Die Jugendarbeitslosigkeit ernst nehmen!
Derzeit herrscht in Südtirol noch Vollbeschäftigung. Doch dies ist laut der Jungen Generation keine Selbstverständlichkeit und die Aussichten seien auch nicht rosig. Auch die Jugendarbeitslosigkeit in Südtirol sei ein Problem, das nicht übersehen werden darf.
Deshalb fordert die JG, dass das Land verstärkt sich auf die wirtschaftliche Entwicklung im Land konzentrieren sollte, um die Arbeitsplätze zu sichern. Denn die Jugendarbeitslosigkeit in Südtirol liegt bereits über dem Durchschnitt bzw. die prekären Arbeitsverhältnisse steigen ständig an. „Es muss mehr in den Köpfen, in Innovation und Forschung investiert werden, als in den Wänden“, so die JG-Führung.
Weiters soll in Zukunft die Berufs-, Oberschul- und Universitätsausbildung optimal auf die Arbeitswelt abgestimmt werden. Eine gute Ausbildung schützt vor Armut und ermöglicht den jungen Menschen eine Zukunft. Für die Junge Generation in der SVP stellen prekäre Arbeitsverhältnisse, mit denen immer mehr junge Menschen beschäftigt werden, ein größeres Problem dar, da diese eine gute Rentenfürsorge und das Erhalten von Krediten verhindern und damit die Lebensqualität stark reduzieren. „Die Politik ist in diesem Bereich dringend gefordert, bessere Absicherungen für junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auszuarbeiten und umzusetzen. Deshalb ist zu begrüßen, wenn die Landesregierung zusammen mit der Uni Bozen und der Handelskammer konkrete Programme ausarbeiten will“, so der Landesjugendreferent Manuel Raffin.
Die Jugend stellt die Zukunft eines Landes dar, deshalb muss alles daran gesetzt werden, dass junge Südtiroler/innen eine Berufschance im eigenen Land haben und nicht abwandern. „Es müssen die jungen Köpfe im Land gefördert werden und auch Unternehmen unterstützt werden, wenn sie junge Menschen anstellen bzw. einen Ausbildungsplatz für Jugendliche schaffen“, so Raffin abschließend.



