„Südtirols Autonomie ist Vorbild für europäische Minderheiten“
Im Rahmen eines Austauschtreffens mit SVP-Obmannstellvertreterin Martha Stocker und Landessekretär Philipp Achammer informierte sich der Internationale Sekretär der Minderheitenpartei „Demokratische Union der Ungarn in Rumänien“ Loránt Vincze über die Autonomiepolitik der Südtiroler Volkspartei. Die ungarische Minderheit in Rumänien stellt rund 6,6 Prozent an der rumänischen Gesamtbevölkerung und lebt überwiegend im Gebiet von Siebenbürgen.
„Unsere Autonomie dient vielen sprachlichen und kulturellen Minderheiten als ein positives Beispiel, wie auf dem Verhandlungsweg international anerkannte Schutzmaßnahmen erzielt werden können“, betont SVP-Obmannstellvertreterin Martha Stocker, die als Vizepräsidentin der FUEV (Föderation der Union der Europäischen Volksgruppen) den Kontakt mit zahlreichen europäischen Minderheiten pflegt. Auch mit den Ungarn in Rumänien wolle sich die SVP verstärkt austauschen, um die Absicherung der Volksgruppen auf europäischer Ebene zu festigen.
Beim Besuch des Internationalen Sekretärs der Demokratischen Union der Ungarn in Rumänien (RMDSZ) Loránt Vincze stand neben dem persönlichen Kennenlernen auch ein Austausch über die Weiterentwicklung von Südtirols Autonomiemodell im Vordergrund. „Unsere Ziel ist es Schritt für Schritt zu mehr Eigenständigkeit zu gelangen, die für unsere Minderheit eine zusätzliche Absicherung und mehr Lebensqualität bedeutet“, erklärt SVP-Landessekretär Philipp Achammer.
Ähnlich wie die SVP ist auch die RMDSZ eine ethnische Sammelpartei, die sich vor allem für einen stärkeren Schutz der sprachlichen und kulturellen Eigenart der Ungarn in Rumänien stark macht.
Im Bild (v.l.n.r.): SVP-Obmannstellvertreterin und FUEV-Vizepräsidentin Martha Stocker, Loránt Vincze (Demokratische Union der Ungarn in Rumänien) und SVP-Landessekretär Philipp Achammer.



