Frauenchefin Margesin fordert Frauen für die Landesregierung
SVP-Landesfrauenreferentin Angelika Margesin stellt klar, dass bei einer eventuellen Nachbesetzung in der Landesregierung auf jeden Fall eine Frau nachbesetzt werden müsse. Eine Verkleinerung der Landesregierung wäre für die SVP-Frauenbewegung angesichts des Spardiktats nachvollziehbar gewesen, schließlich habe die Politik gerade in Zeiten der Krise in Verantwortung gegenüber den SteuerzahlerInnen zu handeln. „Wenn aber die Position in der Landesregierung nachbesetzt wird, braucht es eine Frau!“, so Frauenchefin Margesin. Schließlich seien bisher acht Männer und eine Frau in der Regierung gewesen, dann wäre jetzt eine zweite Frau wohl das Mindeste.
„Wenn, dann habe bei einer Nachbesetzung das Burggrafenamt die besten Karten“, werde der Landeshauptmann in der Tageszeitung Dolomiten vom heutigen 15. Mai zitiert. “Dann muss klar sein, dass eine Frau bei einer eventuellen Nachbesetzung Verantwortung erhalten muss“, so Margesin. Es könne nicht sein, dass Bezirke berücksichtigt werden, aber die Frauen ganz einfach ignoriert werden. Und wenn jetzt das Burggrafenamt zum Zuge kommen solle, dann stünden mit Veronika Stirner und Julia Unterberger zwei kompetente Frauen zur Verfügung. Und sollte man an eine Nachbesetzung außerhalb des Bezirkes nachdenken, stünden noch mehr kompetente Frauen zur Auswahl.
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