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Gebhard: „Kinder brauchen ihre Eltern – Mütter und Väter“

Die SVP-Landesfrauenreferentin und Kammerabgeordnete Renate Gebhard verweist anlässlich des Vatertages am 19. März auf das sich verändernde Bild der Familie. „Immer mehr Väter übernehmen eine aktive Rolle in der Kindererziehung, tragen Verantwortung in der Familie und übernehmen Aufgaben im Haushalt“, unterstreicht Gebhard und spricht den engagierten Vätern ihren Dank aus.
 
Noch vor nicht allzu langer Zeit übernahmen die Väter in erster Linie die Rolle der Ernährer, die durch ihre Arbeitstätigkeit für ihre Familie zu sorgen hatten während die Mütter sich um die Kindererziehung und die Hausarbeit kümmerten. „Dieses überholte Rollenverständnis erfährt aktuell einen gesellschaftlichen Wandel: Immer mehr junge Väter sind sich dessen bewusst, dass Kinder für eine gute Entwicklung beide Elternteile – Mütter und Väter – brauchen“, unterstreicht die SVP-Landesfrauenreferentin und Kammerabgeordnete Renate Gebhard zum diesjährigen Vatertag am 19. März. „Väter übernehmen nicht nur Verantwortung in der Erziehungs-, Familien- und Hausarbeit, sondern setzen sich verstärkt mit ihren Kindern auseinander, nehmen sich bewusst Zeit für ihre Töchter und Söhne und unterstützen nicht zuletzt ihre Frauen und Partnerinnen in ihren beruflichen Herausforderung“, so Gebhard.
 
Dieses bis vor kurzem noch belächelte Rollenverständnis der jungen Väter gelte es laut Renate Gebhard in den nächsten Jahren verstärkt zu fördern und zu unterstützen. Mit dem Familiengeld+ habe das Land unlängst einen finanziellen Anreiz dafür geschaffen, sich als Eltern die Erziehungsarbeit zu teilen, so Gebhard.
Im Gesetz zur selbstständigen Arbeit, welches kürzlich in der Abgeordnetenkammer genehmigt wurde, ist eine Bestimmung enthalten, welche die Elternzeit für Selbständige von drei auf sechs Monate ausdehnt. Diese insgesamt sechs Monate, können bis zum 3. Lebensjahr des Kindes von beiden Eltern, nicht mehr nur von der Mutter, in Anspruch genommen werden.

„Davon profitieren die Väter, die sich in dieser Zeit völlig ihren Kindern widmen können“, unterstreicht die Landesfrauenreferentin, „es profitieren auch jene Mütter, die wieder in das Berufsleben einsteigen wollen oder müssen“, erwähnt Gebhard am Rande die mit einer partnerschaftlich aufgeteilten Familienarbeit verbundene Unterstützung für die Rentenabsicherung der Frauen. „Väter, die – egal in welcher Form – hinter ihren Frauen stehen sowie sie in der Familien- und Hausarbeit entlasten und unterstützen sind zudem ein Vorbild für ihre Kinder.“ Damit könne die nächste Generation bereits mit einem völlig neuen Rollenverständnis von Müttern und Vätern aufwachsen.

Bozen, 17. März 2017