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Albrecht Plangger, Julia Unterberger und Zeno Christanell
Albrecht Plangger, Julia Unterberger und Zeno Christanell

SVP Burggrafenamt nominiert einstimmig Stauder, Plangger und Unterberger

Bei der Sitzung der SVP Bezirksleitung wurden die Kandidaten für die Basiswahlen am 21. Januar nominiert. Dabei wurden Harald Stauder und Julia Unterberger für den Senat sowie Albrecht Plangger für die Abgeordnetenkammer ins Rennen geschickt. Eine öffentliche Präsentation findet am Freitag, 19.01., statt.

Nachdem Staatspräsident Sergio Matarella das italienische Parlament aufgelöst hatte, setzte die Regierung den 4. März 2018 als Termin für die Neuwahlen fest. „Im neuen italienischen Wahlgesetz ist es den SVP-Parlamentariern trotz großer Widerstände gelungen, dem Minderheitenschutz gerecht zu werden und eine sehr gute numerische Vertretung aus Südtirol in Rom zu sichern“, erklärt der SVP Bezirksobmann Zeno Christanell. Das neue Wahlgesetz ermöglicht, dass in den so genannten Einerwahlkreisen in Südtirol je drei Mandate für den Senat sowie für die Abgeordnetenkammer vergeben. Da es für die diese Wahlkreise keine Prozenthürden mehr gibt, haben alle Parteien Chancen, einen Sitz zu erobern. Damit ist die neue Regelung auch für die Oppositionsparteien sehr entgegenkommend. Zusätzlich sind durch das Verhältniswahlrecht noch ein Sitz für den Senat sowie sieben Sitze über die bestgewählten Listen auf regionaler Ebene möglich.

„Die Südtiroler Volkspartei führt zur Ermittlung der Kandidatinnen und Kandidaten Vorwahlen unter allen Mitgliedern durch. Diese werden am Sonntag, 21. Jänner, in allen Gemeinden stattfinden. Somit entscheidet nicht die Parteispitze, wer sich für die SVP der Parlamentswahl stellen soll, sondern die Parteibasis“, meint Christanell.

Für den Wahlkreis Meran (West) hat nun die Bezirksleitung den Vinschger SVP-Bezirksobmann Albrecht Plangger als Kandidat für die Abgeordnetenkammer nominiert. Zudem wurden sowohl die Meraner Rechtsanwältin Julia Unterberger als auch der Lananer Bürgermeister Harald Stauder für den Senat ins Rennen geschickt. „Wir wünschen uns eine Wahlmöglichkeit zwischen diesen sehr guten Kandidaten“, unterstreicht Christanell. Ob es wirklich dazu kommt, ist noch offen, da Stauder aufgrund der gesetzlichen Geschlechterquote mit der definitiven Zusage noch zögert. Ihm bleibt bis Donnerstagmittag Zeit – dann nämlich läuft die Frist für die Annahme der Kandidatur ab.

Unabhängig davon wird es am 21. Jänner zu einer Wahl kommen, da auf jeden Fall für die Position des Spitzenkandidaten auf der Landesliste für den Senat mehrere Bewerber zur Verfügung stehen. Es besteht auch wieder die Möglichkeit online zu wählen. „Wir rufen alle Interessierte zur Teilnahem auf. Es ist eine Chance mitzuentscheiden, die es in dieser Form bei anderen Parteien nicht gibt“, unterstreicht die SVP Burggrafenamt. Wahlberechtigt sind alle SVP-Mitglieder von 2017 sowie jene interessierten Personen, die 2017 nicht Mitglied der Partei waren und ab dem 1. Jänner 2018 bis zum 12. Jänner durch eine Online-Einzahlung auf www.svp.eu oder durch eine Bankeinzahlung (Raika Bozen IT12D 08081 11600 000300 000850) der SVP neu beitreten.

Im Zuge der Basisentscheidung werden in den Wahllokalen auch Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative „Minority Safe Pack“ zum Schutz nationaler Minderheiten gesammelt.

Wer die SVP-Kandidaten persönlich treffen möchte, hat am Freitag, 21.01., die Möglichkeit dazu. Da laden die SVP Burggrafenamt und Vinschgau um 19.30 Uhr zu einem Diskussionsabend in den Geroldsaal nach Rabland ein. „Wir wollen die größtmögliche Offenheit und laden alle Interessierte dazu ein mitzudenken und mitzudiskutieren. Es geht bei den Parlamentswahlen nicht nur um die Parteien – sondern es geht um die Interessen aller Südtirolerinnen und Südtiroler, die in Rom stark vertreten werden müssen“, ruft Bezirksobmann Zeno Christanell auf.