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gemeinsames Vorgehen
gemeinsames Vorgehen
13.02.12 - Bausparen
JG und ArbeitnehmerInnen in der SVP fordern rasche Umsetzung des Bausparens

Die Junge Generation und die ArbeitnehmerInnen in der SVP haben sich kürzlich zu einem Gedankenaustausch getroffen und vereinbarten eine verstärkte Zusammenarbeit bei gemeinsamen Anliegen. Eine erste gemeinsame Forderung ist dabei die rasche Umsetzung des Bausparens.

Eine Studie des Landesstatistikamtes ASTAT zu den Südtiroler Immobilien- und Mietpreisen belegt, dass Wohnen in Südtirol alles andere als günstig ist. Diese Erhebung verdeutlicht, dass sowohl die Mietpreise als auch die Immobilienpreise in Südtirol ständig ansteigen. Die steigenden Preise haben zur Folge, dass es für junge Menschen und Familien immer schwieriger wird, eine Wohnung zu mieten, geschweige kaufen zu können.

In Südtirol liegt der Anteil an Eigentumswohnungen bei mehr als 76 Prozent, in Deutschland hingegen bei „nur“ 43 Prozent.

„Wir fordern gemeinsam, dass die gesamte Wohnbauförderungspolitik überdacht wird und neue Formen bzw. Modelle ausgearbeitet werden“, so Christoph Gufler Vorsitzende der ArbeitnehmerInnen und Manuel Raffin, Vorsitzender der JG.

Das aktuelle System ist langfristig nicht finanzierbar und die Folgekosten werden auf die junge Generation abgewälzt. Die Landesregierung hat bereits zwei konkrete Vorschläge bzgl. möglicher Bausparmodelle ausgearbeitet. „Damit wurde ein erster Schritt in die richtige Richtung unternommen. Jedoch gilt es jetzt die Feinheiten festzulegen und das Bausparen so rasch als möglich umzusetzen", betonten die beiden Vorsitzenden abschließend.
2012 - Südtiroler Volkspartei
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