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Handel: Spielräume nutzen
Handel: Spielräume nutzen
13.02.12 - SVP-Leitung
SVP für Steuerung der Liberalisierungen im Handel

Die Leitung der Südtiroler Volkspartei hat sich am Montagnachmittag erneut mit den geplanten Liberalisierungsmaßnahmen der Regierung Monti befasst. SVP-Obmannstellvertreter Thomas Widmann berichtete, dass die Landesregierung bemüht sei, durch eine neue Handelsordnung vom Dienstleistungssektor gravierendere Folgen abzuwenden.

„Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, die bisherige Grundausrichtung der Handelspolitik in Südtirol beizubehalten“, erklärte SVP-Obmannstellvertreter Thomas Widmann in der Sitzung der Parteileitung. Diese begrüßte den Entwurf zur neuen Handelsordnung, durch welche mögliche Spielräume ausgenutzt werden sollen. „Wir legen nun einen Vorschlag vor, der weit restriktiver ist als von den Verbänden ursprünglich angenommen“, so Widmann. „Wir haben Wege und sachliche Begründungen gefunden, von denen wir glauben, dass sie gegenüber Rom halten werden.“

Der von der Landesregierung am Montag abgesegnete Gesetzesvorschlag zur Handelsordnung kommt diese Woche in die Kommission und soll dann baldmöglichst vom Südtiroler Landtag genehmigt werden. Dadurch soll die Südtiroler Handelspolitik den neuen Vorgaben der römischen Regierung angepasst werden, wobei die positiven Ansätze der Liberalisierung auch notwendige Neuerungen für Südtirol mit sich bringen könnten. „Unser Ziel ist es, im Rahmen des Möglichen den Einzelhandel in den Ortskernen weiterhin zu stärken, weshalb dort Liberalisierungen auch positive Auswirkungen haben können. In den sogenannten B- und C-Zonen wollen wir jedoch weiterhin regulierend eingreifen, um die Schwächung des Einzelhandels zu verhindern“, unterstrich Widmann.
2012 - Südtiroler Volkspartei
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