismo; 2003"
Tschopfer Anna
 
Ratschings 
Schule 
Tschopfer Anna
Wohnort:
Ratschings
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Tschugguel Gretl
 
Bozen 
Schule 
Tschugguel Gretl
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Tschurtschenthaler Anna
 
Toblach 
Schule 
Tschurtschenthaler Anna
Wohnort:
Toblach
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Überbacher Minatti Elise
 
Bozen Gries 
Interessante Berufe 
Überbacher Minatti  Elise
Wohnort:
Bozen Gries
Kategorie:
Interessante Berufe
Leben:
Elise Überbacher-Minatti, Inhaberin des Hotels Reichrieglerhofes, hat den Bau der der Guntschnabahn initiert.
Weiteres:
Die als geschäftstüchtig geltende Inhaberin des Reichrieglerhofes Elise Überbacher Minatti wollte Anfang des 20. Jahrhunderts möglichst viele Gäste auf den Berg bringen und übernahm allein die Baukosten von 288700 Kronen. Die Rechnung der Hotelbesitzerin ging auf, die ganzjährig verkehrende Bahn brachte bis zu 600 Gäste täglich auf den Berg. Die Bahn wurde auf Überbachers Betreiben 1912 in Betrieb genommen, 1963 wurde der Bahnverkehr wieder eingestellt.
Unterhofer Magdalena
 
Aldein 
Schule 
Unterhofer Magdalena
Wohnort:
Aldein
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin Aldein, Neumarkt
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Unterkircher Katharina
 
Vintl 
Schule 
Unterkircher Katharina
Wohnort:
Vintl
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Untermarzoner Anna
 
Villanders 
Schule 
Untermarzoner Anna
Wohnort:
Villanders
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Untersteiner Hilda
 
 
Medizin
Soziales 
Untersteiner  Hilda
Geburtsort:
St. Lorenzen
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Ausbildung zur Hebamme in Padua und Bozen
Von 1958 bis 1960: Dorfhebamme in Rain in Sand in Taufers und in Gargazon
Weiteres:
Frau Untersteiner Hilda war von 1960 bis 1986 Hebamme im Krankenhaus Schlanders. Anfangs ging ihr Dienst rund um die Uhr und im ersten Jahr gab es keinen Urlaub. Einmal in der Woche hatte sie einen freien Tag, von 7 Uhr morgens bis 19 Uhr – musste zum Nachtbereitschaftsdienst allerdings wieder da sein. Ein großes Problem war damals die Raumknappheit – in den Patientenzimmern mussten überall Notbetten aufgestellt und Säuglinge oft zu zweit in ein Bettchen gelegt werden. Das war gefährlich, da zu befürchten war, dass sie sich gegenseitig „anspeibm“ und daran erstickten.
Im Laufe der Jahre hat sich viel verändert, wobei die Veränderung in Ihren Augen insgesamt gesehen eine positive war. Wichtig war ihr aber, dass die Hebamme beim Bereitschaftsdienst im Krankenhaus bleiben muss, weil viele Frauen von weit her kamen und man es sonst nicht geschafft hätte, rechtzeitig zur Stelle zu sein. Ebenso nicht gut empfand sie die Trennung von Gebärabteilung und Säuglingszimmer, da Mutter und Kind als eine Einheit angesehen werden sollten. So ließ sie es sich auch nicht nehmen, weiterhin im Säuglingszimmer zu arbeiten.
Eine große Erleichterung war für sie die Einstellung einer zweiten Hebamme 1966 und Ende der Sechzigerjahre die Einführung der Vierzig-Stunden-Woche, mit zwei freien Tagen pro Woche und einem Monat Urlaub. Positiv war auch, dass sie nach Jahren ständig einen Frauenarzt im Hause hatten. Vorher musste immer gründlich überlegt werden, ob die Verantwortung selber übernommen werden konnte, oder, ob ein Professor gerufen werden sollte.
Außerdem hat Untersteiner Hilda in der Hilfs- und später in der Berufskrankenpflegeschule unterrichtet.
Zurückblickend erklärt sie, dass sie „sehr froh ist, dass (sie) es gesundheitlich derpackt (hat)“. Geschätzt hat sie die Selbständigkeit des Berufes und toll war es, wenn sie bei der Taufe eines Kindes dabei sein konnte. 
Quelle: Beitrag aus der Festschrift "50 Jahre Krankenhaus Schlanders" - erhalten von Monika Kuenrath
Valduca Rosa
 
 
Soziales 
Valduca Rosa
Kategorie:
Soziales
Leben:
Dienstmädchen - Antifaschistin

Quelle: Associazione Nazionale Perseguitati Politici Italiani Antifascisti Comitato Provinciale di Trento: "Trentini e Südtriolesi - perseguitati dal fascismo; 2003"
Vigl Frieda
 
St. Michael/Eppan 
Schule 
Vigl Frieda
Wohnort:
St. Michael/Eppan
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Vikoler Rosa
 
Lajen 
Schule 
Vikoler Rosa
Wohnort:
Lajen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Volgger Anna
 
Mühlwald 
Schule 
Volgger Anna
Wohnort:
Mühlwald
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Vollmann-Obojes Notburga
 
 
Medizin
Soziales 
Vollmann-Obojes Notburga
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Enneberg
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

von Anderlan Martha
 
Bozen 
Schule 
von Anderlan Martha
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
von Brandis Regina
 
Lana 
Sport 
von Brandis Regina
Wohnort:
Lana
Kategorie:
Sport
Leben:
Regina von Brandis und ihre Tochter Katharina Botsch von Boymont bestiegen am 24. 8.1552 die Laugenspitze.
Weiteres:
Diese Bergtour ist die erste dokumentierte Besteigung eines Berggipfels mit weiblicher Begleitung. Es ist anzunehmen, dass die beiden adeligen Damen diesen längeren Ausflug zum Zweck des Lokalaugenscheins unternommen haben. Vielleicht um das Ausmaß geerbter oder erworbener Ländereien zu besichtigen, denn zu jener Zeit war es durchaus noch nicht üblich, einen Berg allein zum Selbstzweck zu besteigen, oder etwa zur "Freizeitgestaltung". Quelle: Ingrid Runggaldier Moroder, FF 38/2007
von Buol Maria
1861 
Kaltern 
Kunst/Kultur
Religion
Soziales 
von Buol Maria
Geboren:
1861
Gestorben:
1943
Geburtsort:
Innsbruck
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Kunst/Kultur
Religion
Soziales
Leben:
Schriftstellerin und Katakombenlehrerin in Kaltern, auch "Buol-Mitzl" genannt, setzte sich stark für die Armen ein als Leiterin der von ihr gegründeten Volksbibliothek sowie als Katakombenlehrerin zur Zeit des Faschismus.
Quelle: Gotthard Andergassen, Bozen
Weiteres:
Eine der beliebtesten katholischen Volkserzählerininen, zahlreiche Publikationen in verschiedenen Volkskalendern, ca. 30 Bände mit Erzählungen, u.a. Das Geheimnis der Mutter 1903, die Kirchfahrerin 1904, Gillis Hobelspäne 1906, Die Gamswirtin 1909, Das Weib des Verschollenen 1916, Das Sparkassenbuch 1922, Das FIndelkind 1922, Zahlreiche Volksstücke, darunter auch solche nur für weibliche Rollen: "Des Mahrwirts Weib", Das vierte Gebot, Nothburga, Die Wetterhexe, Lazarus und der Prasser, Köchin und Gesellschaftsdame, u.a.
von Dellemann Berta
 
Andrian 
Schule 
von Dellemann Berta
Wohnort:
Andrian
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
von Gelmini Berta
 
Salurn 
 
von Gelmini Berta
Wohnort:
Salurn
Leben:
Eine der ersten Frauen, die Hausunterricht in der deutschen Sprache erteilte.
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
von Hepperger Marianne
 
Bozen 
Schule 
von Hepperger  Marianne
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
von Hepperger, geb. von Mayrl Maria
1872 
Bozen 
Verschiedenes 
von Hepperger, geb. von Mayrl Maria
Geboren:
1872
Gestorben:
1952
Geburtsort:
Innsbruck
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Verschiedenes
Weiteres:
Die Gutsbesitzerin wurde am 6.10.1872 in Innsbruck als Tochter des Bezirkshauptmannes Dr. August Thurnher und der Emilie Würzer, einer Schwester des Bozner Bürgermeisters Dr. Julius Würzer, geboren und starb auf dem Ansitz Berndorf in Gries, wo sie seit der Heirat mit dem 1926 verstorbenen Rechtsanwalt Dr. Karl von Hepperger den ständigen Wohnsitz hatte. Sie betreute mit großer Liebe die Alte Grieser Pfarrkirche. Im Zweiten Weltkrieg barg sie das berühmte romanische Kruzifix aus dem Familienhause unter den Lauben Nr.24 und überließ es nach erfolgter Restaurierung ihrer Lieblingskirche als Leihgabe, wo es seitdem hängt. Nach Auflassung des alten Friedhofes in Bozen ließ sie das Familiengrabmal,. ein Werk Anton Rainalters, in den alten Friedhof Gries übertragen, wo auch sie nach ihrem Tod am 18.01.1952 begraben wurde. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
von Leurs Emma
 
Bozen 
Schule 
von Leurs Emma
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Die Bozner Schuldirektorin brachte sich entscheidend bei der Gründung der deutschen Notschulen (Katakombenschulen) ein.
Weiteres:
Die Direktorin der Bozner Mädchenschule Emma von Leurs bildete gemeinsam mit Maria Nicolussi, Richard Holzeisen aus Brixen und Rudolf Mali aus meran den Schulausschuss zur Regelung der technischen und didaktischen Arbeit der entstehenden Notschule.
von Lutterotti Vika
 
Bozen 
Schule 
von Lutterotti Vika
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
von Maultasch Margarethe
1318 
Wien 
Politik 
von Maultasch Margarethe
Geboren:
1318
Gestorben:
1369
Geburtsort:
Tirol
Wohnort:
Wien
Kategorie:
Politik
Weiteres:
Sie war die Tochter Herzog Heinrichs von Kärnten und Tirol aus seiner Ehe mit Adelheid von Braunschweig und Gräfin von Tirol. 1330 schloss Heinrich mit Kaiser Ludwig dem Bayern einen Vertrag, der ihm für seine Töchter die weibliche Erbfolge garantierte, wenn sie mit Genehmigung des Kaisers verheiratet würden. Die 1318 geborene Margarete wurde 1330 mit Johann Heinrich, dem Bruder des späteren Kaisers Karl IV. von Böhmen vermählt. Als Margarete 1341 ihren Gemahl Johann Heinrich aus Tirol vertrieb und 1342 in Meran in Anwesenheit des Kaisers dessen Sohn Ludwig I. von Brandenburg heiratete, erregte dies in ganz Europa Aufsehen. Aus politischen Gründen erkannte Papst Clemens VI. aber die Ungültigkeit der ersten Ehe nicht an. Aus diesen Gründen wurden sie gebannt, sowie ein Interdikt über das Land Tirol verhängt. Als der Luxemburger Karl seine Ex-Schwägerin im März 1347 im Schloss Tirol belagerte, verteidigte Margarete dieses erfolgreich. Erst 1359 wurde der Bann gelöst. Nachdem sowohl ihr Gemahl als auch ihr Sohn Meinhard III. gestorben waren, überschrieb sie Tirol dem Habsburger Rudolf IV. und übergab diesem 1363 die Regierungsgewalt. Ihre letzten Jahre bis zu ihrem Tode am 03.10.1369 verbrachte sie in Wien, wo ihr Leibgedingsitz einer ganzen Vorstadt den Namen „Margaretengrund“ gegeben haben soll. Der Beiname „Maultasch“ wurde erstmals um 1366 in der dritten bayerischen Fortsetzung der „Sächsischen Weltchronik“ und 1393 in der „Österreichischen Chronik“ erwähnt. Er bedeutet soviel wie „Hure, liederliches Weib“ und fand hauptsächlich in der päpstlichen und böhmischen Propaganda Anwendung. Seit 1425 hat man dann den Beinamen wörtlich genommen und sich Margarete mit einem missgestalteten Mund vorgestellt. Die daraus folgende Ansicht, Margarete sei allgemein von großer Hässlichkeit gewesen, ist aller Wahrscheinlichkeit nach falsch, denn Zeitzeugen haben Margarete als besonders schöne Frau beschrieben. Auch die Vorstellung, sie habe einen besonders anstößigen Wortschatz besessen, ist historisch nicht haltbar. Eine dritte Erklärung leitet den Namen vom Lieblingsaufenthaltsort Margaretes, der im Volksmund „Schloss Maultasch“ genannten Burg Neuhaus in Terlan, ab. Demnach habe diese Burg ihren volkstümlichen Namen von der unterhalb gelegenen "mala tasca" (Mausefalle) genannten Zollstation übernommen und sei in der Folge auf die Gräfin übergegangen. Der italienische Autor Filippo Villani bezeichnete sie um 1400 als „Medusa“. Die angebliche Belagerung der Burg Hochosterwitz geht auf die „Kärntner Chronik“ Jakob Unrests zurück; derartige Legenden wurden 1816 von Jakob Grimm in den „Deutschen Sagen“ publiziert und durch Lion Feuchtwangers Roman (1923) neu popularisiert. Quelle: Wilhelm Baum: Margarete Maultasch. Ein Frauenschicksal im späten Mittelalter. Kitab-Verlag, Klagenfurt/Wien 2004, Karl Schnith (Hrsg.): Frauen des Mittelalters. Graz-Wien-Köln 1997, 299-330, Lion Feuchtwanger; Die häßliche Herzogin;Aufbau Verlag Berlin; 5. Aufl. 1997
von Mayrhauser Helene
 
Bozen 
Schule 
von Mayrhauser Helene
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
von Mayrhauser Hilde
 
Bozen 
Schule 
von Mayrhauser Hilde
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
von Mayrhauser Johanna
 
Bozen 
Schule 
von Mayrhauser Johanna
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Kindergärtnerin, Notschule in Bozen
Weiteres:
Rosa Rudolph, Johanna von Mayrhauser und Fanny Kinsele führten in der Seifenfabrik (Vintlerstraße in Bozen) einen Kinderhort (der Notschule). Dieser wurde im Jänner 1927 infolge eines Diphteriefalles aufgedeckt. Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, 160 ff
von Menz Annette
1796 
Ritten 
Verschiedenes 
von Menz Annette
Geboren:
1796
Gestorben:
1869
Geburtsort:
Bozen
Wohnort:
Ritten
Kategorie:
Verschiedenes
Weiteres:
Annette von Menz wurde am 30. Januar 1796 als Tochter des Anton Melchior von Menz und der Maria von Gummer in Bozen geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters (1801) und der Mutter (1811) kam sie zu einem großen Vermögen. Die Mutter hatte 1807 das heutige Palais Toggenburg in Bozen von den Wolkenstein gekauft und im Stil und Geist des Empire großzügig umgestaltet. Anfang September 1811 kam der französische Oberst Gaston Baron de la Croix nach Bozen, versehen mit einem Empfehlungsschreiben des Vizekönigs Eugen Beauharnais, das den Wunsch ausdrückte, Annette von Menz möge seine Frau werden. Der Familienrat war aber dagegen. Oberst de la Croix musste unverrichteter Dinge aus Bozen abreisen. Dafür wurde aber der gesamte Familienrat vor den Staatsanwalt geladen. Am 9. März 1812 fand dann der Prozess statt; sämtliche Angeklagte wurden freigesprochen. Annette heiratete 1816 Karl von Panzoldi aus Rovereto, der aber im selben Jahr starb. Am 13. April 1819 verehelichte sich Annette mit Ludwig Graf Sarnthein und über vier Töchter Ahnfrau der gräflichen Familien Toggenburg, Huyn, Arz und Terlago. Annette Gräfin Sarnthein verstarb am 1.7.1869 in ihrem Haus in Maria Himmelfahrt am Ritten, wo heute noch das Haus der Menz-Familie steht. Als „Franzosenbraut“ hat sie Historiker und Schriftsteller gleichermaßen beschäftigt. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Von Mörl Maria
1812 
Kaltern 
Religion 
Von Mörl Maria
Geboren:
1812
Gestorben:
1868
Geburtsort:
Kaltern
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Religion
Leben:

Maria von Mörl von Pfalzen zu Mühlen und Sichelburg gehört zu den größten mystischen Gestalten des 19. Jahrhunderts. Ab 1834 trug sie die Wundmale Christi, was sie europaweit bekannt machte. Ihr beschauliches Leben im hiesigen Kloster der Tertiarschwestern war gekennzeichnet durch einen einfachen unterschütterlichen Glauben. Viele wurden von ihrem Anblick wührend der ekstatischen Visionen zutiefst ergriffen. Es kam zu Bekehrungen, Heilungen und Berufungen. Maria von Mörl stiftete den Grund für den Kalterer Friedhof.
Quelle: Andergassen Gotthart, Bozen

von Pföstl Maria
 
Schenna 
Schule 
von Pföstl Maria
Wohnort:
Schenna
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
von Piwocki Rita
 
Bozen 
Schule 
von Piwocki Rita
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
von Pretz Marlene
 
Bozen 
Schule 
von Pretz Marlene
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
von Thun Lene
 
 
Wirtschaft 
von Thun Lene
Kategorie:
Wirtschaft
Weiteres:
Der Familienbetrieb Dr. Othmar Graf Thun wurde 1950 in den Kellerräumen des Schlosses St. Anton/Klebelsberg in Bozen gegründet, der damals drei Arbeiter beschäftigte: einer als Tonaufbebreiter, einer an der Töpferscheibe und einer als Bildhauer. Dieser wurde später durch Gräfin Lene Thun ersetzt. Über 400 verschiedene Modelle gestaltete sie. 1965 reichten die Kellerräume im Schloss Klebelsberg nicht mehr aus, sodass man in einem 800 Jahre alten Hof in Haslach eine neue Produktionsstätte errichtete. 1981 arbeiteten im Keramikwerk 60 Personen, die sich mit der Herstellung von Geschenkartikeln, den Lene-Thun-Modellen, und nicht zuletzt mit der Herstellung von Kacheln für Öfen beschäftigen. Berühmtestes und beliebtestes Produkt der Thun-Keramik ist der original Bozner Engel. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
von Tschurtschenthaler Lotte
 
Bozen 
Schule 
von Tschurtschenthaler Lotte
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
von Valley Mathilde
12. Jhdt. 
Bozen 
 
von Valley Mathilde
Geboren:
12. Jhdt.
Geburtsort:
Valley
Wohnort:
Bozen
Leben:
Mathilde von Valley ist wohl die bedeutendste Frau des Bozner Mittelalters. Sie stammte aus einem bayerischen Hochadelsgeschlecht (Valley südlich von München) und war die Gemahlin des letzten Bozner Grafen Arnold III. von Morit-Greifenstein. Mit ihm residierte sie auf Burg Gries (heute Kloster Muri-Gries).
Weiteres:
Mitglied eines Zweiges des mächtigen Bayrischen Geschlechtes der Scheyern-Wittelsbach, verheiratet mit Arnold III. de Morit-Greifenstein, Graf von Bozen. Sie gründeten zwischen 1160 und 1165 das Chorherrenstift Maria in der Au. In der Barockkirche des Klosters Gries wird eine Reliefplatte mit dem Abbild der Mathilde von Valley aufbewahrt. Das Werk ist sicherlich nicht der originale Grabstein, sondern in spätgotischer Zeit, vielleicht zum Zeitpunkt der Übersiedlung des Klosters in den neuen Sitz, geschaffen worden. In den Händen der Gründerin ist das Modell eines Gebäudes dargestellt, das einige InterpretInnen für die erste Klosterkirche halten, mit den offensichtlichen Annäherungsgrenzen einer Darstellung dieser Art. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München.

Die Valleys besaßen auch im Bozner Raum Grund und Boden. Auf solchem gründete Mathilde in den 1160er Jahren das ehemalige Augustinerchorherrenstift St. Maria in der Au, den wohl bedeutendsten romanischen Kirchenbau des Bozner Raumes. Das Regularkanonikerstift von Au (das im frühen 15. Jh. wegen ständiger Überschwemmungsgefahr nach Gries übersiedelte, dessen Reste aber in der Alessandriastraße besichtigt werden können) war Teil einer europäischen Reformbewegung, die ihr Zentrum in Salzburg hatte. In der Stiftskirche von Gries ist noch heute ein Stifterbild zu sehen, das Mathilde mit einem Kirchenmodell von Au zeigt. Quelle: Hannes Obermaier, Stadtarchiv Bozen
von Weisenegg Therese
 
Klausen 
Schule 
von Weisenegg Therese
Wohnort:
Klausen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
von Zallinger-Thurn Adelheid
1940 
Bozen 
Kunst/Kultur 
von Zallinger-Thurn Adelheid
Geboren:
1940
Gestorben:
1983
Geburtsort:
Wien
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Kunst/Kultur
Leben:
Bozner Kunsthistorikerin, geb. am 11. November 1940 in Wien. Sie war Mitglied der Journalistenkammer und bei der Tageszeitung Alto Adige als Mitarbeiterin tätig. In der Folge arbeitete sie gemeinsam mit dem Bozner Kunsthistoriker Nicolò Rasmo beim Denkmalamt von Trient und wechselte schließlich 1973 zum Denkmalamt Verona.
Weiteres:
Sie führte eingehende Studien zur Kunstgeschichte Südtirols und des Trentino durch.
Zahl und Umfang von Zallingers Veröffentlichungen nehmen sich angesichts ihres umfangreichen und profunden Wissens vergleichsweise gering aus: Als Perfektionistin, die häufig mit ihren eigenen Nachforschungen unzufrieden war, veröffentlichte sie sehr wenig, doch diese Wenige zeugt von der hohen Qualität ihrer Arbeit. Die von ihr überarbeitete zweite Ausgabe von Josef Weingartners Kunsttopographie Die Kunstdenkmäler Südtirols aus dem Jahre 1973 zeichnet sich durch strenge Wissenschaftlichkeit und Methodik aus. Sehr bedeutsam sind ihre Beiträge für das Tiroler Burgenbuch (Art. Trostburg, Reineck u. a.). Die meisten der ausgezeichneten Übersetzungen der Werke von Nicolò Rasmo stammen ebenfalls aus ihrer Feder. Am 15. Februar 1983 verstarb Adelheid von Zallinger in Bozen.
Quelle: Hannes Obermair, Stadtarchiv Bozen
Vonbun Josefine
 
Bozen 
Schule 
Vonbun Josefine
Wohnort:
Bozen
Kategorie:
Schule
Leben:
Notschullehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Walcher Anna
 
Brixen Stadt 
Schule 
Walcher Anna
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Walder Rosa
 
Toblach 
Schule 
Walder Rosa
Wohnort:
Toblach
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Walder-Marsoner Anna
 
 
Medizin
Soziales 
Walder-Marsoner Anna
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Ulten
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Waldner Luise
 
 
Schule 
Waldner Luise
Kategorie:
Schule
Leben:
Nach Luise Waldner benannt ist eine Grundschule in Brixen.
Waldner Melitta
 
 
Soziales 
Waldner Melitta
Gestorben:
1986
Kategorie:
Soziales
Leben:
Melitta Waldner scheute für soziale Zwecke keine Mühe.
Weiteres:
Melitta Waldner lernte in der Nachkriegszeit ihren späteren Mann, Dr. Franz Waldner kennen, der auch aus der katholischen Jugendbewegung kam und in den Jahren 1943 bis 1945 deren Jugendgruppen im Bozner und Meraner Gebiet geführt hatte. Einige Zeit später wurde das Hotel „Reichrieglerhof“ angekauft. Brauchten Südtiroler Familien Hilfe, so scheute Melitta Waldner nicht den Weg bis zum Österreichischen Bundeskanzler oder zum Bayerischen Ministerpräsidenten. Diesen Weg der Hilfe hatte sie schon rechtzeitig in den 60er Jahren erkannt. Ende September 1986 konnte sie mit ihren Mann an der Eröffnung des „Hauses der Familie“ in Lichtenstern am Ritten teilnehmen. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Wallnofer Crescenzia
 
 
Soziales 
Wallnofer Crescenzia
Kategorie:
Soziales
Leben:
Hausfrau - Antifaschistin

Quelle: Associazione Nazionale Perseguitati Politici Italiani Antifascisti Comitato Provinciale di Trento: "Trentini e Südtriolesi - perseguitati dal fascismo; 2003"
Wallnöfer Maria
 
Prad 
Schule 
Wallnöfer Maria
Wohnort:
Prad
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Wallnöfer Sr. Ottilie
 
Jenesien 
Schule 
Wallnöfer Sr. Ottilie
Wohnort:
Jenesien
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Walzl Rosa
 
Schenna 
Schule 
Walzl Rosa
Wohnort:
Schenna
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Waschgler Ida
 
Schluderns 
Schule 
Waschgler Ida
Wohnort:
Schluderns
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Webhofer Hadwiga
 
Bruneck 
Schule 
Webhofer Hadwiga
Wohnort:
Bruneck
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Weger Anna
 
Tscherms 
Schule 
Weger Anna
Wohnort:
Tscherms
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Weiher Katharina
 
Prettau 
Schule 
Weiher Katharina
Wohnort:
Prettau
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Weißsteiner Johanna
 
Wiesen/Tulfer 
Schule 
Weißsteiner Johanna
Wohnort:
Wiesen/Tulfer
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Weißsteiner Klara
 
Wiesen/Tulfer 
Schule 
Weißsteiner Klara
Wohnort:
Wiesen/Tulfer
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Welsch Anna
 
Tramin 
Schule 
Welsch Anna
Wohnort:
Tramin
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Welser Philippine
1527 
Schloß Ambras 
Verschiedenes 
Welser Philippine
Geboren:
1527
Gestorben:
1580
Geburtsort:
Augsburg
Wohnort:
Schloß Ambras
Kategorie:
Verschiedenes
Leben:
Philippine Welser heiratete den Kaiserssohn Erzherzog Ferdinand II. von Tirol, eine heimliche Hochzeit aufgrund der Tatsache, dass Welser als Bürgerin nicht standesgemäß war. Es ist bekannt, dass sie ein Arzneibuch verfasste und Heilkräuter sammelte, ebenso hat sie zu einem Kochbuch beigetragen.
Weiteres:
Philippine Welsers Vater war Franz (Friedrich) Welser (* 2. November 1497 Augsburg, † 29. Oktober 1572 Ravensburg), ein reicher Augsburger Kaufmann und Patrizier, ihre Mutter war Anna Adler (* 1507, † 5. Januar 1572 in Weiherburg / Innsbruck). Sie war auch eine Nichte von Bartholomäus V. Welser. Der Kaiserssohn Erzherzog Ferdinand II. von Tirol heiratete, in aller Heimlichkeit, die bürgerliche Philippine. Da Fürstenhäuser heiraten zur Festigung von Bündnissen nutzten und dieses auch bei Ferdinand II. so geplant war, ein nicht unerheblicher Vorgang. Nach einer urkundlichen Versicherung Ferdinands aus dem Jahre 1576, erfolgte die Eheschließung im Januar 1557. Der Zeitraum der Bekanntschaft ist nicht sicher. Einige Historiker gingen davon aus, dass die erste Begegnung im Zusammenhang mit dem Augsburger Reichstag von 1548 steht. Da Ferdinand dort keinen einzigen Akt bezeugt hatte und auch in anderen Aufzeichnungen, die von anwesenden Personen angefertigt wurden, Ferdinand nicht genannt wurde, ist es unwahrscheinlich, dass Ferdinand überhaupt dort war. Die erste nachweisliche Bekanntschaft mit den Welser überhaupt ist für den 12. Mai 1556 belegt, als Catharina von Loxan, eine Tante von Philippine, einen Passbrief für ein Trieb Rinder erhielt. Sie wurde zu einer Vertrauten von Ferdinand und war möglicherweise an dem Zusammenkommen der beiden beteiligt. Die erste Begegnung zwischen Philippine und Ferdinand erfolgte, aller Wahrscheinlichkeit nach, im Herbst 1556 auf Burg Brzesnic.[1] Spätestens 1559 erfuhr Kaiser Ferdinand I. von der nicht standesgemäßen Ehe seines Sohnes, und es wurde ein Vergleich ausgearbeitet. Die Heirat musste geheim gehalten werden, eventuelle Kinder konnten nicht zu Fürsten erhoben werden, sollten aber durch den Ankauf von Herrschaften versorgt werden und das Habsburgische Wappen erhalten. Außerdem sollten sie, sowie auch Philippine, eine finanzielle Ausstattung erhalten. Der Kaiser wollte mit dieser Regelung seinen Unwillen ausdrücken und die daraus resultierenden Rechtsfolgen beschränken. Als Vater wollte er aber Verzeihung gewähren und Philippine mit ihren Kindern in seinen Schutz aufnehmen. Den Forderungen versuchte das Paar nach Möglichkeit zu entsprechen. So wurden z.B. die Kinder Philippines offiziell als Findelkinder im Schloss aufgenommen. Ab 1576 war es mit der Heimlichkeit vorbei. Ihr ältester Sohn Andreas sollte zum Kardinal erhoben werden, wofür ein Nachweis über die legitime Herkunft benötigt wurde. Zu diesem Zweck entband der Papst den Erzherzog Ferdinand von seinem Eid, welcher daraufhin, so gut es ging, den Nachweis erbrachte. Die Ehe wurde als eine glückliche eingestuft. Philippine brachte zwei Söhne und dann Zwillinge, welche allerdings früh verstarben, zur Welt. Ihr Lieblingssitz Schloss Ambras wurde zu einem der prächtigsten deutschen Schlösser umgestaltet und auch ein Hospital für notleidende Siechende. Sie sammelte Heilkräuter und verfasste ein Arzneibuch mit vielen Rezepten. Philippine Welsers pharmazeutische Kenntnisse werden in historischen Darstellungen nicht erwähnt, waren jedoch nicht unbeträchtlich. „Ihr über 200 Rezepte umfassendes Manuskript befindet sich in der Nationalbibliothek in Wien. Auch ihre Tante Loxan führte ein solches Arzneibuch. Der Hofarzt Philippines, Dr. Georg Handsch, schrieb große Teile davon ab und verleibte sie einem seiner medizinischen Kompendien ein.“ [2]. Außerdem wird Philippine ein Kochbuch über Gerichte ihrer Zeit zugeschrieben. Die Urheberschaft ist dabei nicht ganz gesichert [3]. Zumindest Ergänzungen hat sie aber vorgenommen bzw. vornehmen lassen[4]. Auch ihr Gebetsbuch, mit vielen Zeichnungen, erhielt sich bis in die heutige Zeit [5]. Weiterhin setzte sie sich sehr stark für die Bevölkerung ein, was durch viele an sie gerichtete Bittgesuche schriftlich überliefert ist. Ihr Mann überschrieb ihr mehrere Güter und beschenkte sie reichlich. Sie erhielt die Titel Markgräfin zu Burgau, Landgräfin zu Mellenburg und Gräfin von Ober- und Niederhohenberg.Ab 1570 stellten sich erhebliche gesundheitliche Probleme ein. Am 24. April 1580 verstarb sie. Ihr Mann ordnete an, dass sie ein Grabmal aus weißem Marmor in der silbernen Kapelle der Innsbrucker Hofkirche erhielt. Weiterhin versorgte er ihre Diener zeitlebens und nahm sich auch der Armen an, die Philippine unterstützt hatte. Ihre Söhne Andreas von Österreich (* 15. Juni 1558 Burg Bresnitz/Breznice, Tschechische Republik - † 12. November 1600 Rom, Italien), Bischof von Konstanz und Brixen, und Karl von Österreich (* 22. November 1560 Schloss Bürglitz / Krivoklát, Tschechische Republik - † 31. Oktober 1618 Überlingen, Deutschland), kaiserlicher General in Ungarn, wurden zu Markgrafen von Burgau (Stadt in Bayern, Teil von Vorderösterreich) erhoben.
Wendlandt Minna Ottilie
 
Bozen Gries 
Wirtschaft
Kunst/Kultur
Interessante Berufe 
Wendlandt Minna Ottilie
Wohnort:
Bozen Gries
Kategorie:
Wirtschaft
Kunst/Kultur
Interessante Berufe
Leben:
Touristikerin, Minna Ottilie Wendlandt machte das Gries der Jahrhundertwende zum bedeutenden Kurort.
Weiteres:
Minna Ottilie Wendtlandt wuchs als Tochter der Hamburger Kaufmannsfamilie Scholvien, die seit 1855 in Bozen ansässig war, zunächst am Ansitz Kompill (Klebelsberg) im Bozner Dorf auf. Sie war mit Georg Ferdinand Wendtlandt verheiratet, der jedoch früh starb, so dass Minna Ottilie W. die Bewirtschaftung der Eigengüter selbst übernahm. Nach dem Tod auch des Vaters übernahm sie die Verwaltung des Scholvienschen Besitzes in der Bozner Gegend zur Gänze, während ihr Bruder war für Hamburg zuständig war. 1869 verkaufte Minna Ottilie Kompill und ließ 1873 von Gottfried von Neureuther im Neurenaissancestil die Villa Wendtlandt mit ihrem ausgedehnten Park in Gries erbauen (heutiges Herzogspalais, das in den späten 1920er Jahren nach Enteignung und Abriss der Villa vom italienischen Königshaus errichtet wurde). Minna Ottilie begründete in ihrem Haus einen regelrechten Literatursalon, förderte den Kurverein Gries (1884 eigenes Kurhaus), die Anlage der Heinrichspromenade (Guntschnapromenade) und die Geschicke der evangelischen Gemeinde in Gries. Quelle: Hannes Obermair, Stadtarchiv Bozen
Werth Maria
 
Prad 
Schule 
Werth Maria
Wohnort:
Prad
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Widmann Maria
 
Bruneck 
Schule 
Widmann Maria
Wohnort:
Bruneck
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Widmoser Elfie
1930 
 
Kunst/Kultur 
Widmoser Elfie
Geboren:
1930
Kategorie:
Kunst/Kultur
Weiteres:
Ihre erste Lehrerin war die Meraner Künstlerin Anni Egösi. Elfi Widmoser war dann acht Semester an der Kunstakademie in München, wo sie Meisterschülerin bei Prof. Carl Crodel war. Danach übte sie eine langjährige Lehrtätigkeit an der Kunstschule des Südtiroler Künstlerbundes aus. Ab 1959 arbeitete sie freischaffend. Im Südtiroler Kinderdorf in Brixen gestaltete sie die Kapelle, in der Kapelle des Kanonikus-Michael-Gamper-Heimes in Mals schuf sie das Glasfenster und übernahm verschiedene dekorative Arbeiten in öffentlichen und privaten Gebäuden. Sie beteiligte sich an Kollektiv-und Personalausstellungen in Brixen, Bozen, Meran, Bruneck, Lana, Lienz, Villach, Innsbruck, München, Erlangen, Augsburg, Dorsten, Recklinghausen und Florenz. Werke von Elfi Widmoser sind im Besitz des Südtiroler Kulturinstitutes, des Bozner Stadtmuseums und des Meraner Stadtmuseums. Quelle: Südtirol von A-Z, Eduard Widmoser, Südtirol-Verlag, Innsbruck-München
Wieser Maria
 
Stilfs 
Schule 
Wieser Maria
Wohnort:
Stilfs
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Wiesinger-Steger Paula
 
 
Sport 
Wiesinger-Steger Paula
Kategorie:
Sport
Leben:
Die Skirennläuferin Paula Wiesinger Steger konnte mehrere Erstbesteigungen für sich verzeichnen, wie etwas 1928 die "Via della Gioventú" am Nordpfeiler des Einserkofels, die Winklerturm-Südwand und die direkte Ostwand der Rosengartenspitze.
Weiteres:
Sie beging fast alle Klettertouren mit ihrem Ehemann Hans. Auf gemeinsamen Touren wechselten sie sich in der Führung der Seilschaft ab. Paula Steger war eine der wenigen Frauen überhaupt, die in der Lage waren, den 6. Schwierigkeitsgrad als Seilerste zu klettern. Ihre Karriere als Skirennläuferin wurde von der Amerikanerin und Wahlgrödnerin Hulda Jane Steel-Tutino finanziert, die mit dem bekannten Bergführer Ferdinand Glück aus Wolkenstein und dem berühmten Ettore Castiglioni kletterte. Quelle: Ingrid Runggaldier Moroder, FF 38/2007
Wiesthaler Magdalena
1923 
Innichen/Vierschach 
Soziales
Verschiedenes 
Wiesthaler Magdalena
Geboren:
1923
Gestorben:
1999
Geburtsort:
Vierschach
Wohnort:
Innichen/Vierschach
Kategorie:
Soziales
Verschiedenes
Leben:
Gründungsmitglied der KVW-Ortsgruppe Vierschach und Obfrau derselben, langjährige Mesnerin und Schuldienerin und viele Jahre begeistertes Mitglied des Kirchenchores.
Weiteres:
Frau Magdalena Wiesthaler wurde am 26.11.1923 in Vierschach geboren, wo sie auch die Volksschule besuchte.
Im Jahre 1948 vermählte sie sich mit dem Vierschacher Herrn Paul Gutwenger, mit dem sie viele Jahre lang in einer alten, notdürftigen Unterkunft lebte. Trotz ihres bescheidenen Lebens zeugten sie zehn Kinder, von denen eines wenige Stunden nach der Geburt starb. Die anderen neun erzogen sie gemeinsam im christlichen Glauben zu sehr tüchtigen Menschen. Neben den zahlreichen eigenen Kindern zog das Ehepaar noch ein geistig behindertes Kind mit großer Fürsorge auf.
Gemeinsam mit ihrem Mann verrichtete sie gegen eine geringe Pauschalentschädigung mit Fleiß und Freude den Mesnerdienst in der Heimatpfarre.
Viele Jahre lang war sie begeistertes KVW-Mitglied und –Obfrau. Sie war von Anfang an mit dabei; also war sie Gründungsmitglied der Ortsgruppe Vierschach. Ihr großer Einsatz galt den Belangen der einfachen und ärmeren Menschen im Dorf. In der ersten Phase ging es hauptsächlich darum, dass die Menschen die Rente erhielten. Es war schwierig zu den Sprechstunden zu kommen, die nur in Bruneck oder Bozen stattfanden.
Wenn es die Zeit erlaubte, scheute Magdalena Wiesthaler keinen Weg, den Wünschen und Forderungen der Dorfeinwohner nachzukommen. Ihre wenige, freie Zeit versuchte sie auch den Aufgaben im KVW zu opfern.
Mit großem Fleiß, Sparsamkeit und der Hilfe des Landes ist es der Familie nach Jahren gelungen, auf dem Kirchbühel von Vierschach ein schönes Eigenheim zu errichten. Um die finanziellen Hürden leichter überwinden zu können, war Frau Magdalena Wiesthaler zusätzlich als Schuldienerin tätig.
Trotz der vielen Verpflichtungen wirkte sie mit außergewöhnlicher Begeisterung als Sopranistin im Kirchenchor von Vierschach mit.
Am 27.10.1988 verstarb ihr Ehemann Paul, dem sie elf Jahre später, am 03.02.1999, in ihrem 76. Lebensjahr, nach einem zwar schwierigen, aber erfüllten, Leben, nachfolgte.

Quelle: Friedrich Weitlaner, Innichen/Vierschach
Willeit Maria
 
Olang 
Schule 
Willeit Maria
Wohnort:
Olang
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Wolf Johanna
 
Graun 
Schule 
Wolf Johanna
Wohnort:
Graun
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Wurdinger Martha
 
Brixen Stadt 
Schule 
Wurdinger Martha
Wohnort:
Brixen Stadt
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Wurz Antonia
 
Kaltern 
Schule 
Wurz Antonia
Wohnort:
Kaltern
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff
Zagler Anna
1785 
 
Soziales 
Zagler Anna
Geboren:
1785
Gestorben:
1872
Geburtsort:
Kaltern
Kategorie:
Soziales
Leben:
Anna Zagler, geborene Ruedl, seit 1802 mit dem aus Lana stammenden Wundarzt Anton Zagler verheiratet, errichtete um 1860 in ihrem Haus in der Maurergasse ein sogenanntes Dienstbotenheim.
Weiteres:
Dieses Dienstbotenheim sollte alten, kranken und mittellosen weiblichen Dienstboten eine kostenlose Unterkunft bieten. Der Ansporn für diese in der damaligen Zeit sehr willkommene soziale Einrichtung kam vom Sohn der Frau, Pater Franz Xaver Josef Zagler. Die Frau stiftete ihr Haus zu diesem Zweck und nach ihrem Tod wurde ein eigener Verein gegründet, der sich der "Versorgung armer beschäftigungsloser oder erwerbsunfähiger weiblicher Dienstboten" widmete. Weil es heute keine solchen Personen mehr gibt, wurde das Zaglerische Dienstbotenhaus 1987 in ein Haus der geschützten Wohnungen (Frauenhaus) umgewandelt. Dieses wurde 1989 eröffnet und hat sieben Wohnungen.

Quelle: Elke Psenner, Verein Haus der geschützten Wohnungen des katholischen Familienverbandes
Zelger Maria
 
Deutschnofen 
Schule 
Zelger Maria
Wohnort:
Deutschnofen
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia
Zirkl Marianne
 
Mauls/Freienfeld 
Schule 
Zirkl Marianne
Wohnort:
Mauls/Freienfeld
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 177 ff
Zoeggeler Rosa
 
 
Medizin
Soziales 
Zoeggeler Rosa
Kategorie:
Medizin
Soziales
Leben:
Hebamme in Ritten
Weiteres:

Quelle: Dekret des Präsidenten des Regionalausschusses vom 10. April 1961, Nr. 32; Regionalgesetz vom 09. September 1960, Nr. 16 - Einstufung der vorläufigen Gemeindehebammen der Provinz Bozen.

Zöggeler Frl.
 
Gargazon  
Schule 
Zöggeler Frl.
Wohnort:
Gargazon
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 195 ff
Zuegg Luise
 
Mölten 
Schule 
Zuegg Luise
Wohnort:
Mölten
Kategorie:
Schule
Leben:
Katakombenlehrerin
Weiteres:
Quelle: "Katakombenschule" von Maria Villgrater, 1984, Athesia, S. 160 ff

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