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SVP-Ladina
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SVP-Ladina

Die SVP-Ladina vertritt die Interessen aller Ladiner in Südtirol.

Die Ladiner sind die älteste und gleichzeitig auch die kleinste Sprachgruppe in Südtirol. Sie waren bereits zur Zeit der römischen Eroberung Rätiens in unserem Lande ansässig, wurden dann aber von den eindringenden Germanenstämmen immer mehr zurückgedrängt. Im Obervinschgau wurde noch im 17. Jahrhundert rätoromanisch gesprochen; bis heute hat sich in Südtirol die ladinische Sprache und Kultur in den beiden Dolomitentälern Gröden und Gadertal erhalten. In den acht Gemeinden dieser Täler haben sich durchschnittlich 92 Prozent der Wohnbevölkerung bei der letzten Volkszählung 2001 als zur ladinischen Sprachgruppe gehörig erklärt. Als kleinste Sprachgruppe in Südtirol sind die Ladiner die am meisten gefährdete sprachliche Minderheit mit einem Bedürfnis und Anspruch auf besondere Schutzmaßnahmen.
Die SVP-Ladina
Die SVP-Ladina vertritt die Interessen aller Ladiner in Südtirol.

Die SVP hat sich von Anfang an, als Partei der deutschen und ladinischen Minderheit verstanden. Ladiner waren sowohl bei der Gründung der SVP dabei, als auch im Laufe der Jahre in höchsten Partei- und Regierungspositionen aktiv.
Die SVP-Ladina verfügt innerhalb der Volkspartei über eine große Autonomie in inhaltlicher wie auch in organisatorischer Hinsicht. Sie hat eigene Organe und ist in allen wichtigen Gremien der SVP durch ihre ladinischen Vertreter repräsentiert.

Der Schutz und die Identität der ladinischen Volksgruppe waren immer und sind immer ein wichtiges Anliegen der Südtiroler Volkspartei. Es ist gelungen, die ladinische Volksgruppe in allen Belangen als gleichwertige Sprachgruppe in Südtirol zu etablieren und Sonderrechte zu erreichen.

2013 - Südtiroler Volkspartei
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