SVP und CSU arbeiten an gemeinsamer Web 2.0-Strategie
Die politische Kommunikation und Beteiligung im Online-Bereich ausbauen will die Südtiroler Volkspartei in Kooperation mit der Christlich Sozialen Union Bayern (CSU). Bei einem Austauschtreffen in München wurde die Basis dafür gelegt: „Ein Schwerpunkt werden die sozialen Netzwerke wie Facebook oder Twitter sein“, kündigt SVP-Landessekretär Philipp Achammer an.
Wobei die Online-Kommunikation der Parteien keine Alibi-Funktion erfüllen dürfe: „Wir wollen schneller, einfacher und verständlicher kommunizieren, aber auch neue Möglichkeiten zur politischen Beteiligung im Netz schaffen“, so Achammer im Gespräch mit CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt und dem Generalsekretär der Christlich Sozialen Volkspartei Luxemburg (CSV) Marc Spautz. „Internet-Beteiligung muss jedoch ernst gemeint und dann auch von den Parteigremien aktiv aufgenommen werden.“
Insbesondere Volksparteien stünden laut SVP und CSU vor einer bedeutenden Herausforderung: „Die sozialen Netzwerke sind zu den modernen Stammtischen von heute geworden, wo sich politische Diskussionen abspielen und Meinungen gebildet werden. Unsere Präsenz in diesen Foren ist gerade deshalb mehr denn je gefragt“, so der SVP-Landessekretär. Die Präsentation erster Neuerungen kündigt der SVP-Landessekretär bereits für die SVP-Landesversammlung am 24. März an.
Am Austauschtreffen zwischen den Parteien in der CSU-Zentrale in München nahm auch das SVP-Presseteam mit Leiterin Elisabeth Augustin teil.
Im Bild von links: CSV-Generalsekretär Marc Spautz, CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt und SVP-Landessekretär Philipp Achammer.



