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Historische Gebäude erhalten
Historische Gebäude erhalten
27.01.12 - Zukunfts-Kapital nicht gefährden
ArbeitnehmerInnen fordern Beibehaltung der Steuererleichterung für denkmalgeschützte Gebäude

Die historischen Ortskerne unserer Städte und Dörfer, die Burgen und Ansitze und nicht zuletzt die alten Bauernhöfe stellen nicht nur ein kostbares Erbe dar, um das uns viele Nachbarregionen beneiden. Sie stellen auch ein wertvolles Kapital für die Zukunft dar. Ohne diese bedeutenden Denkmäler einer langen Geschichte und Tradition würde Südtirol nackt dastehen und zu einem Allerweltsland verkommen.

Deshalb sprechen sich die ArbeitnehmerInnen in der SVP gegen die von der Regierung geplante Abschaffung der Steuererleichterungen für denkmalgeschützte Bauten aus. „Die Besitzer solcher Baulichkeiten bringen große Opfer um sich und unserem Land diese Kleinode zu erhalten. Was es braucht sind stärkere Unterstützungen für die Sanierung anstatt steuerliche Belastungen“, so Vorsitzender Christoph Gufler.

„Wenn die Regierung bestimmte Paläste im Zentrum von Rom oder Florenz unbedingt besteuern will, dann ist das ihre Sache. Die allermeisten der 3253 denkmalgeschützten Gebäude in Südtirol bringen dem Besitzer kein Einkommen und sollen deshalb wenigstens nicht auch noch besteuert werden“ so Gufler.

Die ArbeitnehmerInnen in der SVP haben bereits in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, dass von Seiten des Landes mehr getan werden muss um diese wichtigsten Bausteine unserer Kultur zu erhalten. So wurde unter anderem angeregt, Anreize für die Wiedergewinnung alter Bausubstanz in den historischen Ortskernen zu schaffen und auch im sozialen Wohnbau diese Ressource zu nutzen anstatt neue Bauzonen auszuweisen. Das Land hat erste Schritte in diese Richtung unternommen, die in einzelnen Ortschaften wie z.B. im oberen Vinschgau bereits Früchte tragen.

„Dieser Weg ist unbedingt fortzusetzen, weil dadurch nicht nur das historische Gedächtnis unseres Landes erhalten bleibt, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zur Belebung und dauerhaften Stärkung unserer Ortskerne erfolgt“, so Christoph Gufler.
2012 - Südtiroler Volkspartei
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