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Treffen mit Monti
Treffen mit Monti
02.02.12 - Fraktionssprecher Elmar Pichler-Rolle
"Kein Bittgang, sondern konkrete Politik zum Wohle Südtirols"

"Mit Beleidigungen des Landeshauptmannes und Rundumschlägen gegen die besonnene, konkrete und bewährte Politik der SVP lösen die Freiheitlichen für keine einzige Südtirolerin und keinen einzigen Südtiroler auch nur ein Problem. Vielmehr wecken sie realitätsferne Hoffnungen, treiben Keile in die Gesellschaft und schwächen damit Südtirol, " erklärt der Vorsitzende der SVP-Fraktion im Landtag, Elmar Pichler Rolle. Das heutige Treffen von Luis Durnwalder und Lorenzo Dellai bewertet er als "zufriedenstellend im Hinblick auf weitere Verhandlungen".

"Die Abgeordneten der SVP-Fraktion haben großes Vertrauen in die Bevölkerung, vor allem in deren Urteilsvermögen. Den meisten Menschen ist bewusst, dass Südtirol dank der Autonomie von Silvius Magnago heute sehr gut dasteht, und zwar nicht nur im Vergleich mit den italienischen Regionen, sondern auch mit österreichischen Bundesländern und anderen Regionen Europas. Sichere Arbeitsplätze, gute soziale Rahmenbedingungen und viele weitere Indikatoren weisen Südtirol als ein überaus lebenswertes Gebiet aus. Die Tatsache, dass der Landeshaushalt de facto schuldenfrei ist, eröffnet vor allem der Jugend gute Möglichkeiten für die Zukunft", so Pichler Rolle. Von einem "Bittgang Durnwalders und einer persönlichen Wunschliste" zu sprechen, wie Ulli Mair es getan habe, sei nachweislich falsch. "Der Landtag hat auf Vorschlag der Landesregierung gegen die Maßnahmen der Regierung Monti Klage vor dem Verfassungsgerichtshof eingereicht, weil an der Autonomie nicht gerüttelt werden darf.

Von einer Bettelei Durnwalders kann somit keine Rede sein; es ist aber allemal besser, wenn die Regierung Fehler anerkennt, wie dies Monti heute getan hat, als offene Fragen nur über den Rechtsweg zu klären", so der SVP-Fraktionschef. Während sich Landeshauptmann Durnwalder mit voller Rückendeckung der SVP in Rom konkret bemühe, weitere Zuständigkeiten zu erreichen, redeten die Freiheitlichen von Europa abwärts alles schlecht. Pichler Rolle: "Wir kämpfen für eine bessere Lage jedes einzelnen Südtirolers und jeder einzelnen Südtirolerin, wir kämpfen als Minderheit für einen eigenständigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wir kämpfen für den Übergang der Post ans Land und für viele weitere Dinge mehr. Unser Ziel ist es, die Autonomie Schritt für Schritt auszubauen und dadurch die Lage aller in Südtirol lebenden Sprachgruppen weiter zu verbessern. Unsere besonnene und nachhaltige Politik hat sich bis heute als überaus erfolgreich erwiesen. Allein von frechen oder scheinbar schneidigen Sprüchen kommt aber keine Wende zum Besseren - im Gegenteil", so Pichler Rolle.
2012 - Südtiroler Volkspartei
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