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Frauenorganisationen
Frauenorganisationen
01.01.12 - Treffen Frauenorganisationen
Frauen Steuern Familien

Die Frauen- und Familienorganisationen haben sich mit SVP-Frauenchefin Margesin getroffen. Neue Steuermodelle und ihre Frauen-und Familienfreundlichkeit waren dabei ebenso Thema, wie das neue Familiengesetz.

Auf Einladung der Landesfrauenreferentin Angelika Margesin haben sich die Frauen- und Familienorganisationen Südtirols in der SVP getroffen. „Die Zusammenarbeit zwischen den Frauen- und Familienorganisationen ist mir ein großes Anliegen. Nur wenn wir gemeinsam kämpfen, werden wir für die Frauen etwas erreichen!“, erklärt Frauenchefin Angelika Margesin.

Steuermodell Familienfaktor
Silvia Vogliotti vom Arbeitsförderungsinstitut stellte bei dem Treffen Vor- und Nachteile des Familienfaktors vor, eines Steuermodelles, das vom italienischen Forum der Familienverbände vorgeschlagen wurde. Mit dem Familienfaktor könnten für Familien durchaus Steuervorteile erreicht werden, auch würde die Erwerbstätigkeit von Frauen nicht eingeschränkt, wie dies beim deutschen Ehegattensplitting der Fall ist. Am Vorschlag ändern würden die Frauen aber eines: Steuerabzüge für Kinder müssen für beide Elternteile hälftig vorgesehen werden, um Frauen nicht zu benachteiligen.
„Es gilt jetzt zu beobachten, wie es mit der Steuergesetzgebung weitergeht und darauf zu achten, dass Familien und Frauen gerecht berücksichtigt werden“, so Margesin.

Familie im Landeshaushalt
Regionalassessorin Martha Stocker stellte die für Familien relevanten Neuheiten im Haushalt 2012 vor, musste dabei aber darauf hinweisen, dass die Auswirkungen des Sparpakets erst festgestellt werden müssten.

Umfassendes Familiengesetz
Es gelte zu unterscheiden, welche Kompetenzen in Südtirol wahrgenommen werden könnten, welche aber der Staat habe. „Konkret wegbereitend kann Südtirol mit Bildungs-und Erziehungsstrukturen wirken“, so Frauenchefin Margesin. Große steuerliche Änderungen aber seien in der Hand des Staates. Zukunftsweisend sehen die Organisationen das geplante Familiengesetz des Landes. Sie betonten dazu ihr Interesse und ihre Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit und pochten auf eine möglichst umfassende und weitsichtige gesetzliche Festlegung.

Bildunterschrift:
Helga Mutschlechner Holzer (KVW-Frauen), Antonia Egger (SBO), Christine Vieider (KFB), Christa Ladurner (Familienallianz) Silvia Vogliotti (AFI), Angelika Margesin (SVP), Regionalassessorin Martha Stocker, Christiane Lohmann und Romy Brugger (Alleinerziehende), Ulli Oberhammer, (Beirat für Chancengleichheit), Christine Walzl (HDS-Frauen)

2012 - Südtiroler Volkspartei
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