Richard Kienzl (Vorstandsmitglied)

Mobilität in Südtirol

Der Bezirkssozialausschuss Bozen Stadt und Land hat sich in seiner Sitzung mit dem Thema der SAD auseinandergesetzt, und zwar aus der Sicht der Angestellten. Um Informationen aus erster Hand zu erhalten, haben wir mit Richard Goller, dem ASGB Vertreter bei der SAD gesprochen. Seine Ausführungen lassen aufhorchen. Über 100 Personen haben gekündigt, die Dienstzeiten betragen zwischen 12 und 15 Stunden, wobei die Fahrer dann lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Wenn die Qualität im Personennahverkehr sinkt, dann sind neben den vielen Angestellten auch viele Pendler/innen betroffen, die jeden Tag diesen nachhaltigen und umweltfreundlichen Dienst in Anspruch nehmen. Südtirol war ein Vorzeigemodell im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs. Viele Fahrer haben tagtäglich mit ihrem Fleiß und großem Verantwortungsbewusstsein dazu beigetragen. Jetzt benötigen sie unsere Solidarität und unser Verständnis, wenn die Gewerkschaften zum Streik aufrufen. Möge es gelingen, auf Führungsebene wieder den nötigen Sachverstand walten zu lassen und sich nicht von Sympathie oder Antipathie leiten zu lassen, bei allem Verständnis für menschliche Charaktereigenschaften.  

Freundliche Grüße,

Richard Kienzl
Vorstandsmitglied

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