Thema Fünftagewoche
Bei der letzten Sitzung der SVP Bezirksleitung Burggrafenamt wurde unter anderem auch das Thema „Fünftagewoche“ angesprochen. Auch wenn die Vereinheitlichung einige Anpassungen mit sich bringen wird, überwiegen die Vorteile.
„Für die Fünftagewoche sprechen vor allem die längeren Wochenenden, welche die Schüler zum Regenerieren, aber auch für eine intensive Vor- oder Nachbereitung von schulischen Inhalten nützen können“, meinen die Landtagsabgeordnete Veronika Stirner und der stellvertretende Bezirksobmann Zeno Christanell. Der freie Samstag biete zudem für Familien die Möglichkeit gemeinsam etwas zu unternehmen. Nicht zu vergessen sind aber auch die Vorteile hinsichtlich der Schulorganisation, schülerfreundliche Stundenpläne, und das Einsparungspotential zum Beispiel bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. „Durch die Erhöhung der Unterrichtswochen auf 35 sollte es den Schulen gelingen den Nachmittagsunterricht auf einen, in Ausnahmefällen zwei Tage zu beschränken. Dafür gibt es bereits gut funktionierende Modelle im ganzen Land“, führt Stirner aus. Außerdem wäre eine intensivere Zusammenarbeit mit Sport- und Kulturvereinen möglich, die auch in den Stundenplan eingebaut werden kann. So schlägt Stirner vor den Besuch von Sportvereinen und Musikschule im Rahmen der Wahlpflichtfächer anzuerkennen.
„Für die Oberschulen ist es weiterhin möglich, dass sie den Pflichtunterricht am Samstag vorsehen können oder das Jahresstundenkontingent im Ausmaß von 5% kürzen. Hier sollte auf breiter Basis diskutiert werden und vor allem im Interesse der Lernentwicklung der Schüler eine Entscheidung getroffen werden“, meint Christanell. Insgesamt wünscht sich der SVP-Bezirksobmann-Stellvertreter für die Oberschulen mehr Mut zu neuen Modellen, bei denen vor allem auch die Eigenverantwortung der Jugendlichen im Mittelpunkt steht. Es sollte eine schulinterne Diskussion über eine Umstellung der oft starren Stundenpläne erfolgen.
Bild : Bezirksobmann-Stellvertreter Zeno Christanell und Landtagsabgeordnete Veronika Stirner Brantsch



