Landesrätin Waltraud Deeg

Liebe Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,

vor einigen Tagen habe ich, gemeinsam mit Vertretern von Organisationen, die im heurigen Jahr Sommerprojekte für Kinder und Jugendliche veranstaltet haben, zurückgeblickt auf das bunte und vielfältige Bild der Sommerprojekte. Insgesamt 272 Initiativen hat es in diesem Sommer gegeben, bei denen insgesamt über 50.000 Kinder und Jugendliche Spaß hatten, aber auch viele interessante, spannende und lehrreiche Erfahrungen sammeln konnten. Danke an dieser Stelle nochmals allen, die sich in diesem Bereich einsetzen!
 
Die Sommerprojekte sind ein wichtiger Bestandteil, vor allem für jene Eltern, welche die Vereinbarkeit zwischen Berufs- und Familienleben zu meistern haben. Daneben werden besonders in dieser Zeit Erfahrungen gesammelt, die sich vom Schulalltag wesentlich unterscheiden, doch für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen nicht minder wichtig sind. Egal ob es der Bau eines Baumhauses ist oder das gemeinsame Kochen des Mittagessens, ob es der Start der ersten selbst gebauten Rakete ist oder das „Nachspielen“ des realen Lebens in der Kinderstadt – dieses bunte Bild haben uns die Vertreter der Organisationen gemalt, die gemeinsam mit mir in einer Medienkonferenz über die Sommerbetreuung 2017 berichtet haben. So ging es bei „Kinder Im TraumSommer“ des Vereins KITS aus dem Pustertal darum vor allem in der Natur Zeit zu verbringen und unter anderem sich im Freien zu bewegen. Zahlreiche Angebote im Freien, aber nicht nur, werden vom VKE angeboten – rund 130 Projektwochen allein im Jahr 2017. Eine Woche der besonderen Art konnten Kinder und Jugendliche auch im Planetarium in Gummer erleben, wo sie unter fachkundiger Anleitung den Nacht- und Taghimmel beobachteten und unter anderem mit einem Marsroboter des Österreichischen Weltraum Forums eine Runde drehen konnten.
 
Es freut mich jedoch, dass wir nicht nur qualitativ und finanziell die Angebote kontinuierlich ausbauen können, sondern auch qualitativ. Es geht darum sowohl altersdifferenziert, als auch inkludierend tätig zu werden und zudem einen Schwerpunkt auf naturpädagogische Angebote zu legen. Schließlich lernen Kinder in und mit der Natur wesentliche Dinge, die im (Schul-)Alltag von Nutzen sein können.
Wichtig dabei ist die stets gute Zusammenarbeit der öffentlichen Hand mit den Projektträgern wie den Jugenddiensten, Sportvereinen, Familienorganisationen und anderen. So konnte in diesem Jahr eine besondere Herausforderung gemeistert werden, welche durch die Abschaffung der Voucher im Frühjahr aufgetreten ist. Die Landesregierung hat sich auf meinen Vorschlag hin bereit erklärt, die Geldmittel für die zusätzlich anfallenden Kosten komplett zu übernehmen – was zur Folge hatte, dass keine der geplanten Veranstaltungen abgesagt werden musste. An dieser Stelle sei sowohl den Anbietern, aber auch den Mitarbeitern in der Familienagentur nochmals herzlich gedankt.
 
Wir wollen diesen Bereich, sowohl die Ferien-, als auch die Nachmittagsbetreuung weiter ausbauen, weil wir aus den Rückmeldungen der Veranstalter, aber auch der Eltern wissen den Familien somit hilfreich zur Seite stehen zu können. Darum möchte ich euch, liebe Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, auch bereits heute auf die Einreichfristen für die Beitragsansuchen in diesem Bereich hinweisen: für die Sommer- bzw. Ferienbetreuung müssen die Formulare bis zum 28. Februar eingereicht werden, für die Nachmittagsbetreuung hingegen gilt der 30. Juni als Stichtag. Falls ihr in eurer Gemeinde politisch für den Bereich Familie zuständig seid, oder euch in einer anderen Form für Familien einsetzt und weiter Informationen dazu benötigt, könnt ihr euch gerne an mich oder an meine Mitarbeiter/innen in der Familienagentur wenden.
 
Ich wünsche euch, sowohl als Lehrpersonen, als auch als Eltern, ein gutes Schuljahr und allen anderen einen angenehmen Herbstbeginn
 
Eure

Waltraud Deeg


Hier zu meiner Facebook-Seite
 

© ArbeitnehmerInnen in der SVP

Brennerstraße 7/A
|
39100 Bozen
|
T +39 0471 304 050
|
F +39 0471 304 049
|
MwSt. Nr. 80003620210