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Für ein Nightlinerkonzept im Pustertal
Für ein Nightlinerkonzept im Pustertal
27.12.08 - JG-Pustertal
Taxis sind zu teuer!

Als Lösung wird ein „Nightlinerkonzept“ auf Bezirksebene angedacht

Häufig gestaltet sich die Heimfahrt für Jugendliche als risikoreiches und kostspieliges Abendteuer. Taxis sind kaum zu bekommen und dabei noch überteuert.

Die Bezirksjugendleitung der Jungen Generation im Pustertal hat sich auf ihrer jüngsten Sitzung mit dem nächtlichen Taxiproblem auseinandergesetzt und mögliche Lösungen angedacht. Vorausgeschickt wird, dass es die JG lobenswert findet, dass Jugendliche häufig in Gruppen nach Bruneck fahren, um sich dort an Wochenenden zu treffen. Dabei organisiert sich die Jugend eigenständig, um sicher nach Hause zu fahren.
Gleichzeitig stellte man auch fest, dass Jugendliche häufig mit Öffentlichen Verkehrsmitteln oder von Eltern in die Stadt gefahren werden. Für den Heimweg empfiehlt sich dann zwangsweise das sichere Verkehrsmittel Taxi. Doch hier beklagt Bezirksjugendreferent Manuel Raffin das Problem: „Die Taxis sind für die Jugendlichen großteils zu teuer und zudem überlastet. Nach einem Anruf oder einer Taxireservierung müsse man häufig über eine halbe Stunde und mehr warten, um dann mit Glück ein Taxi zu erhalten. Martin Ausserdorfer ist ebenfalls davon überzeugt, dass diese Zustände nicht tragbar sind. Er erklärt, dass man in der jüngsten Bezirksjugendleitungssitzung ein Nightliner-Gesamtkonzept als Lösung angedacht hat.
Dabei sei es vor allem wichtig, dass je nach Saison Busse zu den verschiedensten Uhrzeiten die Rienzstadt in Richtung Ahrntal, Gadertal sowie das Ober- und Unterpustertal verlassen und die Jugendlichen gegen ein angepasstes Entgelt sicher und zuverlässig nach Hause bringen. Man ist sich bewusst, dass eine solche Lösung für die öffentliche Hand kostspielig ist und eine entsprechende Vorbereitungszeit benötige. Auf jeden Fall wird sich die Arbeitsgruppe Mobilität der JG-Bezirksleitung weiterhin mit diesem Thema beschäftigen, um zu einer ehestmöglichen Verbesserung der Gesamtsituation beizutragen.
Abschließend weißt die JG aber auch darauf hin, dass Mühen und Probleme der Taxifahrer bekannt sind. So müssen sich diese häufig mit Betrunken auseinander setzen und ärgern. Hierbei wird die Jugend aufgefordert sich verantwortungsbewusster zu verhalten.

Ein häufiges Bild in Bruneck: Jugendliche warten oft lange auf ein teures Taxi. Im Bild Michael Ploner, Martin Ausserdorfer, Manuel Raffin und Markus Goller
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