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ArbeitnehmerInnen Journal

Für uns und alle ArbeitnehmerInnen gilt

Liebe Kolleginnen und Kollegen!
 
unten nachstehend könnt ihr meine Rede zum neuen Grundsatzprogramm der Partei anlässlich der 62. SVP Landesversammlung in Meran am 7. Mai 2016 nachlesen!
 
Ich wünsche eine gute Lektüre!
 
Herzlichst,
 
Helmuth Renzler
 
Vorsitzender
 
 







"Soziale Gerechtigkeit ist dann erreicht, wenn es keine Sozialfälle mehr gibt."
 


Sehr geehrtes Präsidium,
sehr geehrte Ehrengäste,
sehr geehrte Delegierte!
 
Das neu überarbeitete Grundsatzprogramm der Südtiroler Volkspartei ist ein Programm das von uns ArbeitnehmerInnen akzeptiert und befürwortet wird, auch wenn es sicherlich noch verbessert werden könnte und kann.
 
Für uns ArbeitnehmerInnen ist es wichtig, dass das neue Programm den neuen Anforderungen einer modernen Gesellschaft Rechnung trägt, wobei nicht mehr nur alles von der öffentlichen Hand gefordert wird, sondern auch Wert auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen gelegt wird.
 
Mein Ausspruch „Soziale Gerechtigkeit ist dann erreicht, wenn es keine Sozialfälle mehr gibt“ ist so zu verstehen, dass im vorliegenden Grundsatzprogramm alle Wege aufgezeichnet werden, um dieses Ziel erreichen zu können. Aus Arbeitnehmersicht sind darin die uns besonders am Herz liegenden Bereiche enthalten: solidarisches Miteinander, Zusammenwirken von Wirtschafts- und Sozialpolitik, soziale Sicherung, Menschen mit Beeinträchtigungen, Arbeitsplätze sichern und fördern, Sozialpartnerschaften pflegen, angemessener – leistbarer Wohnraum, öffentliche Sicherheit, Gesundheit im Allgemeinen, bedarfsgerechte und hochwertige Gesundheitsversorgung - die für alle gleichermaßen zugänglich ist, gesundes Umfeld, Bildung, Familie und Senioren.
 
Dieses Programm ist für uns ArbeitnehmerInnen von besonderer Bedeutung und ich zitiere einen Passus daraus: „Die Südtiroler Volkspartei bekennt sich zur Sozialpartnerschaft auf Augenhöhe. Sie sucht den Ausgleich zwischen den Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und jenen der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Bejaht werden ebenso die Mitbestimmung und verantwortliche Beteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Fragen des betrieblichen Lebens.“ 
 
Ich setze nun ganz bewusst die Betonung auf „auf gleicher Augenhöhe“. Wenn es uns gelingt dies in die Praxis umzusetzen, dann ist mir um die Zukunft unserer Sammelpartei nicht bange. Wir werden dadurch weiterhin die alleinige politische Kraft in Südtirol sein. Wir werden in der Lage sein dafür zu sorgen, dass Südtirol auch in Zukunft ein Land sein wird, in dem sozialer Frieden herrscht und ein angemessener Wohlstand für Alle gewährleistet ist.
 
Aber wehe, wenn wir von diesem Punkt der Gleichbehandlung und Gleichberechtigung abweichen und Einzelinteressen oder die Interessen einzelner Gruppierungen in den Vordergrund treten. In der heutigen modernen Gesellschaft schafft es keine Richtung, keine Gruppierung, keine Organisation alleine die vielfältigen Probleme zu lösen. Nur gemeinsam und solidarisch sind wir dies in der Lage und das neue Grundsatzprogramm schafft die Voraussetzungen dafür.
 
Wir ArbeitnehmerInnen stehen zur Südtiroler Volkspartei und sind immer bereit für sie - auch in Zeiten der Krise – einzustehen. Dasselbe aber fordern und verlangen wir auch von allen anderen Richtungen und Organisationen unserer Partei. Gemeinsam sind wird stark, gemeinsam können wir alles schaffen, alleine NICHTS. 
 
In diesem Sinne ersuche ich die anwesenden Delegierten um die Zustimmung zu unserem neuen Grundsatzprogramm.

Danke!

L.Abg. Helmuth Renzler


 
 

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